Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abschlußwiderstände S-VHS Leitung
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18.12.2003, 09:45
Hallo, <BR> <BR>wer weiß welche Abschlußwiderstände ich für ein S-VHS Signal brauche? <BR> <BR>Hintergrund ist, das ich den PC mit dem Receiver mit 15m S-VHS Kabel verbunden habe ( weiß ist a bisserl viel, geht aber net anders ) und nun leider recht schöne Schattenbilder über den Schirm laufen habe. Ich denke mal das ich in der Leitung Signalreflektionen habe, weil evtl. der Eingang des Receivers keine Abschlußwiderstände hat. <BR> <BR>mfg <BR>
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18.12.2003, 12:56
aua haua, 15Meter!!!??? <BR>versuch es mal mit 250 Ohm Potis, (75 Ohm) sind normal, und schau ob Du es hingetrimmt bekommst, also die Reflexionen weggehen. <BR>Andernfalls brauchst Du einen Line-Buffer, am Besten einen Stromgekoppelten OP, da hat Linear Tech. einiges im Programm, LT1260 z.B. die machen Video über 300!!!Meter auf twisted pair. Gibt es schöne App-Notes dazu; googel mal.
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18.12.2003, 13:49
Hi, <BR> <BR>das Problem kenne ich. Mit dem poti zwingst Du das ganze dann auf den Wellenwiderstand Deines verwendeten Kabels. Und schwächst Du das signal heftig. Dunkel und kontrastarm sollte es ja auch nicht werden, oder? <BR>Ein Dämpfungsglied käme in Frage, da das nutzsignal dann nur 1x gedämpft wird, die Reflektionen das Dämpfungsglied aber dann 3x passieren müssen. Aber auch hier dämpst Du Dein Signal. <BR>Versuch es mal mit echten 75<font face="symbol">W</font> Leitungen. Also zwei normale Antennenleitungen auf den entsprechenden Stecker gelötet. Das hilft. Ich konnte damit schon 20m oder mehr (Durch das Treppenhaus) überbrücken. Am linken Bildrand gab es dann nur eine leicht hellere Zohne, was aber darauf zurückzuführen war dass ich 50<font face="symbol">W</font> Netzwerkkabel verwendet habe. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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18.12.2003, 21:58
Hm der LTC sieht ja ganz nett aus, wieviel MHz hat den eigentlich das Teil. <BR> <BR>Wieviel MHz hat den überhaupt mein Videosignal, in der Schule hat man ja davon net viel gehört. <BR> <BR>Und das ich mir ein 75Ohm Kabel besorgen muss, auch wenn das Netzwerkkabel so da rumliegt. <BR> <BR>( Will das später auch in die andere Richtung laufen lassen und mitm PC die äh, Nachrichten aufzunehmen )
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18.12.2003, 22:18
Hi, <BR> <BR>Die Grenze liegt knapp oberhalb der farbhilfsträgerfrequenz. (vielfaches der halben Zeilenfrequenz, ca. 5,5MHz) Die Maximalfrequenz des Luminanzsignal ist bei einer normalen (Composite) Übertragung etwas geringer. bei S-VHS wird die Farbe getrennt übertragen, also ist im Prinzip die Grenze nach oben hin offen. Für normalen fernsehbertieb tut es auch Composite. Die meisten Fernseher sind sowiso nicht in der Lage höher aufzulösen. Auch der Empfang über das Kabelnetz geschieht mit Composite. nur bei Satellitenübertragung werden Helligkeit und Farbe getrennt. Videorecorder zeichen auch nur Composite auf, sofern es sich nicht um S-VHS handelt. <BR> <BR>Ich habe gerade mal ne Suchmaschine bemüht: <BR><a href="http://www.fundus.org/pdf.asp?ID=7566" target=_top>http://www.fundus.org/pdf.asp?ID=7566</a> <BR>Ich habe es noch nicht ganz durchgelesen, aber auf dem ersten Blick sieht es ganz gut aus. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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18.12.2003, 23:33
womit wir mal wieder bei der HF wären :-) <BR>Elmar hats gut erklärt. Komplette FBAS - Signale sind in Deutschland 5,5MHz breit. VHS - Signale ca 3,5. Is aber immer noch hoch genug um über Andreas seinen Vorschlag nachzudenken. Es geht bei größeren Leitungslängen eben um ordentliche Abschlüsse und letztlich auch um Pegel, sonst sogenannte Kabelgeister und flaue Bilder. <BR>Also Pufferschaltkreis rein und am Empfänger den entsprechenden Abschlußwiderstand. Im Datenblatt des Chipherstellers sollte stehen, mit wieviel Ohm der sendet (i.d.R 75 Ohm. Das sollte auch das Kabel realisieren. !!!! normales geschirmtes VHS Kabel hat keine 75. Der Verlust durch die Abschlußwiderstände wird durch den höheren Sendepegel des Puffers ausgeglichen. Es kommt aber bei der Kabelimpedanz nicht aufs Ohm an. Abweichungen bis 20% fallen da nicht ins Gewicht. <BR> <BR>Gruß Gerd
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19.12.2003, 16:31
Der LTC will Kabel und Abschlusswiderstand sehen, ansonsten läuft der gegen Plus UB und das war´s. <BR>Stromschleife letztenendes, alles weitere im Datasheet bzw. in Application Notes. <BR>Nur mal so zur Info: Die Stromrückgekoppelten OPs sind schnell, brauchen aber Last. <BR>Einen draufsetzen kann man da höchstens noch mit den "Diamond-Transistoren", das geht dann aber in Richtung - wie werteile ich 300MHz auf Computermonitore usw. --> also bei etwa 5MHz liegst Du richtig, und das lässt sich auch noch recht unaufwändig bewerkeln.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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22.12.2003, 14:44
Hm, <BR> <BR>habe am Wochenende mal meine Radeon 9600 angestöpselt, und siehe da, es funzt wunderbar! Sind die Nvida-Karten anscheindend doch net so der Hit. <BR> <BR>Ich werde jetzt erst mal versuchen, was bei meiner Radeon-Karte anders ist, und das evtl. versuchen auf die Nvida-Karte zu übertragen. Wenn das net funzt, wird mit wohl nix anderes über bleiben und mir ein 75Ohm Kabel zu besorgen. <BR> <BR>@Elmar <BR>Du bist ja anscheinend auch mit dem TV fit. Da hätte ich nämlich noch eine andere Frage: Stimmt es das in irgendeiner Signalleitung sich ein Verzögerungsbaustein befindet? Wie funktioniert der genau, und was macht der? <BR> <BR>Danke
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22.12.2003, 15:10
Hi, <BR> <BR>du meinst die Verzögerungsstrecke für den Pal-Farbempfang? <BR> <BR>Grundsätzlich wird die Farbe in Helligkeit, Farbwert und Sättigung umgerechnet (YUV). Y ist die Leuchtdichte und ist das Signal, dass ein S/W-Fernseher darstellt. Damit man nicht drei sender braucht um ein Farbbild zu übertragen (zwei (Quasi-)Sender für Bild und Ton sind ja genug), werden U&V auf einen sog. Farbhilfsträger moduliert. Als Amplitudenmodulation und Phasenmodulation. Ein S/W-Fernseher ist zu träge, um den hochfrequenten Farbhilfsträger darzustellen. Bei einem Farbfernseher wird die hochfrequente Farbinformation durch die sog. Farbfalle aus dem Signal getrennt. <BR>Wenn das Leuchtdichtesignal zu start (Amplituden) Moduliert wird, kann es passieren, dass es als Farbinformation aufgefasst wird. Dann haben die Nadelstreifenanzugträger in S/W-Filmen halt ein Rosa oder Blauen Anzug. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Bei Reflektionen auf der Übertragungsstrecke oder durch andere verfälchungen kann es passieren, dass die Phasenlage des Farbhilfsträger nicht mehr mit dem synchronisierenden Burst (am Anfang der Zeile) übereinstimmt. Dann tretten Farbkreisverschiebungen auf. Das passiert ständig bei NTSC (amiland), der simpelsten Übertragungsart. NTSC wird deshalb von den Europäern gerne als "<b>N</b>ever <b>t</b>he <b>s</b>ame <b>c</b>olor" <BR>In Europa geht man mit zwei Verfahren dagegen an: <BR>SECAM und PAL. <BR>Bei Secam wird auf die Phasenlage verzichtet, lediglich die Amplitude des Signals ist interessant. U wird auf den ungeraden zeilen übertragen, V auf den geraden. <BR>Bei PAL wird jede zweite Zeile die Phasenlage invertiert. Jede zweite Zeile wird vom Fernseher invertiert. Um die Störungen zu beseitigen wird jede Zeile Farblich mit der vorhergehenden Zeile gemittelt. Eine Störung wirkt sich dann wegen der Invertierung mal positiv und mal negativ aus, im Millel also korrekt. <BR> <BR>Bei SECAM und PAL benötigt man aber die Farbinformation der vorhergehenden Zeile. Dazu wird die Farbinformation zusätzlich um genau eine Zeilenlänge verzögert. Das geschah früher durch eine Ultraschall Kristallverzögerungsstrecke, preislich ein echtes Juwel. Die Amis sagen daher gerne "<b>P</b>ay <b>a</b>dditional <b>l</b>uxury" dazu. <BR>Der trick an der ganzen Sache ist halt, dass aufeinanderfolgende Zeilen sehr ähnlich sind. Premierecrackprogs für den PC arbeiten übrigens mit dem trick. Die wissen, wie die Zeilen verwürfelt werden können und sehen dann an der ähnlichkeit den schlüssel. <BR> <BR>Bei NTSC-Geräten gibt es neben Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung noch einen (meist grünen) Knopf für die Farbphasenlage. Damit kann man das grüne Gesicht des Nachrichtensprechers wieder auf eine gesunde Farbe einstellen. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Nachteil von PAL und SECAM ist, dass sich die Farbauflösung halbiert. Da das menschliche Auge aber ein drei mal schlechteres Farbauflösungsvermögen als Helligkeitsauflösungsvermögen hat, merkt man das aber überhaupt nicht. Das Leuchtdichtesignal (Y) wird ja nicht verändert und behält seine Auflösung. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.12.2003, 20:57
meines wissens nach kann das menschliche auge sowieso nur 1000farben unterscheiden (wie war des mit 32 un 64 bit farbtiefe??))
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23.12.2003, 18:56
@Neuling: Was glaubst Du warum Fernsehbilder derart miserabel schlecht sind, das noch 2fach ge"MPEGT" und das Auge kriegt es immer noch nicht mit. <BR>Deswegen ist HDTV gestorben, weil "wozu" wenn man es eh nicht mitbekommt. Das haben die Ingenieure schon prima erkannt. Und 1000 Farben ??? bekommst Du nie geregelt; das wär mal was für "Wetten, dass" <BR>Mal ganz ernst, als Elektroniker: Nimm nur mal ein paar Widerstände 1K, 10K und frag Dich dann mal ob der Ring Orange oder Rot ist.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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30.12.2003, 09:49
OT: <BR>Frauen können 1000 Farben unterscheiden, Männer nur 16. Oder kennt Ihr den Unterschied zwischen hellbeige, altweiß, champagnerfarben und Eierschale? Ich nicht. :-))
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30.12.2003, 18:01
zumindest ist es ein Gen-Schaden, wenn Frauen farbenblind sind, also rot/grün = grau <BR>deswegen werden die bei Einstellungstests auch nicht dahingehend untersucht. <BR>Männer ja, aber dazu weiss Elmarschwester mehr!<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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31.12.2003, 11:34
@Andreas <BR> <BR>>>Und 1000 Farben ??? bekommst Du nie geregelt; <BR> <BR>Schon mal den Farb-Misch-Computer einer Autolackiererei gesehen?! Ein altes Farbpartikel rein und die passend gemischte Farbe kommt raus. Und die Namen der Autofarben: Signal-Okka-Gelb und Kosmos-Blau-Metallic sind da noch einfach. <BR> <BR>Weiterhin scheinen ne' Menge Mädels neben dem Farbenproblem welches sich gelegentlich auch in Form einer rosaroten Brille bemerkbar macht durch die sie blicken, zusätzlich auch noch unheimlich blöd zu sein. <BR> <BR>Wie anders ist es sonst zu erklären dass manche von ihnen völlig unfähige, faule und total bescheuerte Idioten an ihrer Seite haben, die ihnen manchmal noch dazu ein Natur-Make-Up ins Gesicht prügeln?! <BR> <BR>Aber wie heissts immer:"Joa mei, woann's schee moacht!" <BR> <BR>Guten Rutsch Winnie <BR> <BR>PS. Wieder am Thema vorbei, aber das war ja auch beendet, oder?
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31.12.2003, 13:29
Naja, eigentlich net, eher in der Weihnachtspause, weil ich leider keinen Zugang daheim habe, sondern nur bei einem Kumpel oder in der Arbeit. *g* <BR> <BR>Das mit dem Antennenkabel weder ich schon noch ausprobieren, wenns net funzt wird einfach der LTC auf ne Platine geklebbt und das probiert. <BR> <BR>Das mit der Ultraschllstrecke intersiert mich aus dem Grund, weil ich mich frage, ob man damit ein S-VHS-Signal um ms? µS? verzögern kann. Wenn das klappt, könnte man ja das Audiosignal durch einen DSP oder ähnliches jagen und dieses nervige, WERBUNG EI WIE REISSTS MICH DA VOM SOFA RUNTER richtig limiten! Ohne Clipping! <BR> <BR>So genug der schönen Worte, heute kommt die Monika Kruse auf München, und da wird gerockt! <BR> <BR>Einen guten Rutsch allerseits!
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31.12.2003, 13:35
Eigentlich net, nur ist der Urlaub leider ein Disconnect für mich, weil ich daheim kein DSL habe, nur in der Arbeit oder bei einen Kumpel! *g* <BR> <BR>Das mit dem Kabel werde ich bei Gelegenheit ausprobieren. Wenns auch net funzt, LTC! <BR> <BR>Das mit der Kristallverzögerungsstrecke intersiert mich darum weil ich versuche das S-VHS-Signal um ein paar mS zu verzögern. In dieser Zeit könne ein µC das Audiosignal ausregeln. Das wäre dann das Ende vom FROOP ... Und mich reisst wieder mal vom Sofa während der Werbeunterbrechung! <BR> <BR>So genug, Monika Kruse kommt auf München und ich auch und heute wird gerockt bis die Fetzen fliegen! <BR> <BR>Einen guten Rutsch allerseits!
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