Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Platinen ätzen mit Natriumhydroxid
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28.03.2003, 17:10
Hallo! <BR> <BR>Ich habe jetzt schon ein par mal gelesen (zuletzt in einem Elektor Buch, hinten bei den Layouts), dass man Platinen auch in Natriumhydroxid ätzen kann. Dabei soll wohl die Konzentration gleich sein wie beim Entwickeln. <BR> <BR>Geht das?? Löst sich da nicht der Fotolack? Das wäre ja irgendwie wie zu lange entwickeln... <BR> <BR>Ein schönes Wochenende! <BR>Carsten
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28.03.2003, 19:06
Muss wohl eher ein Druckfehler sein. <BR> <BR>Die meinten sicher Natriumpersulfat. <BR> <BR>Gruß Winnie <BR>
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28.03.2003, 21:07
Hi! <BR> <BR>ich vermute mal du liegst wieder etwas falsch. <BR>Das Zeug heist "Amoniumpersulfat". <BR>Das ist das Zeug das Blau wird, wenn sich das erste Kupfer drin aufgelöst hat. <BR> <BR>Also ich habe erst vor 3 Tagen 2 Fotobeschichtete <BR>Platinen (Bungard) mit UV belichtet, entwickelt und dann in der o.g. Amoniumpersulfat Lösung entwickelt. <BR>Das funktioniert prima!! <BR>Vorraussetzung ist aber, das das Ätzmittel auf 40-50 °C erhitzt wird, sonst ätzt es fast nicht. <BR> <BR>Zum anrühren der Ätz-Suppe ca. 3 Teelöffel auf eine Tasse Wasser nehmen. Am besten gleich Wasser mit 40-50 °C, dann kannst du die Platine gleich reinschmeißen..... <BR> <BR>Wenn du noch fragen dazu hast (entwickel/ ätzen) dann lass es mich wissen....... <BR> <BR> <BR>cu Holger <BR> <BR>
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28.03.2003, 21:37
Hallo zusammen, <BR> <BR>Druckfehler kann man fast ausschliessen. Da steht: <BR> <BR><i>Entwickeln und Ätzen mit Natronlauge (9 Gramm Ätznatron/Liter Wasser) oder mit Eisen-III-Chlorid.</i> <BR> <BR>Jetzt sagt nicht, das meint Entwickeln mit Natronlauge und ätzen mit Eisen-III-Chlorid (was ja eigentlich normal wäre..). Es steht ein "oder" dazwischen und es nicht das erste mal, dass ich das irgendwo lese (bilde ich mir zumindest ein). <BR> <BR>Ist ja auch egal, Elektor ist irgendwie auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss in so Sachen....
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28.03.2003, 22:27
Hallo, <BR>ob man nun mit Amoniumpersulfat oder Natriumpersulfat ätzt, ist egal. Beide sind sehr unergiebig und Umweltschädlich. <BR>Vieleicht kann man auch mit NaOH ätzen, dann aber mit einer viel höheren Konzentration. Es wird dann aber schwierig, ein entsprechendes Fotoresist zu finden. <BR><b>Starke Natronlauge verätzt alles, auch Glas und einige Kunststoffe!</b>
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28.03.2003, 22:41
@ Holger <BR> <BR>Man kann mit Ammoniumpersulfat oder Natriumpersulfat Kupfer ätzen. Natriumpersulfat ist allerdings besser geeignet. Bei Ammoniumpersulfat kommt es unter Umständen zu einer Kristallisation des Salzes. <BR> <BR>@ Carsten <BR> <BR>Man muss nicht immer alles glauben, was in Büchern geschrieben steht. <BR> <BR>BEISPIEL !!! <BR> <BR>Das GAL Buch von Hack/Hoffmann Seite <BR>256 <BR> <BR>... Beim Einlöten der Widerstände sollte man auf deren Polung achten: Um ein zuverlässiges Arbeiten der Schaltung zu erreichen müssen die Toleranzringe sorgfältig nach Süden ausgerichtet werden ... <BR> <BR>Willi
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29.03.2003, 00:12
Hi! <BR> <BR>da sieht man es wieder... <BR>...schon wieder was dazu gelernt. <BR>Das Buch habe ich da, und just... es sthet wirklich von "Polung von WIderständen" drin. <BR>Jetzt muß ich doch echt mal meine Bestände durchsehen, ob ich irgend wie herausbekomme, wie rum ich die nun einlöten muß. :-) <BR>Da hab ich bei den bisherigen 300 Widerständen ja immer "Schwein" gehabt. Und da sage mal einer es gäbe kein Glück mehr. :-) <BR> <BR>Mal im ernst.... bei einem Buch das normaler weise korrekturgelesen wird ist das schon peinlich. <BR>Das ist ja gerade so als würde man in einem KFZ Begleitbuch über Zündkerzen bei LKW reden :-))) <BR>Und auch die habe ich bisher noch nicht gefunden! <BR>Die Zündkerzen in LKW :-))) <BR> <BR> <BR>cu Holger <BR> <BR> <BR>P.S. Danke für deine Hilfe was Ätzen angeht. <BR>Ich habe aber bislang nur von Amoniumpersulfat gelesen. Wo bekommt man denn das andere her ? <BR>Und was ist mit dem guten alten EisenIIIClorid? <BR>Ich dachte das wäre deutlich umweltschädlicher als das andere o.g. Zeugs ? <BR>
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29.03.2003, 11:28
also für ab und zu mal eine Platine nehme ich Salzsäure und Peroxid. Das gibts in jeder Apotheke, hält sich preislich in Grenzen (je 1l HCL um 4€ H2O2 um 7€, also mit ca. 12€ bist du erstmal dabei. H2O2 hält gut 4 mal so lange weil Du nicht soviel brauchst. Ich komme damit gut und gerne 1 Jahr aus. Zu den Quadratmeters.. <BR>Also ich ätze DoppelEuro 35µ doppelseitig, also immer gleich 4 Eurokartenäquivalente. Da ich die Brühe auch immer frisch zubereite rechne mit 1L HCL für 2 Platinen (also gut 8 Eurokarten). Nachher kippe ich das Zeug ins Klo --> (nicht gleich runterspülen; einwirken lassen!!!, denn weil ich eben die Brühe nicht bis zum Geht nicht mehr sättige/verbrauche spare ich mir damit Domestos oder ähnliches, was mit Sicherheit genauso umweltschädlich ist. Vorteil: Du hast Null Sauerei. Aber bitte gut belüften, das Zeug setzt Chlorgas frei - oder nimm ne Nase voll und spar dir dafür das Hallenbad. <BR>Ich denke so für ab und zu eine echt praktikable Lösung. P.S. meine Freundin blondiert sich mit dem Peroxid (verdünnt) auch die Haare. Vortei noch: Du brauchst´s nicht heiss machen. Chemieflasche auspacken, halb voll lauwarm Wasser, Säure dazu und los gehts.
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29.03.2003, 12:08
Hallo Andreas, <BR> <BR>folgenden Link solltest Du unbedingt mal anklicken! <BR> <BR><a href="http://horst-lehner.mausnet.de/efaq/kapitel/Platinen.html" target=_top>http://horst-lehner.mausnet.de/efaq/kapitel/Platinen.html</a> <BR> <BR>Hier ein Auszug: <BR> <BR>Der derzeitige Grenzwert für Kupfer von 0.5mg/l <BR>ist mit Amateurmethoden nicht zu erreichen und schon gar nicht zu überprüfen. <BR> <BR>Die Strafen, wenn man bei einer unerlaubten Einleitung erwischt wird, sind <BR>-- zurecht -- sehr hoch. Wenn in der Kläranlage die biologische Klärstufe <BR>'umkippt' und die Bakterien absterben ist das eine ziemlich teure Sache. <BR>Wenn sowas öfter passiert werden garantiert einige Leute neugierig und <BR>machen sich auf die Suche. Mit modernen Analysenmethoden (AAS) lassen sich <BR>auch noch geringste Spuren von Schwermetallen feststellen, teilweise sogar <BR>mit einer Art 'Fingerabdruck' in der Zusammensetzung. In Rissen und an Vor- <BR>sprüngen in den Abwasserrohren können sich Salzablagerungen bilden, die sich <BR>eine ganze Zeitlang halten. Wenn man Pech hat, legt man sich selbst eine Spur <BR>bis zur eigenen Schüssel! Tja, und wenn dann die Leute erstmal einen 'Schul- <BR>digen' haben wird's sehr teuer: Neben den Ermittlungskosten und dem Bußgeld <BR>bekommt man mit Sicherheit auch alle bisher ungeklärten Schäden dieser und <BR>ähnlicher Art aufgebrummt. Sowas kann für Privatpersonen den finanziellen <BR>Bankrott auf Lebenszeit bedeuten! <BR> <BR>Willi
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29.03.2003, 12:55
Danke für die Aufklärung. Werd wohl doch auf Domestos umsteigen müssen. Alles klar, in Zukunft wird gesammelt (5l Kanister reicht mir ja dicke für die Brühe). Wusste nicht, dass da jetzt so derbe Grenzwerte gelten. Die sind wohl unter die Homööpathen gegangen. Hab mal überschlägig gerechnet. Man bräuchte dann 10.000l Wasser pro Eurokarte zum Nachspülen - ne, so oft geh ich nicht aufs Klo.
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19.05.2003, 23:05
Hi Andreas, <BR> <BR>frag doch mal beim Freibad um die Ecke, ob die das verbrauchte Kupferchlorid brauchen können ;-) Da kann man wunderbar das Schwimmbadwasser mit desinfizieren. <BR> <BR>Das Natriumpersulfat (ohne Kupfer) wird sogar ausdrücklich dafür verkauft. Heißt dann neudeutsch Aktivsauerstoff-Methode. <BR> <BR>Und Eisen 3 Chlorid wird in der Trinkwasseraufbereitung (!) verwendet um Schwebstoffe zu binden. <BR> <BR>Domestos ist eher als Entwickler geeignet, aber 00 Abflußfrei oder Backofenspray geht auch, hauptsache alkalisch. <BR> <BR>Über ein homöopatisches Ätzmittel fange ich gerade an nachzudenken. Wieviel von dem Peroxyd braucht Deine Freundin denn pro Durchgang? <BR> <BR>Fazit: Chemie ist, wenn es stinkt und kracht, und nachher trotzdem einer drüber lacht. <BR> <BR>ciao <BR> <BR>Dietmar Bungard <BR>
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20.05.2003, 11:02
Endlich mal jemand der meine diesbezüglich depressive Phase beendet. Danke! <BR>Ich möchte nicht wissen, wieviel anderer Saukram "legal" erzeugt und entsorgt wird. Letztenendes wird das Zeug doch dazu gemacht, etwas umweltbelastendes damit anzustellen. <BR>Das mit der Homöopathie bringt nichts. Es ist mir nicht gelungen, einer Kupferplatte mit einer D5-Lösung auch nur annähernd einen Farbumschlag zu entlocken!!! Das können die AKW-Leute besser. Auch in D5 Verdünnung ist Plutonium tödlich, sogar wenns "schön" in der Flasche aufbewahrt wird.
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20.05.2003, 11:50
Hi, <BR> <BR>chemie ist schon eine schöne Sache. Was man da alles mit machen kann. Nur mit dem Entsorgen wird es nachher schwierig. 1l pro Person und Haushalt gratis zu entsorgen ist noch verhältnismäßig leicht. Für das Schulfotolabor haben wir der Annahmestelle angedroht, dass wir alle Schüler mobilisieren können, falls die den (recht großen) Kanister nicht annehmen wollen. Bei der Vorstellung von über 50 Schüler mit je einer Flasche Fotochemie haben die dann nachgegeben. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Wenn man mal sieht, wie die verschiedensten Chemikalien fahrlässig gelagert werden... Ich habe mal in einer Garage gesehen, dass da eine aufgerissene Tüte Chlortabletten unter einem Regal mit einem rostigen Kanister Bremsflüssigkeit stand. <BR> <BR>Auch sollte man zu entsorgende Chemikalien immer getrennt sammeln und diese auch immer gut beschriften. Die Annahmestelle wird es Euch danken. <BR>Jemand hat mir mal Eindruckvoll gezeigt, wie man mit normalen "achsoharmlosen" Haushaltsmittelchen ziemlich wirksamen Sprengstoff herstellt. Es sind auch schon viele Putzfrauen am selbermischen der ultimativen Reinigungsflüssigkeit erstickt. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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20.05.2003, 13:17
... chemie ist schon eine schöne Sache. Was man da alles mit machen kann <BR> <BR> <BR>- Hast Du kein Bier, trink H2SO4 <BR>- Wirst Du des Lebens nicht mehr froh, ersäufe Dich in H2O
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21.05.2003, 22:01
... und weil es zu den Anekdoten halt dazugehört: <BR> <BR>Früher haben die Hausfrauen die Zink-Badewannen oder -Waschzuber mit Salzsäure reinigen / verschönern wollten, damit sie wieder glänzten. Hat sich nur dummerweise Blausäure - auch als Cyanid bekant - gebildet. Das ganze Leben ist halt tödlich! <BR> <BR>Aber im Ernst, ich habe Kunden, die Ihre Platinen im Geschirrspülautomat entwickeln (natürlich Kurzprogramm) und per Elektrolyse ätzen (Hi John: Galvanik "falsch herum") <BR> <BR>Da steckt noch Kreativpotenzial drin!!! <BR> <BR>Unser "Freund" LPKF, die das Isolationsfräsen als umweltfreundliche Alternative anpreisen (Kommentar an anderer Stelle), greifen spätenstens beim Durchkontaktieren ohne weitere Ausflüchte auf "heftige" Chemie zurück. Man merke! <BR> <BR>Und immer schön Handschuhe und Brille tragen! <BR> <BR>mfg <BR> <BR>D. Bungard
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21.05.2003, 22:12
@Willi <BR> <BR>H2O destillert kann ab 2 Liter Trinkmenge am Stück tödlich sein: Magenbluten und Schock. <BR> <BR>2 Liter = 4 Flaschen Bier trinkt aber ja kein Mensch hintereinader /zu viel Kohlensäure...) <BR> <BR>@ Andreas, wieso Plutonium? Kupfer bei ca. 2 mg/l ist im frisch wiedervereinten Deutschland in Ost-Haushalten schon im Leitungswasser gefunden worden. Da sind dann die Babies gestorben. <BR> <BR>Andererseits: x mg/kg Kupfer ist im Hundefutter, nachzulesen auf der Packung, macht schön glänzendes Fell ! Also bitte nicht pauschal urteilen. Die Dosis macht das Gift. Und aus normalem Kochsalz wird sowohl Salzsäure als auch Natronlauge gewonnen. Da ist nichts unnatürliches drin, nur Energie. <BR> <BR>mfg <BR> <BR>D. Bungard
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21.05.2003, 22:17
... was ich noch vergessen habe: <BR> <BR>Wenn man in einem Kur- oder Heilbad das spezielle Mineralwasser trinkt und - sorry für die Wortwahl - seinen Harndrang in die Lanschaft entleert (in den Wald pieselt), macht man sich strafbar. Da ist auch konzentrierter radioaktiver "Abfall" im Urin. <BR> <BR>Wer's nicht glaubt, soll mal an der Heilquelle in Bad Orb die Wasseranalyse lesen. Dieser "Quell der Gesundheit ist schon unverdaut Sonderabfall. <BR> <BR>Also: cool bleiben und nicht gegen Chemi als solches schimpfen. Die ganze Natur ist chemisch <BR> <BR>so, jetzt aber genug...
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22.05.2003, 00:12
Hi, <BR> <BR>ich kann mich noch an Schilder und Werbebroschüren erinnern mit "Besuchen Sie unsere Ozonreichen Wälder". Oder die Sprudelbadluftpumpe mit dem Schalter "Ozon". Wozu so ein Aufwand, ich habe einen älteren Laserdrucker. <BR> <BR>Im Prinzip hat es schon alle Haushaltsmittelchen gegeben. Das besondere an den neuentwicklungen ist halt, dass da Ersatzstoffe für heutzutage gefährlich geltende Stoffe drinn sind. Bis die wiederum als Gefährlich eingestuft werden. <BR> <BR>Steht man im Sommer am Bahnsteig bleibt einem die Luft weg, wenn ein Doppelstockwagen bremst. Fühlt sich absolut nicht gesund an. Die Asbestbremsen früher haben nicht nach brennendem PKW gerochen. <BR> <BR>Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit, als die Lehrer kettenrauchend vorm Raucherzimmer gestanden haben mit der Begründung: "Da gehen wir nicht rein. Da ist alles voller Asbest. Da kriegen wir Krebs!" <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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04.06.2003, 23:47
V o r s i c h t ! ! <BR> <BR>Wenn der Hobbyelektroniker mit Chemikalien umgeht, fehlt so manchem die Kenntnis über Gefahren. Deshalb mein Hinweis: <BR> <BR>Ein Spritzer NaOH (Natriumhydroxid, Natronlauge) ins Auge - dann ist es ziemlich sicher dahin. <BR> <BR>Konzentrierte Schwefelsäure verdünnen: (Bezug: der Bericht über ein Gerät zur Durchkontaktierung an anderer Stelle in diesem Forum) Wasser in konz. Schwefelsäure und es gibt ein Explosion! - Konz. Schwefelsäure ins Auge - da gibt es keine Rettung, auch mit Wasser nicht mehr. - Also stets ganz vorsichtig Schwefelsäure ins Wasser. <BR> <BR>Und S c h u t z b i l l e tragen. <BR> <BR>Die Schutzbrille sollte rundum schließen ! <BR> <BR> <BR>Bei der Anmerkung zu "Widerstand richtig einlöten" fallen mir gleich zwei Dinge ein: <BR> <BR> - µtron Computer (Taiwan), Valasik-Computer (bis vor 10 Jahren) hatten inder Anleitung zur Störungsbehebung bei der Maus stehen: vielleicht ist ein Knoten in der Leitung.. Ich habe ein Heftchen aufgehoben! <BR> <BR>- Es gibt eine Zeitschrift für Radio- Elektronik-Lehrlinge früher im fff-Verlag, jetzt in einem Wiesbadener Verlag. Da stand über Spannungsteiler der sehr verbreitete Unsinn von einer Faustregel über den Querstrom. Ich habe damals den Chefredarteuer (m.W. Berufsschullehhrer) angerufen und gefragt, ob er denn die Aufsätze nicht durchliest. Antwort: Das ist doch richtig! - <BR>Und noch viel toller: Ein Dipl.-Ing (Uni KA) hat mir erzählt, sein Professor habe das gleiche gelehrt. - Na denn, deutsche Wissenschaft! <BR> <BR>wolfgang
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05.06.2003, 02:05
@bungard <BR> <BR>Woher soll denn aus dem Zink der Badewanne und Salzsäure die Blausäure (HCN) kommen? <BR> <BR>Nein, da hat sich an der Blausäure niemand vergiftet. Doch ist vor einigen Jahrzehnten in der Presse von einer Hochzeit berichtet worden, bei der zahlreich Gäste durch Zinkacetat vergiftet wurden. Die schlauen Hobby-Köche hatten in so einer Badewanne den Kartoffelsalat zubereitet. <BR> <BR>Wolfgang
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06.06.2003, 20:55
@ Wolfgang, <BR> <BR>die Zinkwannen sind ja schon ein wenig älter, und damals war die Reinheit der Erze noch nicht so gut. Ein Salz der Blausäure ist als Legierungsbestandteil nicht völlig zu entfernen gewesen, dann hat die "starke" Salzsäure die "schwache" Blausäure aus ihrem Salz verdrängt. <BR> <BR>So hat uns unser Chemielehrer, Herr Moritz, genannt Clarence, das damals erklärt. Das ganze war übrigens im Zusammenhang mit der Frage, warum es sprudelt, wenn man Kochsalz in die Limo/Cola streut.
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