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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bohren von Platinen



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31.01.2003, 14:32
Hallo zusammen, <BR> <BR>wenn ich eine Platine bohre, dann sind die Bohrungen auf der oberen Seite einwandfrei und schön sauber &#40;kein Grad&#41;. Aber die Bohrungen auf der unteren Seite sind nicht so glatt bzw. weisen einen kleinen Grad auf. Wie kann man das verhindern? Durch harte Unterlagen? Welche Möglichkeiten gibt es die gebohrte Kupferplatte schnell und sauber zu entgraten? <BR> <BR>Vielen Dank, Gr&uuml;ße <BR> <BR>Ciao John <BR> <BR>PS.:die Bohrer haben eine sehr gute Qualität, sind von Bungrad!

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31.01.2003, 15:55
Das selbe Problem habe ich auch ! <BR> <BR>Obwohl ich die guten Bohrer von Bungard nehme... <BR>Es ist zwar nicht viel aber man erkennt es. <BR> <BR> <BR>

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31.01.2003, 18:54
In der Schule haben wir so kleine Handentgrader. Die kosten an paar Euro. Damit geh das ruck zuck. <BR>Peter

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31.01.2003, 19:06
moin <BR> <BR>die drehzahl des fräsmotors ist wahrsch. zu gering.. <BR> <BR>ne &#34;opferplatte&#34; drunter bringt da nix, jedenfalls nicht mit vertretbarem aufwand. <BR> <BR>zum entgraten gibts sog. &#34;b&uuml;rst-maschinen&#34;, die reinigen und abschleifen. tip: nen &#34;poli-block&#34; nehmen....? <BR>nen handentgrater f&uuml;r 0,6 oder 0,8mm bohrungen hab ich jedenfalls noch net gesehen. <BR> <BR>munter bleiben.. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0> <BR> <BR>

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01.02.2003, 10:25
N bischen mit Stahlwolle hinterher dann glänzt die ganze &#34;Platte&#34; und der kleine Grat sollte auch wech sein! <BR>Oder hast du ne Lötstopmaske dann lass dat lieber!

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01.02.2003, 17:52
Bei Doppelseitigen Platinen nehme ich ein 400 Schmirgelpapier und gehe die Bohrungen an der Unterseite leicht durch, dannach wird die ganze Platine mit Poly-Block gereinigt. Mit Stahlwolle geht das auch ganz gut, aber alle nachträglichen Beschichtungen haben da ein Haftungsproblem dammit da die Oberfläche zu glatt ist. Also wenn da auf die Oberfläche noch was drauf soll sei es Fotoresist Lötstoplack oder sonstiges muss die Oberfläche eine bestimmte Rauchheit aufweisen. <BR> <BR>gruß <BR>Waldemar

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04.02.2003, 22:11
Leute, <BR> <BR>wenn Drehzahl und Vorschub stimmen, und eine weiche Unterlage drunter liegt, in die der Bohrer auch weit genug &#40;ca. 1 mm&#41; eindringt, dann gibt es auch keine Grate. Beispiel: 0.8 mm Hartmetall-Bohrer, 60 000 1/min, 3000 mm/min Vorschub Z, Eindringtiefe = Plattentiefe plus 1.0 mm. Wer kein 60 krpm hat, nimmt weniger und verringert den Z-Vorschub entsprechend, z. B. 20 000 1/min und 1 m/min = 16.6mm/s. <BR> <BR>Wenn es dann noch nicht klappt, Bohrmaschine &#40;oder Handkraft ;-&#41; &uuml;berpr&uuml;fen... <BR> <BR>ciao

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04.02.2003, 22:14
ach ja, <BR> <BR>das Gute an unseren Bohrern ist nicht der Name, sondern der Umstand, dass dieselben auch in der Industrie verwendet werden. Und da wird _nicht_ wegen irgendwelcher Grate geb&uuml;rstet und geschmirgelt. Die B&uuml;rstmaschine dient dazu, das Kupfer auf möglichst große Haftfestigkeit des Laminats vorzubereiten = leicht aufzurauhen !staun! <BR> <BR>mfg

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12.02.2003, 08:24
Hallo <BR>Wer kann eine einigermaßen bezahlbare &#34;Platinenbohrmaschine&#34; außer TanBo empfehlen? <BR>Sie sollte wie TanBo möglichst einfach mit jedem Layouprogramm per Exelondaten angesteuert werden können.&#40;Rumprogramieren ist leider nicht meine Stärke.Mechanik schon.&#41; Auch Baupläne w&uuml;rden mich interessieren. <BR>Über jeden Hinweis in dieser Richtung bin ich dankbar. <BR>Gruß Dirk <BR>

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12.02.2003, 13:57
Hi, <BR> <BR>eine Balsaholzplatte unter er Platine verhindert auch die entstehung von größeren Graten. Balsaholzplatten, wie sie beim Modellbau verwendet werden sind auch nicht so besonders Teuer. <BR>Entgraten kann man auch mit einem 1,5mm Bohrer. Dieser sollte noch schön scharf sein, also noch nicht f&uuml;r was anderes benutzt worden sein. Den Bohrer nimmt man einfach zwischen zwei Finger und dreht ihn vorsichtig auf der zu entgratenden Stelle. So kann man gut f&uuml;hlen, ob der Grat schon weg ist. <BR> <BR>gruß <BR>Elmar

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12.02.2003, 14:32
Hi Elmar, <BR> <BR>bei 800 zu entgratenden Bohrungen stehen Dir dann aber doch irgendwann die Schweißperlen auf der Stirn. <BR> <BR>Willi

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12.02.2003, 15:32
Hi, <BR> <BR>habe eine Lösung gefunden. Einfach die zu bohrende Platine vorher mit einem Klebeband &#40;z. B. 60mm breiten Tesafilm&#41; abkleben. Ich klebe nur die untere Seite ab, dadurch entsteht erst gar kein Grad mehr! <BR> <BR>Gr&uuml;ße John

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12.02.2003, 15:35
Na bei 800 Bohrungen sollte man dann vielleicht doch lieber zu nem Leiterplattenhersteller gehen <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0> Bei 49 Euro f&uuml;r nen Europakarte lohnt der Aufwand f&uuml;r Selbermachen nicht. <BR> <BR>Ich benutze auch die Bohrer-Methode zum entgraten, wenn ich mal wieder zu kleine Bohrungen aufbohren muß.

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12.02.2003, 19:01
Hi, <BR>ich nehme z.Z. nur noch &#34;<u>Hartmetall Fräsbohrer&#34;</u>, Arbeitsdrehzahl etwa 20.000 U/min &#40;Proxon Bohrmaschine&#41; und Tesafilm auf der unteren Bohrseite. Funkt sehr gut! <BR>bis