Vollständige Version anzeigen : Platinen belichten
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28.03.2002, 17:02
Also das entwickeln und Ätzen von Platinen wurde schon viel diskutiert. Aber wie sieht es mit der herstellung der Folien aus? <BR>Ich drucke mit meinem HP-DeskJet 880C auf sehr teure Transparentfolien. Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Soll ich mir einen Laserdrucker kaufen, oder immer zwei Folien übereinander legen, oder erstmal diese speziellen Filme belichten, und dann erst mit denen die Platine belichten? <BR>Belichten tue ich übrigens mit einer 250W Nitraphotlame von Conrad. Dauer ca. 90sec bei 15cm Abstand. <BR>Was sind Euere Erfahrungen???
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28.03.2002, 17:11
Auf normaler(nur laserdruckerfester) Folie mit Laserdrucker ausdrucken, mit schwarzem Boardmarker auf Tonerseite überschmieren, den Boardmarker wieder wegrubblen(der bleibt auf dem rauhen Toner haften), perfekt schwarz. Is halt ein bißchen arbeitsaufwendig. Reicht für Leiterbahnen die zwischen Lötaugen durchgehen.
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28.03.2002, 17:22
Erste Frage zum Belichten gehört immer die Platine also welche nimmst Du ? <BR>zweitens: Lässt du die Nitraphot erst warmwerden oder machst du es kalt (:-) <BR>Meine Erfahrungen: Mit HPDeskjet auf Overheadfolie beschissen da ungleichmässig ausgedruckt - lag wahrscheinlich am alten Druckkopf <BR>Mit DJet auf Papier (höhste Aulösung dunkelste Stufe) und dann 2x auf Folie kopiern (guter Kopierer mit gutem Kontrast) ziemlich dunkel stellen und dann übereinander Breiten bis 0.2mm sind drin ich belichte auch mit Nitraphot aber länger allerdings lasse ich sie nicht warmlaufen <BR>-->Bungard Platinen NaOH <BR>Ich führe immer Protokoll: <BR>Ich schreibe auf was für ne Vorlage wie lange mit was belichtet welcher Entickler und wie lange, und Ätztemperatur und wieviel Zeug in der Lösung sind <BR>und wie das Ergebnis ist <BR>--> Vorteil : Ich habe ständig überblick und man kriegt ne gute Referenz zusammen <BR>MFG
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28.03.2002, 17:25
Hi! <BR>Ich drucke mit HP610 auf eine Art Pergamentpapier(ist zum technischen zeichnen gedacht),reicht vollkommen aus für Leiterzüge bis 0,3 runter! Belichten mit 300W Speziallampe UV (kostete 50,-DM, hat sich aber gelohnt!) ca. 1min40sec aus 60cm. Das alles gilt für Bungard! <BR>Beim Drucken allerdings Papierablage entfernen und das herauskommende Papier mit der Hand nach unten drücken, der Druckkopf verschmiert sonst die frische Tinte! Gruß!
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28.03.2002, 19:54
Ich arbeite mit "billigem" Platinenmaterial und kalter lampe. Große Masseflächen sind kein Problem, aber bei dünnen Leiterbahnen fehlt in der Mitte Tinte. Ich habe also saubere Außenkonturen, aber in der Mitte der Leiterbahn sind Löcher. Ich denke, dass einfache Kopierer das Layout verzerren. Ich habe heute Morgen versucht, die Platine für den MC-Brenner II zu machen. Wenn ich da für jede Seite je zwei Folien übereinander brauche, ist das doch sehr teuer und unhandlich.
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28.03.2002, 19:59
Hi! <BR> <BR>Wie wär´s mit Laserdrucker HP LJ4L und Pergamentpapier? Papier geht besser als Folie, nimmt den Toner besser auf. Trick: Das ganze nachher mit Klarlack (Auto) dünn einsprühen: der Toner wird angelöst und verteilt sich neu. Kontrast: plus 50% <BR> <BR>Andere Baustelle: Von Epson gibt es Tintendrucker und spiezielle Folie. Hat mir neulich einer gezeigt. Super Schwärzung, sehr gleichmässig, und absolut scharfe Kanten, Bahnen von 0.1 mm kein Problem. <BR> <BR>Selbst Fotokopien auf Schreibmachinenpapier gehen noch als Vorlage - wenn man die richtigen Platinen nimmt ;-) <BR> <BR>Schöne Ostern! <BR> <BR>D. Bungard
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29.03.2002, 06:16
Hi! <BR>Diese Löcher kenne ich auch. Hatte ich immer bei billigem Material! Ist echt ein Unterschied, Bungard ist viel besser! Das ist schon mal eine Voraussetzung. Ob sich allerdings die Anschaffung eines Laserdruckers extra für diesen Zweck lohnt, möchte ich bezweifeln, ich habe mit meinem Tintenstrahler bisher immer das erreicht, was ich wollte! Als Unterlage für die Drucke verwende ich von Herlitz Transparentpapier A4 30 Blatt für technische Zeichnungen, in jedem gut sortierten Papierladen für ca, 4-5 Euro! <BR>Auch bei der Belichtung ist gutes Material wichtig. Ich habe auch lange mit anderen Möglichkeiten herumexperimentiert, bis ich mich durchgerungen habe, eine Lampe für gut 50,-DM zu kaufen. Funktioniert seither bestens. Ist allerdings die Belichtungszeit zu lang, dann habe ich natürlich auch diese "Löcher". Also auch mal mit kürzerer Belichtungszeit probieren! <BR>Gruß
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29.03.2002, 07:54
Jo Leute also einmal (ich glaub es war meine erste richtige) dachte ich mir 12 Min aus 15cm Abstand mit 250W Nitraphot durch 2x Kopierfolien auf Billigzeug: müsste doch klappen ;-). <BR>Aber o.g. Ergebnis war der Fall: Alle Kanten waren noch echt scharf aber indrin war alles voller kleiner Löcher --> das liegt aber an Kopierer bzw. Laserdrucker außer dem hab ich etwas überentwickelt 1min 30s <BR>Danach hab ich mir die Folien noch mit Lupe angeschaut tatsächlich Rand scharf und drinne alles gepunktet <BR>So was extremes hab ich seither nicht wieder probiert . Aber wenn Dr. Bungard sagt diese Mischung tut Bungard Platinen nichts an <BR>Werd ich mal austesten, mal sehen ob das stimmt <BR>Aber zu dem Tip mit Epson liegt das am Drucker oder an Folie oder an beiden - wie teuer ist denn so ne Folie <BR>Aber den Tip mit Kopie auf Papier werd ich sicher berücksichtigen. <BR>Mal noch ne Frage lohntsich das: Wenn ich mit Lexmark Tinte auf Papier drucke und dann mit Klarpausspray sprühe und dann belichte klappt das hat da schon wer Erfahrungen??????? <BR>Bin ja mal gespannt. <BR>Einen fleißigen Hoppelhasen
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29.03.2002, 12:14
Mit billig Lexmark Z22 auf besseres Papier einseitig Beschichtet ca 100g (200 Blatt für 8 Euro in jedem Kaufhaus) drucken, mit Klarpausspray einsprühen und ab in das Belichtungsgerät. ca. 3Min30 belichten und dann das Spray mit etwas Spülmittel abwaschen und entwickeln. Damit erziele ich gute Ergebnisse. <BR> <BR>Bis Eagle Clearance = 0,25mm und Sizes = 0.3mm. <BR>Ob noch besse Ergebisse erzielt werden können weis ich nicht, da diese Einstellung die Grenze für meinen Lötkolben bedeuted. <BR> <BR>Wichtig ist da eigntlich nur das man auf die Beschichtet Seite(Glanzseite) des Papiers druckt. <BR> <BR>Die Ergenisse sind randscharf und ohne irgendwelche Löcher.
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29.03.2002, 16:21
Ich habe einen HP LJ 4l und drucke auf Transperentpapier, nehme Bungard Platten, Belichte mit einem prof. Belichtungsgerät ca. 2min u. Entwickle mit NaOH 7g auf 1Liter <BR> <BR>und eine Leiterbahn zwischen 2 Pin's - kein problem !!! <BR> <BR>nur manchmal Druckt der Laserdrucker nicht alles oder nur die hälfte vom Bild und gibt dann fehlermeldungen aus ??? mit einer einstellung im Druckertreiber druckt er wieder andere sachen nicht wie text etc.
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29.03.2002, 21:14
Hi! <BR> <BR>habe mir einen EPSON-Laserdrucker (EPL8000L) gekauft, weil er beim ct-Test am besten bei Foliendruck abgeschnitten hat. Er ist auch noch einer der günstigsten (300Euro). Die Folien von ELV sind einfach spitze! Alles randschwartz ohne Löcher! Die folien sind rau/matt. 100Stück für ca. 45 Euro. <BR> <BR>Viel Erfolg, Ciao <BR> <BR>John <BR> <BR>PS.: @Tobias, wenn du Bungard-Platinen verwendest, dann kannst du den Entwickler ruhig doppelt so stark machen. Dann wird die Entwicklungszeit kürzer und das Ergebnis besser.
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29.03.2002, 21:29
Danke für den Tip mit der stärkeren NaOh Lösung ! habe das hier im Forum auch schon gehört und werde das mal bi der nächsten Platte probieren. <BR> <BR>vielleicht kann mir aber jemnad bei einem anderen Problem helfen. Habe einfache Leiterplatten bei Reichelt bestellt - ich kann die jedoch ca. 7min belichten und wenn ich die dann versuch zu entwicklen - da passiert nicht viel die schicht wird zwar angelöst aber richtig hab geht's nicht ... nach ca 10min im Entwickler geht alles ab toll. Also das Belichtungsgerät kanns eigentlich nicht sein die platten von bungard brauchen nur 2min und bei den Platten habe ich schon belichtungszeiten bis 10min probiert !!! <BR> <BR>kann das sein das das Zeug Überlagert war ?
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30.03.2002, 07:54
Kann sein aber genau mit denen hab ich eigentlich so schlechte Erfahrungen nicht gemacht <BR>Aber wenn dir keine groben Fehler unterlaufen sind lags an den Platten <BR>Ne Frage hab ich das richtig gelsesn nach 10 min gehts nicht richtig ab ?? <BR>Normal sind ja bekanntlich so ca. 30sec. <BR> <BR>Bist du dir sicher dass das Ding nicht schon nach 30sec. fertig entwickelt war und du hast nur gedacht die Kupferfarbe sieht nicht so aus wie bei Bungard und ... <BR>Ach quark was erzähl ich denn du kennst dich damit doch auch sicher aus also lags an Platten <BR>Noch ein nachteil dieser Platten:Belichtungs und Entwicklungszeit ziemlich kritisch etwas zu lange --> wegschmeißen <BR>Viel Spass
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30.03.2002, 07:58
@ schneidertobi: <BR>Einseitig beschichtet unter welcher Bezeichnung finde ich denn das Zeug und welchen Pauslack nimmst du denn <BR>Bin echt gespannt auf deine Methode <BR>(brach ich nich mehr Kopierer bemühn und teure Folien kaufen) <BR>MFG
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30.03.2002, 11:39
Also mal zum Papier: <BR>Ich hab nich mal mehr ne Ahnung wo ich es genau gekauft hab. Wahrscheinlich im Kaufhof in Freiburg. Auf der Verpakung steht folgendes: "Inkjet Papier Matt Für farbige und Schwarzweiß-Drucke in hoher Qualität"."hochweiß, einseitig beschichtet, 100g/qm" von "Smart Jet" Art.-Nr. 815 10 10 00 0 <BR>Da dürfte jedes andere randscharfe Papier auch funktionieren. <BR> <BR>Zum Spray: <BR>Pausklar 21 von Reichelt.
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30.03.2002, 11:46
Zum Drucker: <BR>Billig Lexmark Z22 um etwa 75€ <BR> <BR>Zum Belichtungsgerät: <BR>UV-Belichtungsgerät 1 von isel gekauft bei Reichelt. <BR> <BR>Die Platinen: <BR>NoName von Reichelt. <BR> <BR>Entwickler: <BR>NaHO die 250g Packung von Conrad <BR> <BR>Kurz zum Vorgang: <BR>Layouts aus Eagle heraus drucken. Platine mit Spray einsprühen, Layout drauflegen, Bläschen entferenen, nochmal sprühen und 3Min30 belichten. Bevor die Platine jetzt in den Entwickler kann gut mit Spulmittel abspühlen. Das Spulmittel mus danach aber wieder restlos von der Platine. Ich glaube es Neutralisiert oder verunreinigt den Entwickler. Im Entwicklerbad ruig ein weinig warten, sie braucht eine Zeit bis sie fertig ist. <BR> <BR>Mehr kann ich nicht sagen
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30.03.2002, 13:45
Eben habe ich mal eine Reihe Testplatinen gemacht. Mit den einfachen Platinen und TP-Folie. Belichtungszeit jeweils 90sec. Die erste Platine war total unterbelichtet. Die weiteren wurden dann besser. Es scheint also zu stimmen, dass die Nitraphotlampen ihre höchste Lichtausbeute haben, wenn sie warm sind. Man sollte also alle Zeiten mit kalter Lampe angeben, oder die Lampe vorwärmen. Aber wie lange? 3Minuten? Als Belichtungsgerät habe ich eine einfache Holzkiste, und die wird ziemlich warm!
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07.07.2002, 23:35
also ich habe ganz normale transparente folie die matt ist von conrad, diese bedruck ich auf einem hp-laserjet6p klappt gut, auch beim belichten der bungard platine ( ich mache keine werbung für bungard aber die platinen von denen sind echt gut) zu belichte benutze ich aus einem alten terarium ein 15w uv lampe dauert zwar 4-6 minuten ist aber günstieger als sich eine neue zu kaufen.Zum entwickeln benutz ich den bungerd original entwieckler und zum ätzen eisen 3 chlorid.
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09.07.2002, 10:04
hallo <BR> <BR>ich drucke mit nem epson c60, auf tintenstrahlfolie von zweckform. mit original epson tinte wird das pechschwarz. da reicht eine folie zum belichten. mal sehen wie es mit kompatibler tinte wird. jedenfalls bin ich echt zufrieden mit diesem drucker. <BR>belichten tu ich 1 minute mit 4x8watt uvröhren bei 15cm abstand. <BR>seit ich den drucker habe sind alle platinen perfekt geworden. (ausser ich hab das layout verkehrtherum draufgelegt :-) <BR>achja die bedruckte seite der folie sollte immer auf der photoseite der leiterplatte liegen. weil sonst die stärke der folie zw. layout und fotoschicht ist und es zu streuunen kommt und die ränder dann nciht mehr scharf belichtet werden. <BR> <BR>so das war das wichtigste denk ich mal. <BR> <BR>mfg ronny
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09.07.2002, 10:06
achja zum laserdrucker/kopierer. auf matte folien geht das, auf klare folien wird das fast nie was perfektes. es deckt einfach nich genug. <BR>auf papier: manche tinten werden vom pausklar gelöst. <BR>pergamentpapier geht sehr gut egal ob mit laser oder mit tinte bedruckt. knittert aber oft beim bedrucken. so war es jedenfalls bei mir. ausserdem trocknet die tinte ewig nicht an. <BR> <BR>
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09.07.2002, 13:54
@ronny: meine Rede das mit dem Transp.papier kann man das nicht ir´gendwie verhindern das dass Papier knittert oder gar reißt?? <BR>MFG
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09.07.2002, 17:31
Also ich nutze einen HP Laserjet 5L mit technischem Pergament. Das ist supi! Da knittert auch nix. Und durch Laser ist da natürlich auch keine Trockenpause einzulegen. <BR>Bin auch mit den Resultaten sehr zufrieden. <BR>Habe jedoch manchmal das Problem, dass einige Platinen sehr "krisselig" werden. <BR>Liegt das am zulangen Belichten? Oder scharfer Entwickler? <BR>Benutze 4 Röhren aus nem Gesichtsbräuner von Philips. Sind in nen alten Scanner eingebaut. Und als entwickler nehm ich son Zeug aus der Druckerei. Damit entwickeln die auch ihre Druckplatten. Soll 1:10 mit Wasser verdünnt werden. Funktioniert auch sehr gut... ca. 40Sec. <BR>Aber woran liegt das Krisselige? Das ist schon zu sehen, wenn die Platine aus dem Enwickler kommt. Basismaterial ist das preiswerte HP von Reichelt. Hab mir heute 4x Bungard bestellt... Mal gucken. Bin guter Hoffnung. <BR>was meint ihr?
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09.07.2002, 21:41
Deckt der Toner gut auf dem Papier? Halts mal gegens Licht und vergleiche es mit einem Tintenausdruck. Hatte damals das gleiche Problem -> Toner wurde nicht dick genug aufgetragen. Tintendrucker auf normals Papier und Pausklar drüber ergab immer das beste Resultat beim Belichten. <BR>mfg <BR>Mario
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25.07.2002, 07:28
Kleine Anmerkung: druckt man auf (normales) papier, tuts es auch wenn man nach dem Trocknen der tinte das papier mit Speiseöl antupft (vorzugsweise maisöl) kleine Menge genügt dass man merkt dass es durchsichtiger wird
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02.08.2002, 11:30
Habe jahrzehntelang die Vorlage auf Fotopapier (im fotografischen Sinn, also lichtempf. Papier für SW-Abzüge) kopiert und damit auch belichtet. Einziger Nachteil: Es dauert ca. 10mal so lange wie Film/Folie, habe mit 30 MIn gute Erfahrung. Gut, heute muß ich meine Platinen nicht mehr 4:1 zeichnen und abfotografieren, also drucke ich sie einfach auf glänzendem "Fotopapier" (diesmal das für die Tintenpi...äh Drucker gemeint). Wichtig ist nat. gespiegelt, damit die bedruckte Seite innigen Kontakt zur Platine hat. Für Einsteiger: Wie in der Fotografie sollte man immer eine Testreihe mit aufsteigenden Belichtungszeiten durchführen, bei ansonsten gleichen Bedingungen kann man die einmal ermittelte Zeit immer wieder nehmen - dann sollte das Thema "belichten" keines mehr sein!
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05.08.2002, 14:27
moin <BR> <BR>mal was zur "geschichte" meiner vorlagenerstellung: <BR> <BR>am amfang hab ich die platinen 2 oder 4:1 ausgedruckt und mit einer reprokamera (hab ich heute noch)auf 1:1 runterfotografiert. dann noch nen 1:1 kontaktabzug, da ja ein negativ immer entsteht. <BR> <BR>heute druck ichs auf matte 3M-folie für tintenpisser und das funzt wunderbar. <BR> <BR>wenn ich aber extrem feine leiterbahnen habe, druck ichs auf transparentpapier und belichte damit eine spezialfolie (20sek. im 4-röhren-platinenbelichter). nach der belichtung wird da eine bläuliche deckfolie abgezogen und man hat das positiv auf klarer trägerfolie ABSOLUT DECKEND in silberfarbe. <BR>auf der deckfolie dasselbe, nur als negativ. <BR>und das ganze OHNE jede entwicklung. <BR> <BR>die folie hab ich von LPKF, denk ich mal. ich poste demnext die genaue bezeichnung hier mal rein. <BR> <BR>munter bleiben.. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>
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05.08.2002, 15:03
Mensch Klaus, <BR>du hattest wenigstens schon 'nen Drucker! Und ich vermute mal, auch einen PC, mit dem Du das Layout erstellt hast. Ich kenne noch das Vorcomputer-Zeitalter, als ich die Vorlagen auf einer Zeichenplatte 4:1 mit Tusche gezeichnet habe, dann fotografiert und auf das 1:1 Maß vergrößert habe. (Auf extrem hartes Papier, und danach mit Tetenal-Chromverstärker schwärzer als schwarz gemacht). Sch....-Arbeit! Aber die Ergebnisse waren klasse, habe auf die Art auch komplett neue Skalen für irgendwo ausgebaute Zeigerinstrumente gemacht. Nun ja, heute lacht man drüber. Mein erstes Layout-Programm (damals auf einem XT-Rechner) war RULE, der Urvater von Target. Damit konnte man nur manuell Platinen erstellen, kein Autorouter! Aber es war ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht, weil, nachdem man endlich alles entflochten hatte, die Platinen doch schon irgendwie etwas Professionelles hatten. Die Layouts habe ich trotzdem noch 2:1 drucken müssen, da damals nur Nadeldrucker erschwinglich waren, und 1:1 war bei engen Sachen doch noch etwas gewagt. Und heute kann ich halt, wenn ich will, eben mal 'ne Datei wegschicken und habe kurze Zeit später eine fertige Platine mit allem Drum und Dran. Aber für die normale Einzelfertigung mache ich es immer noch selbst, denn das geht ja nun doch etwas ins Geld! Ach, fast hätte ich das vergessen, meine allerersten Platinen habe ich mit Edding-Stift auf das Kupfer gemalt. War ein Netzgerät, natürlich ohne IC's. Und hat auch prima geklappt. <BR>SO, nun ätzt mal alle schön! :-)
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05.08.2002, 18:06
moin <BR> <BR>ELPLATINO: <BR>ich kann das noch sehr wohl nachvollziehen, auch ich hab mit "edding-malereien" angefangen. <BR>danach war ich froh, das es diese aufreibelötpunkte gab und diese kreppbänder, damit konnte ich dann endlich (mit ca. 12j) auch kleinserien-vorlagen herstellen. ;) <BR>danach kam der c-64 und ein prg. von "data becker" glaub ich, womit man schaltpläne und platinen immerhin ZEICHNEN und mit nem fx-80 (9 nadeln!) knatternd zu papier bringen konnte. <BR>so richtig ging´s dann aber mit nem atari-st los, da waren schon welten dazwischen! <BR>sogar mit nem auto-router(!), der sich immer gerne selber "zugebaut" hatte. ;) <BR>heute schaff ich mit eagle, orcad, ranger u.s.w. je nach kunde und mach mir für muster und kleinstserien meine platinen auch selber, nur bei 16-fach-multilayer tu ich mir noch etwas schwer..;) <BR> <BR>munter bleiben.. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR>
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05.08.2002, 19:12
Klaus, <BR>mit den 16er Multilayern, das kann ich nachvollziehen, die selbstgemachten werden bei mir immer so fürchterlich dick. Woran mag das liegen? <BR>Da kamen noch einige von den alten Erinnerungen wieder hoch :-). Natürlich habe ich auch meine "Aufreibe-Zeit" erlebt. Und ich hatte sogar ebenfalls mal ein Programm mit Autorouter auf dem CPC6128, die Resultate haben deinen sicher nicht nachgestanden. So 6-7 Leiterbahnen, dann war Schicht. Aber selbst das hat Jahre gedauert...Noch davor kannte ich mal zwei Leute, die haben versucht, auf dem ZX-81 ein Layout-Programm mit Autorouter zu programmieren. Also, prinzipiell hatten die das schon so weit entwickelt, das es lief. Der eine von denen hatte als Ausgabegerät einen alten Fernschreiber-im Schlafzimmer. Nun gut, ging ums Prinzip. Als die Frau dann irgendwann ausgezogen war, hatte er auch mehr Zeit.....;-) Mann, was haben wir es gut heute. Momentan arbeite ich hauptsächlich mit Eagle, zwischendurch hatte ich mal die DOS-Version von Target, ist auch schon wieder lange her. Was wird wohl als nächste Innovation kommen? Am liebsten wäre mir eine Kiste, die so wie ein Drucker die fertigen Platinen gleich rauswirft (möglichst noch bestückt!) Aber warten wir mal die weitere Entwicklung der Halbleiter ab, womöglich benötigt man in absehbarer Zeit gar keine Platinen mehr. <BR>Also, bis dann!
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15.08.2002, 23:52
Das Thema wurde im Netz schon 100.000.000 mal diskutiert. Ich glaube ihr schaut garnicht richtig hin. Die Sache ist so einfach. <BR>
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16.08.2002, 07:34
karl-gustav, <BR> <BR>du bist mir sympathisch! <BR>wir haben einfach mehr Schriftsteller,als Leser <BR> <BR>franz joseph
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16.08.2002, 17:04
Genau, deswegen wähle ich auch den Eddi. <BR>Gruss karl-gustav
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26.08.2002, 11:07
Ich hab einen EPSON C80 und drucke auf Zweckform InkJet Folie (2502). Das Ergebnis ist nicht wirklich überzeugend. Egal mit welcher Einstellung im Druckertreiber (Auflösung, Kontrast, Papiersorte), ich bekomm immer bei Schwarz-Flächen (Masseflächen) keine homogene Farbdeckung. Entweder sieht das dann aus wie eine art Hammerschlageffekt oder er rastert das Bild mit feinen Punkten. Noch lustiger ist es, wenn man Quality Photo Papier bei 2440 dpi auswählt: Dann druckt er Schwarz als eine Mischung von blauer und schwarzer Tinte. <BR>Kann mir da jemand einen Tipp geben, wie sich das besser machen lässt ? <BR>Auch sind, wenn ich zweimal auf diesselbe Folie drucke, die Bilder nicht deckungsgleich, obwohl die Folie sauber am Anschlag liegt. <BR> <BR>mfg <BR>Andy
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28.08.2002, 12:59
Hallo Andy, <BR>zum Problem Deckungsgleiche: Wenn Du die Folien Rand auf Rand legst, kannst Du bei keinem Drucker erwarten, daß das Ergebnis deckungsgleich ausfällt. Du solltest besser kontrollieren, ob die Platinenvorlagen selbst deckungsgleich sind, also sozusagen "Loch auf Loch" legen. Noch besser ist, sog. Passermarken mit auszudrucken, die sich außerhalb der eigentlichen Platine befinden, und die in Deckung gebracht werden. Dann allerdings sollten die Vorlagen sich auch decken. <BR>
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01.09.2002, 19:53
HI Leute, <BR> <BR>wer sagt denn, dass die Folien gleich sein müssen? Das Gegenteil ist wahr: Wenn die zwei Layouts zueinander versetzt sind, sind auch die Fehlstellen nicht übereinander, also heben sich die "Deckungslücken" gegeneinander auf. Dann wird's auch beim Belichten mehr Kontrast geben! <BR> <BR>Übrigens, nur um im Rahmen des Diskussionsfadens zu bleiben: Es gibt UNIs die machen Multilayer-Platinen, indem sie 0.5 mm FR4 fotobesch. kaufen, ätzen und mit Epoxy-Kleber zusammenpressen. Das geht wirklich! <BR>
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