Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gleichstrommesszange
Import-Script
10.10.2003, 18:52
Hallo, <BR> <BR>Wie kann es das geben? Ich habe vor kurzem den neuen Conrad Katalog durchgesehen und mir ist aufgefallen, dass es Messgeräte mit Stromzangen für Gleichstrom bis 1000A gibt. <BR> <BR>Wie funktioniert das? <BR>Danke für eure Antworten <BR> <BR>mfG <BR>Martin}
Import-Script
10.10.2003, 19:13
Du kannst mal unter "LEMsa" googeln, die bauen solche Wandler. <BR>Das Prinzip ist einfach: Da ist ein Eisenkern bzw. Ferrit mit einem Spalt, also ein offener Ring. in dem Spalt sitzt ein Hal-Sensor also ein Magnetfeldmesser. Um den Ring ist eine Spule gewickelt, sagen wir 1000 Wdg. für einen 1:1000 Wandler. Dazu noch ein OP-Amp, der den Hal-Sensor auf Null kompensiert indem er Strom durch die Spule schickt (vorher halt noch durch ein Messwerk in Reihe z.B.) Wenn nun eine Leitung durch die Spule gesteckt wird und darin Strom fliesst gerät das Magnetfeld ausser NULL. Dem wirkt der OPAMP und der HAL-Sensor entgegen und zwar genau in dem Verhältnis; d.h. wenn eine Windung(Leiter durch den Ring) ein Magnetfeld X erzeugt, erzeugt der OPAMP -X und zwar auf 1000Wdg, d.h. wenn ein Ampere durch den Leiter fliesst speist der OPAMP 1mA in die 1000Wdg. That´s all; und weil es ein OPAMP mit +/- Spannung ist folgt der sowohl DC als auch AC, d.h. der Ausgangsstrom ist ein exaktes Abbild des durchfliessenden Stroms. Das geht bis in den zig kHz Bereich hinein; je nach Material des Magnetkerns.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
Import-Script
10.10.2003, 23:52
Gute Frage Martin, wollte ich auch schon stellen. <BR> <BR>Gruß <BR>Tim
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