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02.12.2002, 22:14
Aus dem neuen Batronix-Newsletter: <BR> <BR> <BR>4. Wenn die Zeit r&uuml;ckwärts läuft <BR>================================================== ==== <BR>Unerbittlich scheint die Zeit vorwärts zu fließen. Das kann sich <BR>jedoch ändern: Physiker nehmen an, dass sich die Zeit sogar um- <BR>kehren könnte. Und vielleicht lauern zeitverkehrte Inseln bereits <BR>in unserer Nähe. Über diese verbl&uuml;ffenden Schlussfolgerungen <BR>berichtet bild der wissenschaft in seiner Dezember-Ausgabe. <BR> <BR>&#34;Unsere Zeitrichtung ist nichts Besonderes&#34;, glaubt Lawrence <BR>Schulman von der Clarkson-Universität im US-Bundesstaat New <BR>York. Mit Computer-Modellen hat er simuliert, wie sich zwei <BR>Systeme mit entgegengerichtetem Zeitpfeil durchdringen können, <BR>ohne dass sie dabei notwendig ihre Eigenzeit verlieren. &#34;Das <BR>Ergebnis entstand wie durch Schwarze Magie. Aber es ist keine, <BR>sondern eine Folge der Gleichungen&#34;, sagt der Physik-Professor. <BR> <BR>Schulmans Forschungen werden relevant, wenn sich die seit dem <BR>Urknall anhaltende Ausdehnung des Weltraums umkehrt. In den <BR>letzten Jahren meinten Astronomen, dass die Expansion des <BR>Universums ewig andauern w&uuml;rde. Doch vor wenigen Wochen machte <BR>Andrei Linde, Physik-Professor an der kalifornischen Stanford <BR>University, die &uuml;berraschende Entdeckung, dass das Universum <BR>schon seine &#34;Halbzeit&#34; erreicht haben und in 20 Milliarden <BR>Jahren zu einem Endknall zusammenst&uuml;rzen könnte. <BR> <BR>&#34;Die Expansion oder Kontraktion des Weltraums ist f&uuml;r den Zeit- <BR>pfeil verantwortlich. Kaffee k&uuml;hlt ab, weil ferne Galaxien sich <BR>immer weiter entfernen&#34;, sagt Schulman in bild der wissenschaft <BR>und meint damit dieselbe Ursache beider Prozesse. <BR>Schon heute könnte es Regionen im All geben, deren Zeitrichtung <BR>entgegengesetzt zu ihrer Umgebung ist. Schulman schließt aus <BR>seinen Berechnungen, dass sie intakt bleiben, wenn sie ausreichend <BR>isoliert sind. Tatsächlich könnten sich solche zeitverkehrten <BR>Inseln nur wenige Lichtjahre entfernt befinden. Theoretisch wäre <BR>sogar beobachtbar, wie sich dort aus Scherben Tassen bilden und <BR>wie Säuglinge zur&uuml;ck in den Mutterbauch verschwinden. Aber <BR>vermutlich bestehen sie nur aus ausgebrannten Sternen – den <BR>Leichen vom Ende des Universums.

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03.12.2002, 10:45
Bei uns in Deutschland ist das doch schon so. Die Reichen werden immer reicher während der Mittelstand zugrunde geht! Bald haben wir nur noch Leute die viel haben und welche die nichts haben! <BR> <BR>Sowas hatten wir doch schon, nannte sich Monarchie, und wenn man die verkrusteten Strukturen und die Vetternwirtschaft in der Politik ansieht ist der Vergleich mit dem damaligen Adel nicht weit hergeholt!