Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrung mit Funkmodulen vom Conrad ...
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21.09.2003, 19:19
wer hat erfahrung mit den Funkmodulen aud dem Conrad - Katalog 433Mhz oder 868Mhz ? Katalog 2003 Seite 916 ... <BR> <BR>ich möchte aus einem Elektromotor (einige MW) <BR>Daten mit 1200Bit/s oder 2400Bit/s rausfunken. <BR>dabei ist der Sender durch das Maschinengehäuse komplett mit ca. 10mm Stahl abgeschirmt. <BR>Der Empfänger steht aber mit einem Abstand von max 1m daneben - hat einer Erfahrung bei solchen Sende- u. Empfangsmodulen mit einer Stahlabschirmung ? <BR>
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21.09.2003, 20:57
hi, <BR> <BR>ein loch bohren und koax-kabel durch <BR> <BR>gruss von black&decker
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21.09.2003, 22:02
so sehe ich das auch.. (obwohl ich B&D beukottiere), aber: Je höher die Frequenz, desto beschissener die Übertragung, gerade wenn Beton und Stahl im Weg sind. <BR>Allein die Worte "Funk" und im gleichen Atemzug "Abschirmung" beissen sich. <BR>Konstruktiv würde ich es mit einem Schall-System (Ultraschall / Infraschall probieren); Metall leitet Schall sehr gut --> siehe Indianer die an den Schienen horchen (Winneto 1..) - also wie wäre es eine Piezogeber im Ultraschallbereich von innen auf das Motorgehäuse zu kleben/schrauben und dann in 1m Entfernung ein Mikro??? - selektiver Verstärker, FM, NE565 ist für sowas gut und einfach... <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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21.09.2003, 22:10
ich glaube ich habe noch etwas vergessen zu schreiben. Das Sendemodul ist auf dem Läufer und dreht sich mit 1000min/1 ... <BR>das geht das mit dem Loch natürlich nicht <BR>Das mit dem Ultraschall ist nicht schlecht aber die Maschine hat mechanische Schwingungen(unwucht) und magnetische (Unsymetrien etc.) also auch nicht möglich das ganz per Schall zu übertragen ... <BR> <BR>das mit den Frequenz dachte ich gerade anders rum - da ein Funkgerät mit 433Mhz durch den Stahlbodn von Schiffen kommt und ein 27mhz Gerät nicht ! <BR> <BR>aber man kann sich täuschen ...
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21.09.2003, 22:23
stimmt, hast Dich getäuscht!!! <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR>Je dichter das Material, desto schwieriger für höherfrequente Schwingungen; Massenträgheit!!! <BR>Nimm U-Boote: Da geht´s im Ultralangwellenbereich ab.
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22.09.2003, 11:09
hi, <BR> <BR>sender auf dem laeufer <BR>empfaenger in den stahlkasten <BR>loch bohren <BR>messsignal ueber abgeschirmtes kabel nach aussen <BR>fuehren <BR>gruss <BR>ed <BR>geht auch ohne B&D
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22.09.2003, 11:58
Hi, <BR> <BR>kann man höchstens mit extrem niedrigen Frequenzen probieren. Die Sendespule wird dadurch aber extrem groß. <BR> <BR>Einzige Möglichkeit, die ich sehe, ohne den Motor anzubohren ist, einen kleinen "Minispion" aufzubauen und dann das HF-Signal über die Anschlußleitungen rasschleusen. An den Anschlußleitungen kann man das Signal kapazitiv auskoppeln. Geht aber nur richtig, wenn der Kommutator des Motors die Polarität des Läufers beibehält. <BR> <BR>Vielleicht wäre es besser, das Signal optisch zu übertragen. Auf der Motorwelle rotiert eine Mikrokontrolergesteuerte LED, die auf einen Fototransistor im Gehäuse wirkt. Der Sender kennt seine Lage und schaltet die LED je nach bit und Umdrehung ein und aus. Pro Umdrehung kann man so ein Bit übertragen. Der Empfänger muss dazu aber auch die Drehzahl bzw. die Position des Rotors wissen. Das dürfte aber auch kein Problem darstellen. Auf diese Weise kann man eine synchrone serielle Übertragung realisieren. <BR> <BR>Was für Messdaten werden denn übertragen? Wenn es nur um die Temperetur geht kann man das ebenfalls optisch abgreifen, ohne dass man was an den Rotor anbringen muss. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.09.2003, 12:14
es geht um spannung und Temp. die von einem AVR erfasst und dann Serielle rausgefunkt werden ... <BR>aber das der Empfänger mit in der Maschine ist - ist eine Simple aber super Idee - da ist genug Platz drinn und ein Loch ist da bestimmt auch da zum rausführen des Kabels !!! <BR>Jetzt kann man nur noch hoffen das das Funksignal, welches vom Läufer abgestrahlt wird, die drehende Bewegung mit macht !!! <BR>Jedoch werden die Meßwerte auch in einem EEPROM gespeichert - das Funksignal ist eben nur zur Kontroller bzw. Überwachung bei der Prüfung der elktr. Maschine <BR> <BR>Dank Euch <BR> <BR>vielleicht kann aber einer nochmal was Posten ob das klappen könnte mit dem sich drehenden Sender ? <BR>
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22.09.2003, 12:23
Hi, <BR> <BR>es werden mit Sicherheit Dopplereffekte auftreten. Auch dürften sehr starke Magnetfelder im inneren des Motors auftreten, die die Empfänger verstimmern könnten (Spulen gehen in Sättigung und verringern ihre Induktivität. <BR>Ob diese Störungen den Funkkontakt komplett unterbrechen ist dann auszuprobieren. Auch wird es Problematisch, wenn der Sender genau auf der der Antenne abgewanten Seite der Achse liegt. <BR> <BR>Mit der Optischen Methode liesse sich wahrscheinlich keine guten übertragungsgeschwindigkeiten erreichen. Wenn der Motor mit 3000 U/min läuft, liegt die Übertragung bei 50Baud. Das bedeutet, dass man gerade mal 5-6 Bytes je Sekunde übertragen kann. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.09.2003, 12:35
da wirst Du recht haben mit der ÜBertragungsmenge - da wird der Auffwand zu groß... da die Maschine sowieso max 1000min/1 dreht <BR>Soetwas gibt es aber z.B. für Eisenschlußüberwachungen für den Läufer - LED's leuchten - alles i.O. - LEDs aus - etwas faul <BR>meine Bedenken wären eben der Dopplereffekt - dort wo der sender angebracht ist sind eigentlich keine starken magnetfelder mehr (da Synchronmaschine - also auf dem Läufer immer nur Gleichfeld ... und mit entsprechender Entfernung zu den Hauptpolen) <BR>aber das muß ich halt probieren. <BR>
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22.09.2003, 15:11
Hi, <BR> <BR>aber das Gleichfeld rotiert, was dem Empfänger nicht besonders schmecken wird. Und auch ein Gleichfeld kann die Induktivität einer Spule herabsetzen. <BR> <BR>Wenn ich mir so meine Stereoanlage ansehe könnte es mit einem Infrarotsignal klappen. Die Stereoanlage kann ich auch ohne Sichtverbindung in meiner Wohnung steuern. Wenn Du jetzt rund um den Läufer mehrere IR-LEDs platzierst (>4), dann sollte eine Lückenlose IR-Verbindung aufrecht erhalten bleiben. Das Signal der UART musst Du nur noch mit einem UND-Gatter modulieren. Empfangsbausteine, die direkt demodulieren gibt es wie Sand am Meer. Diese Empfangsbausteine schließt Du dann einfach an einen MAX232 und kannst das dann direkt an einen PC anschließen. So kannst Du eine direkte RS232-Verbindung aufbauen. Das Ganze wäre wahrscheinlich zuverlässiger und vor allem billiger als Funk. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.09.2003, 17:53
@Elmar: Ich glaube Du solltest Deine "Emitterfalance" mal wieder neu ausrichten und mit den "Störungen des Differenzträgertonempfangs durch Phasenmodulation des Bildträgers" per 7400 UND-Gatter synchronisieren. Ein 4046 PLL zur Siegburger-Kompensation in den Regelkreis und dann bist Du wieder ganz der "Alte (Junge)"<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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24.09.2003, 20:24
Habe da noch eine Frage an Elmar, <BR>Du schreibst mann könnte 4 LEDs auf der Welle montieren. Gibt es da nicht auch Probleme mit Dopplerefekt. Eine LED kommt näher die Andere entfernt sich. Klar Licht ist sehr schnell. Aber trotz dem?? Wisel <BR>
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24.09.2003, 21:01
Hi, <BR> <BR>dadurch verschiebt sich nur die Wellenlänge ein wenig. Da da Licht ja nicht demoduliert wird, entsteht dann auch kein überlagerter Sinus auf dem Empfangssignal. Da Licht normalerweise nicht Phasengleich abgestrahlt wird (ist ja kein Laser), kann man die Lichtquellen auch beliebig mischen. <BR>Das Einzige was schwanken dürfte ist die Amplitude, was aber den Empfänger nicht besonders beeindrucken dürfte. Der hört ja nur auf die Modulation von einigen kHz, und so schnell dreht sich der Motor nun auch wieder nicht. <BR> <BR>Vermutlich würde der Funk-Empfänger bei 1000 U/min auch nicht so stark beeindruckt werden, wohl aber eher durch die Amplitudenmodulation. (Abstand schwankt). <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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