Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verstärkerbrumm
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19.09.2003, 15:20
Hallo. <BR> <BR>Ich hätte da ein kleines Problem mit einem Verstärker. <BR> <BR>Es handelt sich um einen Röhrenverstärker den mir ein alter Amateurfunker geschenkt hat. <BR>Das tolle daran ist, daß er voll funktionstüchtig ist. <BR> <BR> <BR>Jetzt hab ich allerdings ein kleines Problem mit dem Brumm. <BR>Stellt man den Lautstärkeregler auf komplett leise ist nur ein leichter Brumm zu hören, was ja normal <BR>ist für Klasse A angeblich. <BR>Nur wenn man etwa auf 3/4 stellt kommt ein wesentlich stärkeres Brummen hinzu, welches bei weiterm <BR>Lauterdrehen wieder komplett abnimmt! <BR>Das Poti ist als einfacher Spannungsteiler am Eingang geschaltet und hat <BR>eine Längskapazität von 100n um Gleichspannungsfrei einzukoppeln. <BR>Wo kann man sich diesen Brumm einfangen? <BR>Ist es wahrscheinlich, wenn das Pot genau neben dem Netztrafo liegt, daß das das Problem ist? <BR>Es sind geschirmte Kabel verwendet worden, also daran sollte es nicht liegen. <BR> <BR>Bitte um Hilfe, wäre schade um das alte Ding. <BR> <BR>
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19.09.2003, 17:05
hi Johann, <BR> <BR>ist doch normal,dass ein roehrenverstaerker brummt. wenn er marke eigenbau ist...dann muss man nur die musik stark ueberlagern.das habe ich vor 40 jahren mit meinem roehrenamp intensiv <BR>gemacht......oder hoerst du gerne die brummverzerreung im leerlauf? <BR>ist der eingang abgeschlossen? <BR>'''geschenktem gaul schaut man nicht ins maul''' <BR> <BR>brum <BR>ed <BR> <BR>PS andreas,meine tomaten brummen nicht!
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19.09.2003, 18:49
Hi, <BR> <BR>vermutlich ist ein Koppelkondensator defekt. Die findest Du in der nähe der Gitter. Wenn der durchgeschlagen ist, kommt etwas Gleichstrom in die Röhre. Dadurch steigt der Anodenstrom, der das Netzteil überlastet, so dass die Glättung nicht mehr richtig greift. Durch das verstellen am Poti änderst Du die Widerstände und damit die DC-Pegel vor den Röhren und so ändert sich das Brummen. <BR> <BR>Falls jetzt auch die Musik leiser wird oder anfängt zu verzerren beim lautdrehen, gehen die Röhren einfach in Sättigung und geben keine Wechselsignale weiter => Brummen nimmt ab. <BR> <BR>Den Siebelko auf jeden fall tauschen - der wird mit der Zeit nicht besser. Auch einfach alle Kondensatoren tauschen - das macht man bei Röhrenfernsehern so. Sonnst kann man jede Woche fehler suchen. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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19.09.2003, 18:52
P.S.: <BR> <BR>wen Du vor Blasphemie nicht zurückschreckst setzt Du nach der Reparatur einen Stabi ins Netzteil - Dann brummt es überhaupt nicht mehr.
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19.09.2003, 23:55
Hallo! <BR> <BR>Problem gelöst!! <BR> <BR>Ich habe da wohl eine ungünstige Anordnung des Lautstärkepotis erwischt. <BR>Ich habe es knapp neben den Trafo gesetzt, und habe mir dadurch störungen trotz der geschirmten Kabel eingefangen. <BR>Ein kleines Stück ist ja beim Poti eben nicht geschirmt. <BR>Der Grund warum es leiser wenn man lauter aufdreht ist, daß man dann "hart" die eingefangen Störungen unterdrückt. <BR>Und wenn man ganz leise aufdreht ebenfalls, da ist man ja hart auf Masse. <BR> <BR>Einfach mit Alufolie Störfest gemacht. <BR>Also Folie herumgewickelt und mit Masse verbunden und der dieser Brumm ist nicht mehr zu hören. <BR> <BR>Ein ganz leichter Brumm ist noch zu hören, der kommt allerdings vom Netzteil und klingt irgendwie "weicher", hört sich komisch an, ist aber so. <BR> <BR>mfg <BR>hannes
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