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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Laserdrucker Reinigung?



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13.09.2003, 16:52
Tagchen <BR> <BR>Wieder mal eine Frage an alle. <BR> <BR>Mein Laserdrucker ist so ca.2 Jahre alt und im Hausgebrauch in Verwendung, also nicht gerade hohe Druckleistung. <BR> <BR>Nach einiger Zeit waren am Rand &#34;Wolken&#34; zu finden. <BR>Also er druckt leichten Schleier über die gesamte Länge des Blatts. <BR>Jetzt hab ich mal vermutet, daß er gerinigt gehört, und hab ihn mal mit Druckluft ausgeblasen. <BR>Aber das hat überhaupt keine Besserung gebracht. <BR> <BR>Muß man da eventuell alles zerlegen und eine bestimmte Walze reinigen? <BR>Kenn mich nicht so besonders gut aus mit den Druckern. <BR>Für jede Antwort dankbar. <BR> <BR>mfg <BR>hannes

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13.09.2003, 18:19
Hallo Johann, <BR>möglicherweise ist Dein Toner schlecht verteilt oder gar verbraucht. Kartusche herausnehmen und leicht schütteln &#40;links-rechts nicht auf-ab&#41; kann da helfen. Auch könnte der Toner degeneriert sein &#40;die Hersteller warnen z.B. davor die herausgenommene Tonerkartusche dem hellen Tageslicht auszusetzen&#41;. Eine neue Kartusche sollte Klarheit bringen. <BR> <BR>Übrigens möchte ich Dir DRINGEND abraten den Laserdrucker mit Druckluft auszublasen. Die aufgewirbelten mikrofeinen Tonerpartikel sind eingeatmet extrem schädlich und vergrößern signifikant das Risiko Asthma oder gar ein Karzinom zu entwickeln. Besser mit einem feuchten Tuch ohne Lösungsmittel das Gehäuseinnere auswischen, notfalls etwas Isopropanol hinzunehmen &#40;so reinige ich meinen Laser; allerdings recht selten&#41;. <BR> <BR>Gruß Gerd

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13.09.2003, 21:14
Hi, <BR> <BR>je nach Drucker ist in der Kassette eine grüne oder gelbe Walze unter einer Abdeckklappe. Das ist die Belichtungswalze. Diese mal anschauen, ob die Ränder verschmutzt sind. Mit einem weichen,. fusselfreien Tuch abreiben. <BR> <BR>Irgendwo im Drucker ist meist ein durchsichtiger Streifen, durch den die Walze belichtet wird. Wenn der verschmutzt ist, kann der Laser die Walze nicht mehr richtig treffen und es entsteht ein Grauschleier. Sind die Buchstaben im Grauschleier etwas unscharf, liegt es mit hoher wahrscheinlichkeit daran. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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13.09.2003, 22:38
Danke für die schnellen Antworten, da kann man ja schon wieder voller Freude drucken. <BR> <BR>Es war der durchsichtige Streifen, der etwas verstaubt war. <BR> <BR>ELMAR IS THE BEST!!

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14.09.2003, 12:34
Hi, <BR> <BR>dieses Problem taucht besonders oft bei Rauchern auf. Laserdrucker und vor allem ältere Faxgeräte in verrauchten Büros &#34;sterben&#34; oft an so etwas. Die Optik leidet da am meisten. <BR> <BR>Tip: Screen 99 hilft da auch ganz gut gegen neuverschmutzung. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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14.09.2003, 13:35
Hallo Hallo, <BR> <BR>Ich und Raucher, na sowas gibts nicht! <BR> <BR> <BR>Wird wohl der Staub sein der sich durch den Ventilator abgelagert hat. <BR> <BR>mfg <BR>hannes

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14.09.2003, 13:38
Noch eine Möglichkeit, ohne Pusten, Pinseln usw. <BR>Die meisten Drucker erzeugen ein sog. Reinigungssheet--&#62; musst mal in den Utilities zum Laser gucken, oder bei Windows &#34;Start-Einstellungen-Drucker&#40;Drucker auswähnlen, dann rechte Maustaste&#41;-Eigenschaften. <BR>Vielleicht bietet Dir diese Registrierkartensammlung dann ein Utility. <BR>Apple macht´s QMS macht´s warum HP und Konsorten nicht. <BR>Kurz: Da kommt dann ein Blatt raus, grösstenteils schwarz bedruckt, meist ein breiter Querstreifen. Dieses &#34;umgekehrt&#34; wieder in die Papierzuführung einlegen und das Ganze nochmal, d.h. dessen Rückseite bedrucken. An dem bereits bedruckten sollte sich dann Coronastaub, Papierfusseln usw. absetzen; - so sagt´s QMS und Apple... <BR>Das ab und an mal machen.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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14.09.2003, 14:41
Also ich hatte vor einiger Zeit mal ähnliche Probleme &#40;hauptsächlich Längsstreifen&#41;. Nach dem die Reinigung von Walzen und Innenraum keine Verbesserung brachte, hab ich in einem Anfall von Übermut und wieder besseres Wissen die lichtempfindliche Walze vorsichtig mit verdünnten Isopropanol gereinigt &#40;die Kartusche war zu diesem Zeitpunkt zwar schon älter, aber definitiv noch nicht leer&#41;. Danach waren die Streifen zwar erstmal weg, das Druckbild allerdings war deutlich ausgedünnt. Anscheinend hat dadurch die Ladefähigkeit der Trommel abgenommen &#40;die Streifen waren später auch wieder zu sehen&#41;. Nach einem Austausch der Tonerkartusche war das Druckbild dann wieder perfekt, als ob man einen neuen Drucker hätte und die Freude groß. <BR> <BR>Gruß Gerd

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14.09.2003, 16:49
Ein Techniker von CANON hat mir mal folgendes erklärt: <BR>Wenn man meistens sehr wenig auf dem Papier druckt &#40;wenig Text oder so&#41; dann nimmt der Anteil der ionisierbaren Teilchen im Toner nicht proportional zum Farbstoff ab. Da der nicht benutzte Farbstoff wieder in den Tonerbehälter zurückgeführt wird, enthält der Toner bald mehr Farbstoff als ionisierbare Teilchen. Das soll der Grund dafür sein, dass im laufe der Zeit sich immer mehr Grauschleier zeigt. <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/00unknown.gif" border=0>Ob das so stimmt weiss ich auch nicht, aber fakt ist, dass sich das Druckbild nach Einsetzen eines neuen Toners ohne die Walze zu erneuern total verbessert hat. <BR>Gruß Giesie

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14.09.2003, 16:52
@Gerd <BR> <BR>Vor ca. &#62;15 Jahren habe ich Oki-Laser-Drucker repariert. Zu der Zeit bestand die sogenannte Development-Unit, also die &#39;grüne Walze&#39; aus organischem Material und soweit ich weiss hat sich das bis heute nicht geändert. Zu langer Lichteinfluss auf diese oder gar Reinigungsmittel sind für selbige absolut tödlich. Wieso Deine Walze das überlebt hat weiss ich nicht, aber vielleicht war es einfach Glück?! So was sollte man keinesfalls wiederholen. <BR> <BR>Gruß Winnie

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14.09.2003, 17:27
@Winnie <BR>Ich hab danach ja auch die Tonerkassette gewechselt &#40;ist bei HP zusammen mit der Belichtertrommel eine Einheit, weiß nicht wie&#39;s bei anderen Laserdruckern ist&#41;. <BR> <BR>Eigentlich wirkt die &#40;grüne&#41; Trommel sehr stabil. Hab mir schon mal überlegt, ob man daraus nicht einen &#40;einfachen&#41; Laminator bauen könnte, ich hab die alten Kassetten noch nicht entsorgt. <BR> <BR>Gruß Gerd

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14.09.2003, 19:34
Aus dieser Trommel kannst du keinen Laminator bauen. Die Temperatur zur Fixierung des Toners auf dem Papier wird in einer anderen kleinen Walze erzeugt - der Heizung. Das Papier wird hierbei zwischen der Heizung und einer Gummiwalze geführt. Die Gummiwalze ist sehr hitzestabil. Ich hab sie mal an ein Bügeleisen gehalten und es ist nichts passiert. Aus den beiden Teilen lässt sich sicherlich gut ein Laminator bauen. <BR>Gruss Giesie

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14.09.2003, 20:23
@Giesie <BR>Tja, den Rest brauch ich aber leider noch, solange mein Druckerli noch lebt. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0> <BR> <BR>Aber zurück zum Toner. <BR>Die c&#39;t hat in der Ausgabe 17/01 über die Toner-Inhaltsstoffe berichtet. Der schwarze &#34;Farbstoff&#34; wird als Magnetit &#40;Fe3O4&#41; bezeichnet, wobei sich im Gittermodell wohl einzelne Fe-Atome durch Kohlenstoff, Nickel, Mangan, Kupfer, Zink oder andere Stoffe ersetzen lassen &#40;Hersteller spezifisch&#41;. Damit das Magnetit im Papier kleben bleibt, kommen wohl auch noch Wachse und Acrylharze hinzu. <BR> <BR>Wie da aber wieder etwas zurückgeführt werden sollte, kann ich mir nur schwer vorstellen. <BR> <BR>Gruß Gerd

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14.09.2003, 20:26
Hi, <BR> <BR>in den Anfängen von Fotokopieren und Laserdruckern bestand die Walze aus Selen. Selen ist grün. Heutzutage ist da meist eine gelbe Walze drinn. Diese reagiert offensichtlich sehr auf Langzeitbelichtung, während die Walze aus Selen nicht so empfindlich ist. <BR>Die alten Selenwalzen haben eine relativ rauhe Oberfläche. Das ist wohl der Grund, warum man das geändert hat &#40;mehr dpi&#41;. Ich habe auch schon mal glatte grüne Walzen gesehen, die aber wie die gelben beschaffen sind. Die Selenwalzen hatten aber den Nachteil, dass sie auf verschiedene Farben unterschiedlich reagiert haben. Auf Rot auf Weiss haben die z.B. überhaupt nicht reagiert. Einige Kopierer hatten aus diesem Grund wohl ein Grünes Licht zur Belichtung. <BR> <BR>Einige Laserdrucker &#40;HP&#41; haben eine &#62;500W Halogenlampe, die zum einen zur Löschung der Walze &#40;Komplett belichten&#41; dient und zum anderen gleichzeitig als Fixiererheitzung. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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15.09.2003, 00:09
Grün ist die Walze sehr wohl; rauhe Oberfläche ? Schwer zu sagen, glaube nicht bei 600 dpi &#43; RET. <BR> <BR>500 W Halogen? Da liegst Du um einiges zu hoch. Laut Handbuch im Standby 6 W und beim Druckvorgang 100 W. <BR> <BR>Gruß Gerd

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15.09.2003, 00:42
Elmar schrieb ja nicht, daß in allen HP-Druckern eine 500W-Lampe verbaut sei, sondern hat wohl eher an &#34;große&#34; und nicht an &#34;home office&#34; Modelle gedacht? <BR> <BR>Gruß <BR>Jens

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15.09.2003, 10:37
Hi, <BR> <BR>genau! Bei meinem HP LJ III flackert das Licht, wenn der druckt. <BR> <BR>Ist ein schönes Gerät. Hat über 1Million Seiten drauf und druckt immer noch fehlerfrei &#40;abgesehen, dass er bei glattem Papier hin und wieder Einzugprobleme hat&#41; <BR> <BR>Seit ich eine Postscriptkasette drin habe ist er ein echtes Geschwindigkeitswunder ;&#41;. Er braucht je nach Anwendung 5min oder länger, bis er eine Seite ausspuckt. Lochmaster erklärt ihm 100.000 mal, wie ein Loch aussieht &#40;Lochstreifenplatine&#41;. Da kommen locker mal 3-4MB an Daten zusammen. Dafür verbessert sich die Qualität des Ausdrucks, da das Druckraster immer 100%ig stimmt. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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15.09.2003, 15:47
Hallo <BR> <BR>Also bei meinem Drucker flackert auch das Licht, auch wenn er nicht druckt, außer im Standby, dann braucht er natürlich nichts. <BR> <BR>So wie das Licht flackert sind das sicherlich kurzzeitig 1000W würde ich mal tippen, fragt mich bitte nicht wo er so hohe Leistung KURZZEITIG benötigt, aber es ist ca so wie wenn man einen Haarfön einschaltet.Eben ca.1000W würd ich schätzen.&#40;Leistungsmessung über Helligkeit der Glühlampe, das könnte man doch verkaufen!<IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0>&#41; <BR> <BR>mfg <BR>hannes

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15.09.2003, 19:19
@Elmar <BR>1 Millionen Seiten entpricht bei ca. 2500 Seiten je Kartusche und 5 prozentiger Deckung &#40;mein Drucker als Beispiel&#41; 400 Tonerkassetten. Bei einem Preis von ca. 119 DM &#40;ehemalig, heute günstig 69 Euro, oft auch 85 Euro &#40;natürlich nur Originalware von HP&#41;. Das macht dann 400 x 120 DM = 48000 DM !!! <BR> <BR>Du beschäftigst wohl nebenbei ein Schreibbüro was <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0>, ganz abgesehen von dem Papiermüll der da anfällt und der Anzahl der Leitzordner die das alles aufzunehmen haben. <BR> <BR>Ts, ts ... <BR> <BR>Gruß Gerd

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15.09.2003, 20:45
Hi, <BR> <BR>bei dem gerät handelt es sich um ein ehemaliges Bürogerät. Das Teil war mal so ziemlich der einzige Laserdrucker in einem Netzwerk. So weit ich weiss hat der fast Pausenlos gedruckt. In die Kassette passt ne Menge Toner. Wenn der sagt, dass der Toner bald aus istorgel ich da noch mindestens 500 Seiten durch. <BR>Bekommen habe ich den als defekt, der Ozonkatalysator war komplett zu mit Toner. Auch waren sämtliche Gummiwalzen am Ende. Repariert habe ich den mit Unzähligen Teilen eines LJ II. Wenn man noch bedenkt, dass der IIIer etwa 20 Jahre alt ist, kommt das alles in etwa hin. Der interne Zähler zeigt knapp über 900.000 Seiten, ich denke, dass der noch einwandfrei arbeitet. Alle 10 Seiten wird erst gespeichert, also sind es mehr als 900.000 Seiten. Druckt man nur 9 und resettet ihn, vergisst der die. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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15.09.2003, 21:31
&#62;&#62;Ozonkatalysator <BR> <BR>Tolles Wort, bei den alten Oki&#39;s war das schlicht und einfach eine aufgerollte Wellpappe und das ist KEIN Scherz. <BR> <BR>Gruß Winnie