Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pieper
Import-Script
05.09.2003, 14:01
hallo früher gab es doch die sogenannte pieper. <BR>die haben mich auf eine idee gebracht. <BR>wie kann man eine schaltung bauen beider man ein lcd-display hat 3köpfe 2quarze ect. <BR>kommen wir zum punkt. <BR>Ich möchte einen pieper bauen mit dem man einen kleinen text auf dem lcd schreibt und dann an eine anderen pieper schicken kann der empfängt es und wenn man eine taste drückt kann man den text des anderen lesen.Alle beiden pieper sollten senden und lesen können? <BR>danke für die mühe
Import-Script
05.09.2003, 16:52
Moinsen, also nen Pager zum senden zu bekommen, wird wohl nicht gehen. <BR>Aber es gibt ne andere Möglichkeit die noch sinnbringend zu benutzen (abgesehen davon, das Skyper immer noch läuft). <BR>Einige Funkamateure bauen die auf ihren Bereich um, es muss dann nur ein neues Oberflächenwellenfilter eingebaut werden, der Lokalquartzt wird ersetzt und die Antenne auf eine neue Frequenz abgestimmt. <BR>Gestendet wird im POCSAG-Protokoll mit 1k2 auf 439,9875 MHz. Das System ist Bundesweit in allen Großstädten vorhanden. Hier läuft der nächste Sender in Wilhelmshaven und Petersdorf bei Oldenburg. Sowie Lüneburg, Celle, Brocken und Berlin sowieso. Köln/Bonn eh, da dort das ganze entwickelt wurde. Mithörent/mitschreiben darf jeder. Umgebaute Pager gibt es bei eBay und auf Amateurfunkflohmärkten, ca 20 bis 40 €. Find ich OK. <BR>Stichwörter zum Googeln: POCSAG, SAMS ff. <BR> <BR>Beste Grüße, Marek
Import-Script
06.09.2003, 22:12
Hi, <BR> <BR>Schau Dir mal diese 433MHz-Module von Conrad an. Mit denen kann man sogar RS232 senden. Ein MC kann dann den Text oder ein eindeutiges Signal über seine RS232 senden und das dann auf einem LCD anzeigen. Bei Text-LCDs kommt man eh nicht um einen MC herum. Die Reichweite dieser Module ist zwar nicht besonders gut, in einem Gebäuse ereicht es aber in der regel. <BR> <BR>Da sehr viele Gerätschaften 433MHz nutzen, sollte man eine Bestätigung zurücksenden. Nur so kann man sicher sein, dass auch empfangen wurde. Da Du ja sowiso vorhast, das ganze Sende- und Empfangsfähig zu machen steht dem dann nichts im Wege. <BR> <BR>Das ganze kann man auch noch mit einer Handyähnlichen Tastatur versehen, und man kann beliebige texte oder Nummern schreiben. <BR> <BR>Der Vorteil bei der ganzen Sache ist, dass die Geräte dann zugelassen sind. Die Module sind nämlich fertig aufgebaut und solannge man die nicht öffnet Legal und noch dazu Anmelde- und gebührenfrei. <BR> <BR>Wenn Du es ganz gut machen willst, kannst Du das sog. ALOHA-Protokoll verwenden. So kannst Du ganz viele Geräte gleichzeitig verwenden, ohne dass die sich stören und der fehlerfreie Empfang der Gegenstelle wird damit geprüft. <BR> <BR>Ich habe mal Kinderfunkgeräte gesehen, die sahen aus wie Handys und man konnte damit sogar eine SMS schicken (CB-Frequenz). Mein erstes Funkgerät hatte nur eine Morsetaste <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/sad.gif" ALT=":-(" BORDER=0> <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
Import-Script
06.09.2003, 23:30
@Elmar würde es dir etwas ausmachen eine schalltplan anzufertigen(muss aber nicht sein) <BR>aber die sender die ich gesehen habe sind so groß können nicht empfangen und da steht nichts von RS232
Import-Script
06.09.2003, 23:45
Hi, <BR> <BR>einen Schaltplan kann ich Dir zwar machen, aber die paar Striche... Die Module sind zum senden. Man braucht natürlich auch den passenden Empfänger. Der Sender bekommt einfach nur ein TTL-Signal, das am Empfänger (hoffentlich) wieder genau so rauskommt. Dort werden TxD bzw. RxD vom MC angeschlossen. <BR> <BR>Im Prinzip verschaltest Du nur zwei MCs per RS232 - nur eben drahtlos. Leider wird diese verbindung zwischendurch oft erheblich gestört. Das musst Du bei der Übertragung berücksichtigen. Wie Tastatur und Display aussehen, ist Deiner Phantasie (und Geldbeutel) überlassen... <BR> <BR>Klein wird das ganze leider mit Sicherheit nicht. Aber wie die ersten handygenerationen kann man das sicher am Gürtel tragen. Eine relativ grosse Batterie brauchst Du für Dauerbetrieb sowiso. <BR> <BR>gruß <BR>Elmar
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07.09.2003, 00:35
danke
Import-Script
07.09.2003, 01:09
Hi, <BR> <BR>bei Funk musst Du noch dran denken, dass Senden und Empfangen nicht gleichzeitig gehen kann. Der Sender schreit dem Empfänger ja aus nächster Nähe an. Da kann es auch passieren, dass eine Eingehende Nachricht "überschrieben" wird. Also vor jeder Sendung horchen, ob der Kanal frei ist. Trotzdem kann es passieren, dass zwei Sender zeitgleich senden. Also ist eine Empfangsbestätigung für den Störungsfreien Betrieb unumgänglich. Das ALOHA-Protokoll hat das alles berücksichtigt. Es wurde an der Universität von Hawaii 1970 entwickelt und gilt als der Vorläufer des Ethernets. Ziel war es, Inseln mit Datenfunk zu verbinden. Googel mal danach. Meist Findest Du Vorlesungen, die die Probleme von Funkverbindungen aufzeigen. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
Import-Script
07.09.2003, 01:23
wellche ic's brauch ich da?
Import-Script
07.09.2003, 11:11
Ach Elmar, du meinst Packet Radio. *löl* jetzt bin ich zu Hause <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" border=0> <BR> <BR>Beste Grüße, Marek
Import-Script
07.09.2003, 11:28
Hi, <BR> <BR>eigentlich gar keine ICs außer einem MC. Daran hängst Du die tastatur, das Display und das Funkmodul. Je nach MC wirst Du aber zu wenig Portpins haben. In diesem Fall brauchst Du noch einen Multiplexer für die Tastatur. Ein BCD zu Dez Konverter für die Zeilen der Tastatur wirkt da wunder. So kannst Du mit zwei Portpins 4 Zeilen ansteuern (2 gespart). <BR> <BR>Packetradio basiert größtenteils auf ALOHA. ALOHA ist die primitive Version davon, also einfacher zu schreiben. Bei ALOHA gibt es so weit ich mich noch daran erinnern kann keine Repeater. Das lässt sich aber nachrüsten. Mit Repeaterfunktion kann man die Nachricht auch mit mehreren geräten als Zwischenstation wesentlich weitere Reichweiten erzielen. Beispielsweise kann man vom Keller nicht bis in die zweite Etage eines Hauses senden. Ist in der ersten Etage auch ein Gerät, so kann das die Daten weiterleiten und so die Verbindung zwischen Keller und 2. Etage herstellen. Um große Entfernungen abzudecken (nicht immer läuft einer in der 1. Etage rum) kann man auch stationäre Repeater aufbauen. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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