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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ultraschall



Import-Script
18.03.2002, 13:57
Hallo, <BR> <BR>hat jemand Erfahrung im messen einer Fl&uuml;ssigkeitsstandes mittels Ultraschall, z.B. den Wasserstand in einer Zysterne ? <BR> <BR>danke so far <BR>DIZ

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18.03.2002, 19:27
hallo, schau mal hier nach <BR><A HREF="http://home.t-online.de/home/jens.dietrich/" TARGET="_top">http://home.t-online.de/home/jens.dietrich/</A>

Import-Script
19.03.2002, 14:51
Hallo, <BR> <BR>wieso hast du denn eine so aufwendige schaltung f&uuml;r den empf&auml;nger und den sender entwickelt ? <BR> <BR>dies k&ouml;nnte doch auch der uC selbt machen ? <BR>&#40;dann spart man viele bauteile und auch den ne555 und die 2 OP&#39;s&#41; <BR> <BR>und : hast du erfahrungen mit einem integrierten ultraschall sender/empf&auml;nger ? <BR> <BR>gibts bei conrad f&uuml;r ca. 4 euro. <BR> <BR>aber ansonsten ist die schaltung gut. k&ouml;nnteste auch am markt verkaufen; und nachfrage gibt es ! <BR> <BR>danke <BR>DIZ

Import-Script
19.03.2002, 17:09
Hi, <BR>eine weitere M&ouml;glichkeit zur Messung von F&uuml;llst&auml;nden ist die Auswertung des Druckes. Nahezu alle Waschmaschinen machen das. In der Zysterne befindet sich ein senkrechtes Rohr oder Schlauch. Dieses Rohr ist mit Luft gef&uuml;llt. Das Wasser in der Zysterne dr&uuml;ckt die Luft zusammen. Ein Differenzdrucksensor &#40;ca. €35 ?&#41; mi&szlig;t den druck der Wassers&auml;ule bezogen auf den normaldruck &#40;Umgebungsdruck&#41;. <BR>Da eine Waschmaschine regelm&auml;&szlig;ig auf &#39;0&#39; abpumpt, und damit den Druckverlust im System resettet, ist dieses Verfahren OK. <BR>Bleibt hingegen immer Fl&uuml;ssigkeit stehen, so entweicht langsam der Druck, bzw. O<SUB>2</SUB> und CO<SUB>2</SUB> im Rohr verschwinden im Wasser. Das mu&szlig; man kompensieren. Vor und w&auml;hrend der Messung baut eine kleine Luftpumpe &#40;Aquarienzubeh&ouml;r,etc.&#41; den Druck im Schlauch wieder auf. &Uuml;berfl&uuml;ssiger Druck blubbert am Rohrende raus. Der Druck im Rohr entspricht dann hinreichend genau dem Druck- und damit dem F&uuml;llstand des Wassers. <BR> <BR>Bei der Waschmaschine sitzt am ende des Schlauches eine Druckdose, in der sich ein oder mehrere Schalter befinden. Diese sind meist &uuml;ber Schrauben in der Empfindlichkeit einstellbar. M&ouml;chte man nur verschiedene F&uuml;llst&auml;nde messen, so kann man diese direkt f&uuml;r den MC verwenden &#40;eventuell mit Dez-BCD-Wandler&#41;. Gebrauchte F&uuml;hler aus Wasch- und Sp&uuml;hlmaschinen bekommt man kostenlos vom Sperrm&uuml;ll. Das w&auml;hre die g&uuml;nstigste L&ouml;sung, ist aber weder besonders genau, noch kann man damit kontinuirlich messen. Au&szlig;erdem haben die Schalter eine gewisse Hysterese, um hin- und Herschalten z.B. des Magnetventiels zur Wasserzuf&uuml;hrung zu verhindern. Auch hier ist die Luftpumpe von n&ouml;ten. <BR>M&ouml;chte der MC messen, so schaltet er &#40;&uuml;ber ein Relais&#41; die Luftpumpe ein und wartet &#40;Zeit Abh&auml;ngig von h&ouml;he der Wassers&auml;ule und Luftpumpe&#41;, bis auch im ung&uuml;nstigsten Fall &#40;Zysterne randvoll&#41; die Luft unten ausstr&ouml;hmt. Dann kann man den Messwert holen und die Pumpe abschalten. <BR>Der F&uuml;llstand der Zysterne kann sich eigentlich nicht schnell &auml;ndern. Daher reichen wenige Messungen pro Stunde, um noch rechtzeitig auf den F&uuml;llstand zu reagieren. Hat der MC noch Zusatzinformationen, wie Wasser wird entnommen oder es regnet, so kann er die Me&szlig;pausen verringern um rechtzeitig zu reagieren. Dann reicht auch eine Messung pro Stunde oder weniger. Ein Knopf, der eine Messung unmittelbar ausl&ouml;st ist f&uuml;r Diagnosezwecke oder einen ungeduldigen Benutzer sinnvoll. <BR> <BR>Gru&szlig; <BR>Elmar

Import-Script
19.03.2002, 17:20
Nachtrag: <BR>In der Chemieindustrie wird das oft verwendet. Die meisten Chemikalien m&ouml;gen es nicht, wenn man mit Elektroden mi&szlig;t, da sie sich zersetzen und dabei die Elektroden angreifen, gef&auml;hrliche Gase bilden oder sich unzul&auml;ssig ver&auml;ndern. Bei fernsehaufnahmn von Chemieb&auml;dern sieht man&#39;s &ouml;fters irgendwo blubbern. Dann wurde diese Verfahren eingesetzt. <BR>Ein anderes Verfahren ist nat&uuml;rlich ein Schwimmer. Dieser l&auml;&szlig;t sich aber eingeschr&auml;nkt oder nur sehr Aufwendig bei gro&szlig;en F&uuml;llstandsdifferenzen einsetzen. <BR>In der Zysterne hat man einen Aquarienschlauch mit einem Gewicht schnell in der Zysterne versenkt. <BR>Der Durchmesser des Schlauchs hat &uuml;brigens keinen Einfluss auf den Druck. Die H&ouml;he des Drucks m&uuml;&szlig;te sich, wenn ich mich nicht Irre etwa 1bar/10m &#40;oder war&#39;s 1At&uuml;/10m ?&#41; betragen. Ein 2bar-Sensor sollte f&uuml;r eine normale Zysterne mehr als genug sein. Der obere F&uuml;llstand ist eh zu kalibrieren, eine leere Zysterne hat 0 bar. &#40;Bei schwacher Luftpumpe&#41; <BR>Als Anzeige oder interne Berechnung ist wohl eine Angabe in % am besten geeignet. <BR>Bei Zysternen, die je nach h&ouml;he einen anderen Durchmesser haben, kann man eh keine Literzahl angeben, sofern man nicht aufwendige Volumenberechnungen durchf&uuml;hrt.

Import-Script
22.03.2002, 18:37
Hi, <BR> <BR>Schlauch, Drucksensor, Minikompressor ist die Variante, die sehr einfach zu installieren ist. Nachteil: wenn der Schlauch durch den Kompressor vollst&auml;ndig gef&uuml;llt ist, blubbern Blasen am Ende heraus. Das ist nicht weiter tragisch, aber die Luft- bzw. Wassers&auml;ule schl&auml;gt zur&uuml;ck und der Druck schwankt im Schlauch. Dies kann man sehr gut bei den Heiz&ouml;ltankanzeigen beobachten. Oder, wenns nicht st&ouml;rt, kann man sich direkt so ein Teil vom Installateur besorgen &#40;&Ouml;l hat allerdings eine andere Dichte als Wasser&#41;. <BR> <BR>Bei den Druckdosen der Waschmaschinen, kann man konstruktionsbedingt nur max. 30 bis 50 cm F&uuml;llstand messen. Danach gehen die Dinger in den Anschlag. Bei Zisternen gehts jedoch um F&uuml;llst&auml;nde von 2 bis 3 Meter. <BR> <BR>Wenn es nur um die Frischwasserbef&uuml;llung geht, dann reicht doch ein einfacher Schwimmer im Bodenbereich der Zisterne, der z.B. zwischen der 10...20 cm Marke schaltet. <BR> <BR>Was die F&uuml;llzeiten der Zisterne betrifft, da hat Petrus schon f&uuml;r die eine oder andere &Uuml;berraschung gesorgt. Bei schwachem Regen legt so eine Zisterne ca. 5 cm pro Tag zu, bei Wolkenbr&uuml;chen k&ouml;nnen das auch schon mal 5cm pro Minute sein. <BR> <BR>Weitere Ans&auml;tze: <BR>1. Ein Schwimmer mit einer Seilscheibe am 10-Gang-Poti, bzw. an der Schlitzscheibe einer Computermouse, sollte brauchbare Werte &uuml;ber den F&uuml;llstand liefern. <BR> <BR>2. Die kapazitive Messung. Wenn man 2 isolierte, parallel verlaufende Dr&auml;hte senkrecht in der Zisterne anordnet, so ver&auml;ndert sich je nach F&uuml;llstand die Kapazit&auml;t der Dr&auml;hte. Die Dielektrizi&auml;tskonstante ist bei Wasser ca. 80 und bei Luft 1. Bin leider kein Schwingkreisexperte, aber die Industrie macht auf diesem Weg sehr pr&auml;zise ber&uuml;hrungslose F&uuml;llstandsmessungen. Leider kosten diese Ger&auml;te auch mehr als 500 Euro. <BR> <BR>Siegfried

Andre
26.05.2005, 23:33
Das blubbern der Einperlmessung sollte sehr minimal sein! Eine Blase pro Sekunde ist schon zu viel. Das schlägt sich nicht auf die Messung nieder. Bei uns werden damit Höhenstände von 10m und mehr gemessen.