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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachlaufzeit



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15.04.2002, 21:51
Hallo, <BR> <BR>folgendes: ich br&auml;uchte eine Schaltung die praktisch eine Ausschaltverz&ouml;gerung darstellt. Es soll im Betrieb ein Kondensator &#40;oder meinetwegen auch mehrere&#41; aufgeladen werden und sobald der Schaltung der Saft fl&ouml;ten geht, soll sich der Kondensator wieder entleeren, und die Schaltung noch einige Sekunden &#40;oder auch etwas weniger, spielt keine Rolle&#41; mit Saft versorgen. <BR>L&auml;sst sich sowas m&ouml;glichst einfach mit ein paar Teilen realisieren? <BR> <BR>Und bitte einfach erkl&auml;ren, ich bin absoluter E-Newbie! <BR> <BR>Achso, es soll nat&uuml;rlich nur bei f&uuml;r Leute wie mich v&ouml;llig ungef&auml;hrlichen Spannungen &#40;etwa 6V&#41; laufen. <BR> <BR>Gru&szlig;, <BR> Jan

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15.04.2002, 22:44
Hugh! <BR>Kondensatoren mit sehr hoher Kapazit&auml;t - Goldcaps - CMOS Pufferspeicher mit bis zu 470 000Mikrofarad,-5,5V, genau dein Ma&szlig;. <BR> <BR>Servus!

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15.04.2002, 23:35
Wieviel Strom zieht deine Schaltung eigentlich?

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16.04.2002, 12:56
Hi, <BR>das einfachste ist, &uuml;ber eine Diode &#40;R&uuml;cklaufverhinderer, bei bedarf&#41; einen Kondensator aufzuladen. Der mu&szlig; auch nicht besonders gro&szlig; sein. 10&micro;F...100&micro;F. Parallel dazu einen Entladewiderstand schalten &#40;mit Trimmer zum Einstellen&#41;. Steht die Schaltung unter Saft, so ist der Kondensator geladen. Beim Abschalten der Versorgungsspannung entl&auml;dt sich der Kondensator langsam &uuml;ber den Widerstand. Gleichzeitig speist der Kondensator &uuml;ber einen Vorwiderstand einen Transistor &#40;Darlingtontyp ist besonders geeignet&#41;. Dem Transistor kann man auch einen Leistungstransistor nachschalten oder direkt damit ein Relais betreiben. Der Transistor &#40;m&ouml;glichst hoher B-Wert =&#62; Gleichstromverst&auml;rkung&#41; leitet, wenn die Kondensatorspannung 0,6...0,8V &uuml;bersteigt. <BR>Wenn die Versorgungsspannung abgeschaltet wird, wird der Kondensator langsam entladen. Solange die Spannung gr&ouml;&szlig;er als ca. 0,8V ist, leitet der Transistor vollst&auml;ndig. Sinkt die Spannung unter diesen Wert, beginnt der Transistor an zu sperren. Bei unter ca.0,6V ist er vollst&auml;ndig gesperrt. M&ouml;chte man ein &#34;digitales&#34; abschalten, so ist der Einsatz eines Relais zweckm&auml;&szlig;ig. Wenn der Haltestrom unterschritten wird, f&auml;llt der Kontakt schlagartig ab. Diese Methode hat auch den Vorteil, da&szlig; der Ausgang des Relais sowohl als Ein-, Aus- und Umschalter verwendet werden kann. Au&szlig;erdem ist der Schalter galvanisch getrent &#40;Keine Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Stromversorgungen&#41;. Damit k&ouml;nnen auch Ger&auml;te am Lichtnetz sicher geschaltet werden. <BR> <BR>F&uuml;r die Entladedauer gibt es Formeln, die ich gerade nicht zur Hand habe. Vielleicht k&ouml;nnte jemand anderes mal aushelfen, ansonsten schau ich mal auf Anfrage in meinen B&uuml;chern nach. <BR> <BR>Gru&szlig; <BR>Elmar

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16.04.2002, 19:38
Hi! <BR>Entladezeit eines C bis auf 37%: t = R&#42;C <BR>Als Faustformel gilt,dass der Kondensator bei 5&#42;t ganz entladen ist <BR>-&#62; Der Kondi ist nach 5&#42;R&#42;C ganz entladen

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16.04.2002, 20:02
Hmm, h&ouml;rt sich schonmal gut an, aber so ganz hab ich es noch nicht... <BR>Ich hab mal versucht mir einen Plan zu malen, aber so wird das nicht funktionieren, denkt ich mal. <BR> <BR>Hier kann man ja leider keine Bilder einf&uuml;gen, und ich habe gerade auch keine M&ouml;glichkeit das Bild hochzuladen. <BR> <BR>Vielleicht kann mir das mal jemand aufmalen und mailen &#40;<A HREF="mailto:Jan.aus.Kiel@gmx.de">Jan.aus.Kiel@gmx.de</A>&#41;, ober evtl. einen Link zu einem Schaltplan verraten. Damit w&auml;re einem M&ouml;chtegern-Elektroniker wirklich sehr geholfen... <BR> <BR>mfg, <BR> Jan

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17.04.2002, 21:22
K&ouml;nnte das einer der Experten bitte mal schnell aufmalen? Brauch ja auch nur ne Skizze sein, die mit Paint gemalt ist. Das w&uuml;rde mir ja schon v&ouml;llig gen&uuml;gen... <BR>Besten Dank!

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18.04.2002, 08:11
@Jan <BR> <BR>Was ist das denn f&uuml;r Schaltung, die noch f&uuml;r einige Sekunden nachlaufen soll? <BR> <BR>Interessanter noch, mit wieviel Spannung wird diese Schaltung versorgt? <BR> <BR>Wieviel Strom zieht die Schaltung ? <BR> <BR>Muss die Versorgungsspannung der Schaltung w&auml;hrend der Nachlaufzeit konstant gehalten werden? <BR> <BR>Steht w&auml;hrend der Nachlaufzeit noch eine andere Spannungsversorgung zur Verf&uuml;gung? <BR> <BR>Wieviel Sekunden Nachlaufzeit sind es den ungef&auml;hr &#40;1, 2, 5, 10, 20 Sekunden&#41; ? <BR> <BR>Siegfried

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18.04.2002, 19:51
Also, Spannung sollte zw. 4 u. 6 V liegen, Strom d&uuml;rfte die Schaltung nur wenig ziehen. &#60; 100mA denk ich mal. <BR> <BR>Die Spannungsversorgung kann auch nach dem &#34;Ausschalten&#34; noch bestehen. <BR>Aufrecht erhalten sollte die Spannung schon werden. Aber da k&ouml;nnte man ja mittels Dioden verhinden, dass die Spannung unter einen bestimmten Wert f&auml;llt, oder? <BR> <BR>Und die Zeit muss auch nicht so sehr lang sein. Ich denke 2 bis 3 Sekunden, das sollte reichen. Sowas lie&szlig;e sich dann ja wohl auch &uuml;ber die Gr&ouml;&szlig;e des/der Kondensator&#40;en&#41; regeln, nicht wahr? <BR> <BR>Der Tipp von Elmar h&ouml;rte sich ja auch schon ganz brauchbar an, allerdings wei&szlig; ich nicht, ob ich mir da einen richtigen Plan zu aufgemalt habe.

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19.04.2002, 11:52
Eines von vielen Schaltungsbeispielen zur &#34;Abfallverz&ouml;gerung&#34; gibts hier. <BR><A HREF="http://www.e-online.de/sites/praxis/slt0010.htm" TARGET="_top">http://www.e-online.de/sites/praxis/slt0010.htm</A> <BR> <BR>Datenblatt zum NE555 <BR><A HREF="http://www.fairchildsemi.com/ds/LM/LM555.pdf" TARGET="_top">http://www.fairchildsemi.com/ds/LM/LM555.pdf</A> <BR> <BR>Siegfried

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20.04.2002, 10:39
Pufferbatterie ?