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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mikrofon PreAmp



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14.08.2003, 20:07
Hallo miteinander! <BR> <BR>Was kann man bei einem Vorverstärker für ein dynamisches Mik falsch machen? <BR>-ich versuche derzeit mit einem LF351 sowas zu bauen, aber irgendwie hauts nicht so ganz hin. Der OPV funktioniert &#40;wenn ich statt Mik einen SIN reinschicke kommt ein SIN raus&#41;, aber ganz vorne beim Mikro is der hund drin. <BR>Denn wenn ich nur das Mik-sig anschaue &#40;Oszi&#41; sieht man schon dass was faul ist. Wenn ich das Mik bei einer Stereoanlage probiere, bekomm ich aber einen sauberen klang. <BR>muss man solche dyn. &#40;600 Ohm&#41; Miks irgendie speziell anschließen? <BR> <BR>Danke im voraus für eure antworten

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14.08.2003, 20:40
sinnigerweise mit 600 Ohm abschliessen. Trick der Sache bei allen schwachbrüstigen Signalquellen, seien es Mikros, Tonabnehmer, Antennen ist erstmal die maximale &#34;Leistung&#34; daraus zu entnehmen. Das nennt sich Leistungsanpassung, heisst also in Deinem Fall 600 Ohm Mikro arbeitet an 600 Ohm Eingangswiderstand, das ist optimal. Dadurch wird zwar die Mikrofonspannung in die Knie geknüppelt, aber gleichzeitig hat man dabei mehr Strom durch die Leitung fliessen, und am Ende der Leitung kommt dann ein Spannung&#42;Strom = Leistung Maximum raus. Danach bügelt es der Verstärker weiter, so wie gewünscht, bis letztenendes das Gleiche am Lautsprecherausgang passiert: so und soviel Watt an 8 Ohm z.B. <BR>Damit hat man dann die maximale Leistung des Mikros in die maximale Leistung des Lautsprechers gespeist, also das Optimum. <BR>Der LF356 ist meines Wissens ein FET OP, also unendlich hochohmig und damit auch sehr empfindlich gegen Brumm usw. -einstreuungen. <BR>Klemm am Eingang einen Widerstand von 600 Ohm gegen Masse und Ruhe ist.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR>

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14.08.2003, 22:06
da fällt mir gerade ein, vielleicht sollte ich näher beschreiben was nicht funktioniert - also: <BR>ich spiele mit dem PC-speaker einen reinen Sinus ab und &#34;empfange&#34; mit dem Mikro. anstatt eines Sinus liefert das Mikro aber irgendwas was eher schon einem Dreieck ähnelt...also quasi ein unrunder Sinus der zusätzlich noch verzerrt ist.

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14.08.2003, 22:21
Das, was ein PC-Speaker liefert&#40;wenn er denn als solcher angeschlossen ist&#41; ist nicht ohne Weiteres ein Sinus. Das Mainboard kann ihn &#34;ein/ausschalten&#34;, er bekommt also ein Rechteck als Ansteuerung. Was dann genau rauskommt weiß ich nicht, könnte aber in diese Richtung gehen. <BR>Wenn du aber eine Soundkarte verwendest, um den PC-Speaker anzusteuern, ist das, was ich geschrieben habe, hinfällig.

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15.08.2003, 10:38
aso, ja natürlich. <BR>statt pc-speaker meinte ich eigentlich Sound-Blaster..... <BR> <BR>aber, ist auch egal - hab den vorschlag von andreas probiert und es geht jezt. scheinbar funktioniert sowas wirklich nur wenn mans niederohmig &#34;niederhaut&#34;.

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15.08.2003, 11:05
@Gerald: Ich hab nicht gesagt, dass man es &#34;niederohmig niederhauen&#34; soll. <BR> <BR>ANPASSEN!!! Es gibt Mikros mit ein paar kOhm und auch welche mit nur ein paar Ohm. Passen muss es. <BR> <BR>Aber schön, wenn´s funktioniert..<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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17.08.2003, 10:26
ja okay. <BR>ich hab nicht ganz sauber ausgedrückt was ich meinte.-mein fehler

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17.08.2003, 13:12
Noch ein kleiner Nachtrag aus der Studiotechnik: <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4980/8440.jpg" alt="Mikrofon"> <BR>Mikrofone sollte man symmetrisch anschliessen, d.h. je eine Leitung und den Schirm drumherum an Erde, Erdpunkt des Vorverstärkers. Bewährt hat sich da die XLR-Anschluss/ - Steckertechnik. <BR>Eine Alternative das wieder asymetrisch - also Signal gegen Masse hinzubekommen ist die Verwendung eines Übertragers kurz vor dem Verstärker, also am Ende der Leitung. Dieser kann auch gleich die gewünschte Impedanzanpassung erledigen. Jetzt keine Angst vor Trafos!!! Wenn das passt &#40;selbst Firmen wie Sennheiser machen sowas&#41;, dann ist das Ergebnis hervorragend. &#40;siehe Foto - mehr ist das nicht, nur diese kleine Patrone am Kabelende&#41;. <BR>Eine andere schöne Alternative sind Differenzeingänge &#40;wenn man eh schon einen OP-AMP hat&#41;. c´t´ hatte da eine schönes Projekt - auch mit guten OPAMPs. Sowas lohnt sich schon mal nachzubauen..<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>