Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diesel-synchron-stromerzeuger
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23.04.2003, 00:17
Hy, Leutz! <BR>Möchte mir mit einem PKW-Diesel n´en Generator so um die 20kVA zusammenbasteln. Assynchronmotor hat mir zu wenig Spannungskostanz bei Drehzahlschwankungen (steile Kennlinie) obwohl das wohl ne recht einfache Sache wäre... 3 Kondensatoren zum erregen... <BR>ABER: Ich will nen Synchrongenerator und mit denen kenn ich mich (noch) nicht aus. <BR>Wie bekomm ich so ein Ding dazu sich zu erregen bzw. wie beschalte ich den Läufer, damit ich eine von der Drehzahl (in gewissen Grenzen relativ) unabhängige konstante Spannung bekomme? <BR>Erregermaschine hab ich auch nicht.. Also nur mit Elektronik..... ... .. .?
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23.04.2003, 09:09
Der Synchrongenerator läuft wie der Name schon sagt synchron mit der Welle die ihn antreibt. <BR>Eine konstante Spannung relativ unabhängig von der Drehzahl bekommt man nur mit Leistungselektronik hin, also erstmal Gleichspannung draus machen und daraus wieder nen Sinus, den man dann auch gut mit dem Netz synchronisieren kann. <BR>Moderne Stromerzeuger arbeiten auch nach dem Prinzip. <BR> <BR>
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23.04.2003, 15:19
Hi, <BR>20kVa ist eine Menge Holz!!! Da währe ein fertiger Generator mit dazugehöriger Ansteuerung wohl am besten. Auch werden die angeschlossenen Geräte beschädigt, wenn was beim Selbstbau schief geht. <BR> <BR>Beim EVU geht das vereinfacht gesagt so: <BR>Die Drehzahl des Generators wird der Netzfrequenz angepasst. Durch kurzzeitiges abbremsen kann man ihn Phasengleich mit dem Netz laufen lassen. Ist er nahezu Phasengleich, so kann man ihn ans Netz nehmen. Der Generator wird dann bei abweichungen vom Netz "geschleppt", bleibt also synchron. <BR> <BR>Was genau willst Du denn damit betreiben? Einen Netzunabhängigen Generator um 230 /400 V Geräte zu betreiben? <BR> <BR>Oder reicht Gleichstrom? Da kann man vielleicht von der Bahn so einen Generator von Waggons bekommen. Die grossen machen so 24V / max 100A! <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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24.04.2003, 15:20
20 kVA sind 20 kW also rund 27 PS. Recht wenig für nen Disel. Gut, ok, Wirkungsgrad lassen wir mal außen vor. Bezüglich der Generatoren kann ich nix sagen. <BR> <BR>Beste Grüße, Marek
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24.04.2003, 15:21
Hey ! <BR>Um Himmels Willen was hast du vor !? <BR>Wofür braucht man einen 20KVA Synchrongenerator ? <BR>Den Durchlauferhitzer zum Duschen ? Dein Herd ? <BR>oder Aussenbeleuchtung im großen Stil ?! <BR> <BR>Na ja ! <BR>Hast du schon eine Synchronmaschine ? <BR>Wenn nein solltest du Dir Gedanken über eine fertige Maschine (Notstromaggregat !) machen. <BR>(Rein Preis-und Aufwandsmäßig) <BR>Soll das ganze beweglich sein (also Anhänger o.ä.) oder soll der fest installiert sein ? <BR>Was willst du ausgeben ? und muss es wirklich eine Synchronmaschine sein. <BR>Ein vernünftiger Regler kann da auch weiter helfen ! <BR> <BR>Gruß Der UHU
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24.04.2003, 15:23
Moin, <BR> <BR>Kann hier mal einer die Merkmale und Unterschiede zwischen Synchron und Asynchronmaschinen erklären? <BR>Würde mich mal interessieren. <BR> <BR>Beste Grüße, Marek
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24.04.2003, 15:37
Hi, <BR> <BR>um's kurz zu machen: <BR> <BR><a href="http://www.windpower.dk/de/tour/wtrb/async.htm" target=_top>http://www.windpower.dk/de/tour/wtrb/async.htm</a> <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar}
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24.04.2003, 16:10
20kVA is doch gar nicht so gewaltig: Bischen Musik (PA) bischen Licht für die Bühne ( je Funzel 500W-1kW). <BR>Fertiges Stromaggregat ist absolut ausserhalb meines Budgets. <BR>Der Tip mit dem Sinuswandler war schon ganz nach meinem Geschmack... danke! <BR>Meine nächste Idee ist nun einen Assynchrongenerator zu verwenden, das ganze gleichrichten und einem Frequenzumrichter im Zwischenkreis zuführen. Hat da vielleicht schon jemand Erfahrung? 20 kVa ist da auch noch im vertretbaren Rahmen von industrieellen Frequenzumrichtern. Nur wie sieht´s da mit der Ausgangskurvenform aus? Und HF- Störungen? <BR>Danke für die Beiträge...<IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0>
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24.04.2003, 16:23
Moin <BR> <BR>Jo, so seh ich das auch, auf die Dauer hilft nur Power. Ich denke nicht dass es Probleme mit HF-Störungen geben sollte, wenn es sich um reinen Sinus handelt und die Schleifkontakte (gibt es jetzt welche oder nicht?) vernünftig ausgelegt sind und evtl entstört sind. <BR>Tja nur wenn du Wechselrichten willst, dann brauchst du auch nen Trafo der 20 kVA übertragen kann, und da musst du ganz schön viel Eisen verbauen. <BR>Man muss sich mal auch mal die Ausmaße der Werte vor Augen halten. Elektrisch gesehen hören sich 20 kW viel an, sind es auch wenn man bedenkt, dass es ca 85 A bei 230 V sind. Wenn man aber bedenkt dass man im Auto 75 kW oder noch mehr unter der Haube hat, bekommt das schon ganz andere Dimensionen. Na ja, weiterhin fröhliches Bastlen. <BR> <BR>Beste Grüße, Marek
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24.04.2003, 16:57
Hi, <BR> <BR>mechanisch ist diese Größenordnung relativ leicht zu handeln. Elektrisch sieht es schon anders aus. Wenn man bedenkt, dass man eigentlich pro Steckdose max. 2kW dranhängen darf, bzw. die Sicherungen so 3,6kW verkraften, dann sind das schon gewaltige Dimensionen. Viele Häuser kommen mit weniger aus! <BR> <BR>Den notwendigen Generator mit Passender Elektronik bekommt man auch fertig. Am besten informiert man sich mal bei einer Firma, wie so was aussieht und ob man vielleicht gebauchtes günstig bekommen kann. Auf Kirmeskarussels sind meist auch solche Diselgeneratoren im Einsatz. Vielleicht kommt man so zu einem Generator (Motorschaden, Gererator noch OK) <BR> <BR>Am Mühlengraben in Siegburg haben die an einer zum Wohnhaus umgebauten Mühle ein unterschlächtiges Wasserrad mit Generatoranlage aufgebaut. Hat richtig Pressewirbel gemacht. Zuerst haben die Bewohner an den Balkonen Holztafeln gegen das Spritzwasser angebracht. Dann lief das Teil nur zu bestimmten Zeiten und dann gar nicht mehr. Kann ich mir gut vorstellen, bei dem Radau, den das Teil verursacht. Die Anlage besteht aus einem relativ kleinen Generator und einem großen Stahlschrank mit der Ansteuerung drin. Vielleicht wird die demnächst wieder verschrottet... <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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24.04.2003, 17:16
Hi! <BR> <BR>Jepp, hatten mal auf´m Fieldday nen 5 kVA-Jockel, den wir zu viert kaum tragen konnten. Hat sich dann doch irgenwann im Laufe des Abends verabschiedet. Du glaubst gar nicht wie ne Leuchtstofflampe noch heller sein kann. Na ja hatten dann nach ein bisschen Rumtelefonieren nen kleinen 2 kVA zeitakter organisert. Richtig niedlich, kaum größer wie ne Kühlbox. Für bisschen Licht und Funkerei hats allemal ausgereicht. <BR>Und wenn man sich dann mal vorstellt, dass Großsender oder Braunkohlebagger etliche MW aufnehmen und umsetzen, bekommt man richtig Respekt vor diesen Werten. <BR> <BR>Beste Grüße, Marek
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24.04.2003, 17:30
hi <BR> <BR>also bei anlagen dieser grösse wird eigentlich nicht gleichgerichtet und dann elektronisch weiterverarbeitet. das treibt den aufwand ganz schön in die höhe! <BR>wer sich schon mal mit brauchbaren (wirkungsgrad !!) wechselrichtern beschäfigt hat, kann sich sicher vorstellen was bei 20kw so alles los ist! <BR> <BR>besser: synchronmaschine mit zwei reglern. einer für drehzahl (stellt man über moment /gas ein) und einer für ausgangsspannung (stellt man über erregerstrom ein). zum anfahren wird sowieso ein kfz-akku vorhanden sein. <BR>allerdings muss ich sagen dass es sicher nicht leicht ist, so einen regler ordentlich in den griff zu kriegen! <BR>wollte mir auch schon mal sowas bauen, habs aber wegen des hohen aufwands aufgegeben! <BR>
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24.04.2003, 18:26
hi, <BR>mußte mal einen generator neu verdrahten, war mit dieselmotor zusammen nur 1,5m lang, ziemlich klein . <BR>hat das bordnetz von einen partyschiffchen versorgt, auch sound und licht wurde dadrüber versorgt <BR>drehte seine 1500u/min geregelt durch die dieseleinspritzpumpe, keine elektronik dran gewesen. 3phasen 400v bei 55kw leistung. also schau dich mal bei schiffverwerter um <BR>kannst da vieleicht was günstig schießen.
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25.04.2003, 08:30
Na wenns nur für mobiles Licht und Musik (Love-Parade? :P )ist, dann ist die Drehzahl ja relativ egal. Dann kann man auf die ganze Leistungselektronik verzichten. <BR>Einen sehr schönen Generator verwendet ecopower.ch: <BR>Permanentmagnet-Generator und Netzsynchroner IGBT-Wechselrichter (IGBT=Insulated Gate Bipolar Transistor) hat allerdings nur 4,7 KW <BR>
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25.04.2003, 19:59
Hi, <BR> <BR>ein Synchrongenerator dient nur zur Einspeisung in ein bestehendes Netz. Der braucht ein bestehendes Netz zur Bildung der Netzfrequenz. <BR> <BR>Falls das ganze portabel sein soll bietet sich übrigens ein Wankel-Stationärmotor an. Die sind besonders leicht. Die wiegen je nach Bauart 0,5-1kg pro PS, brauchen allerdings etwas Öl im Sprit. Ein normaler Wankelautomotor bringt bei nur 100kg Gewicht ca. 115PS, mischt sich das Öl aber selber. Bei Roboterbau haben wir schon mal an einen Graupner Modelflugzeugwankel als Stromerzeuger gedacht. <BR> <BR>Es gibt übrigens kräftige Generatoren für Unimogs und Traktoren. Falls sowiso ein Zugfahrzeug für die Anlagen benötigt wird... <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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13.08.2003, 23:40
es kommt drauf an was das für Synchrongenerator ist es gibt auch bürstenlose mit Hilfserregermaschine die haben dann meißt nur ein paar A zum Regeln. <BR> <BR>ein Konstante Spannung beu unterschiedlicher Drehzahl kannst Du erreichen wenn Du eben bei weniger Drehzahl den Genrator mehr erregst - logisch oder - nur die Frequenz ist dann eben geringer ... <BR> <BR>das mit dem Gleichrichten usw. wird sogar bei großen Schiffgeneratoren gemacht - da ist ein Generator auf der Schiffswelle mit drauf (ca. 5MVA oder mehr) und wenn das Schiff fährt wird die Engergie dem Hauptdiesel mit entnommen - so ein 100 000 PS Diesel merkt das garnicht wenn da mal 5MVA drann sind !!! wenn das schiff aber im Hafen ist müssen die Notdiesel rann ! <BR> <BR>und bei diesen Leistungen wird das auch Gleichgerichtet - auf einen Zwischenkreis gegeben und dann wieder in ein Sinus gewandelt. <BR> <BR>es gibt da sogar sysnchronmaschinen ohne Wellenende - die sind nur dazu da den Cos Phi von dem Schiffsnetz zu kompensieren !!! eben eine Blindschleiche - wegen Blindleistung <BR> <BR>und nochmal zu dem Regler das ist kein Probelm - Ausgangsspannung messen und dann danach die Erregung fahren - geht sogar mit einem Analogen P Regler <BR> <BR>prof. Regler kosten weiter über 10 000Euro die haben aber auch nur einen µC und eine serielle Schnittstelle !
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14.08.2003, 14:39
Kurz und bündig: Ein Anhänger voll wird das schon; alleine die Induktivitäten also die Trafos im k-VA-Bereich geben k-Kilos. <BR>Wir hatten, das war 1983 in Griechenland mal so eine Disco aufziehen wollen; war alles da, wir sind da runter mit Musik- und Lichtanlage usw. und dann fielen die aus allen Wolken: sorry, wir haben keinen Strom... - war echt geiler Reinfall... <BR>Daraufhin hatten wir lange diskutiert, wie man sowas regeln könnte (in Zukunft). Lösung letztenendes: Niedervolt-Technik: Ganz grob gesagt: Pro Scheinwerfer eine KFZ-Lichtmaschine nebst Batterie; für Disco-Betrieb hat man selten 100% Last, also 400W Drehstromlichtmaschine reicht; wohlgemerkt pro Lampe, oder Lampengruppe; deswegen eine Autobatterie als Puffer. Selbiges für die PA. Die Endstufen laufen mit +/- 24V (müssen dann halt, aber das ist kein Problem eine KW-PA mit +/-24V zu bauen) - ansonsten Aktivboxen mit mehreren Endstufen und das Ganze auch wieder aus "billigen" KFZ-Lichtmaschinen (zu Not vom Schrottplatz) und mit paar Autobatterien zwischenpuffern. Das erspart auch in jedem Fall Abhängigkeiten untereinander (HF-Störungen, Gleichlauf usw.) Mechanisch sieht die Sache auch recht einfach aus; Welle, paar Riemenscheiben und bisschen drumrum; das Ganze, wir skizzierten das auf einem Käfer-Motor basierend, passt locker auf einen kleinen PKW-Hänger. <BR>Da es hier um "billig Selbstbau" geht, - man braucht nicht viel dazu; Schweissgerät, Drehbank.. aber vieles sind Standardbauteile vom Schrott (Lichtmaschine incl. Laderegler und Riemenscheibe usw.). Alleine die Trafos für irgendwelche Umrichter sind teurer.
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