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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spule mit 1H ???



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29.07.2003, 15:58
Hallo, <BR>Ich hab da ein Problem..., Ich möchte die Ausgansstufe von einem Vorverstärker nachbauen - oder zumindest mal probieren, aber wie man im angehängten Schaltplan sehen kann sind da L6 und L7 mit 1H angegeben, bei Reichelt, Conrad, Segor, Schuricht usw. bekommt man aber keine Spule mit der entspr. Induktivität. Hat von Euch Vielleicht eine Ahnung wo man am besten So ein Teil herbekommt?? Die Strombelastbarkeit spielt in diesem Fall ja &#40;fast&#41; keine Rolle... <BR> <BR>Mercy bereits im Vorraus <BR> <BR>Robb <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4980/8249.jpg" alt="Schaltplan &#40;Auszug&#41;">

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29.07.2003, 18:45
Hallo <BR> <BR>Einfach selber wickeln. <BR> <BR>L = N-Quadrat x AL bzw. <BR>N = Wurzel aus L/AL <BR> <BR>Bei Reichelt gibs Schalenkerne mit 2850 nH. <BR>Für 1 H sind 592 Windungen erforderlich. <BR> <BR>Draht-Durchmesser sollte so gewählt werden, dass der Wickelkörper voll ist. Kleinerer Durchmesser verschlechtert nur die Güte. <BR> <BR>Normalerweise wird sich aber immer eine gewisse Toleranz zum errechneten Wert ergeben &#40;Bauteiltoleranz&#41;. <BR> <BR>Willi <BR> <BR> <BR>

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29.07.2003, 19:06
bist du sicher, dass die angabe 1H überhaupt richtig ist??? kommt mir jedenfalls ganz schön groß vor... <BR> <BR>LameM

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29.07.2003, 19:11
Dieser 0,47µ &#40;C211,C212&#41; bildet mit L jeweils einen Serienresonanzkreis. <BR> <BR>f = 1/&#40;2&#42;Pi&#42;SQRT&#40;L&#42;C&#41;&#41; <BR>f = 1/&#40;6,28&#42;SQRT&#40;0,047EXP-6&#42;1&#41;&#41; <BR>f = 734 Hz. <BR> <BR>.. hoffe, ich hab mich nicht verrechnet.. <BR> <BR>Das ganze wird niederohmig angesteuert &#40;OP-Ausgang&#41; und hochohmig abgegriffen 5K6. Pi mal Daumen gibt das also irgendwie einen 734 Hz Bandpass; wohl für irgendeinen Diaprojektor oder sowas; &#40;würd ich mal tippen&#41;. <BR> <BR>Du kannst also ziemlich beruhigt den Schwingkreis umdimensionieren, indem Du die Induktivität vorgibst &#40;sagen wir mal, eine 680mH Drossel hättest Du gerade zur Hand&#41;.. --&#62; Dann einen entsprechenden Kondensator berechnen. <BR> <BR>Mathe kannst Du soweit; wills hoffen..<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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30.07.2003, 10:14
Tagchen. <BR> <BR>Also Spulen mit 5H bis 10H gibts bei <a href="http://www.tubes.it" target=_top>www.tubes.it</a>. <BR>Das sind allerdings Spulen für ein Netzteil, also wohl etwas überdimensioniert. <BR> <BR>Da gibts dann noch so eine Trickschaltung mit OPVs um superkapazitäten und Superspulen zu basteln. Nur weiß ich leider nicht die genaue Bezeichnung, vielleicht kann uns da ja Elmar weiterhelfen. <BR> <BR>Aber das einfachstewird wohl sein die Schaltung wie vorhin schon angesprochen einfach umzudimensionieren, falls es nicht gerade eine Sonderanwendung ist. <BR> <BR> <BR>mfg <BR>hannes

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30.07.2003, 10:39
@Johann: Das was Du meinst nennt man GYRATOR. Dazu nutzt man das Prinzip, dass man einen Kondensator in deie Gegenkopplung eines OPs legt, praktisch also sein Verhalten invertiert. Herauskommt dann das Verhalten einer Induktivität. <BR>Die Sache funktioniert aber nur im Kleinleistungsbereich, da ja nur das Blindwiderstand und Phasenverhalten mehr oder weniger nachgebildet wird. Der OPAMP muss die Ströme liefern. Insofern scheitert das dann wenn Energie im Spiel ist, z.B. bei Lautsprecherweichen. Da hilft dann wirklich nur dicker Draht, viele Windungen etc.pp.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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31.07.2003, 16:31
Moinsen. <BR> <BR>Man könnte doch 560 mH und 430 mH in Reihe schalten. Voila! <BR> <BR>Beste Grüße, Marek

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31.07.2003, 17:05
Hi, <BR> <BR>Bei der OPV-Schaltung kommt noch hinzu, dass der OPV nur im Rahmen seines Versorgungsspannungsbereiches arbeiten kann. Spannungsüberhöhungen sind also nicht möglich. <BR> <BR>Das einfachste wäre, wie schon gesagt, kleinere Spulen in Reihe zu schalten. Dabei leidet allerdings etwas die Güte. Da es sich hier nicht um HF handelt dürfte das aber auch nichts ausmachen. <BR> <BR>Weis einer, wie viel H so eine Drossel für Leuchtstoffröhren hat? <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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31.07.2003, 17:17
Moin. <BR> <BR>Elmar, ganz einfach, messen. Spannung über Drossel, Spannung über Leuchtstoffröhre. Gesamtstrom, bisschen rumrechnen... Ja ich weiß, ist ja noch der Kompensationskondensator dabei. <BR>Ne mal im Ernst, glaube sind auch schon par Henry, hatten diese Diskussion mal als es ging, Drosseln für Röhrenverstärker zu beschaffen. Aber diese scheiden aus, weil sie sich ohne Luftspalt für Gleichstrom nicht eignen. <BR> <BR>Beste Grüße, Marek

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31.07.2003, 19:10
XL = Omega&#42;L <BR> <BR>Bei 220V Netzspannung und sagen wir 150V Brennspannung über der Röhre muss diese also ca. 70V Spannungsabfall induktiv generieren. <BR>Nehmen wir eine 40 Watt Röhre: <BR> <BR>I = P / U = 40Watt / 150Volt = 260miliAmpere <BR> <BR>Drossel XL also R = U / I = 70V / 200mA = 270 Ohm <BR> <BR>L = XL / Omega = 270 Ohm / &#40;2&#42;Pi&#42;50 Hertz&#41; = 0,85 Henry <BR> <BR>So in dem Bereich müsste das liegen<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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31.07.2003, 19:15
Huups Vertipper: 70V/270mA = 259 Ohm <BR>macht dann 259/2PIf = 0,82H -- na ja...<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/talker.gif" border=0>

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31.07.2003, 23:58
Hi, <BR> <BR>Erstmal Mercy für die Vielen Antworten, <BR> <BR>@Willi &#40;Greenslade&#41; <BR>Ich glaub ich werd die Spulen vermutlich wirklich selberwickeln, Weißt du vielleicht was man bei dem Kern mit 2850 nH vom Reichelt für eine Drahtstärke braucht damit die 592 Windungen auch auf die Spule passen?? - Dann bestell ich die Dinger mal... <BR> <BR>@Andreas Seck &#40;Andreas_seck&#41; <BR>... Nein, kein Diaprojektor - auch kein Rasenmäher, sonder ein Gitarrenvorverstärker von MESA/BOOGIE - Sauteuer wenn man sich so ein Teil kauft... - =&#62; High End auf dem Musikmarkt.. <BR>ach ja die 734Hz machen durchaus Sinn - denn dieser Frequenzbereich ist für die Gitarristen verdammt Wichtig, da kann man sich so richtig durchsetzen, man liegt frequenztechnisch über dem Bass und unter dem Gesang - idealerweise zumindest, auf jeden fall macht deine Rechnung für mich absolut Sinn - Mercy <BR> <BR>und @Marian &#40;Lamem&#41; <BR>jaaaaaa, es sind wirklich 1H - denn erlaubt ist in der Musikelektronik was gefällt, darum bin ich auch mit dem umdimensionieren des Schwingkreises etwas vorsichtig, - Die Ingeneure von MESA haben sich bei den 1H bestimmt was bei gedacht... die hantieren sehr oft &#40;besonders bei Equalizern&#41; mit Spulen solcher größe rum ... Mercy <BR> <BR>... Robbie

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01.08.2003, 00:23
@Robbie: <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR> <BR>Hach, mal was positives; geht runter wie Öl...; <BR>&#40;auch die Elektronik-Rechnerei, ja..&#41; - aber viel mehr, dass es doch noch Leute gibt, die mal &#34;real&#34; wieder in die Saiten greifen und für die ein Marshall / Randall / usw.. doch noch etwas ist und hergibt &#40;rein emotionell&#41;; nicht synthetisiert und auf 100 Beat/minute getrimmt. <BR> <BR>Tipp: Wunderschönes Lied: Barclay James Harvest: John Lennon´s Guitar..

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01.08.2003, 00:46
Hallo Robbie, <BR>habe nochmal nachgeschaut. Im business Conrad 2003 auf Seite 498 gibt es sogenannte RM-Kerne. <BR>Die RM6 Kerne haben Grundflächen von ca. 15 x 13 bis 26 x 30. AL Werte bsw. 2400, 6200, 8600, 12300 nH. Abgleichschrauben sind ebenfalls vorhanden. <BR> <BR>Bei eventueller Bestellung aufpassen, da Kerne, Spulenkörper, usw. einzeln bestellt werden können. Preis ist OK. <BR> <BR>Windungszahlen für 1H: <BR> <BR>2400 nH -&#62; 645 <BR>6200 nH -&#62; 402 <BR>8600 nH -&#62; 341 <BR>12300 nH -&#62; 285 <BR> <BR>Als Anwendungsbereich werden klirrarme Übertrager, Filterspulen etc. angegeben. <BR> <BR>Gruß, Willi <BR> <BR>

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07.08.2003, 11:51
ich gakube Vorschaltgeräte für Leuchtstoffröhren mit ca. 18W haben eine Drossel von ca. 1H

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08.08.2003, 09:05
<b>@ robbie</b> <BR> <BR><i>die 734Hz machen durchaus Sinn &#40;...&#41; man liegt frequenztechnisch über dem Bass und unter dem Gesang</i> <BR> <BR>Da muß ich irgendeinen Zusammenhang falsch verstehen, denn &#34;frequenztechnisch&#34; hat man mit der Gitarre <i>zwischen</i> Bass und Stimme nicht Platz &#40;Grundtonbereiche grob schätzomativ und ohne Berücksichtigung von Saiten- oder Sangeswundern: Gitarre 100-700 Hz, Stimme: 80-450 Hz&#41;. Auch der &#40;E-&#41;Bass teilt sich ja über weite Strecken den Grundtonbereich mit der Gitarre &#40;und spielt nicht etwa nur ab 100 Hz abwärts&#41;. Oder ist Bass = Drums? Kannste mal aufklären? <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/wink.gif" border=0> <BR> <BR>Gruß <BR>Jens

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08.08.2003, 09:30
Morgen <BR> <BR>Also ich glaube nicht, daß Deine Frequenzangaben richtig sind. <BR>Bei Gitarre ist der Grundton 440Hz, und im &#34;Normalbetrieb&#34; kommt man da glaub ich schon weit drüber. <BR>Und mit der STimme: Ist ein Telefon nicht auf 3kHz Bandbreite begrenzt? Und das ist dann schlechte Qualität, also muß man auch da etwas weiter raufkommen denk ich mal. <BR> <BR>Klärt mich auf, falls ich total daneben lieg. <BR> <BR>mfg <BR>hannes

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09.08.2003, 10:41
@Johann <BR> <BR>Also da haust Du ja wohl einiges durcheinander. <BR> <BR>So wie Du es schreibst, müssten die Sinustöne einer Orgel erst ab 3000 Hz gut klingen. <BR> <BR>Was Du als 440 Hz Grundton der Bass-Gitarre bezeichnest, ist der 6. Ton der C-Dur Tonleiter, Tonnummer 58 &#40;Kammerton a&#39;&#41; und wurde international als Stimmton zur einheitlichen Stimmung aller Instrumente festgelegt. <BR> <BR>Je nach Instrument kann sich der Tonumfang im Bereich von 10 Oktaven bewegen. Die erzeugten Frequenzen liegen dann von 16,4 bis 15804 Hz. <BR> <BR> <BR>Willi

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09.08.2003, 10:47
@ Johann <BR> <BR><b>Also ich glaube nicht, daß Deine Frequenzangaben richtig sind.</b> <BR> <BR>Glaube ich eigentlich schon. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/wink.gif" border=0> <BR> <BR>Gruß <BR>Jens <BR> <BR>PS: &#34;Spule mit 1 H&#34; ist übrigens ganz einfach zu realisieren: Spuhle. <BR>&#39;tschuldigung, konnte nicht anders.