Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : E-Kennzeichen für Elektronik im Auto
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01.08.2003, 14:09
Seit Oktober 2002 müssen elektronische Komponenten, die im Auto eingebaut werden eine E-Kennzeichnung haben, das alleinige Draufbappen eines CE-Zeichens langt nicht mehr. <BR>Da man um eine solche Zulasuung zu erlangen erst einmal Iso9001 zertifiziert sein muß, ist es somit für Kleinstunternehmen unmöglich Fahrzeugkomponenten zu entwickeln. <BR> <BR>Mein Problem ist nun: <BR>Ich habe eine kleine Elektronikschaltung fürs Auto, von der ich im Jahr etwa 300-500 Stück verkaufe. <BR>Nun möchte ich auf irgendeine Weise die E-Zulassung bekommen. Am liebsten wäre mir eine Firma die mir aus der Eagle-BRD-Datei ne fertige geprüfte Platine macht. <BR> <BR>Hat jemand schon Erfahrung mit dem Zertifizierungs-Kram? <BR>Oder kennt jemand eine Firma, die sowas macht? <BR>
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01.08.2003, 15:32
Hi, <BR> <BR>wende Dich am besten an die Serco. EMV-Zentrum Ottobrunn (bei München) oder in Bonn. <BR> <BR>ontaktadressen findest Du auf <a href="http://www.serco-europe.de" target=_top>www.serco-europe.de</a> <BR> <BR>Auch kann ein nachfragen bei Automobilherstellern nichts schaden. z.B. Ford in Köln, Audi in Ingolstadt oder VW in Wolfsburg. <BR> <BR>Bei den Zulassungen wird zunächst ein Prototyp getestet, verbessert und anschließend ein Seriennahes Gerät geprüft. Autohersteler testen zunächst die Einzelkomponenten und anschließend noch mal das Gesamtsystem (Fahrzeug) bevor es zu einer Zulassung kommt. In wie weit Dein Gerät geprüft werden muss weiss ich nicht. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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03.08.2003, 04:34
moin <BR> <BR>den ersten fakt schreibste ja schon selber, CARSTEN: <BR>ISO 9001. viel spass... <BR> <BR>zum problem..: <BR>dazu ist zu sagen, das diese prüfungen ein schweinegeld kosten. <BR> <BR>oft ist es so, das es sich für "klein-anbieter" dann nicht mehr rechnet, zumal oft (fast immer) nachprüfungen erforderlich sind, die die kosten aufblasen. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/angry.gif" border=0> <BR> <BR>ich kenne dein produkt ja nicht, aber wenn du es bei DER stückzahl beispielsweise jetzt für 50 €uronen verkaufst, müsstest du ca. 200 €uronen dafür verlangen, um die kosten aufzufangen. <BR> <BR>du hast völlig recht! das ganze macht es fast(??!!) unmöglich, offiziell ein "automotive-zubehör" in kleinen stückzahlen anzubieten. <BR>selbst wenn es noch so simpel ist... <BR> <BR><u>mal was zur neuen bestimmung:</u> <BR>fatales beispiel ist ne deutsche DRK-station, deren notarztwagen stillstehen, weil die sich neue audos gekauft hatten und ihre alten geräte zwar eingebaut aber nicht betreiben dürfen. <BR>damit STEHT die kiste in der garage !! <BR> <BR>nach dem konsens dieser neuen bestimmung darf man nicht einmal mehr sein audoradio aus dem vorherigen fahrzeug in ein neues einbauen. <BR> <BR>ich hab deletzt einen bericht darüber im TV gesehen (daher auch das beispiel) und darin wurde auch erwähnt, das z.b französische behörden diesen schwachsinn grosszügig "übersehen". <BR>aber... "typisch deutsch"! HIER funzt das nicht so locker. egal, was es ist..: <b>entweder es tut sich nichts zu einer sache oder es wird derart übertrieben, das die LOGIK und oft auch die grenze zur lächerlichkeit weit überschritten wird.</b> <BR> <BR>ne idee für dein produkt wäre, es als "un-fertiges erzeugniss" anzubieten.. <BR> <BR>also z.b. ne art bausatz.. platine und gehäuse separat liefern. das reine einsetzen einer sicherung oder so läuft nicht!! <BR>DANN hat der kunde das zulassungs-problem <BR> <BR>aber WER kauft sowas...? <BR> <BR>munter bleiben.. <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR> <BR>
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03.08.2003, 09:44
Jaaa, diese tolle E-Kennzeichnung trifft so einige. Dann ist nix mehr mit mal schnell nen PC für MP3s ins Auto bauen oder nen altes Funkgerät ins Auto bauen. Bin mal gespannt wie sich dieser Kram entwickelt... <BR> <BR>Gruß <BR>Carsten <BR> <BR>PS: Gibt glaub irgendeine neue Vorschrift, nach der ein Antennenfuss auf dem Autodach maximal 30mm hoch sein darf. Die Polizei hat wohl keinen Einzigen der diese Bestimmung einhält.... <BR>
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03.08.2003, 10:57
da stellt sich dann vielleicht die Frage, ob man es lieber im Ausland (z.B. England, Frankreicj oder Spanien) probiert, wo man es nicht mit deutschen Bürokraten zu tun hat. <BR>
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04.08.2003, 00:01
Wird Zeit, dass diese Bürokraten sich mal selbst weg-reglementieren. Wenn das so weiter geht, dann darf der "freie Bürger" noch nicht mal selbst nen Birnchen am Auto wechseln, nur noch geprüfte und zugelassene Spezialwerkstätten!Hoch leben die deutschen Gesetze und ihre Macher!<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/biggrin.gif" border=0>
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04.08.2003, 01:25
Muß eigentlich ein Auto-Akku-Ladegerät eine e1-Kennzeichnung haben?
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04.08.2003, 08:16
Nach der Richtlinie muß jedes nicht passive Gerät eine E-Kennzeichnung haben. <BR>Feuerwehren habe auch Probleme, daß sie ihre alten Funkgeräte (die oftmals 20 Jahre und älter sind) nicht mehr in neue Autos einbauen dürfen. <BR>CB-Funkgeräte dagegen dürfen ohne E-Kennzeichnung eingebaut werden, weil die Hersteller in der Regel den Einbau solcher Geräte gestatten. <BR>Wenn ein Hersteller für ein altes Gerät eine E-Kennung nachliefern kann, darf man es auch einbauen. <BR>Ist aber ein Fahrzeug vor dem 1.10.2002 zugelassen, darf man reinbauen, was man will. <BR>Ich werde wohl meine Schaltung, (die sowieso ein Bausatz sind weil noch zwei Widerstände eingelötet werden müssen)also ausdrücklich für Fahrzeuge, die vor dem 1.10.2002 zugelassen wurden, anbieten.
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05.08.2003, 01:47
Ich wollte wissen, ob der Akku-Lader für z. B. den 12-V-Bleiakku eine e1-Zulassung braucht.
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05.08.2003, 07:19
Nö, benutzt man ja selten während der Fahrt im Auto. Aber der KFZ-Lader für den Handy-Akku
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05.08.2003, 11:27
@Carsten: Hast Du keinen Keilriemen am Bleiakkulader (alias Lichtmaschine) dran? <BR> <BR>Also ich benutze den Bleiakkulader IMMER während der Fahrt. Das Handy lade ich allerdings zu hause auf..<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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05.08.2003, 12:29
Hi, <BR> <BR>ein Bekannter muss immer vor Fahrtantritt zum Ladegerät greifen, wenn er vergessen hat, das Bedienteil des Radios rauszunehmen. Das Radio saugt nämlich 1..2A, wenn das Bedienteil drinn ist. Genial: 20W mal eben für gar nichts zu verbrauchen. Und ein nach zwei Tagen Startschwierigkeiten... <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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05.08.2003, 17:47
@Rlmar: Gut dass in unserem Auto das "Bedienteil" fest eingebaut ist und im ausgeschalteten Zustand nichts verbraucht. Wenn man es allerdings einschaltet gehen so 10 Liter die Stunde durch. <BR>Andererseits; verzichten möchte ich auf dieses Bedienteil nicht...<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR> <BR>und es hält zumindest gegen die Stereoanlage noch ein Verhältnis 500:1, was man von etlichen Autos, die hier vorbeifahren nicht behaupten kann...
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