Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spannungswandler
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28.07.2003, 15:24
Hallo! <BR>Ich habe einen Spannungswandler gebaut von ca 7V auf 400V. - Also ein FET wird mit 14khz angesteuert, an Drain hängt die Primärseite eines Übertragers. Sekundärseitig hängt eine Diode und ein Speicherkondensator. <BR>Meine Problem: Obwohl der FET sicherlich genügend UDS aushält, und auch 20A Drainstrom verträgt, wird das Ding nach gewisser Zeit heiß. Daran wundert mich besonders dass das Netzgerät nur 2A hergibt, weil: In der Zeit, wo der Fet durchschaltet wird die Spule "aufgeladen", und der Strom dürfte ja nicht höher werden als die 2A. <BR>In der Sperrzeit kann ja sowieso kein Strom fließen, und die UDS die durch die rückschlagspannung vom Übertrager entsteht kann ja auch nicht wirklich mehr als die doppelte Batteriespg. werden. <BR>HAb ich da jez irgendwas übersehen?, oder warum wird der FET sonst warm? <BR> <BR>Danke für eure Hilfe
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28.07.2003, 15:49
Falls der FET ohne Kühlfahne oder Kühlkörper montiert wurde, kann der Transistor schnell mal heiss werden. <BR>Die Verluste im FET entstehen während der Umschaltphasen. Die FET's schalten nicht unendlich schnell, sondern brauchen eine gewisse Zeit (ein paar ns), um vom leitenden in den sperrenden Zustand, oder umgekehrt, zu schalten. <BR>In dieser Zeit fallen Verluste ab, welche als Wärme spürbar sind. <BR>Zusätzlich heizt der Rdson (ein paar mOhm) den FET auf, welcher bei ungenügender Kühlung mit steigender Temperatur ebenfalls zunimmt und noch weitere Verluste erzeugt. <BR>Tipp: FET's kühlen oder schnellere Exemplare nehmen. Zusätzlich können die Schaltflanken mittels geeignter Boost-Schaltung beschleunigt werden.
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28.07.2003, 16:56
Hi, <BR> <BR>wenn's sehr ungewöhnlich heiß wird, vielleicht mal statt FET ein Scope dranhängen und Signalform ansehen. Nicht dass die Ansteuerung eher Sinusörmig ist... <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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28.07.2003, 17:33
@Elmar: Wieso "statt FET"??? Er muss/will doch was messen. Oszi als FET-Ersatz...???...<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR> <BR>Nein, also a) dem FET ruhig Kühlkörper geben, dann die Spannung ggf bisschen runter und b) mal nachsehen, wo es klemmt.
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28.07.2003, 18:05
Hallo <BR> <BR>Möglicherweise liegt Dein Problem auch in der Ansteuerung. Damit keine Verlustleistung durch den sich ergebenden RDS entsteht, muß die Spannung Gate/Source ausreichend hoch sein.Bei einem (normalen) N-Kanal Typ sollten es mindestens +6 Volt sein. Ist aber schon als unterste Grenze anzusehen. Ansteuerung mit TTL-Pegel funktioniert also nicht zufriedenstellend. Selbst bei 7 Volt erreichen einige Typen noch nicht den im Datenblatt genannten RDS von bsw. 50 Milli-Ohm. <BR> <BR>Der BUZ 11A ist gut geeignet, da er schon relativ früh anfängt zu leiten (ab ca. 2,5V) und den minimalen RDS dann bei relativ geringer Spannung erreicht. <BR> <BR>Willi
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28.07.2003, 19:08
Hi, <BR> <BR>Oszi anstatt FET, weil der FET wie ein kleiner Kondensator wirkt und das Signal sowiso verunstaltet. Anstatt FET um zu sehen, ob die Ansteuerung ohne Last schon "verseucht" ist. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
Import-Script
30.07.2003, 09:11
Der Hinweis mit dem Ansteuersignal vom FET hat gepasst. Es wird tatsächlich durch den Übertrager total versaut. (Das erklärt dann vermutlich auch, warum es so lange dauert bis der Speicherko voll geladen ist). <BR>Jedenfalls danke für den Tip.
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