Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Piepston im Lautsprecher/Ventilator
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22.07.2003, 19:42
Hi all, <BR> <BR>ich weiß gar nicht ob ich mit der Frage hier ganz richtig bin. Falls nicht dann hat sicher einer einen Tipp von euch wo ich eine Antwort bekommen könnte. <BR> <BR>Ich habe das Problem das bei mir in unregelmäßigen Abständen ein leiser Piepston aus einigen Elektrogeräten kommt. z.b: aus meinen PC-Lautsprechern, aus dem Ventilator im Wohnzimmer und dem Deckenventilator im Schlafzimmer. Es ist ein kurzer Ton - 2-3 Sekunden lang. In der Regel hört man in 3-4 mal hintereinander. Dann für einige Zeit wieder nicht (können Minuten aber auch Stunden sein). Er klingt ein bischen Rauh. Wie ein langes rrrrrrrrr (wenn sich das jemand vorstellen kann). Ich kann die Frequenz nicht bestimmen aber sie ist nicht sehr hoch. Ich vermute mal klar unter 1000Hz und sicher über dem Netzbrummen ;) <BR> <BR>Es ist irgendwie so als wenn dieses durch ein anderes störendes Gerät ausgelöst wird. <BR> <BR>Kennt das jemand ? Weiß jemand wie man dieses Unterdrücken kann ? Irgendwelche Filter oder sonstige Elektronik ? Abschirmen (irgendwie) ? <BR> <BR>Vor allem der Deckenventilator reißt mich des Nachts aus dem Schlaf mit dem Sch..... Wenn die Geräte abgeschaltet sind hört man nichts. <BR> <BR>im Vorraus - danke für eure Hilfe <BR>Manfred
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22.07.2003, 19:46
Ist dein Handy nachts an??
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22.07.2003, 19:58
Gut das ich das super ausschließen kann. Ich habe kein Handy ;) <BR> <BR>Wenn ich Besucher mit Handy habe dann habe ich auch schonmal Geräusche z.B. aus den Lautsprechern meiner Kaffemaschine (das gibts) *gg* aber das hört sich ganz anders an. Die Töne welche die Handys erzeugen sind viel kürzer und haben eine andere, tiefere, Tonlage. Ich erkenne eigentlich auch immer sofort wenn ein Handy stört weil das so ein typisches Rhytmisches Geräusch erzeugt. <BR> <BR>Ich behaupte mal das ist was anderes. <BR> <BR><b>EDIT:</b> <BR> <BR>Ich habe gerade mal eine Software ausm Netz gesucht mit der man Töne erzeugen kann. Ich würde Sagen das die Frequenz vom Gehör her um die 1000Hz liegen könnte. Nur ist der Ton eben nicht glatt sondern eben rrrrrrrrr *gg*
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22.07.2003, 20:25
Ein ähnliches Phänomen hatte ich bei meiner Mutter im Haus. Sie behauptete, es käme von der Mikrowelle --> Riesenaktion usw. aber es war wirklich genau wie Du beschrieben hast...; auch schlecht zu orten und so unregelmässig. <BR> <BR>Nur, die Mikro wars nicht. Es war ein Rauchmelder in der Küche, der gemeldet hat, dass seine Batterie zur Neige geht; bzw. es versucht hat zu melden.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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22.07.2003, 20:44
Hi, <BR> <BR>sicher, dass das auch aus dem ventilator kommt? Dann handelt es sich um sehr starke Störungen auf der Netzleitung!!! So etwas kann eigentlich nur durch kleine Fabriken ohne eigene Trafostation in der Nähe erzeugt werden. Aber Nachts? <BR> <BR>Bei Radio- und Fernsehgeräten würde ich auf einen Amateurfunker tippen. gab mal einen fall, dass ein Auto Samstags zwischen 8 und 9 uhr nicht anspringen wollte. Der nachbar ist ein Amateurfunker, der jeden Samstag zwischen 8 und 9 uhr ein Videosignal übertragen hat. <BR> <BR>Aber bei grossen Elektrogeräten??? Es sei denn, dass Du eine sehr hohe Dosis Elektromagnetische Strahlung abbekommst. Flippt das Radio völlig aus, wenn das passiert? <BR> <BR>Ich kann Dir mal einen Schaltplan für einen Feldstärkemesser zumailen. Der ist zum Aufspühren von Minispionen gedacht, aber wenn Dein Ventilator "Musik" macht, sollte der das deutlich mitkriegen. Also wenn alles ausgeschlossen werden kann aufbauen und beobachten, wenn Dich der Ventilator aus dem Schlaf reißt. <BR> <BR>In Welcher Stadt wohnst Du eigentlich? Vielleicht kann ich was für Dich rausfinden... <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.07.2003, 20:52
P.S: <BR> <BR>Wenn Du über ein Scope verfügst, dann nimm ein langes Verlängerungskabel, steck eine Lampe ein und spann einen draht parallel. Diesen hängst Du an das Scope. Wenn der Effekt auftritt das Scope beobachten. Das Scope so einstellen, dass Du 2 Schwingungen sehen kannst. Das Scope auf Netzsynchronisation einstellen. Soll es länger laufen, stell den Trigger ab und die Zeit so ein, dass das Bild langsam durchläuft ("Bildschirmschoner"). Kommt der Effekt, sofort den Trigger einschalten und das Bild beobachten. besser ist ein Digiscope. Da den trigger so einstellen, dass es gerade nicht auslöst und auf Single-Shot einstellen. Die störungen sollten jetzt den trigger auslösen und das Bild einfrieren.
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22.07.2003, 21:24
@Andreas <BR> <BR>der Ton läßt sich gut orten. Ich bin mir da sicher woher die Töne kommen. Schalte ich den Ventilator z.B. aus unterbreche ich den Ton sogar wenn er gerade auftritt. <BR> <BR>@Elmar <BR> <BR>ich wohne in Duisburg. Eine Trafostation habe ich nicht in der nähe. Fabrikgebäude sind schätzungsweise mindestens 1 km Luftlinie entfernt. Ich wohne allerdings direkt an einem Bahndamm. Die Oberleitung ist vielleicht 30m Luftlinie entfernt. <BR> <BR>Ich sollte vielleicht erwähnen das ich dieses Geräusch eigentlich schon so lange habe wie ich zurückdenken kann. Sicher 10 Jahre vielleicht auch viel länger. Bisher war es nur immer sehr leise aus irgendwelchen Billiglautsprechern gekommen (wie an meiner Kaffeemaschine oder am PC). <BR> <BR>Der Deckenventilator ist aber das absolut "lauteste" Gerät bisher und natürlich völlig ungünstig plaziert im Schlafzimmer. Aber ich brauche den wie man sich denken kann *g* <BR> <BR>Übrigens piepst es wieder in dem Moment wo ich hier schreibe *g* <BR> <BR>Mein Vater der im selben Haus wohnt hat ein Scope. Allerdings verstehe ich jetzt nicht genau wie du das meinst.
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22.07.2003, 21:37
Hi <BR> <BR>Ich glaube du meinst das Ein- und Ausschaltsignal für die Straßenbeleuchtung die die EVU's auf die Netzspannung aufmodulieren. Mit diesem Signal werden verschiedene Anlagen über die normale Netzleitung ferngesteuert. Leider ist das Signal bei induktiven Lasten manchmal zu deutlich hörbar. <BR> <BR>Gruß, <BR>Heiner
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22.07.2003, 21:46
Hmmm, wenn das nur beim Ein/Ausschalten wäre. Ich habe diesen Ton aber häufiger über den Tag verteilt und eben auch mitten in der Nacht. <BR> <BR>Manchmal glaube ich schon das es zu bestimmten Uhrzeiten praktisch immer auftritt + ein paar zusätzliche Piepser zwischendurch. Also nachts um ca. 00:00 oder morgens um ca. 06:00. Nicht auf die Minute genau aber das passt schon. <BR> <BR>@Elmar <BR> <BR>sonstige negative Auswirkungen, ausser das man es hört, scheint der Ton/das Signal/die Störung nicht zu haben. <BR> <BR><b>EDIT</b> <BR> <BR>Jetzt gerade wieder nach ein paar Minuten Pause.
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22.07.2003, 21:52
Hi, <BR> <BR>Du lässt einen Strom durch ein Kabel fließen. Dadurch verringerst Du Einflüsse, die durch HF eingekoppelt werden. Mit dem parallelen Draht "tastetst" Du die Spannung auf dem Kabel kapazitiv und sicher ab und gibst sie auf das Scope. Dadurch detektierst Du starke Signale, die auf der netzleitung liegen. <BR> <BR>Ich denke mal, der Bahndamm ist das Problem! Da kommen wir der Sache schon näher. Der Fahrdraht stellt eine lange Drahtantenne dar, auf der sich auch niederfrequente Signale ausbreiten und sich als Raumwelle ablösen können. <BR> <BR>Hauptsächlich wirst Du mit heftigen 16 2/3 Hz bombardiert - ein ziemlich ekliges Feld. Da diese Frequenz nicht hörbar ist, merkst Du nichts davon. 30m ist der minimale Abstand zu Wohnhäusern, damit der Grenzwert eingehalten wird. Nur Bürogebäude dürfen etwas näher drann stehen, da sich dort niemand 24 Stunden am Tag aufhält. <BR>Hier etwas über die 16 2/3 Hz-belastung: <BR><a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltatlas/d805_08.htm" target=_top>http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltatlas/d805_08.htm</a> <BR> <BR>Dein Problem dürften die Kollektoren der Motoren sein, die sehr starke EMV-Störungen ausstrahlen. Diese Wellen breiten sich auf dem Fahrdraht aus und lösen sich vom Draht. Dann kannst Du das Pfeifen hören. An der Stelle des Stromabnehmers ist das Signal am schwächsten, da sich hier der Fußpunkt dieser Drahtantenne befindet. Bei zwei Abnehmern könnte das also die 4 Töne erklären, da man nur vor und hinter dem Abnehmer den Ton hören kann. Kann auch auf die Anzahl der Wagen oder der Antriebsmotoren (bei Triebwagen) hindeuten. Genau kann ich das nicht sagen. <BR> <BR>Die unregelmäßigkeit lässt sich dadurch erklären, dass nicht mehr alle Züge über das alte Antriebssystem verfüpgen. Moderne Wagen besitzen nämlich Frequenzumrichter, die auch über eine gute EMV- Entstörung verfügen. <BR> <BR>Schau mal, ob gerade ein Zug vorbeifährt, wenn der Effekt auftritt. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man die Züge nicht mehr mitkriegt, wenn man an einer Bahnlinie aufgewachsen ist. Das 16 2/3 Hz - feld kann ich trotz mehr als 100m noch gut messen und Züge vorhersagen (Strom auf Fahrdraht erfassen) <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.07.2003, 22:02
P.S.: <BR> <BR>der 0:30 Güterzug lässt das Haus stark schwanken und hat ein besonders flatterndes Feld. Das ist ein riesiger Güterzug mit einer uralten E-Lock davor. gerade Güterzüge haben alte, besonders starke Locks davor. Schau mal, ob bei den Zeiten, wo sich das Signal häuft und besonders stark bemerkbar macht ein Güterzug vorbeifährt. <BR> <BR>Wird der Ton bei jeder Wiederholung schwächer? <BR> <BR>Falls es sich um dieses EVU-Signal handelt: Ich selber kann das nur messen, aber meine Elektrogeräte kriegen davon nichts mit. In dem fall reicht ein einfacher Entstörfilter im Zählerkasten montiert. <BR> <BR>Wenn es die Bahn ist wird es schwieriger. Ist ein Trafo für die Oberleitungen in der Nähe? Das würde die starke Einspeisung erklären. Dann hilft ebenfalls ein guter Netzfiler. Bei Direkteinstrahlung wird das sehr ausfwändig!
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22.07.2003, 22:14
Also die letzte Stunde hat es andauernd gepiepst. Züge sind hier keine vorbei gefahren. <BR> <BR>Das ist eine kleine Nebenstrecke. Nur Güterverkehr - oft Dieselloks. Ein paar Züge am Tag. <BR> <BR>Der Ton bleibt konstant was die Lautstärke angeht. <BR> <BR>Ich denke mal eine Messung wie du sie vorgeschlagen hast würde uns vielleicht weiterbringen. <BR> <BR>Wenn ich einen Fachman aufsuchen wollte. Zu wem müßte ich gehen. Wer kann feststellen was das ist ? Wobei ich mir denke das es mal wieder zu teuer sein könnte. :-(
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22.07.2003, 22:24
Hi, <BR> <BR>bei Netzstörungen wendest Du Dich an Deinen Energieversorger. Infos sollten Kostenlos sein. (Außer Telefongebüren) <BR> <BR>Bei Funkstörungen wendest Du dich an die Regulierungsbehörde <a href="http://www.regtp.de" target=_top>www.regtp.de</a>. Das sollte auch kostenlos sein. Die sind für Störungsfreien Betrieb von Radio- und Fernsehgeräten verantwortlich. Einfach mal nachfragen, wenn das mit dem Energieversorger nichts bringt. <BR> <BR>Das mit den Zeiten kann gut sein, dass es sich um das Schaltsignal handelt. Gegen 00:00 Uhr werden die Hälfte der Straßen beleuchtung abgeschaltet, um 6:00 uhr Morgens der rest. Auch werden darüber auch andere geräte geschaltet, wie Trafostationen u.ä. Das Signal wird mehrmals wiederholt um sicherzustellen, dass das Signal störungsfrei ankommt. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.07.2003, 22:31
Dann werde ich mich zunächst mal an meinen Energieversorger wenden. Kann ja nicht schaden. Wäre einfach mal interessant herauszubekommen woran es liegt. <BR> <BR>Danke auf jeden Fall für eure Hilfe. <BR> <BR>Wenn ich es weiß werde ich es mal hier im Thread posten.
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23.07.2003, 23:16
Ich hörte auch immer einen hohen piepsenden Ton wenn ich vorm Elektronikladen stand. Ich dachte schon ich hätte einen Gehörschaden (Trinitus...). Aber ich habe im Laden nachgefragt und der Mitarbeiter erzählte mir dass er einen Marderschreck im Auto montiert hatte. Einige Menschen können sehr hohe <BR>Töne wahrnemen. Da bemerkt man schonmal einen Maderschreck oder so eine Ultraschall Mückenscheuche. (Die Dinger funktionieren gar nicht!)
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24.07.2003, 09:18
Hi, <BR> <BR>dann solltest Du Fernseher reparieren! Wenn man den Zeilentrafo arbeiten hört, findet man schneller den Fehler. Dachtest bestimmt, das piepsen sei Einbildung und auf den Anblick der Tollen Sachen zurückzuführen... <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Mückenscheuchen ziehen die männlichen, nichtstechenden Mücken sogar an. So verringerst Du eigentlich nur den Prozentsatz der stechenden Mücken im Raum <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Kauf Dir einen Blauleuchtenden oder besser UV mit blauem Leuchtstoff bestückten Gehäuselüfter. Dahinter ein feinmaschiges Netz (Moskitonetz) befestigen und mit einem Steckernetzteil laufen lassen. Die Mücken werden angezogen und wenn sie zu nahe kommen eingesaugt. Alle, die nicht zerschreddert werden dehydrieren im Luftstrom. Das Funktioniert sehr gut und knallt nicht so wie diese Hochspannungslampen. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar <BR> <BR>
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