Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Monitor: Kontrast "hochregeln"
Mirko Barthel
13.04.2004, 09:13
Hallo!
Jaja, mich gibt es auch noch als stillen Mitleser. :rolleyes:
Mein Problem steht gerade vor mir auf dem Tisch: 19" Monitor Videoseven N95S. Allerdings schon knapp 3,5 Jahre alt.
An dem lässt sich nur noch Augenschonend arbeiten, wenn der Kontrast auf 100% und die Helligkeit auf 40% eingestellt ist. Anfänglich ging das mal mit Kontrast 60-70% und die Helligkeit auf 50%. Jaja, er wird alt...
Nervig ist nur, sobald die Sonne rauskommt kann man nichts mehr erkennen: Helligkeit höher und das Bild wird "milchig" und der Kontrast steht schon auf 100%. Mir ist klar, das eine "manuelle" Korekktur des Kontrastes die Lebensdauer reduziert, aber spätestens im Herbst kommt was flaches...
Gesagt getan: Monitor auf, vorsichtig reingeguckt (wegen der gefährlichen Hochspannung), "Aha" von sich gegeben, zugeschraubt. Kurz: Keine Ahnung, wo man da drehen muss...
Nun meine Frage: Wo muss man da drehen?
hellraiser
13.04.2004, 09:28
Hinten am Röhrenende ist ne Platine aufgesteckt mit nem Haufen Kruscht drauf.
Dort findest du normalerweise auch diverse Trimmer potis.
Dort lassen sich unter anderem die RGB Werte nachregeln, vielleicht ist da auch was für Kontrast/Helligkeit dabei!
Hi,
dort lassen sich die Kontraste für R G und B getrennt einstellen. Nur dummerweise wird meist ein Poti gespart also als Festwiderstand bestückt und die Farben mit den zwei verbliebenen eingestellt.
Bei digital gesteuerten Monitoren findet man oft überhaupt keine Potis mehr. Da wird alles beim Hersteller softwaremässig abgeglichen und die Werte dann in einem EEPROM hinterlegt.
Schon mal probiert die Gammakorrektur der Grafikkarte aufzureissen?
Gruß
Elmar
Mirko Barthel
13.04.2004, 11:06
Hi,
Bei digital gesteuerten Monitoren findet man oft überhaupt keine Potis mehr. Da wird alles beim Hersteller softwaremässig abgeglichen und die Werte dann in einem EEPROM hinterlegt.
Schon mal probiert die Gammakorrektur der Grafikkarte aufzureissen?
Gruß
Elmar
Wenn das mit dem EEPROM gemacht wird, wäre das natürlich etwas Mist...
Wenn ich die Gammakorrektur aufdrehe, wird das Bild im "allgemeinen" zwar kräftiger, aber die Farbabstufungen lassen leider nach.
Anmerkung: Ich habe in den Einstellungen meiner GeForce2MX die Einstellung "digitale Schwingungen" :confused: gefunden:
Mit der Einstellung "niedrig" sieht das Bild schon viel besser aus, ohne Farb-übersteuern...
Ich werde erstmal nach der "hellraiser"-Methode vorgehen:
Alle Potistände markieren und dann wahllos rumdrehen, vielleicht ist ja irgendwo der Kontrast dabei.
Hi,
die Helligkeit wird durch die Eingangssignalverstärkung erzeugt. Der Kontrast wird durch die stärke des Elektronenstrahls bestimmt und über ein Steuergitter in der Röhre geteuert. Das Kontrastpoti sollte entweder auf der Röhrenhalsplatine, in der nähe des Steckers zur Röhrenhalsplatine oder in unmittelbarer Nähe des Zeilentrafos sitzen.
Gruß
Elmar
Hallo,
bei Monitoren gibt es normalerweise kein Poti für Kontrast "grob". Würde in diesem Fall (vermutlich Bildröhre verbraucht) nichts bringen. Wird der Strahlstrom durch höhere Verstärkung erhöht, bei verbrauchter Katodenschicht, gibt es Farbveränderungen und Unschärfen. Eventuell läßt sich durch geringfügige Erhöhung der Heizspannung etwas mehr Kontrast "herauskitzeln".
MfG
Gross dran machen wirst Du wahrscheinlich nicht mehr können. Das hört sich wirklich nach "Röhre fertig" an, weil die ganze Regelei (Weissabgleich - meist Poti für blau eingespart, weil das eh den Ton angibt) usw. was Elmar halt meinte...
Das bezieht sich auf Helligkeit, Schwarzwert, Weisswert etc. das bringt paar Prozent das hochzudrehen, aber keinen Kontrast, also Leuchtkraft mit Deckung und Brillianz.
Früher hat man, (der Effekt ist also bekannt) Bildröhren refreshed. Das ist an sich nichts neues; dafür gibt/gab es auch Geräte. Sockel abziehen, Gerät dranstöpseln und dann macht das mal kurz "klick" und das war´s.
Geht/ging gut; allerdings bezweifele ich, ob das mit neueren Röhren geht (mangels Adaptersockel, Parametern der Röhre o.ä.) und ob das überhaupt lohnt.
19Zöller kosten um 150,- Euro NEU!!! (mit 3 Jahren bring in/hol ab Garantie).
Zu Zeiten, als ein Farbfernseher noch 2000,- DM aufwärts kostete, die Röhre selbst davon gut 700,- DM hat sich sowas gelohnt, um den sog. "wirtschaftlichen Totalschaden" abzuwenden; da war man auch mit 200,- DM Werkstatt noch dabei für ein 2000,- DM Gerät, also 10% Rep-Kosten.
Heute: Alllen Ernstes und so leid mir das für alle TV-Werkstätten tut, incl. mir selbst... ich merke das auch; vor 20 Jahren hab ich mit sowas mein Studium finanziert...
10% Rep-Kosten für ein Neugerät im Wert von 150,- Euro = 15 Euro = 2 Bier in der Kneipe... dafür lohnt es sich nicht mehr den Deckel und das Abschirmblech abzuschrauben, geschweige denn???
Folgen unserer Wegwerfgesellschaft; und da rede ein Politiker mir noch ein, dass wir mehr "in Dienstleistung" tun müssten. Aus die Maus!!! Wir können nur noch "billig" - da gibt es nihts mehr zu "Dienstleisten"
Real war das ggf. vor 10 Jahren noch, als ein 19" Grafiksystem für 6000,- DM aufwärts gehandelt wurde. Das sind 3000,- Euro --- und wenn´s die wären könnte man sich über sowas unterhalten wie Refresh etc.
1/20stel dessen werden heute Neugeräte mit Garantie (3J) verramscht!!!
Das Ende der Service-Dienstleistung; die existiert nur noch in paar Träumen dieser Polit-Spinner.
:) so isses! (meine persönliche Meinung, auch als selbst betroffener...);
und mal das reell hinterfragt: Warum verscherbeln die (egal wer jetzt); eine Bohrmaschine für 7,95 ??? Die würde für 17,95 oder 27,95 auch verkauft werden können; das hätte noch realen Bezug, wenigstens zum Material.
Geht nicht, gibt´s nicht! - Wir können nur billig! - Geiz ist Geil!
klar.. aber die 20,- Euro, die mittlerweile Mülldeponien oder sog. Recycler nehmen... - macht mittlerweile über 10% des Neuwertes (o.g. Beispiel).
Das ist krank!!! - genauso wie die 20% Marke der Krankenversicherung.
Irgendwer hat sich in diesem, unserem Lande um eine 10er Potenz verrechnet.
Krankenkasse 2% des Einkommens, Monitor dafür 1500,- ; und schon stimmt das wieder so halbwegs.
Hi,
Damals war High-Tech extrem teuer und Lebensmittel sehr billig. Heute ist es umgekehrt. Früher war man satt und hat sich mit sinnvollen Dingen beschäftigt (Lesen, Familie, ...). Und heute? Hungrig aber 5.1 Surround.
Gruß
Elmar
Mirko Barthel
14.04.2004, 11:40
Ähm...ja... :rolleyes:
Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob man bei dem Monitor nochwas machen kann. Als Student kann man ja keine Fernseher mehr reparieren um sich nebenbei mal schnell was neues zu holen... ;)
Obwohl ich euch zustimmen muss: Als Ende Zwanziger und Spätstudierer frage ich mich manchmal was ich falsch gemacht habe:
Die meisten Neukomilitonen kommen mit dem dicken neuen BMW oder A4 angefahren, neuestes Handy und neuester Klingelton...
Und die haben bestimmt keine Sorgen mit ihrem alten Monitor, da sowieso schon 19"TFT vorhanden ist.
Jaja...man wird eben alt. ;)
Ähm...ja... :rolleyes:
Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob man bei dem Monitor nochwas machen kann. Als Student kann man ja keine Fernseher mehr reparieren um sich nebenbei mal schnell was neues zu holen... ;)
Als leidensgenosse kann ich dier nachemfinden. Also ein Monitor ist grob gesehen ein Ferneher nur ohne Emfangsteil. Das heißt das sie alle neben Kontrast auch Focus haben. Darum zuerst die Frage ob du wirklich den Kontrast der Farben meinst oder eventuell der Monitor eine Brille braucht.
Letzteres ist Focus und bei alten Geräten das erste erste was eingeregelt wird. Dieser Regler befindet sich am Hochspannungstrafo (Uijuijui) und kann ganz einfach mal "herumgestellt" werden. Welcher der richtige ist muss man testen, in der Regel ist es der obere. Also regeln und Bild beobachten. Wenn du den falschen erwischt kann man die Helligkeit regeln (grob an den Eiern sozusagen). Aber Vorsicht Tauchen sogenannte Rücklaufstreifen auf (unverkennbar) schnell wieder zurück.
Stimmt der Farbkontrast nicht ist es wirklich fast aus. Herumstellen an Bildröhrenplatten oder den 70 Volt Endstufen bringt einen eventuell Konvergenzfehler ein weil das Verhältnis nicht mehr past. Regenerieren ist ne Möglichkeit. Oft hat rot ne Macke weil sie zu 20 % am Bild beteildigt ist insgesamt. Hier gillt blau und grün zurückstellen, gesamtspannung eventuell hoch. Besser auf Low Level, aber das kann man wie schon gesagt wurde meist nicht mehr. Nie umgekehrt, zu hohe Spannung bringt nichts als Schwierigkeiten. Ältere TV Werkstätten haben oft so ein Regenerator noch, ungeübte Finger machen oft mehr kapput als fertig. (Es wird duch mehr oder weniger kontrollierte Kathodenschlüsse mit Hochspannung in der Bildröhre unreinheiten entfernt. Leider lösen sich auch Teile der Elektrode und weg ist weg). Vieleicht hilft das. So lange die Hochspannung da bleibt wo sie hinsoll (Kabel und Trafo lieber nicht berühren) auch nicht mit Schraubendreher, kann nichts passieren. Aber vieleicht ist es wirklich besser die Grafikkarten um die besagten Anteile zurückzudrehen und deren Helligkeitregler dann hoch.
Brauchbare Röhren-Monitore mit etwas Glück sogar in exzellenter Qualität sind bei ebay schon für wenige Euros zu bekommen (aber aufpassen!).
Ständiger Preisverfall bei Hardware hat doch auch sein Gutes. War es in den 90er Jahren für den Privatmann praktisch unmöglich sich einen 19" Monitor zu leisten, weil der mehrere tausend DM kostete, so sind heutzutage dafür gerade mal 3 Tankfüllungen zu berappen. Erst der Preisverfall erschließt doch den Massenmarkt. Käuferschichten, die sonst nie im Leben daran gedacht hätten sich einen Computer zuzulegen, kaufen die Kisten dort, wo einst nur Lebensmittel ohne Markenetikett zwischen Pappkisten an ausländische Mitbürger abgegeben wurden (nach Entrichtung einer kleinen Spende an der Ladenkasse). Wo Opa heute entscheidet (ich meine den 45-jährigen Opa, nicht den 75-jährigen), dass für das Enkelchen ein schneller Athlon zur schulischen Unterstützung her muß (schulische Unterstützung == Hausaufgaben aus dem Netz saugen, dem Moorhuhn eins vor den Latz ballern etc. :rolleyes: , gab es früher (80er-Jahre) Bürotechnik-Anbieter die nicht mal wussten, wozu man einen Monitor bräuchte, geschweige denn sowas im Repertoire hatten (ungläubige bis erstaunte Blicke, als ich einst sowas für meinen damaligen Atari kaufen wollte). Also Hightech für alle - wer hat noch nicht, wer will noch mal. Hier ein 8-fach DVD-Brenner für die schnelle Filmkopie, dort ein USB-Stick, natürlich Bootfähig um das neuste Knoppix quasi wie aus dem Nichts auf den 'Flachen' zu zaubern und das Ganze zu einem Preis der (hoffentlich) niemand mehr in den Ruin treibt. 160 GB Festplatten, für deren Kapazität 1995 noch ein Preis von ca. 65 tausend DM zu berappen war (850 MB = 350 DM) und so manches Rechenzentrum bis Dato gerade 10-mal mehr Kapazität besaß, kann sich heute jeder Dank des enormen Preisverfalls leisten. Freuen wir uns also lieber über günstige Hardware, statt den hochpreisigen Zeiten nach zu trauern.
Bei dem Bohrmaschinen-Beispiel muß ich Andreas natürlich recht geben. Aber Bohrmaschine ist halt nicht gleich Bohrmaschine. Die Gute von Bosch oder Hilti oder ... kostet halt nach wie vor und man hat sie auch länger (so nebenbei, hab auch schon daran gedacht mir so ein 8,95 Euro Winkelschleifer zu holen und was anderes daraus zu basteln. Müsste eigentlich ein 230 V Universalmotor drin sein, bei dem man mit Phasenanschnitt die Drehzahl verändern kann. Wer weiss da was?).
Gruß
Gerd K.
Hi,
beim vorletzten Beitrag ist mir was eingefallen:
Vielleicht ist auch die Nachbeschleunigung versellt oder durch einen Fehler zu klein. Dann wird das Bild flauer und unschärfer. Zudem wird das Bild grösser. Guck mal nach, ob die Bildgrössenregelung ziemlich am Anschlag eingestellt ist. Auf jeden Fall kann man die hochdrehen und die Bildgrösse nachstellen.
Es gab mal ein Fernsehermodell (von Phillips glaube ich), da ging dich Nachbeschleunigung durch und das Bild wurde kleiner. Viele Werkstätten haben einfach die Bildgrösse angepasst und die Kunden freuten sich über ein helles Bild. Dummerweise stieg die Nachbeschleunigung auf über 50kV an, was der Röhre und auch einigen anderen Teilen nicht gut bekommen ist. In Folge dessen verschlissen diese Fernseher ziemlich schnell und gingen dann ein oder zwei Jahre nach dieser "Kaschierung" kaputt.
Wenn DU das Ding eh bals in die Tonne kloppen willst und ohne Lösung sowiso sofort ist es einen Versuch wert.
Gruß
Elmar
Philips ist ehe ein einziger Pflegefall. Die Geräte sind top die Bildqualität auch aber wehe die dinger gehen kapput und man hat keinen Lehrgang auf das gerät.
@Gerd K: ...und das hat wie Elmar bereits sagte, dazu geführt, dass das Enkelchen ein Steak weniger die Woche bekommt, statt dessen einen 1200er statt der 800er CPU - Eltern sparen sich´s Kochen und ggf. mal mit dem "Enkelchen" zu spielen... Hat ja ´n Gameboy..., der wir´s richten.
Nachhilfe??? -oooch... die braucht der Kleine, weil die Lehrer nix mehr taugen (oder können), weil die Kiddies nur noch am Handy-Telefonieren sind.. (letzte, vorletzte CT... Der hat mit seinem SMS-WAP..dem das auf sein T-Shirt Display..
oder weil die Kiddies so gewaltverzogen "Morhuhn" mit der Lehrerschaft verwechseln und mit der Knarre statt einem Pausenbrot in die Schule gehen...???
Der neue 2,4 GHz aus´m Aldi-Lidl-Geil-Markt incl. Nachhilfeprogramm wird´s schon richten.
So´n Handy müsste 5000,- Euro kosten; was für Geschäftsleute halt; nicht für Kiddies!!!
PC - nach oder während der Lehre, Konfirmation genau wie´s Auto oder Mofa, aber nicht mit 5 Jahren. Da sind "Eltern" angesagt!!! nicht "Intels" oder "Nokias"
Dann würden die ggf. auch wieder "miteinander reden LERNEN!!!" in ihrer Kindheit/Jugend. Sehr positiv fürs Erwachsen werden.
6.Dezember ist der "Nokia-Klaus-Tag", 24. "Heilig-DVD-Zap-Abend"...:mad: , da
wünschen sich die Kiddies "coole Weihnachten" per DSL.
Hi,
ich gehöre noch zur Generation C64. Damals konnte man die Kisten auch als Schüler vollständig durchschauen und Selbstproggen war angesagt - man hatte damals ja nix :)
Aber heutzutage geht ja nix mehr ohne Klickibunti und der PC wird immer abstrakter und das ganze dahinter versteckt sich unter bunter Grafik.
C64 war sehr lehrreich. Aber die heutigen PCs? Wie soll man die noch programmieren ohne sündhaft teure Programme? Vor allem: Wer tippt schon noch ein Programm ab oder hat die Chance ein fertiges zu durchschauen?
Heute wird nur noch gespielt und teure Gimmicks gekauft.
Welcher vernünftige Mensch lädt sich Datenmüll für 4€ auf sein Handy, nur damit es grässlich wimmert kann wen jemand anruft? Vor beinahe 20 Jahren habe ich mit nem C64 viel bessere Musik gemacht :) Später sogar selber als Daten reingehämmert - und das alles gratis!
Für Absurde Summen werden Spiele fürs Handy angeboten mit der selben Grafik wie 15 Jahre früher auf dem C64. Die alten Spieleklassiker werden für Unsummen versilbert. Das soll mal einer verstehen...
Gruß
Elmar
Frag mich ohnehin wo die ganzen Microsoft Sachen als Beispiel ihre ganzen GBs lassen. Wenn man man Amiga Zeiten anschaut (meine Generation), da haben die super interessante Spiele und Programme auf ein oder zwei Disketten hinbekommen. Die Grafik war völlig ausreichend. Spiel ist Spiel. Die heutigen Mega langatmigen Spiele finde ich uninteressant, vom spielen her und von der mäßigen Programierung erst recht. Nur noch Grafik Grafik Grafik und Prozessoren mit deren Leistung man sinnvolleres machen könnte, als sie sinnlos und ohne Rücksicht auf den Geldbeutel zu verschwenden.
Kostet ja auch nicht wenig. Ein billigen Computer bei Aldi der schon über tausend Euro kostet. Mein lieber herr Gesangsverein. Alle Office Programme laufen völlig zufriedenstellend auf einen 500 MHz P3. Sprich der Rest ist für Spiele, vom geringen Prozentsatz der Grafiker mal abgesehen.
Im neuen Reichelt Katalog sind die Preise auch wieder angehoben (warum???? Die Bauteile sind bestimmt nicht teurer geworden) Das mal einen Bausatz selber machen wird zum reinen Luxus und selberbauer gehören wahrscheinlich bald zu den Verrückten. Verkehrte Welt.
Da muss man stark diffenzieren, vor allem im Gesangverein...:)
Das ist ein Phänomen der Zeit, der Entwicklung unserer Gesellschaft, nicht ein Microsoft oder Intel - Effekt.
Früher (70er Jahre) war es die Raumfahrt (sponsored by Staat!!!), wo Gelder hinflossen ohne wenn und aber. Folge: Digitaluhr, Taschenrechner etc.
Dann Rüstungsindustrie; kalter Krieg! Milliarden und AberMilliarden; (sponsored by Staat!!!) - Heute läuft das in Eigenregie. Das hat sein Gutes, durchaus.
Natürlich treiben die Gamer-Kiddies die CPU-Entwicklung; nicht die bedachen User. Ich selbst habe einen PII/450 hier stehen; genügt vollauf...
Würde es diesen Leistungshunger aber auf breiter Front nicht geben, gäbe es keinen Fortschritt; es sei denn (sponsored by Staat!!!) - und das ist/sind nun mal wir alle; sprich die Volkswirtschaft; so oder so.
Mit Grauen sehe ich die Mio. Mrd. Verschwendung Toll-Collect; das ginge sicher auch dezentraler, oder überhaupt nicht!!! (man lässt es einfach: freie Fahrt für freie Bürger??!! z.B.) Da rührt auch schon wieder viel zu viel Politik drin rum. Bezahlen tut es letztenendes die breite Masse und "Oma Meiers" Pfund Butter wird 10cent teurer wegen erhöhter Transportkosten...
Schlimm finde ich halt die Entwicklung, unsere Kiddies in Richtung "Haben will / muss" zu erziehen. Designerklamotten, Handys usw. Damit geht "Vernunft" drauf und das ist bedenklich; zumal Kinder darauf angewiesen sind, dies erst noch zu erlernen. Es nutzt nichts, den C64 durch einen AthlonXP zu ersetzen.
Die Freude, am "was geschenkt bekommen", die sollte vermittelt werden.
Und was die Schulbildung betrifft: Allemal besser, einen Bericht handschriftlich, sauber abzufassen, als in Word; - von wegen nämlich "PC ist ein Muss"... liebe Lehrer!!! Denkt mal drüber nach: Vor Jahren war Taschenrechner VERBOTEN!!! - da hat man halt Rechnen gelernt bei Euch; wie es geht (Horner Schema, Tabellen, Schriftlich Grundrechnen, Primzahlenzerlegung etc.):mad: Lehrt das mal wieder!!! und zwar gründlich. Dann ist "PISA-Benchmarking" auch aus der Welt.
..und bisschen Knigge "Benimm-Regeln" sind auch nicht schlecht...
Der Preis für den Einsteiger-PC ist über die Jahre etwa konstant geblieben und liegt wie erwähnt so um die 1000 Euro bzw. 2000 DM. Nur bekommt man eben heute dafür die zigfache Rechenleistung und hochauflösende Monitore, bei kaum noch steigerbarer Darstellungsqualität (oder doch?). Ein großer Teil der Prozessorleistung wird allerdings wieder von aufgeblähten Benutzeroberflächen aufgefressen. Unter dem Strich läuft jedoch jede bunte Windows-Version mit heutiger Hardware deutlich flüssiger als noch das erste wirklich brauchbare Windows 3.1 bzw. 3.11 (3.0 oder die Vorgänger konnten kaum überzeugen). Wo die etlichen hundert MBytes vieler Komplettpakete herkommen, frage ich mich auch oft. Wäre mal interessant statistisch auszuwerten, wieviel Prozent das eigentliche Programm (die exe und die wirklich nötigen DLLs) und wieviel der Rest wie Skins, Schnittstellen die kaum gebraucht werden, unnötige Cliparts und sonstige Dateien ausmachen. Das Ganze dann für die typischen Anwendungen wie Officepakete, Zeichenprogramme, Multimedia, Virenscanner, Online-Software aber auch Entwickler-Pakete usw. aufgedröselt. Ob man überhaupt noch Programm-Monster mit mehreren Millionen Codezeilen überblicken und erfolgreich debuggen kann? Visual Basic und Konsorten verleiten halt auch dazu sich mit einigen Mausklicks ein Programm zusammenzupappen, ohne auch nur im Ansatz zu verstehen, was da abläuft. Heraus kommt dann eine aufgeblähte und speicherfressende Anwendung, die aber genauso gut wie ein schlankes C-Programm funktionieren kann (beim SWR3 OnlineCounter ist mir zuerst gar nicht aufgefallen, das es in VB6 geschrieben ist - hätte es sonst gleich wieder von der Platte geputzt :D . Lediglich der Speicherverbrauch ist enorm, ansonsten funktioniert das Ding ausgesprochen gut. Respekt!). Teuer ist das Zeug aus Redmont leider schon. Man braucht aber nicht immer jeder neuen Version hinterherzuhetzen. Und es gibt auch (gratis) Alternativen. Bei Office sowieso (OO) und bei den Developer Tools ebenfalls (meist deutlich unbequemer, vor allem in der Dokumentation). Und auch Linux ist im Vergleich noch zu den 6er Versionen deutlich ausgefeilter geworden. Unter KDE 3.x bemerkt man manchmal den Unterschied zu Windows kaum mehr. Aber wehe dem, wenn die Oberfläche bei neuer Installation nicht wie erwartet startet (und man die Installationsprozedur und die Linux essentials nicht im Kopf hat). Den X-Server falsch konfiguriert, weil sax2 mit falschen Einstellungen gefüttert? Eine Fehlermeldung erscheint. Kein Problem, steht doch alles im Handbuch. Aber wo im Verzeichnisbaum befindet sich das Pamphlet? Mit 'find' müsste es aufzuspüren sein. Aber wie bedient man das? In den 'man-Pages' wird es drinstehen. Tut es auch, versteht aber keiner. Dann mal von Hand gesucht und auch gefunden. Aha! Ein Treiber von der NVidia-Webseite sollte es bringen - dann funktioniert auch 3D. Aber aufgepasst, je nach Linux-Version und Kernel ändernt sich die Installationsprozedur. Das Installations-Skript mit 'sh' ausführen steht im Readme. Gesagt, getan. Erneut eine Fehlermeldung. Die Kernelquellen seien nicht installiert. Schnell mal nachinstalliert und siehe da, es geht. Eine 3D-Anwendung gesucht, gefunden, installiert und ausgeführt. Grottenlangsam bewegt sich der Ego-Shooter im Labyrinth. Vermutlich wird nur in Software gerendert. Tatsächlich, 'glxinfo' fördert's an den Tag. Warum das nur?! Etliche Howto's und die Support-Datenbank gewälzt. Ein Neustart gemacht und die Installation des Grafiktreibers wiederholt. Und siehe da, endlich geht's. Danach mit bunter Oberfläche weitere Einstellungen getroffen. Shell-Skripte ergänzen und ändern dank KDE's Editor endlich intuitiv machbar ohne vorher nach Spezialbefehlen zu stöbern. Konqueror zeigt wie der Explorer Dateien übersichtlich an. Suchfunktion ebenso wie bei Windows. Die Gestaltung der Oberfläche in zigfacher Variation (da passt ein Nina Hagen Zitat: "ich kann mich gar nicht entscheiden, ist alles so schön bunt hier"). Und OpenOffice exakt wie unter Windows und sogar die Bullets in der Aufzählungsliste funktionieren hier (bei Win98 erscheint dort ein leeres paar Klammern). Wenn gleich einige Anwendungen (besonders ältere gtk) eher bescheiden anmuten und die Konfiguration insgesamt mit deutlich mehr Leseaufwand diverser Howto's, man-Pages, SDBs, googles und sonstwas (Mutti fragen? - lieber nicht! :rolleyes: ) als bei Windows einhergeht, machen die qt3 basierten Proggies doch Lust auf mehr, auch wenn das einst schlanke Linux ebenso wie Windows immer umfangreicher wird.
Gruß
Gerd K.
Oh, doch leicht vom Monitor Thema abgeschwiffen ... (grins)
Hi,
Bauteile werden leider doch teurer. Zwar breitet sich die Elektronik im Alltag immer mehr aus, jedoch ändert sich die Bauweise. SMD ist der Standart und auch recht billig. Beinchenbasierende Bauteile sterben aus - und so scheint die Elektronik für den selbstbalstler immer teurer zu werden. Selig sind die, die SMD löten können und Platinen ätzen können.
Ich kenne einen Elektronikentrwickler, der wäre eigentlich in Rennte, arbeitet aber noch als technischer Zeichner mit Zeichenbrett usw. Der Erzählt so einiges. Angefangen hat der, da gab es noch keine Platinen. Ein Radio wurde damals noch als Tonmöbel bezeichnet. Ganz hin und weg waren die damals, als die 74xx TTLs aufkamen. Amerikanische Entwicklung und für Europa noch normalerweise nicht verfügbar.
Damals haben die lange überlegt, ob sie Lithiumbatterien in ihre Steuerungen einbauen sollen. Die hatten damals ziemlich bammel wegen der Explosionsgefar. Kaum hatten die die in den Steuerungen drinn, da kam der Golfkrieg und die Amerikaner hielten das Lithium zurück - die konnten dann keine Steuerungen mehr bauen.
Der Mann kann Geschichten erzählen, die selbst für meine Generation ziemlich seltsam wirken. Die heutige Jugend würde das überhaupt nicht mehr begreifen.
Letzte Woche erzählte er mir, dass die Chinesen alles an Metall aufkaufen und es bald eine Verknappung geben wird. Scheint was drann zu sein, ich habe noch nie so viele Containerschiffe auf dem Rhein fahren sehen - leer hoch und voll runter...
Gruß
Elmar
Mirko Barthel
19.04.2004, 08:42
Um mal zum Urthema zurückzukommen:
Ich hab das Ding mal aufgeschraubt und alle Potistände (waren doch doch welche drauf) notiert. Danach mal unbedarft an jedem einzelnen gedreht.
Einige hatten scheibar keine Wirkung -> Also lieber lassen.
Bei einem wurde das Bild "kräftiger". Diesen habe ich leicht(!) erhöht, sodas ich jetzt mit 90% Kontrast ein etwas besserers Bild habe.
So habe ich noch bis in den Herbst Zeit auf 100% hochzuregeln und zum Burzeltag mir einen neuen zu wünschen... ;)
Und um auf das Thema zurückzukommen:
Microsoft ist an allem Schuld, Linux ist viel besser, Opel baut die besten Autos und früher war alles viel besser!
Mirko
PS: Ich benutze Windows um zu spielen, Linux um zu arbeiten, fahre nur Motorrad und die Musik war früher wirklich besser... :p
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