Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Standventilator ist zu eifrig
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20.06.2003, 11:43
Hallo, <BR> <BR>ich brauche mal ein Tipp von euch. <BR>Ihr kennt doch alle die Standventilatoren die es überall gibt. Die mit den drei Geschwindigkeitsstufen und AUS. <BR>Auf Stufe eins dreht der mir immer noch zu schnell, man müsste ihn dimmen. Um einen Phasenanschnittsdimmer vorzuschalten müsste man doch erst mal wissen, welche Art von Motor verbaut und wie die drei Geschwindigkeitsstufen realisiert wurden. <BR>Ich habe aber nun keine Lust meinen Ventilator zu zerlegen (ist so ein Designmodell). Hat von euch jemand schon mal einen Zerlegt oder kennt jemanden der ein Buch darüber gelesen hat, die Dinger sind doch alle gleich aufgebaut. <BR> <BR>PS. Ist doch ein geiles Thema für den Sommer ! <BR> <BR>Mit freundlichen Grüßen <BR> <BR>Euer Fernando
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20.06.2003, 12:16
Hi, <BR> <BR>normalerweise haben die Asynchronmotoren drinn. Mit den Stufenschalter aktiviert man Polpaare. Also 50 U/sec; 25 U/sec; 12,5 Usec; ... sind möglich. Das Problem besteht darin, dass der Motor nicht Spannungsabhängig dreht, sondern Frequenzabhängig. Vermindern der Leistung führt zwar Zwangsweise zum Vermindern der Drehzahl, dann kann der Motor aber plötzlich auch stehenbleiben, da er kaum noch in der Lage ist, den Ventilator zu drehen. <BR> <BR>Einzige Chance ist ein Frequenzumrichter, der aber zu teuer sein dürfte. Als Alternative kann man sich auch eine Schaltung bauen, die Statt einen Phasenanschnitt jede Halbwelle zwei ausfallen läßt. Auf diese Weise halbiert man die Frequenz und der Ventilator dreht halb so schnell. Mit den Stufen kann man dass dann auch nochmal verstellen. <BR> <BR>Im Sommer kann es in einer Dachwohnung nicht kühl genug werden. Ich selber habe kein Verlangen, meinen Ventilator zu drosseln <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>gruß <BR>Elmar
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20.06.2003, 12:38
@Elmar: Heute guten Tag erwischt? Klasse Idee, auch mal ohne gleich einen µC zu verbauen mit Pompatz drumherum...<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR> <BR>Hast 100% Recht, nur muss man das nicht Halbwellensynchron machen, kleiner Ticker tut auch, und damit´s nicht klappert am Besten mit Triac. Also mein Vorschlag: <BR>Standard Blinker (2 Transis usw. mit paar halbe Hertz blinken lassen. In eine Collectorleitung statt Blinkdiode ein Lämpchen und dann Triac mit LDR am Gate drankoppeln). Für High-Tech gibt´s Opto-Triacs zum Zünden (statt LDR und Lampe), oder eben doch ein kleines Printrelais: Paar Mio Schaltzyklen sind drin, das überlebt wahrscheinlich der Ventilator eh nicht. Und wo wir bei Relais sind; die gibt´s fertig, edel, High-Tech für paar wenig Euros; nennen sich Halbleiterrelais, schalten sogar EMV-konform im Nulldurchgang.
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20.06.2003, 12:50
Hi, <BR> <BR>nur mit den Relais mit Nulldurchgang wird das was, sonnst bekommt der Motor sehr unregelmäßig strom. Außerdem ist es nicht der Sache dienlich, wenn man gleichzeitig kein Radio mehr hören kann oder die Leistungselektronik wegbrutzelt, wenn zu falschen Zeiten geschaltet wird. Einen MC zur Steuerung kann man auch nehmen, dann kann man noch andere Teilungsverhältnisse einstellen <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Aber prinziepell einen optokoppler mit Gleichrichter für die Halbwellendetektion und einen Optokopplertriac, sowie ein TTL-Zähler. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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20.06.2003, 13:00
P.S: <BR> <BR>kleine Frequenzumrichter sind in modernen Pumpen drinn. Frag mal den Heitzungsinstalateur, ob Du die Elektronik einer Pumpe mit Lagerschaden haben kannst. Mit einem Poti kannst Du dann die drehzahl stufenlos einstellen. Sollte eigentlich funktionieren. Ich habe zwar so eine Pumpe, aber bis die kaputt ist will ich die aus verständlichen Gründen nicht aufmachen. Die Beschreibung (mit Schlupf und so) deutet auf einen simplen asynchonmotor hin. Ist auch logisch, da diese Art Motor unverwüstlich und nahezu verschleißfrei ist.
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20.06.2003, 17:08
Fernando, <BR> <BR>da du dein designmodell nicht zerlegen willst, <BR>genuegt es,je ventilatorblatt 50% flaeche abzuschneiden.(als schneider empfehle ich Armani ) <BR> <BR>gut luft <BR>ed <BR> <BR>PS Elmar hier steigt die temperatur wieder auf 38°C.... <BR>die Kondenswassertomate platzt bald (64mm durchmesser heute)
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20.06.2003, 18:53
Hi, <BR> <BR>einfacher wird es sein, den Ventilator weiter weg zu stellen. Aber das ist trivial. Viel mehr Spaß macht eine elektronische Drehzahlsteuerung. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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20.06.2003, 19:15
@Elmar: Dein EMV-Bemühen in allen Ehren, aber selbst wenn man dieses kleine "Motörchen" mit dem "übelsten" Phasenanschnitt belegt, den der "worst-case-Uraltersschwache-Klapper-Triac" am Rande seines Überlebenstrainings so hinlegt, so sollte doch eine kleine Drossel reichen, um ungestört auf "MittelzwischenLangKurzwelle" ungestört Radio-Eriwan empfangen zu können. <BR>In jedem Popel-Dimmer für 5€ ist nicht mehr drin und es reicht anscheinend.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR> <BR>Setzt nur etwas Unbedarftheit voraus und nicht das geballte Ingenieurswissen, dass, man die 500,378µH der Drossel, (Wert vom Taschenrechner), locker mit 73,6 Windungen auf den Radio-Ferritstab mit-draufwickeln könnte...<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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20.06.2003, 19:45
Hi, <BR> <BR>und aus diesem Grund darf man billige Dimmer nicht an Induktivitäten hängen! Eben weil der Tyristor durchbernnt, starke Induktionsspannungen auftreten und der Induktiver Verbraucher wegen Gleichanteilen u.ä. nicht mehr funktioniert... <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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20.06.2003, 19:47
hi, <BR>ganz einfacher geht es auch, an der ansaugseite (rückseite) vom schutzkorb ein teil abkleben. <BR>wo weniger luft angesaugt wird, wird auch weniger wind gemacht. <BR> <BR>gruß
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20.06.2003, 20:08
Hi, <BR> <BR>ich glaube eher, dass es um die Geräuschentwicklung geht. Sonnst könnte man das Teil ja gegen die Decke richten, oder in irgend eine Ecke verbannen. <BR><IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> auch kann man einen zweiten Ventilator so aufstellen, dass die beiden entgegen wirken <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-)" BORDER=0> <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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20.06.2003, 20:40
hi, <BR> <BR>was soll all diese diskussion? <BR>der ventilator hat doch 6 geschwindigkeiten: <BR>3 vorwaerts und 180° gedreht drei rueckwaerts... <BR>wenn das nicht reicht.!.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/biggrin.gif" border=0><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/angry.gif" border=0><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/biggrin.gif" border=0><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/proud.gif" border=0><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/lol.gif" border=0> <BR> <BR>ed
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20.06.2003, 21:13
Es gibt Phasenabschnittsdimmer (=Schwingungspaketsteuerung), bekommt man mittlerweile sogar im Baumarkt, da wird nicht die Phase angeschnitten, sondern es werden ganze Sinuswellen weggeschaltet, damit sollte sich auch so ein Ventilator regeln lassen.
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20.06.2003, 21:51
Also ich hab auch einen Standventilator mit 4 Tasten. <BR> <BR>Da hats ein einfacher Trafo getan. Und zwar so ein Ding um 115V-Geräte zu betreiben (Anzapfungen bei 115, 125, 230, 250V) <BR> <BR> <BR>Peter <BR>
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20.06.2003, 22:01
es gab zu ddr zeiten mal solche lüfter, die man in fenster etc. eingebaut hat... dort war die geschwindigkeitseinstellung mittels kondensator als vorwiderstand realisiert, es waren mehrere kondis verbaut, die in reihe zum lüftermotor geschalten wurden... <BR>(weiß zwar nicht, ob das jetzt weiterhilft... aber könnte man ja mal austesten... ) <BR> <BR>LameM
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21.06.2003, 14:58
@Fernando: <BR>Was für ein Designmodell hast du? Ich hab so einen von Honeywell, die es jetzt überall gibt, gekauft, weil er gut aussah (so alles aus Metall, auch die Rotorblätter, und ein richtig stabiler Drahtkorb), und habe dann gemerkt, dass das Ding komplett unbrauchbar ist, eben wegen der Drehzahl und der Geräuschentwicklung. Bei mir hat der Drehzahlsteller aus einem Staubsauger geholfen, aber richtig gut ist das nicht (Motor brummt mit 50Hz).
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21.06.2003, 17:45
in der lüftungstechnik wird mit trafos die drehzahl geregelt z.b. drehzahlsteller der firma fischbach. <BR>die trafo`s gibt es bis 10A ab dann ist elektronisch reglung wirtschaftlicher und paar kilo leichter. <BR>es wird über die spannung geregelt, die trafo`s haben meist 180V 150V 120V 100V abgänge. <BR>bei weniger spannung flisst weniger strom und das ergibt weniger drehmoment. <BR>es gibt auch elektronische drehzahlsteller aber die sind nicht so empfehlenswert, der motor brummt bei niederigen drehzahlen ziemlich laut. <BR> <BR>
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21.06.2003, 18:09
Hi, <BR> <BR>aber nicht bei Asynchronmotoren. In billigen ventilatoren sind diese nämlich drinn. Zwar kann man die Drehzahl mit Spannungsabsenkung vermindern, weil der Anker dem Feld nicht mehr hinterherkommt, aber dann brummen die bzw. ein leichter gegenwind lässt den Ventilator deutlich langsamer laufen oder gar zum stehen kommen. <BR> <BR>Bei meinem Billigteil habe ich es mal versucht, um es Stufenlos einstellen zu können. Hat aber alles nichts gebracht, da es sich um einen Asynchronmotor handelt. Hochwertigere Verntilatoren könnten natürlich Nebenschlußmotoren drinn haben. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.06.2003, 09:18
moin, <BR>ganz billige habe spaltpol-motoren drin, die sind mist, die haben meist 3-stufen und das wars dan auch gewesen. <BR>aber ein asynchronmotor im wechselstromnetz "ganz grob gesagt" handelt es um ein fast drehstrom motor der mit hilfe eines kondensators die phasenverschiebung erzeugt für eine hilfswicklung um mit wechselstrom laufen zu können. <BR>kurz gesagt: wenn ein kondesator verbaut ist handelt sich um ein asynchronmotor wenn nix nur um spaltpolmotor, natürlich sind die entstörkondesatoren nicht mit gezählt. <BR> <BR>gruß <BR> <BR>
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22.06.2003, 12:03
Hi, <BR> <BR>ein Spaltpolmotor zählt zur Gruppe der Kurzschlußläufermotoren bzw. Asynchronmotoren. Auf jeden fall arbeitet der (mangels Kollektor) mit der Netzfrequenz. Nicht jeder Asynchronmotor braucht drehstrom. Motoren mit kleiner Leistung kommen mit Wechselstrom aus. Beispiele sind Kaffemühle, Pumpe der Waschmaschine und eben Standventilatoren. Dafür werden die heißer als Motoren mit vergleichbarer Leistung mit Drehstromanschluß. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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22.06.2003, 16:08
tach, <BR>kannst nicht einfach sagen "asynchronmotor", das geht auch etwas genauer! <BR>es gibt synchron- und asynchronmotoren, und von den gehen die diverse bauarten ab. manche kann man in drehzahl ändern und manche nicht. <BR>in betimmten drehzahlbereichen kann man die drehzahl mancher asynchronmotoren ändern. <BR>
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23.06.2003, 12:29
manomann, <BR> <BR>jetzt bin sich verwirrt. <BR>Ich glaube ich probiere mal den Trafo, <BR>einen Spartrafo am besten... <BR> <BR>Danke Leute
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23.06.2003, 13:19
@Elmar, <BR> <BR>das muß dann aber schon ein extrem teurer Ventilator sein, wenn da ein Asynchronmoter geregelt wird. <BR> <BR>Man kann zwar theoretisch einen 9-pol-Motor wahlweise als 3-, 6, und 9-pol verschalten aber das ist extrem aufwendig (Schalter mit 9 Kontaktebenen). <BR> <BR>Deshalb sind fast alle geregelten Motoren normale Nebenschluß-Allstrommotoren. <BR> <BR>Die Regelung erfolgt dann oft stufenlos über Thyristoren (z.B. Staubsauger, Bohrmaschine) oder stufig über Wicklungsanzapfungen. <BR> <BR> <BR>Peter <BR>
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11.07.2003, 20:23
fernando <BR> <BR>steht er <BR>oder <BR>dreht er ? <BR> <BR>ed <BR>
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11.07.2003, 20:53
Eindeutig "Demineralisierung durch Kondenswassertomate".<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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