Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GAL mit Heap-Überlauf
Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit einem GAL 16V8.
Ich habe eine Schaltung aufgebaut die einen GAL o.g. Types enthält, dieser GAL soll 6 Eingangsvarialen auf 7 Ausgangsvariablen logisch verschalten.
Die Logikverknüpfungen habe ich aufgeschrieben und mittels KV-Diagramm minimiert, jedoch reicht diese Minimierung nicht aus denn das Programm zur Programmierung sagt Heap-Überlauf (zu gut Deutsch : nicht genügend Platz)
[Ich benutze ein altes DOS-Tool (LOLA) zur Programmierung bzw. zum Erstellen des ProgFiles]
Kann mit jemand einen Lösungansatz verraten, mit dem ich vielleicht die Logik noch weiter minimieren kann oder vielleicht gibt es ja auch einen GAL-Typ der mit dem 16V8 kompartibel ist aber mehr Logig-Gates hat.
Ich danke Euch schon einmal im Voraus
Stefan
Hi,
ich kenne mich nicht so gut mit den GALs aus, aber der nächst größere (=22V10) hat nicht zufällig mehr Speicher?
Allerdings glaube ich nicht, dass es wirklich ein Speicherproblem ist. Wie gesagt, ich kenne mich nicht so gut aus, aber ich hab mal eine Umschaltlogik für ein µC-Board mit so einem Teil gemacht, und das hat geklappt. Und die abgebildete Schaltung kam mir zumindest wie etwas kniffligeres vor.
Gruß Ralf
Das ist auch eine Schaltung mit der ich die Chipselect Leitungen eines Flash-Bausteines bzw. eines RAM´s umschalte
Stefan
Peter Dannegger
27.05.2004, 15:02
Stell mal Die Gleichungen hier rein, sonst kann man ja nicht sagen, wie sich das noch weiter optimieren läßt, bzw. ob es überhaupt reinpaßt.
Die 16V8 sind auch sehr komisch, manches geht nur bei einer ganz bestimmten Zuordnung der Ein- und Ausgänge.
Du kannst Dir auch von Atmel das Wincupl runterladen, das kann auch die 16V8, 20V8 und 22V10.
Peter
Hi,
weiss jemand, ob es so was auch seriell in der Schaltung programmierbar gibt? Von Lattice gibts die, heissen ISPGal, aber ich möchte nicht von einem Hersteller abhängig sein. Gibts es etwas in der Art der Gals auch von anderen Herstellern seriell programmierbar?
Gruß Ralf
Hi,
in der FH haben wir das mit VHDL gemacht, das vereinfacht so gut es geht automatisch.
Wie hast Du vereinfacht? hast Du Gatter mit 2 Eingängen entworfen und zusammengeschaltet? Du solltest dann versuchen, weniger Gatter mit mehr Eingängen zu verwenden .Jedesmal, wenn Du einen "virtuellen" Baustein mit einem anderen verschaltest, verlierst Du einen Portpin. Das hat mit Speicher nichts zu tun. Jeder Pin kann nur ein Gatter simulieren und dieser gatterausgang geht sowohl auf einen Pin als auch in die Matrix zurück. Brauchst Du das Ergebnis dieses Gatters nicht draussen, so verlierst Du eben einen Pin.
Also jedesmal wenn ein + in Deiner Gleichung steht, kannst Du einen Portpin abziehen, ob die Makrozelle gebraucht wird oder nicht.
GALs sind aus diesem Grunde nicht so beliebt. Vor allem wegen dem hohen Stromverbrauch. Steig auf FPGAs um, da kann man auch Logiktabellen reinpacken und so gigantische TTL-Gräber simulieren, ohne dass Portpins unbenutzt flöten gehen müssen.
Gruß
Elmar
Vielleicht verlierst Du weniger Pins, wenn Du einige Funktionen durch XOR vereinfachen kannst, dass Du weniger Pins verlierst. Die Makrozelle kann nämlich als XOR herhalten.
Ich habe einmal die minimierten Gleichungen als Anlage angehängt.
Außerdem werde ich einmal versuchen mit Hilfe des Tools von Atmel meine Gleichungen noch einmal zu bearbeiten !
Ich habe auch noch einmal die Fehlermeldung des Programmes herausgeschrieben :
Syntax OK !
matching ...........
gener. fuseplot ...........
JEDEC file Heap Overflow
match failed
Danke
Stefan
Juhu !
Alle Kommandos zurück, ich habe meinen Fehler gefunden !!
Frei nach dem Motto : " Man braucht es nur richtig zu machen dann funktioniert es auch !!"
Ich habe in einer der Gleichungen ein "ODER" statt einem "UND" gestezt und das hat dem Compiler nicht gefallen.
Vielen, vielen Dank für Eure tatkräftige Hilfe und für Eure Zeit die Ihr mir geopfert habt.
Speziellen Dank an Peter Dannegger, das Tool von Atmel ist super komfortabel.
Ich wünsche Euch einen schönen Abend
Stefan Roth
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