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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stelltrafo elektronisch einstellen?



Wirehead
12.06.2004, 23:30
Hallo,
hab mir einen großen Drehstromstelltrafo von der Post besorgt. Da ist von damals noch ein Stellmotor mit Getriebe und Endschaltern drann. Den benutze ich zur zeit auch zum einstellen der Spannung.

Ich möchte nun die Spannung aber nicht jedesmal mit 2 Tastern einstellen (suchen gehen) sondern an einem Poti den wert einstellen und der Schleifer soll dann an die richtige Stelle drehen, die Genauigkeit ist nicht so wichtig +-8V wären gut, besser +-4V.
Der Motor steht sofort und pro Windung hab ich 0,5V sollte also machbar sein.

Ich weis aber nicht wie ich das verwirklichen soll von der Regelung her??
Was ich habe bzw. erzeugen kann wär eine spannung von 0-10V für 1-99%.
Ich wollte das rein analog lösen, habe aber noch nicht so viel erfahrung mit operationsverstärkern usw.

Über ein wenig hilfe würde ich mich freuen!

Gruß
Torsten

Holger
13.06.2004, 00:40
Hi,
kann mir momentan nicht vorstellen, wie man mit wenig Aufwand sowas analog machen sollte. Du musst irgendwie einen Regelkreis aufbauen, Vorgabe durch dein Poti, vergleich mit der Ist- Spannung und Regelelement-- deinen Stellmotor ansteuern. Der geringste Aufwand hier wäre eine Lösung mit µP und A-D- Wandler. Deinen Stellmotor mit 2 Relais für die beiden Richtungen ansteuern, fertig! :cool:

edgar
13.06.2004, 01:12
:) hi,

du koenntest mit dem stellmotor oder ueber das getriebe impulse erzeugen bzw zaehlen.zaehlerwert = Position.
ausgehend von einem endschalter brauchst du x impulse um y-Volt ausgangsspannung abzugeben.

das ganze geht auch mit Linearpotentiometer, analog und Komparatoren.

schoenes spiel
Ed

Wirehead
13.06.2004, 01:23
Hallo,

@Holger> Das einzige was ich zur verfügung habe wären 2 C-Control und noch einen rohen AT89S52, aber programmieren kann ich nich :o, hab mir den mal gehohlt für ein wenig zu probieren aber hab auch noch kein prog. kabel gebastelt.

mm was ist mit der c-control kann man damit was zaubern, die hat ja schon analog digital wandler. Da bin ich auch nicht grade fit drin.

Bin immer noch für ne analoge lösung offen wenn jemand grade was hat.:questionm

Gruß
Torsten

Wirehead
13.06.2004, 01:30
@ed> hab deine antwort glatt überlesen.
Ja ein poti könnte ich noch ranbauen würde aber kompliziert werden, der schrittzähler wär auch ne möglichkeit aber das wär dann genau so aufwendig wie das poti.
Wenn ich das mit einem Komperator mache wie bekomm ich den dazu das der auch mal 0 am ausgang hat? sonzt pendelt der motor immer um eine stelle herum?!

Gruß
Torsten

PS: Darum gehts! Bild (http://dnx9ir.homeip.net/regeltrafo/DSCF0095.JPG)

edgar
13.06.2004, 01:57
Hi,


das ist ja ein prachtstueck....nee da musst du schon etwas serioeses aussuchen um die ausgangsspannung einzustellen.
du steuerst ja moeglicherweise groessere Lasten....elektrische und mechanische stabilitaet sind folglich wichtig.
hast du schon mal gemessen ob ueber die zeit etwas machen kannst ? wie lange dauert es um von endschalter zu endschalter zu fahren?

ist der stellmotor ein Gleichstrommotor?

Analog kann man das schon steuern ...du brauchst eben ein gutes Positionssignal (Poti)...und darum herum kannst du dann mit einem zweiten ''geeichten '' poti die gewuenschte position waehlen. ein paar Operationsverstaerker und ein minimum an cmos logikbausteinen duerften reichen.
Ed

Wirehead
13.06.2004, 02:15
Hallo,

@ed> Ja ist ein ganz schöner Brocken "alte Technik".
Der Motor ist ein 24V Gleichstrommotor, mit der geschwindigkeit bei 4V war ich zu friden, von hand muss das halt langsam gehen um genau einzustellen, so 30sec von 0-100. Meine lasten erfordern keine hohe präzesion, ist nur für einen großen HV-Trafo und fürn paar Argonlaser. Das mit dem poti hört sich
aber gut an. Vieleicht so ne Art Widerstandsbrücke?

schnip/ ein paar Operationsverstaerker und ein minimum an cmos logikbausteinen duerften reichen /schnap hört sich ganz gut an!

Hast du ne idee zur Schaltung?

Gruß
Torsten

edgar
13.06.2004, 09:19
hi,

:)
ja,das mit der bruecke ist der ansatz.
ich schaue mal ob ich im laufe des tages zwischen einem MotoGP rennen, der F! in Kanada und den 24 stunden von LeMans zeit finde eine schaltung zu testen.
stichworte wie Fensterkomparator und Differenzverstaerker ...gehoeren dazu.

wie ist bei dir die richtungsumschaltung des stellmotors realisiert? wieviel strom zieht er bei 4Volt?
schoenen -Wahl-Sonntag ! ich habe gestern abend um 21.30 bei 29°C
gewaehlt. Wie gross ist das interesse in D-land bezueglich Europa(wahlen) ?

ciao
Ed

elmar
13.06.2004, 11:55
Hi,


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@ED: wäre ja hingegangen, wenn die gesagt hätten wo und wie's funktioniert. Normalerweise kommen doch Wahlunterlagen und eine Adresse, wo man hingeht. Ich habe keine grosse Lust, diese Infos selber rauszufinden, also lass ichs. Die sagen ja sowiso nicht, was die vorhaben - die Fernsehwerbung der Parteien ist nur ein grosses Bla-Bla.
-------------

Zum Thema:
Analog ist so eine Sache. Ein Fensterkomperator ist ja schon mal ganz gut, aber den so hinzukriegen, dass der Motor nicht dauernd wegen jeder Lastschwankung hin- und herfährt ist schwierig. Die Ausgangsspannung muss ja nach grösse durch einen Trafo oder Übertrager und dann gleichgerichtet werden. Danach einen Spannungsteiler und Du hast eine Ist-Spannung für Deinen regler. Per Poti einen zweiten Spannungsteiler mit dem selben Spannungsbereich aufbauen und Du hast zwei grössen, zwischen denen der Regler vergleichen kann. Der regler besteht dann aus einem Fensterkomperator. Das sind 2-3 OPVs. Der sagt dann, ob die Ausgangsspannung OK ist oder nicht. Der bedient dann ein einschaltendes Relais, dass den Motor laufen lässt.

Ein zusätzlicher OPV (simpler Komperator mit Hysterese) bestimmt dann, ob die Spannung zu klein oder zu gross ist. Dieser bedient dann ein 2x Umschaltendes relais, dass dann den motor umpolt. Die Hysterese dient nur dazu, dass das Relais bei ähnlichkeit nicht klappert - in dem Punkt läuft der Motor wegen dem Fensterkomperator eh nicht. Also sollte die Hysterese geringer sein als das Fenster beim Fensterkomparator.

Fensterkomparator: http://sim.cti.ac.at/velo/KMP/KMP-2.htm
normaler Komparator findest Du unter Know-How/Diverses unter OPV Grundlagen

Einfacher ist es in der Tat mit einem µC oder der C-control. Da brauchst Du in einer Schleife nur die Differenz des Soll und des gemessenen Ist-Wertes zu vergleichen, bei zu grosser Abweichung in ein Unterproggi springen, dass dann schnell prüft ob zu gross oder zu klein. Dann den Motor in der benötigten Richtung einschalten und warten, biss die differenz klein genug ist. Dann alles von vorne.
Ansteuern kannst Du das dann mit 2 Umschaltenden Relais. Jeder Motoranschluss kann dann entweder auf Masse oder Plus geschaltet werden. Wenn ein Relais zieht, bekommt der Motor Plus und Minus, läuft also in eine Richtung (je nach gezogenem Relais), zieht keins oder beide hat der Motor an beiden Anschlüssen Minus bzw. Plus und läuft nicht.

Gruß
Elmar

Holger
13.06.2004, 12:42
Hi, ich sehe das auch so wie Elmar. Der analoge Aufwand ist doch beträchtlich und hat den Nachteil, wenn du was ändern musst, weils nicht 100%ig hinhaut, musst du die Hardware, sprich deine Schaltung ändern (umlöten, unterbrechen etc.) Wer sowas schon mal gemacht hat und 3-5mal geändert hat, der weis, dass hinterher eine Platine fürn A..... ist, weil fertig und zu nichts mehr zu gebrauchen. Vertief dich in deine C- Control, da kann man Änderungen ganz leicht per Software machen und ganz nebenbei lernst du was über µControler. Wird auch nicht gleich funktionieren, aber learning by doing! :)

elmar
13.06.2004, 13:42
Hi,

ein ganz einfaches Programm sieht grob so aus:

Hauptprog:
Wenn (Ist > Soll) springe zu Unterprog "Zu Gross"
Wenn (Ist < Soll) springe zu Unterprog "Zu Klein"
Springe zu "Hauptprog"

Zu Gross:
Abweichung = (Ist-Soll)
Wenn (Abweichung > Tolleranz) "Motor links" einschalten
Wenn (Abweichung < Tolleranz - Hysterese) Motor abschalten und RETURN
Springe zu "Zu Gross"

Zu Klein:
Abweichung = (Soll-Ist)
Wenn (Abweichung > Tolleranz) "Motor rechts" einschalten
Wenn (Abweichung < Tolleranz - Hysterese) Motor abschalten und RETURN
Springe zu "Zu Klein"

Das war's schon. Es fehlt nur eine Eingabemöglichkeit im Hauptprog für die Parameter. Die Steuerung kann beim starten danach fragen und wenn Du etwas anderes einstellen willst, drückst Du reset.


Ist ist die gemessene Ausgangsspannung des Trafos
Soll ist die eingegebene Spannung, die der halten soll
Tolleranz ist der Wert, der die Süpannung +/- abweichen darf. Natürlich können die beiden unterprogs auch zwei verschiedene Tolleranzen haben, also + und - Tolleranz getrennt behandelt werden
Hysterese ist der Bereich, den der Motor dann beim stellen weiterfährt und ständiges anpassen zu verhindern. Bei steigender Last würde der Motor sonst schrittchenweise die Spannung erhöhen und ständig flattern und vibrieren.
So funktioniert es, am Beispiel, dass die Ausgangsspannung zu niedrig ist. Zu gross funktioniert analog dazu:


Das Hauptprog sieht "zu klein", startet also die Routine "Zu klein"
Die Rotine "Zu klein" berechnet die Differenz der beiden Regelgrössen
Ist die Abweichung zu hoch, wird der Motor eingeschaltet
Ist die Abweichung immer noch zu hoch (mit Hysterese), wird der Motor nicht abgeschaltet und auch nicht ins Hauptprog zurückgesprungen -> Weiter bei 2.
Ist die Ausgangsspannung hoch genug, also Tolleranz und Hysterese eingehalten wird mit dem Return-Befehl ins Hauptprog zurückgesprungen.
Man beachte, dass der Motor dauernd "eingeschaltet" wird, sollange die Spannung nicht stimmt. Das ist aber egal. Der Motor bleibt ja an, egal wie oft das einschalten veranlasst wird, sollange nicht das ausschalten veranlasst wird. Ein gesetzter Portpin bleibt gesetzt, sollange er nicht gelöscht wird. Wird er hier gelöscht, so wird die Routine beendet und der Motor erst wieder eingeschaltet, wenn die Tolleranz überschritten wird.

Geh das Prog einfach mal in Gedanken durch. Du kannst es auch als Programm (in einer Sprache Deiner Wahl) schreiben und den Ist-Wert durch eingaben im Hauptprog vorgeben.

Gruß
Elmar

Wirehead
13.06.2004, 13:44
Hallo,

@ed> Die Richtungsumschaltung erfolgt über verpolung, der motor zieht so zwichen 2-3A je nach unebenheiten.
Ich habe noch keine Wahlunterlagen bekommen, bin dieses Jahr erst 18 geworden. Müsste mir eh erst die wahlprogramme ansehen was ich denn genau da tu :-).

@elmar> Hab hier ne schaltung gefunden http://www.atx-netzteil.de/fensterdiskriminator_tca965.html
Das ist doch das was ich suche? Oder soll ich es besser mit 2 OPs machen?
Ich werde warscheinlich nicht drumherumkommen ein poti anzubauen. Allerdings wenn ich die Spannung direckt vom Trafo nehme hätte ich auch eine grobe lastnachführung.

Ich werde es auch mal mit dem c-control versuchen ob ich was hinbekomme, hört sich ja garnicht SOOO schwer an.

Gruß
Torsten

Wirehead
13.06.2004, 13:53
Hallo,

@elmar> Da warst du schneller als ich, das sieht sehr gut aus, werde das mal versuchen zu realisieren!

Danke für die Mühe!

Gruß
Torsten

elmar
13.06.2004, 13:54
Hi,

die Lastnachführung ist ja durch die Regelung gegeben. Die Soll-Spannung musst Du per poti aus einer konstanten Spannung erzeugen. Die versorgung der Schaltung natürlich auch.
Wenn Du eine Anzeige des Soll-Wertes haben willst, so nimmst Du ein 100µA o.ä. Drehspulmessinstrument und hängst es (durch Impedanzwandler gepuffert) an das Sollwertpoti. Einen Trimmer als Vorwiderstand davor und das Teil zeigt Dir dann den Sollwert in % an. Du kannst auch die Skala austauschen gegen eine von einem Voltmeter mit passender skalierung oder die Skala von dem 100µA Instrument auf einen Scanner legen, die Skala anpassen und 1:1 wieder ausdrucken.

Insgesamt hast Du dann 4 OPVs im einsatz, es bietet sich ein 4-fach OPV an. So hast Du einen Chip.

Den von Dir gefundenen Chip kannst Du natürlich verwenden, aber wenn Du meinen "Grundlagen des Operationsverstärkers" Text durchliest (zu finden unter Know-how/Diverses), verstehst Du die Schaltung aus OPVs und kannst da "bewusst" Änderungen vornehmen.

Gruß
Elmar

elmar
13.06.2004, 14:12
P.S.:


Die Computersteuerung hat auch weitere Vorteile, die Du in Analog nur sehr schwehr einbauen kannst. Z.B. kannst Du bei Überstrom den Trafo runterregeln bzw. eine Kurzschlusserkennung bauen. Bei der einfachen analogen Schaltung würde der Trafo bei kurzschluss (Ausgangsspannung bricht ein) voll aufdrehen.

Der Computer kann erkennen, dass die Ausgangsspannung schlagartig zusammenbricht, trotz aufgedrehtem Trafo auf niedrig ist oder trotz aufdrehen nicht steigt.

Das alle kannst Du ohne Löten nach und nach Nachrüsten und bei misserfolg wieder zum alten zurückkehren.

Heutzutage spielt Software in der Elektronik mit über 80% die wichtigste Rolle.

edgar
13.06.2004, 15:33
halloo,

das rennen ist gelaufen....Valentino Rossi -the genious- hat mal wieder gewonnen.
Hier wurde ja tuechtig gearbeitet...richtige aufsaetze.:)
eine bemerkung: speziell mit bezug auf Elmars letzten beitrag
wollte ich erinnern,dass es sich um eine relativ traege maschine handelt.
Ausserdem sind da wohl keine grosse spannungseinbrueche zu erwarten (siehe leistungsklasse) und nicht zu vergessen es geht um eine DREIphasige quelle.
das ist kein dreikaesehoch.

was ich vermeiden wuerde ist das kontinuierliche nachregeln....das war auch garnicht gefragt.beim anfahren des Sollwertes (gewuenschte ausgangsspannung/position) muss die geschwindigkeit vor dem erreichen des endpunktes reduziert werden um ueberschiessen zu vermeiden....und der stellmotor muss zu diesem zeitpunkt definitiv stromlos gemacht werden. Ende.

nebenher noch eine KLEINIGKEIT : bleibt der MC 'haengen'...was dann?
(in jedem MC forum liesst man taeglich,dass bei geringster induktiver belastung die hobbysteuerungen aussteigen....klar mit ein wenig erfahrung kriegt man das schon in griff)
dann kann einiges passieren ! Analogtechnik bleibt nicht 'haengen'
darueber nachzudenken lohnt sich.
Gruss
Ed

Wirehead
13.06.2004, 16:57
Hallo,

@ed> das mit dem hängenbleinben wäre schlecht, der trafo hat zwar endschalter aber der last würde das nicht unbedingt gefallen. Die Regelung werde ich doch besser über poti realisieren, nicht über ausgangsspannung.
Die Ausgansspannung wird wohl nicht so schnell einbrechen das teil kann ja immerhin 40A pro Trafo.

@elmar> Hab mal ein programm geschriben und simuliert.

http://dnx9ir.homeip.net/drehtrafo.txt

Hab zuerst hochgeregelt ist=0 soll=100, motor dreht bis ist=101 stoppt dann, aber jetzt drehh ich bevor der gestoppt hat auf 10 runter, sagen wir bei ist =56, und das programm hängt im "zu_klein" unterprogramm fest, der trafo würde auf anschlag laufen.
Die variabel Abweichung steht sehr hoch. da er jetzt 10-50 rechnet und das ergibt abweichung=210
wie kann ich das beheben?

Gruß
Torsten

Wirehead
13.06.2004, 17:20
Klapt jetzt doch, nach etwas googlen kam ich auf folgendes

define Abweichung word[1]
define hysterese byte[3]
define Tolleranz byte[4]

rein theoretisch ging das jetzt schon

Die Variablen hysterese und tolleranz müssen alerdings noch gesetzt werden, wie kann ich das nach dem einschalten machen? ist es mit trimmpotis genau genug?

Gruß
Torsten

elmar
13.06.2004, 18:30
Hi,


die variablen kannst Du fest im Programm vorgeben. Du kannst Die am Anfang des Progs als variable definieren oder direkt als Ziffern in den Code hämmern.

Gruß
Elmar

elmar
13.06.2004, 18:32
P.S.:


klar, dass das in die Hose geht, wenn Du genau zwischen den ifs (die ja gleich sind) den sollwert verstellst. Du machst eine if anweisung und dann folgen die beiden Befehle, den Motor zu stoppen und zurückzuspringen. Also ein if für beides!

Wirehead
13.06.2004, 18:59
Hallo,
wie kann ich das dann schreiben wenn ich aus den 2 anweisungen:
if Abweichung < Tolleranz-Hysterese then rechts=off
if Abweichung < Tolleranz-Hysterese then return<tolleranz-hysterese then="" rechts="off<br"><tolleranz-hysterese then="" return="">
eine machen will?

Gruß
Torsten</tolleranz-hysterese></tolleranz-hysterese>

elmar
14.06.2004, 17:23
Hi,

wenn das Basic ist, dann kannst Du den nächsten Befehl mit einem ; dazwischen dahintersetzen. Bei C kann man Befehle zu einer Gruppe mit geschweiften Klammern {} zusammenfassen.

Gruß
Elmar

edgar
16.06.2004, 08:19
Poti fuer Position schon eingebaut ?...oder in einer Basic-Routine haengengeblieben?

:)

Wirehead
16.06.2004, 14:30
Hallo ed,

nein das poti ist noch net drinn, Grund: Hab erst mal ein Drehteil und eine halterung für das Poti angefertigt und was noch schlimmer ist, der Trafo hat einen drehwinkel von 335°, das packt kein normales poti, also muss ich ein spezial teil bei "C" bestellen, mit 340°.
Aber die Steuerung geht wunderbar! Hab sie an meinem antennenrotor angebracht, zum Testen, und das ging besser als die 2-tasten steuerung, werde mir wohl noch einen C-control prozessor bestellen für den Rotor :-)

Hab mal den Spannungseinbruch gemessen, von 0 auf 20A auf mittelstellung bricht die spannung um 9V ein. Kann ich da nicht auch die spannung von einem Trafo gleichrichten und teilen damit ich 0-5V bekomm, denn son Poti soll 10eu kosten?
Kann die Last (induktiv) das stark beeinflussen??
Der Sternpunkt ist angeschlossen, also wird da nicht viel schwanken.


Ach ja noch ne frage, wie messe ich am besten Blindleistung an einem verbraucher oder nur die Wirkleistung, will das digital anzeigen??

Gruß
Torsten

edgar
16.06.2004, 15:54
hi,

bezueglich Drehwinkel....glaube ich kaum,dass du jedesmal den bereich 0 -333°
benoetigst also ein 270° Pot koennte reichen...falls du die Endschalter verstellen kannst.
zweite moeglichkeit... ein 5 oder 10 gang Poti...100k hat ''keine grenzen...und kostet wahrscheinlich etwas weniger als eine Spezialanfertigung.

fuer das Messen der Leistungsgroessen solltest du googlen ...
''true RMS'' ist einer der suchbegriffe

ed

elmar
16.06.2004, 21:09
Hi,

wozu den Drehwinkel des Trafos per Poti erfassen? Das Sollwertpoti wird mit den Fingers bedient und der Ist-Wert aus der Spannung gewonnen. Du willst Doch mit dem Poti die Spannung einstellen und nicht den Drehwinkel des Trafos. Die Ausgangsspannung des Trafos durch einen kleinen klingeltrafo jagen, gleichrichten, Spannungsteilen und der Regelung zuführen. Da hast Du im untersten Voltbereich sicherlich einen Totbereich (Verlust Klingeltrafo + Gleichricherdioden) aber am µC kannst Du für solche Fälle mit geringster Spannung ein anderes Prog laufen lassen, dass das drehen per Taster erlaubt.

Wenn Du aber nur den Drehwinkel des Monsters per Poti einstellen willst, dann machst Du doch ein Poti an den Trafo, eine Messbrücke und die steuert direkt den Motor per OPV. Wenn der Ist und Sollwinkel übereinstimmt wird der Motor gestoppt. Erst das drehen am Poti aktiviert das Ganze wieder. Früher wurden dazu sog. Reizkontakte am Sollpoti eingesetzt, die beim drehen einen Impuls machen und den Motor aktivieren. Stimmt der Wert, braucht der Motor ja nicht mehr fahren, wenn nicht am Sollpoti gedreht wird. Dafür nimmst Du einen sog. "Encoder". Das ist so ein Teil, was für elektronische Potis z.B. am Autoradio eingesetzt wird. Das mach beim drehen Impulse, aus denen dann die Drehweite und die Richtung gewonnen werden. In Deinem Fall simpel als Reizkontaktersatz.
Aber wenn Du die Ausgangsspannung regeln willst - vergiss das Ist-Poti am Trafo.

Gruß
Elmar

Wirehead
16.06.2004, 21:25
Hallo,
ok dann mach ich das über die Trafo Spannung, der Trafo geht eh nur bis 5V runter. Ich denke ich teile das dann direckt runter, heizt zwar mehr aber dann hab ich net das 0,7V problem. Dann müsste ich allerdings N auf 0V von meiner Schaltung legen. Na ich lass mir mal was einfallen. Ich berichte hier wenns dann läuft.

Gruß
Torsten

elmar
16.06.2004, 21:34
Hi,


ist ja egal, dass die Schaltung sekundär am N mitfloated. Ist eh getrennt vom Netz.

Die Rs nimmst Du möglichst hochohmig und hängst da einen Impedanzwandler drann. Dann istder unbelastet und als konstant falschgehend zu brtrachten. Die Tolleranzen des R kannst Du dann über einen Trimmer in der Brücke ausgleichen.

Gruß
Elmar

edgar
16.06.2004, 22:55
Elmar,

ich habe nicht den Eindruck,dass ''Uausgang'' NACHGEREGELT werden soll...
sondern nur 'open loop' eingestellt werden...so gut wie moeglich. Traegheit der Maschine nicht vergessen...hast du das bild von dem 'BRUMMER' gesehen?

Ed

elmar
16.06.2004, 23:26
Hi,


Ich möchte nun die Spannung aber nicht jedesmal mit 2 Tastern einstellen (suchen gehen) sondern an einem Poti den wert einstellen und der Schleifer soll dann an die richtige Stelle drehen, die Genauigkeit ist nicht so wichtig +-8V wären gut, besser +-4V.
Der Motor steht sofort und pro Windung hab ich 0,5V sollte also machbar sein.

Daraus habe ich geschlossen, dass der die Spannung einstellen will und nicht das Windungsverhältnis.

Die Ausgangsspannung lässt sich auf jeden Fall einfacher aufbereiten als der Drehwinkel. Nebenbei hat man dann noch eine Grobe nachführung. Daher habe ich im Prog auch eine Hysterese vorgesehen.

Soll halt nur der Winkel eingestellt werden, so bietet sich die analogschaltung mit den Reizkontakten an. Bei den ersten Sendersuchlaufradios hat das so auch wunderbar funktioniert. Auch kenne ich ein Funkgerät, dass so die ganzen Spulen und Kondensatoren so einstellt. Beim drehen an dem Frequenzwähler gibt es einen Reizkontakt, eine Brückenschaltung lässt den Motor in die richtige Richtung laufen (Komparator, ob Soll oder Ist grösser ist) und bei übereinstimmung wird der Motor abgeschaltet und eine Bremse angezogen(simpler Komparator). Die Schaltung bleibt dann stehen, biss wieder am Frequenzwähler gedreht wird, die Bremse also gelöst wird und der Motor aktiviert. Der Reizkontakt schaltet eine Selbsthaltung ein, die bei übereinstimmung wieder gelöscht wird.

So bleibt der Motor ruhig wenn nichts verändert wird. Der Aufbau ist sehr simpel.
Statt den Reizkontakten baut man am besten einen drehencoder ein, der dann die Reizimpulse macht. Gibt es fix und fertig und ist beliebig weit in beide Richtungen drehbar. Die Positionserfassung geschieht dann per Poti.
Da gibt es welche, die sich beliebig weit drehbar. Im Prinzip ein poti ohne anschlag. Dreht man ein mal rum, so "springt" der Widerstad wieder auf '0'.
355° macht das in etwa. Ich habe so eines in der Bastelkiste. Zwei unterschiedlich grosse Zahnräder oder ein Seilzug kann auch zum erweitern des Drehbereiches von normalen Potis herhalten.

Gruß
Elmar

Wirehead
16.06.2004, 23:48
Hallo,

Erst mal danke für die ganzen tips von euch, das geht ja richtig schnell hier!

Ich versuchs mal zuerst mit dem istwert über die spannung, wenn ich da probleme bemerke werde ich auf die poti methode zurückgreifen. Hab hier noch ein paar zahnriemenscheiben, damit bau ich dann ein spielfreies getriebe.
Ich bin mir noch nicht sicher wie sauber die schleifer sich bewegen (vieleicht "prellen") . Werde das morgen mal testen, es kann ja nix passieren ist alles ausreichend abgesichert :-). Es muss halt viel masse bewegt werden das darf nicht zu schnell gehen sonzt läufts zuweit und sollte auch nicht zu lange dauern, werde da sicher einen kompromiss finden. Ich könnte dem motor auch noch eine bremse verpassen und die über das prog steuern wenn es zuviel nachlauf ist.

@elmar Die lösung mit spannung nachregln ist erwüncht aber nicht unbedingt erforderlich, wie gesagt die bricht nicht viel zusammen, im unteren bereich fast garnicht. Das rumfummeln mit den Tastern ist ist halt ziemlich stressig, mit poti kann man das ja schon mal grob vorwählen über ne skala vieleicht sogar feintrieb :cool:

Ich lass mich mal überrachen daraus kann man nur lernen.

Gruß
Torsten

elmar
17.06.2004, 08:58
Hi,


Bremse lohnt da nicht. Wenn Du die C control einsetzt, kannst Du den Motor auch über FETs steuern und dann eine Software PWM einsetzen. Damit kannst Du die Geschwindigkeit des Motors genau festlegen. Sogar volle Kanne als Notabschaltung bzw drosselung ist möglich. Setzt Du auf die Achse einen Drehencoder, so weiss die C-Control, wie weit sich der Motor gedreht hat. Um aus den relativen angaben absolute zu machen kannst Du die Endschalter verwenden. Ein mal in den Endschalter fahren und der Computer weiss immer die Stellung. Bringst Du dem bei, welcher Winkel in etzwa welche Spannung macht, kannst Du die Regelung ziemlich verbessern. Dann findet der die passende Stellung fast sofort und muss nicht lange messen.

Per Software kannst Du das Teil also nach und nach ausbauen und nach und nach durch updates und kleinere Änderungen in der Hardware immer Leistungsfähiger machen.

Gruß
Elmar