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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Galvanische Trennung IC-Versorgung



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22.03.2004, 10:58
eine Idee: Problem mehrere getrennte Kanäle. Jeder Sensor eigenen ADC mit Optokoppler-Ausgang. <BR>Nun mag ich nicht jedem einen DC-DC Wandler spendieren um die Betriebsspannung zuzuf&uuml;hren. Stabi hinter dem DC-DC brauch ich eh &#40;78L05 oder so&#41; und ggf. brauch ich auch mal 2 Spannungen. <BR>Es m&uuml;sste doch reichen, sich eine &#40;hoch&#41;frequente Wechselspannung zu erzeugen &#40;z.B. 12V 50kHz - denke da an ein Endstufen-IC von Autoradio z.B. 12V 10W&#41; und dann im Sensor nur so einen kleinen Ferritringkern mit sagen wir 10 Wdg. prim. und dann vielleicht 2&#42;10 Wdg. sekundär. Gleichrichten mit einer 1N4148 Einweg, kleinen Elko und dann Stabi oder Widerstand und parallelstabilisierung mit Z-Diode. Optokoppler braucht 10mA, Rest etwa auch, noch eine Led dazu ggf. also 50mA sollten reichen. <BR>Hat jemand sowas schon mal gemacht? ggf. Erfahrungen; welche Kerne etc??? <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/10731/12250.jpg" alt="Ringkern"> <BR> <BR>Denke mir, so ein Teil m&uuml;sste doch reichen. Paar Windungen sind da doch mal schnell draufgefädelt; ist auch nicht mehr Arbeit als einen Knopf anzunähen...

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22.03.2004, 11:51
wuensche Dir nen guten wirkungsgrad <BR> <BR>ed

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22.03.2004, 12:12
@Andreas, <BR>das w&uuml;rde schon funktionieren. Du m&uuml;ßtest aber Koaxialkabel verwenden um Abstrahlungen zu vermeiden. Auch 50KHz strahlen, besonders deren Oberwellen. <BR>Als Rinkerne nimmt man da -Amidon- . Die werden f&uuml;r fast alle Frequenzbereiche und Leistungsklassen hergestellt. Datenblatt bei Reicheltweb. <BR> <BR>Gruß Gerd H

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22.03.2004, 12:15
@jeep: ist doch egal. Der Wirkungsgrad interessiert nicht in erster Linie, nicht bei Kleinteilen; sonst d&uuml;rfte niemand Vorwiderstände verwenden; &#34;pure Heizungen&#34;... <BR>Wichtig ist Funktion und Einfachheit, auch damit das Ding paar kV &uuml;berlebt &#40;isolationsmässig&#41;. Deswegen m&uuml;ssen ein paar Windungen reichen. Paar auf der linken Seite, paar auf der rechten Seite und dann Tropfen Epoxi rein.

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22.03.2004, 12:34
Hi, <BR> <BR>ich hatte mal ein ähnliches Problem mit Panelmetern. Die m&uuml;ssen nämlich auch gegeneinander getrennt werden, sonnst beeinflussen die sich gegenseitig. <BR> <BR>Dazu habe ein ein zugegeben etwas chaotisches Stricvkwerk drangebastelt, aber leider keinen Schaltplan gemacht und behalten <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/sad.gif" ALT=":-&#40;" BORDER=0> <BR>Außerdem kamen da dann 9V f&uuml;r die Panelmeter raus. <BR> <BR>So hat es funktionitert: <BR>Ein 4-Fach Optokoppler wurde von einer schon vorhandenen Taktfrequenz und mit einem inverter so angesteuert, dass immer zwei Paare abwechselnd durchgesteuert werden. Bei jedem Takthigh wurde ein Kondensator aufgeladen, während der zweite &#40;galvanisch getrennt&#41; am Panelmeter hing. Beim Low umgekehrt. <BR>Auf diese Weise wird immer ein Kondensator geladen während der andere &#40;davor aufgeladene&#41; die Schaltung speist. Nat&uuml;rlich laden die beiden Kondensatoren einen dritten zur siebung. Danach noch ne Z-Diodenschaltung. Raus kam eine doch recht hoch belastbare, saubere Gleichspannung. <BR> <BR>Die Ladungspumpe bestand aus einigen Dioden und den 4 Tranistoren der Optokoppler. Inspiriert wurde ich durch eine Spannungsverdopplerschaltung. <BR> <BR>Ich schätze mal, dass Du f&uuml;r eine saubere 5V Ausgangsspannung etwa 7-10V Eingangsspannung brauchst. Angesteuert werden kann das von einem &uuml;briggebliebenen Portpin eines MCs oder einem NE555 mit etwa 5..10kHz. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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22.03.2004, 13:06
@Gerd H: Lustig, Koaxkabel f&uuml;r die Wohnzimmerlautsprecher zu nehmen, weil da 20 KHz und mehr dr&uuml;ber pfeiffen, und das mit Dampf!!! <BR>Ich wollte keinen ULW-Sender bauen und &#34;U-Boote versenken spielen&#34;. Deswegen hab ich das &#40;&#34;Hoch&#34;&#41;frequenz auch eingeklammert. Alles unter Mittelwelle ist Rauschen bzw. DC oder HIFI oder PMPO!!!<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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22.03.2004, 14:53
@Andreas, <BR>täuch dich mal nicht in der Frequenz und deren Auswirkung. Das berede Beispiel ist unser beliebter DCF77 Langwellensender. Sendefrequenz 77kHz, Reichweite bis zu 2000km. Sicher sendet der mit ner effektiven Antenne und einigen kW. Personenrufanlagen arbeiten im gleichen Frequenzbereich. Da schaffen 2Windungen Draht im Gebäude so einige 100m. Deswgen hatte ich ja auch geschrieben.. Oberwellen. Wenn du Rechtecke &uuml;berträgst. Mal angenommen 12V 1A, also 12W geschaltete Leistung, die 10 Oberwelle um 80dB gedämpft sind bei 500kHz immer noch 1,2mW. Das reicht jedem billig Mittelwellenradio und immer noch hunderte Meter weit. Kommt eben immer drauf an wie lang die Leitungen sind. Übrigens Lautsprecherleitungen sehen einen &#34;echten&#34; Abschlußwiderstand und &uuml;bertragen rellativ gesehen Sinus. Die Lautsprechen wirken mit ihren Induktivitäten der Ausbildung von Rechtecken stark entgegen. Ein schönes Beispiel f&uuml;r unkontrollierte Übertragung von HF auf nicht geschirmten Leitungen ist Powerline. Damit verseuchen sie schon ganze Orte und findens auch noch toll. <BR>Ich meinte nur, wenn man sowas macht, sollte man das konstruktiv mit bedenken. <BR> <BR>Gruß Gerd H <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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22.03.2004, 15:19
@Gerd H: Ne, ganz so garstig bin ich nicht zur Umwelt; weiss schon wie Du das meinst... <BR>Nein, ich suchte eigentlich nur bisschen Praxiserfahrung; vielleicht hat ja schon jemand das so gemacht. An Rechtecke hatte ich auch nicht gedacht; wie gesagt, so´n Autoendstufen IC und das mit einem Sinus aufgesteuert, Klirr 10% meinetwegen usw. Das macht sich auch besser beim Windungszahlen-Berechnen usw. <BR>Ob dabei dann paar Watt verlustig gehen; egal, das läuft eh im Netzteil, und die Endstufe versorgt sich auch aus der unstabilisierten Spannung; ist also egal, wem ich die paar Watt aufbrumme; einem Stabi oder dem Endstufen-IC. Paar Watt werden es ohnehin nicht; höchstens durch die Menge der Sensoren irgendwann; aber 12V 50mA das sind gerade mal 60mW; und 77,5 KHz m&uuml;ssen es ja auch nicht gerade sein..

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22.03.2004, 16:06
@Andreas, <BR>ich suche dir mal nen Artikel aus ner älteren CQ-DL raus. Da stand einiges &uuml;ber die Berechnung von HF- Leistungs&uuml;bertragern mit Ringkernen. Viele machen den Fehler und &uuml;berladen die Kerne. Bei richtiger Auslegung kommen die auf &uuml;ber 90% Wirkungsgrad. Die Dinger sind ja nicht aus &#34;Blech&#34;. <BR> <BR>Gruß Gerd H

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22.03.2004, 17:24
@Gerd H: erstmal THX... <BR>Dass die nicht aus Trafoblech sind wissen wir wohl alle; wobei.. <BR>@all: die Geheimniskrämerei hat seit Erfindung des Trafos nicht aufgehört: &#34;Meisst so zwischen 1,5 und 2 .. steht da in Datenblättern. Dann Gigantisch: AL-Wert: ca. 150..200; macht schon ein paar Windungen oder??? L=Nquadrat &#42; Al, also mal 150 oder 200.. Das ist die Scheisse, auf die die Spulenkernhersteller sich &uuml;berhaupt nicht einlassen!!! <BR> <BR>P.S.: wollte nur mal meinem &#34;WÜRG&#34; uber sowas Platz machen. Transistoren dto. &#34;100 &#62; ß &#62; 200&#34; - super!!!, aber 4,95€ das wissen die auf den Punkt!