Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Negative versorgungsspannung für OPVs
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21.03.2004, 13:04
Hallo, <BR> <BR>ich habe mal eine grundsätzliche Frage zu negativen Versorgungsspannungen für OPVs. Ich stand bisher mit diesen Negativspannungen immer etwas auf kriegsfuß aber nun werde ich nicht umhin kommen mich mal damit zu beschäftigen. <BR> <BR>Bisher habe ich immer gedacht das man eine solche Spannung (z.B. -12 Volt) mit einem Festpannungsregler ala 7912 o.ä. erzeugen kann... aber irgendwie scheint das ja nicht der fall zu sein oder ich hab das Teil nicht richtig verstanden, falls es also doch möglich ist, könnte mir jemand sagen wie ich das teil beschalten muß um auf +12V dann -12v zu machen?! <BR> <BR>Welche Möglichkeiten gibt es noch aud +12V die entsprechende Negativspannung zu erzeugen. <BR> <BR>Gruß <BR>Malte.
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21.03.2004, 14:39
hi, <BR> <BR>schau mal hier <BR> <BR><a href="http://www.microchip.com/download/lit/pline/analog/power/charpump/21484b.pdf" target=_top>http://www.microchip.com/download/lit/pline/analog/power/charpump/21484b.pdf</a> <BR> <BR>das kann man aber auch mit einem klassischen NE555 <BR>machen + 2 dioden + 2 elkos <BR> <BR>ed
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21.03.2004, 16:26
@Malte, <BR>ich benuze den MAX1044 bzw ICL7600. Die sind für sowas gemacht. Hintendrann einen 79LXX und fertig ist die negative Spannung. Einfacher gehts kaum noch.........Die Teile wurden mir mal hier im Board empfolen und seitdem sind sie im Einsatz, weil Reichelt die im Angebot hat. <BR> <BR>Gruß Gerd H
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21.03.2004, 16:37
Hallo <BR> <BR>@Gerd: Wieso ein 79xx hinter den ICL7600? <BR>in der Originalschaltung die ich hier habe wird auch ein ICL7662 verwendet aber dahinter ist nichts mehr... der ausgang ist direkt an die 4 OPVs angeschlossen... was für einen Vorteil habe ich davon wenn ich noch einen 79xx dahinter klemme? <BR> <BR>Gruß <BR>Malte. <BR> <BR>
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21.03.2004, 18:18
malte, <BR> <BR>sollte der 7662 um die 10 volt(unstabilisiert) schaffen,dann reicht das.deine ops arbeiten ja mit signalen unter 5 volt. <BR>nichts zu befuerchten in deinem fall. <BR> <BR>ed
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21.03.2004, 18:19
Eigentlich keinen: Du kannst einen OPAMP mit Batterien betreiben (sauberste Methode 2 9V-Blocks z.B.) oder aus der letzten verrauschten "egalwoher Spannung" - Hauptsache eine positive und eine negative gegen Masse, oder spezielle OPAMPS die mit "nur" einer Betriebsspannung auskommen. Nur dann bitte nicht wundern, dass das ein oder andere nicht so läuft wie im Schulbuch (Bsp. 2 invertierende OPs hintereinander; je Ausgang mit -Eingang verbunden, also V=-1 (man achte schon hier auf das MINUS). An den ersten +3V an den +Eingang, der macht daraus -3V ...??? (wenn er die nicht hat... Ohne -UB hat kann er das schlecht..) und der zweite macht aus -3V wieder +3V. <BR>Du siehst also, das mit der "single Supply" hat doch irgendwo Tücken!!! <BR>Dann: Sauberkeit der Spannung: Nicht ganz so kritisch als "überhaupt keine", aber wie soll ein Super-Hifi-Wunderteurer Chip die Super-Hifi-Wunderleistung vollbringen, wenn er nur Schrott als +/- UB zur Verfügung hat; geht also nicht. <BR>Also ist "saubere, stabile Betriebsspannung" angesagt; und dafür gibt´s 78xx für den Positiv Zweig, 79xx für den Negativ Zweig, Trafos mit Mittenzapf --> und dann klappt´s auch mit dem OPAMP... <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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21.03.2004, 21:26
@Malte, <BR>eigendlich brauchst du die Spannungen nicht besonders zu stabilisieren. Die müssen auch nicht gleich sein. Je nach OPV Schaltung wirken sich aber die Biasströme mehr oder weniger aus. Andreas hats gerade beschrieben. Wenn du einen OPV als präziesen Meßverstärker oä. benutzen willst, sollte die Vorgabespannung unabhängig von Belastungen sein und ein Stabi kostet nicht die Welt, schafft aber Ruhe in der Schaltung. <BR>Kommt also immer drauf an, was ich mit dem OPV vorhabe. <BR> <BR> <BR>Gruß Gerd H
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21.03.2004, 21:52
Hallo, <BR> <BR>manchmal reicht es, wenn der ausgangsseitige Arbeitspunkt des OPVs, mittels Spannungsteiler am nichtinvertierten Eingang, auf die halbe halbe Versorgungsspannung gelegt witd. <BR> <BR>Alternativ geht auch noch ne künstliche Masse (Bezugspunkt), bsw. mittels Z-Diode auf U/2 für alle OPVs Deiner Schaltung. <BR> <BR>Kommt aber darauf an, was Du machen willst. Für Wechselspannungsverstärker durchaus sinnvoll. <BR> <BR>Willi
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22.03.2004, 03:53
noch ein Nachtrag. Es gibt OPV Typen die extern zu kompensieren sind. (Trimmer gegen die negative Spannung). Bei denen ist die eingestellte Kompensation von der absoluten Betriebsspannung abhängig. Da sollte die Spannung schon Ruhe halten, damit aus der schönen Kompensation nicht das Gegenteil wird. <BR> <BR>Gerd H
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22.03.2004, 08:38
Maltes abgekupferte Schaltung ist mindestens so <BR>gut wie das Orginal. <BR>Der ICL7662 wird ja mit 12V (aus 7812) versorgt. <BR>die Last ( 4 IC op070) ist praktisch als konstant anzusehen. <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" border=0>
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22.03.2004, 13:11
Hi, <BR> <BR>Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: <BR> <BR>1. Man verwendet zwei Unabhängige Spannungsquellen, also zwei Steckernetzteile oder einen Trafo mit zwei Ausgangswicklungen und Schaltet diese zusammen. Also den + der einen Spannung an den - der anderen. Da wo die zusammengeschaltet sind, ist Masse. <BR> <BR>2. Man hat nur eine Spannung zur Verfügung (Eigentlich nur beit Batteriebetrieb interessant). Da wird aus der positiven Spannung eine zweite galvanisch getrennte generiert und wie bei 1) zusammengeschaltet. Oder mit einer Ladungspumpe die Polarität geändert, ist aber ähnlich. <BR> <BR>Zu 1) <BR>In der Praxis verwendet man einen Trafo mit Mittelanzapfung. Ein Brücken-Gleichrichter wird dann normal an die äußeren Wicklungen angeschlossen. Der Mittelpunkt der beiden Wicklungen ist adbei Masse. Zwischen + des Gleichrichters und Masse hat man die Positive Spannung, zwischen - und Masse die negative. Danach dann Ladeelko, Stabi usw. <BR>Beim negativen Zweig muss man nur aufpassen, dass die Spannungen anders herum sind, also den Elko passend Polen und einen negativspannungsregler verwenden. <BR> <BR>Zu 2. <BR>Man verwendet eine Ladungspumpe aus zwei kondensatoren, die sozusagen richtigherum aufgeladen werden und dann sozusagen verkehrt herum an den negativen Zweig gelhalten werden. Zwei Kondensatoren im Wechsel,a lso der eine wird geladen, der ander versorgt den negativen Zweig. Das Spielchen wechselt so schnell, dass eine gute negative Spannung entsteht. Da diese "Flattert" müssen da noch ein Glättungselko und ein Regler dahinter. <BR>Oder halt einen Schaltspannungsregler, der etwas tricky geschaltet ist. Die Speicherdrossel wird hier beim Abgeben ihrer Ladung ebenfalls sozusagen verkehrt herum an den negativen Zweig entladen. <BR>Das ganze gibt es fertig als ICs mit Standartbeschaltung (Datenblatt) <BR> <BR> <BR>Was darfs sein? <BR>Dann können wir Schaltungsbeispiele geben. Die einfachste Art ist der Trafo mit zwei Wicklungen bzw. wenn Du nicht mit der gefährlichen Netzspannung arbeiten willst zwei Steckernetzteile. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar
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