Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zählerchip gesucht
ich suche für einen SDR Receiver einen Binärzähler. Im Moment werkelt da ein 74ACT163. Der kann allerdings nicht rückwärts zählen.
Kennt einer nen Binärzähler, der wie der 74ACT163 min. 100MHz schafft aber vorwärts - rückwärts zählen kann?
Eigendlich reicht schon ein Zähler der nur durch 4 teilt, sowas habe ich aber noch nie gesehen. Ein Aufbau mit 2 FF kommt kaum in Frage, da zwischen den Schaltflanken keine ungleichen Verzögerungen auftreten dürfen.
Zumindet ein Hinweis bei welchem Hersteller man da mal suchen kann wäre schon nett.
Gruß Gerd H
crazy horse
07.07.2004, 10:12
ich suche für einen SDR Receiver einen Binärzähler. Im Moment werkelt da ein 74ACT163. Der kann allerdings nicht rückwärts zählen.
Kennt einer nen Binärzähler, der wie der 74ACT163 min. 100MHz schafft aber vorwärts - rückwärts zählen kann?
Eigendlich reicht schon ein Zähler der nur durch 4 teilt, sowas habe ich aber noch nie gesehen. Ein Aufbau mit 2 FF kommt kaum in Frage, da zwischen den Schaltflanken keine ungleichen Verzögerungen auftreten dürfen.
Zumindet ein Hinweis bei welchem Hersteller man da mal suchen kann wäre schon nett.
Gruß Gerd H
74AC169?
Gute Auswahl gibts bei www.national.com
@crazy horse
danke erst mal für die Antwort. Ein 74AC169 ginge. Habe gerade mal nachgeschaut, keiner der namhaften Lieferanten hat den im Angebot?????
(Reichelt, C, Segor, Farnell) keiner hat'n. Kennst du noch andere Lieferanten?
Segor hat zwar einen 74AC191 aber der ist synchron getaktet. Ob der's auch tut müßt ich experimentell herausfinden. Fairschild liefert keine Impulsdiagramme.
Gruß Gerd H
Hi,
wenn Du nicht von einem bestimmten Wert an wieder rückwärtszählen willst, langt eine Invertierung der Ausgänge und schon zählt das Ding runter. Leider bleibt der Wert beim umschalten nicht erhalten. Einen egsteuerten Invertierer kann man aux XOR bauen.
Gruß
Elmar
crazy horse
07.07.2004, 14:04
www.rs-components.de
@Elmar,
also auf Wete kommts nicht an. Das Ding zählt nur im Kreis rum und erzeugt den BCD Code für einen Quadraturdemodulator. Daher auch die strengen Anforderungen an die Zeitgenauigkeit der Impulse. Die dürfen sich nicht überschneiden und wenn Lücken enstehen sollten die genau gleich groß sein, ansonsten is die Seitenbandunterdrückung im Keller und das Ding erzeugt "Byrdie's". Wäre ja alles kein Problem, aber die 100MHzer. Damit schafft der Demodulator man gerade 25 MHz. Die Idee mit dem invertieren könnte klappen. Mal sehen. Wenn die Inverter in einem Chip sitzen, sollten die Zeiten ja übereinstimmen. Ein weites Feld zum rumexperimentieren.
@crazy horse
toll, danke, zumindest einer der sie hat. Da muß ich ja gleich 10ne bestellen, damit der Versand reinkommt, grins. Ich werde beides ausprobieren. Den 169 und Elmar's Inverteridee. Mal sehen was besser geht.
Gruß Gerd H
@Anatec: Zur Not selber machen mit einem ISP 2032 von Lattice.
Das Ding kann zwar nicht die Welt, aber für paar Zähler reicht es allemal; aber
125 MHz Clock kann der.
Rest basiert auf Std. GAL-Gleichungen (Up/Down Counter z.B.); gibt es aber fertig.
Programmier- und EW-Umgebung wäre vorhanden...
Da passen auch 2 Counter rein in den Chip (PLCC44) und dann hat sich´s auch mit Laufzeiten etc.
@Anatec
Das preiswerteste in Sachen Beschaffbarkeit dürfte (ausser ebay Zufallstreffer) ein GAL 16V8-10LJ für 1,15 EUR bei Reichelt sein. Der kann 100 MHz, erfordert allerdings da PLCC Bauform und somit für alte Hebelfassungsbrenner (wie meiner :)) wohl etwas Adapterarbeit; oder eben Elmar's Inverteridee umsetzen.
Kleiner Nachtrag:
Viel einfacher und besser: Bei Simons Elektronik (jetzt Kessler) gibts sowohl den 74F191 als auch den 74F169 bis 125 MHz für kleines Geld.
http://www.simons-elektronik.de/
Gruß
Gerd K.
@Gerd K,
die Firma kannte ich nun noch gar nicht. :-). Habe mir gleich mal deren pdf Katalog runtergeladen. Die habe ja sogar die ACT Typen im Angebot. Mit der Zeit bekomme ich das in Sack und Tüten. Die SDR Technik ist in Deutschland in Amateurkreisen noch so gut wie unbekannt. Desserwechen is das auch noch ne riesen Spielwiese. Mein Projekt (nicht von mir erfunden) ist modular aufgebaut. Dieser Binärteiler ist eine Baugruppe für sich, ich kann ihn beliebig austauschen und testen. Da werde ich mal so die verschiedenen Ideen von euch ausprobieren. Leider habe ich keinen Oszi der über 100MHz verarbeitet. So kann ich immer nur das Endergebniss bewerten.
@Andreas,
wenn das mit den Sychchronzählern nicht funzt melde ich mich. Denk dir mal was aus, wie man den Speed auf 200MHz erhöhen könnte. Damit könnte ich den Empfänger bis 50MHz dimensionieren. Zd. er kann dann alle KW- Amateurbänder verarbeiten. Könnte das ein ISP schaffen?
@alle,
vielen Dank für eure Tips. Ich werde mal berichten, was die einzelnen Ideen so gebracht haben.
Gruß Gerd H
Hi,
analogscopes können meistens noch mehr triggern als angegeben. Ein 60MHz Hameg schafft die 100MHz locker - nur das Signal wird ziemlich gedämpft und zum Sinus verschliffen. Also Signalform und Amplitude sind undbrauchbar, aber die Frequenz bleibt erhalten.
Gruß
Elmar
@Anatec: Ein diskretes Flipflop mit entsprechenden HF-Transistoren davorhängen und 2:1 runterteilen.:)
P.S. FFs diskret kann man auch in Basisschaltung aufbauen. Ansteuerleistung und 50 Ohm etc. hast Du ja meist genug. Hinsetzen, paar Gedanken machen, aufzeichnen und dann ausrechnen, sprich dimensionieren. Collectorstrom kostet HF-Technik immer, auch fertige ICs.
Tipp: Schau Dir mal Innenschaltungen von ICs in ECL-Technik an oder google mal nach ECL-ICs.
Tietzte Schenk nennt: (Gatterlaufzeit von ECLs)
MC10.100 Serie --> 2ns
MC10H100 Serie --> 1ns
MC10E100 Serie --> 0,4ns
vgl:
74ALS Serie --> 4ns
74F Serie --> 3ns
74AS Serie --> 1,5ns
Also da ist noch Luft für ein paarhundert MHz...:) (wenn´s ein bisschen mehr sein soll)...
Michael Eggert
08.07.2004, 17:36
Hi!
MC10E100 Serie --> 0,4ns
Ja lecker die Teilchen, hab ich mal nen DC-bis-GHz-Vorteiler mit gebaut. Ist nur ein bisschen fummelig, da Digitaltechnik mit symmetrischen, abgeschlossenen Leitungen. Jede Leitung möchte für DC und HF unterschiedlich abgeschlossen werden, also 2 Widerstände + 3 parallele Kondensatoren (100p, 10n, 1µ wegen der Zuleitungsinduktivität) und das ganze mal 2 wegen symmetrischer Leitungen -> macht pro Signal also 10x Hühnerfutter. Machbar ists natürlich, man muss sich nur vorher überlegen, ob man sich das geben will :-)
Hersteller ist onsemi.com, Distributor ebv.com, im Einzelverkauf hab ich die Teile noch nicht gesehen.
Gruß,
Michael.
@Elmar,
auch wenn der noch bei 100MHz synchronisiert, nutzt das wenig, man kann ja nichts mehr richtig sehen. Außerdem habe ich einen orchinal russischen C1 - 35. Wenn da 35 drauf steht is da auch 35 drinn. Da kannst dich drauf verlassen, das er nicht 36 macht, lach. Ich habe aber im Keller noch nen RFT - EO rumgammeln. Den muß ich halt mal hochwuchten. Den kann ich allerding ab 22.00Uhr nicht mehr benutzen. In dem steckt ein Lüfter wie in ner Zentralheizung.
@Andreas
74AS klingt doch aber schon recht gut. Sicher gibt's die auch im Laden.
Gruß Gerd H
Hi,
mein 20MHz Goldstar macht noch 50..60 MHz mit. Triggern kann der wahrscheinlich noch höher, aber dann wird das Bild so flach und schwach, dass man die Nulldurchgänge nicht mehr sehen kann. Beim Hameg mit 60MHz kann man bis 108 MHz gehen (Messsender für UKW). Nulldurchgänge sind noch deutlich zu erkennen. X-MAG10 natürlich gedrückt. Auch die Helligkeit auf "Was hast Du, was kannst Du?" und Y auf ziemlich empfindlich.
Ich sag ja, dass viele (nicht alle) 60MHz Scopes noch 100MHz irgendwie anzeigen. Amplitude und Wellenform unbrauchbar, aber die Frequenz kann man noch messen. Der Messfehler ist mit etwa 1-3% schon hoch, aber immerhin.
Gruß
Elmar
Powered by vBulletin® Version 4.1.12 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.