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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Übertrager wickeln



gary
10.07.2004, 15:05
Hallo!

Ich hätte eine Frage an jene von euch die sich mit Übertrager/Trafo-Wickeln auskennen. Und zwar:
Primärseitig sind ~10V sein, und Sekundärseitig möchte ich ca. 800V haben. (Genauigkeit spielt aber diesbezüglich keine rolle).
jezt habe ich ausgerechnet dass die ideale Zahl der Primärwicklung 5 Wdg. sein sollte. (passend zum Kern und so)
Der Spulenkörper ist ~2cm breit, und ich würde jez gerne wissen wie ich diese 5 Wdg am Besten wickeln soll. Eher dicht nebeneinander, oder schön über die ganze breite verteilt (wegen durchflutung oder so....weiß nicht).

Und gibt es noch irgendwas was unbedingt beachtet werden soll beim Wickeln selber? (- abgesehen davon dass die Wicklungslagen gut gegeneinander isoliert sein müssen)

Danke im Voraus

elmar
10.07.2004, 16:19
Hi,


spielt eigentlich keine Rolle, ob Du die Windungen dicht aneinander legst oder auseinadner ziehst. Die durchflutung ist praktisch die selbe.

Warum verwendest Du nicht einen 3V oder weniger Trafo (Steckernetztei schlachten). Der würde bei 10V Gain auch etwa 700-800V erzeugen. Falls Du eine Gleichspannung haben willst, nimmst Du einen 4,5V Trafo und dahinter eine zweipuls- verdopplerschaltung.

Gruß
Elmar

gary
10.07.2004, 16:31
Mist! - du hast Recht.
war zu fixiert darauf einen ÜT selber zu basteln nachdem ich festgestellt habe dass ich keinen trafo mit Übertragungsverhältnis größer als 26 daheim hab.
wär sicher das Einfachste.
aber sind nicht die Trafobleche die da verwendet werden eher nur für wirklich tiefe Frequenzen ausgelegt?
ich meine, ich hab keine Ahnung ob sich der Mehraufwand eines selbst berechneten und gebauten ÜT bezahlt macht.??

elmar
10.07.2004, 16:40
Hi,

bei EMV-Messungen haben wir Frequenzen im KHz Bereich durch Netztrafos drchgeprügelt. Ab 1kHz war ein deutlicher Abfall der Ausgangsspannung zu messen (den wir ausgeregelt haben), aber bis 10kHz hat der Trafo immer noch mehr als die Hälfte ausgespuckt (gleiche Eingangsamplitude wie bei 50Hz).

Du kannst auch 2 Trafos ausgangsseitig in Reihe schalten, was der Überschlagsfestigkeit zugute kommt. Aber viel mehr wie 10kHz solltest Du aber nicht verwenden.

Gruß
Elmar

husky2
10.07.2004, 21:21
Hallo

Bezüglich der Frequenzübertragung: Bei manchen BILLIGEN selbstbau Projekten für Röhrenverstärker werden auch Netztrafos verwendet, also ganz so schlecht kann das Übertragerverhalten nicht sein, aber das hat Elmar eigentlich eh schon gesagt.

mfg
hannes

elmar
10.07.2004, 21:56
Hi,

wobei die Röhren im Röhernverstärker den Strom durch den Trafo steuern und nicht die Spannung, der Induktive Widerstand der Primärspule wird so halbwegs ausgeglichen.

Gruß
Elmar

Tim23
10.07.2004, 22:53
Hallo,

hab ein ähnliches Problem, weiß nämlich nicht wie man einen Übertrager für ein Schaltnetzteil errechnet und welchen Kern man verwendet. Kennt jemand eine gute Seite im WEB?

Gruß
Tim

spatz2222
11.07.2004, 07:38
ich glaube der Link funkt. nicht - ich habe aber noch eine art Off_line-Variante bei bedarf melden! 250KB Zip File



http://henry.fbe.fh-darmstadt.de/smps_e/smps_e.asp



gruß Tobias