Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit Netzteil
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04.03.2004, 01:33
Nabend zusammen! <BR> <BR>Ich hab mir einen getakteten Abwärtswandler für Gleichspannungen (Step-Down-Converter) gebaut, der mit eine Spannung von 12V auf 4,2V runterregelt. Der MOS-FET packt 3,1A. Am Ausgang hängt zum glätten der Spannung ein recht großer Elko mit 2200µF. <BR> <BR>Ich möchte daran ein Gerät betreiben, dass im Betrieb kurzzeitig (wenige Millisekunden) 2A zieht. Diese starke Belastung macht der Konverter aber nicht mit, sodass die Ausgangsspannung zusammenbricht. Ich habe den Kondsator schon auf 4700µF vergrößert mit besserem aber noch nicht befriedigenden Ergebnis. <BR> <BR>Was kann ich noch machen außer den Kondensator noch größer zu dimensionieren? <BR> <BR>Danke für eure Hilfe! <BR> <BR>Daniel <BR> <BR>PS: Hier der Schaltplan. Den roten Kasten bitte ignorieren, der hat damit nix zu tun. Der Kondensator am Ausgang ist (wie ihr ja sicherlich wisst) rechts oben. <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/10731/11769.jpg" alt="">
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04.03.2004, 13:02
*g* <BR> <BR>der rote kasten ist doch aber mit das wichtigste an deiner schaltung, wenn du da nen PID-regler draus machst, dann kannst du auch kurzzeite lastschwankungen besser kompensieren, als nur mit einem PI regler... <BR> <BR>ich such mal nach formel, für den zeitfaktor... <BR> <BR>LameM
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04.03.2004, 13:21
Formeln hab ich leider nicht gefunden, aber nen erklärendes diagramm :-) <BR> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/10731/11776.jpg" alt=""> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/10731/11777.jpg" alt=""> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/10731/11778.jpg" alt=""> <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/10731/11779.jpg" alt=""> <BR> <BR>wie du siehst, ist bei nem PID regler die sprungantwort anders -> durch den zusätzlichen kondi am eingang, wird eine kurze (starke) regelabweichung besser kompensiert... wenn du also noch nen C zusätzlich mit in deine schaltung einbaust, vielleicht 1/10 kapazität des schon vorhandenen, dürfte deine schaltung besser regeln... allerdings würde ich dann den glättungskondesator wieder verkleinern, da die regelung sonst durch den großen kondensator verpufft... quasi :-) <BR> <BR>LameM
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04.03.2004, 13:53
Nochmal zu dem Kondensator: Das was Marian sagt hatte ich auch schon in einem "Stabi"-Thread gepostet. Die grossen Dinger braucht´s nicht. Derart Ladeelkos und 1000µF / Ampere gelten als Faustformel für 50 Hz, da der Elko ja fast "10ms Stromausfall" - zwischen den Halbwellen überbrücken muss. Bei 500Hz sind es nur noch 1ms bis er wieder nachgeladen wird, bei 5KHz, bei 50Khz... usw. Da reichen dann irgendwo so um 10uF..100uF bei einem Ampere. Wichtig ist da die Impulsfestigkeit; also einen Tantal z.B. statt Wickelelko, oder grosszügig keramische 100nFs dazu. <BR>Schaut Euch mal eine "ältere RAM-Platine an, sowas z.B. <BR><img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/10731/11782.jpg" alt="RAM-Platine"> <BR> <BR>Konsequent 100nF pro IC, 44 Stück gleichmässig verteilt, macht auch 4,4uF, aber "kurzbeinig und impulsfest" da wo der Saft gebraucht wird.
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04.03.2004, 14:34
@Andreas, <BR>viel µF, viel Ehr........gerade in heutigen schnellen Schaltungen sollte man die kleinen flinken HF-C's nicht verkennen. <BR>Ich glaube, bei Danies Schaltung liegt das Problem in der Nachladefähigkeit des L - C Gliedes. Ne Blockdiode in den Ausgang und ne entsprechende C - C Kombination dahinter? Da können dann auch die beliebten 10000µF rein. Ist zwar die Superspannunskonstanz zum Teufel aber die hascht dir dann auch mal 5A weg und das Ladesystem wird nicht mehr durcheinander gebracht. Ob ich da richtig liege? <BR> <BR>Gruß Gerd H
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14.03.2004, 19:49
Danke erstmal für die Antworten von oben. Ich hab jetzt mal ein paar Versionen mit PID-Reglern getestet, hab aber keine Ahnung ob ich richtige Werte verwendet habe, nachdem das Berechnen von so ner Schalten doch recht aufwendig ist. <BR>Funktioniert hat's leider nicht. Ich hab sehr viel gegoogelt, aber nur Formeln zum berechnen gefunden. Nachdem ich aber keine Ahnung habe, was ich so alles berechnen soll (Vorhaltezeit, Nachstellzeit...). <BR> <BR>So schwer kanns doch nicht sein?! Ich brauch einfach nur ein Netzteil, dass nen sehr niedrigen Strom im Leerlauf hat, ca. 4.2V (+/- 0.2V) und dabei kurzzeitige Lasten von etwa 2A aushält. <BR> <BR>Gruß Daniel
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14.03.2004, 20:38
hi, <BR> <BR>lieber Daniel, <BR> <BR>warum hast Du den regler aus deiner schaltung genommen???? <BR> <BR>Deine jetzige schaltung gibt irgend eine spannung <BR>unbelastet aus...(Tastverhaeltnis) <BR>Sobald du belastest bricht alles zusammen! <BR> <BR>so gehts nicht... <BR> <BR>Du musst doch die ausgangsspannung mit der referenzspannung vergleichen,damit eine regelgroesse entsteht mit der der leistungstransistor bei bedarf weiter geoeffnet <BR>oder zugemacht wird. <BR> <BR>Du wolltwest wohl sparen? <BR>Keine chance! <BR> <BR>ed.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" border=0>
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14.03.2004, 21:14
?! Ich hab doch den Regler gar nicht rausgenommen. <BR> <BR>Ich hab meinen PI-Regler auf einen PID-Regler upgegradet aber ohne erfolg.
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14.03.2004, 21:28
hi, <BR> <BR>PI kann ich verstehen aber wozu D ? <BR>(ist Dir bekannt, dass die meissten PID regler mit D=0 arbeiten?) <BR> <BR>ed.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/wink.gif" border=0> <BR> <BR>ps: der leistungstransistor soll ruhig wesentlich mehr strom als 3,1A koennen. <BR>Dein 'step down' ist wie ein auto,das mit wenig gas eine irre steigung ueberwinden soll.Am halben hang bleibt es stehen! <BR> <BR>
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14.03.2004, 21:34
Gegenüber PI-Reglern verkleinert der D-Anteil die Nachstellzeit. Die bleibende Regeldifferenz des P-Anteils wird somit schneller ausgeregelt -> PID-Regler sind so schnell wie PD-Regler bei völliger Ausregelung der Regeldifferenz. <BR> <BR>Warum soll der Transistor mehr können als 3,1A? Und wie kann ich mein Gaspedal ent-blockieren?!
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14.03.2004, 21:52
Du musst mit R1, R2 und C? deines Reglers experimentieren. <BR> <BR>Versuch mal R1=2,2k, R2=33k, C?=2,2nF
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14.03.2004, 21:59
hi, <BR> <BR>sobald dein ausgang belastet wird beginnt die ausgangsspannung zu sinken.In dem moment veraendern sich die spannungsverhaeltnisse am <BR>Komparator dh die steuerimpulse an den transitor <BR>muessen eine groessere dauer haben,damit blitzschnell strom in den ausgangskondensator fliessen kann um den urspruenglichen zustand zu erhalten. <BR>Warum mehr als 3A? Mit troepfchenladung bleibt der ausgang am 'boden'.Ist deine 'SPULE' fuer genuegend Strom ausgelegt? <BR> <BR>viel erfolg! <BR>ed.<img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/kiss.gif" border=0> <BR> <BR>Frage: hast du eine grosse kapazitaet ''VOR'' dem transistor? Kann Dein Trafo/Netzteil genuegend strom?
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