Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selbstbau-Beamer mit Diaprojektor
Import-Script
27.02.2004, 16:27
Moin! <BR> <BR>Habe gestern einen Link zugeschickt bekommen, wie man einen normalen Diaprojektor in einen Videobeamer verwandeln kann. Die Kosten sollen sich auf ca. 150 Euro belaufen. Anbei der Link zur Bauanleitung. <BR> <BR><a href="http://www.pcpraxis-networld.de/tmp/volksbeamer.pdf" target=_top>http://www.pcpraxis-networld.de/tmp/volksbeamer.pdf</a> <BR> <BR>Hat den jemand schon gebaut und kann was zur Bildqualität sagen? <BR> <BR>Weitere Infos auch in jeder Suchmaschine mit "Volksbeamer"... <BR> <BR>Gruß, Olli
Import-Script
27.02.2004, 20:47
Hallo, <BR> <BR>mein kumpel hat das ding auch gebaut. kann man pixel zählen an der wand spielen. <BR> <BR>ne also ernsthaft, er hat das bild auf ne 3m entfernte wand geworfen, damit es so 1,50m x 80cm oder so ist. aber da sind die pixel schon 3-4mm groß ( so über den daumen gepeilt) <BR> <BR>wenn man sich screener anguckt mag das gehen, aber dvds und so machen damit kein spass. <BR> <BR>
Import-Script
05.03.2004, 13:27
Ich bin gerade am Beamer Nr. 2 und eigendtlich mit dem ergebniss recht zufrieden . Es gibt 2 Varianten von " Volksbeamer " Der Dia und der Overhead Projektor . Der Diaprojektor ist etwas Pixelig wenn man aber das richtige TFT nimmt z.B Lilliput ( Ebay ca 80 Euro ) tft 1,8" ist die Auflösung schon besser.Bei Lösung NR.2 sieht man keine Unterschiede zwichen Original Beamer und "Volksbeamer ". Die ist aber die teuere Variante. Die Kosten belaufen sich ca. auf 350 - 450 Euro . Wenn man aber bedenkt das eine Originale Beamer Birne ca 200 - 250 Euro kostet wobei die Lebensdauer sehr gering ist steht dies in keiner relation . <BR>MFG <BR>Andy
Import-Script
05.03.2004, 17:06
Hi! <BR> <BR>> wenn man aber das richtige TFT nimmt z.B <BR>> Lilliput ( Ebay ca 80 Euro ) tft 1,8" ist die <BR>> Auflösung schon besser. <BR> <BR>Genau das Display wars. 116k Pixel. Zum Vergleich: ein Fernsehbild hat 768x576 = 442k sichtbare Pixel. Wenn das "schon besser" ist, mag ich nicht das schlechte sehen. <BR> <BR>> Bei Lösung NR.2 [Overhead] sieht man keine <BR>> Unterschiede zwichen Original Beamer und <BR>> "Volksbeamer" <BR> <BR>Klar, damit ließe sich schon was machen - die Frage war halt nur nach "Selbstbau-Beamer mit Diaprojektor". <BR> <BR>Kennst Du ein 800x600 Display mit Videoeingang? <BR> <BR>Analoge Frontends (RGB oder Y/C in) mit RGB digital out sind sehr rar und teuer. Bei Anfrage nach Samples kann man schon froh sein, überhaupt eine Antwort (Nein) zu bekommen. <BR> <BR>Frontend mit YCrCb digital out ist schon einfacher, aber die Wandlung nach RGB braucht schon nen ziemlich großes FPGA oder ne dicke lookup-table. Das Problem sind die krummen Werte: G = 1.164(Y-16) - 0.813(Cr-128) - 0.392(Cb-128) usw... <BR> <BR>Natürlich muss dem Frontend erstmal per I2C beigebracht werden, was es überhaupt tun soll. Etwa die Hälfte der 160seitigen Datenblätter sind Tabellen der Register, natürlich mit kryptischen Namen und kaum erklärt, was man da wirklich verstellt. Dafür braucht man dann noch nen kleinen Mikrocontroller - der aber auch zu nix anderem gut ist, da viel zu langsam. <BR> <BR>Dann sind R,G,B aber immernoch nicht gamma-korrigiert. Also nochmal rechnen, wieder dicke lookup-table oder FPGA. <BR> <BR>Dann kommt das deinterlacing, also beide Bilder im RAM übereinander legen - sollte nicht allzu schwierig sein. Da man wohl im wesentlichen Kinofilme (progressiv aufgenommen und dann auf zwei Halbbilder verteilt) per Beamer schaut, dürften Kammeffekte schonmal nicht auftauchen. Wie die Aufnahmetechnik bei Fernsehsendungen aussieht, weiß ich nicht. <BR> <BR>Nun muss noch die Framerate verdoppelt oder verdreifacht werden. Man braucht also zwei RAM-Bänke je drei (RGB) mal 512k. Während in die eine Bank geschrieben wird (zwei Halbbilder), wird die andere zwei- oder dreimal ins Display geschoben. Die meisten Displays wollen einen Pixeltakt um 40MHz, erfordert schonmal recht schnelle RAMs. Und eine entsprechende Ansteuerung, CPLD oder FPGA. <BR> <BR>Und wenn man das alles fertig hat, stellt man fest, daß man zwar Frameraten von 50Hz oder 75Hz zum Display schieben kann, die meisten Displays aber nur 60-65Hz vertragen. <BR> <BR>Gruß, <BR>Michael.
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