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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impedanzwandler mit OP-Amp invertierend



Unregistriert
23.12.2004, 09:50
Hallo zusammen,

ich habe eine kurze Frage, die den meisten von euch wohl nur ein müdes Lächeln abringen wird - aber ich frage trotzdem ;-)

Wenn ich einen OP-Amp als Impedanzwandler beschalte, gehe ich mit dem Signal normalerweise in den nicht-invertierenden Eingang rein. Somit erhalte ich am Ende ein nicht verstärktes, nicht invertiertes Ausgangssignal mit niedrigem Ausgangswiderstand.
Soweit, so gut.

Kann ich aber auch einen OP-Amp als Impedanzwandler beschalten, so dass ich am Ende ein nicht verstärktes, aber INVERTIERTES Ausgangssignal mit niedrigem Widerstand bekomme? Theoretisch müsste ich dazu mit dem Signal einfach nur in den invertierenden Eingang gehen und den nicht-invertierenden auf den Ausgang schalten (ggf. mit einem Latch-Widerstand). Also eigentlich völlig logisch. Allerdings habe ich das in der Praxis noch nie gesehen, deswegen frage ich mich, ob es aus irgendwelchen Gründen doch nicht möglich ist...?

Schonmal danke für eine Antwort und eine schöne Weihnachtszeit!
Stefan

sparky
23.12.2004, 10:02
Hallo,
vieleicht hilft dir diese Seite weiter:

http://www.batronix.com/elektronik/know-how/op-amp.shtml

Mfg,
Kurt

Unregistriert
23.12.2004, 10:07
@sparky

Vielen Dank für den Link, allerdings kannte ich ihn schon. Auch auf dieser Seite wird nicht explizit erläutert, ob das was ich mir vorstelle auch funktioniert.
Wie gesagt, ich bin eigentlich der festen Meinung, das dieser "invertierende Impedanzwandler" auch funktioniert. Allerdings frage ich mich eben, ob es da nicht noch irgendwo einen Denkfehler in den Tiefen der OP-Amp-Technik gibt... Und das wird leider in diesem Link nicht angesprochen.

Aber, wie gesagt, trotzdem Danke!

Winne
23.12.2004, 10:08
mit einem Wort ja

Dem OPamp ist es egal ob er sein signal am negiert oder am nichtnegierten Eingang oder als Differenzsignal bekommt. Er interessiert sich eh nur für die Differenz beider Eingänge.

Wichtig ist nur das du, auch wenn du den nichtinvertierten Eingang über nen R an Masse legst, du nicht die Gegenkopllung am inverierten Eingang vergißt.

Unregistriert
23.12.2004, 10:35
Super, danke für die Info!

Rudo
23.12.2004, 10:37
wenn es wirklich hochohmig zugehen soll, also kein Widerstand gegen Masse, dann nimmste einfach e. Doppel-Op u. invertierst mit dem zweiten.