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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Transformatoren mit bestimmten Eigenschaften gesucht



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18.02.2004, 16:52
Hi, <BR> <BR>ich beschäftige mich derzeit mit Transformatoren und ihrer Eigenschaften. Zusätzlich habe ich als Aufgabe bekommen, herauszufinden, welcher Transformator &#40;sein Kernmaterial und Übersetzungsverhältnis u.ä.&#41; die folgenden Eigenschaften erf&uuml;llt: <BR> Transformation von 50Ohm auf ca. 500Ohm <BR> Frequenzbereich von 10kHz bis 10MHz ohne große Streuverluste <BR>Vielleicht könnten ihr mir da einen Ansatz geben, ich wäre euch sehr dankbar, da ich auch im Internet nicht }auf die gew&uuml;nschten Informationen gestoßen bin. Eine Quelle &#40;z.B. Website&#41; w&uuml;rde mir auch schon sehr weiterhelfen. <BR> <BR>Vielen Dank! <BR> <BR>MfG <BR>Kristina Wetzke <BR>

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18.02.2004, 17:45
Faktor 1000 also drei Zehnerpotenzen Frquenzgang, generell nur mit Luft, d.h. kernlos, da alle!!! Kernmaterialien frequenzabhängig reagieren. Bei 10 MHz eine Luftspule, das ginge ja noch, aber die gleiche dann auch f&uuml;r 10kHz zu verwenden geht auch nicht. <BR>Überhaupt geht´s nicht, da XL = Omega &#42; L und Omega = 2&#42;Pi&#42;f und damit hast Du die Frequenz drin, selbst bei Luftspulen. Dann bekommst Du also garantiert entweder bei 10kHz die 50 bzw. 500 Ohm Impedanz und bei 10 MHz nicht, oder bei 10 MHz, aber daf&uuml;r nicht bei 10 kHz. <BR>F&uuml;r Tonfrequenz&uuml;bertrager, so zwischen 100 Hz.. 20kHz behilft man sich die Eisenkennlinie durch einen Luftspalt zu linearisieren, aber danach wirds schwer. Dann machen sich auch parasitäre Effekte wie die Kapazität der Windungen untereinander bemerkbar, daszu noch der Skin-Effekt bei hohen Frequenzen und und und. <BR>Eine Möglichkeit, eine Impedanztransformation von 50 auf 500 Ohm im gesamten Frequenzbereich zu machen, ist eine Verstärkerstufe in Basisschaltung. Die kann man per geschickter Dimensionierung so hinbekommen. Alternativ gibt es auch gute OPAMPs die das können, oder, wenn es nur auf die Impedanzanpassung ankommt, reichen zwei Widerstände. Einer von 50 Ohm &#40;Eingang gegen Masse&#41; und einer mit 500 Ohm &#40;Eingang zu Ausgang&#41;. <BR>F&uuml;r Taschenrechner-Fans: Der eine wird bei 55,55 liegen, weil der 500er dem ja parallel liegt. <BR> <BR> Genau : 1/&#40;1/50 - 1/500&#41;= 55,55 <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0> <BR> <BR>Wenn man jetzt die Quellen noch mit einbezieht, gehen die nat&uuml;rlich auch mit ein, zumindest die ausganggseitige, die ja dann auch 500 Ohm hätte, <BR>also 1/&#40;1/50 - 1/1000&#41; = 52,63 Ohm. <BR> <BR>Aber alles so schön auch immer ist KEIN TRANSFORMATOR.

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18.02.2004, 22:56
@Kristina, <BR>Du findest Informationen in der Antennentechnik. Die Ohmwerte die du angibst sind typische Umsetzerverhältnisse an Langdrahtantennen. Der Frequenzbereich allerdings nicht. 10kHz ist noch recht niedrig. Ferrittrafos könnten aber deine Bedingungen erf&uuml;llen. <BR>Unter <a href="http://www.amidon.de" target=_top>www.amidon.de</a> findest du genaue Angaben zu Ferriten, Frequenzbereiche und &uuml;bertragbare Leistungen. <BR>Ich muß allerdings Andreas Recht geben. Der geforderte Frequenzbereich ist sehr hoch und daf&uuml;r werden eigendlich auch keine Ferrite hergestellt. Sicher kann man aber durch geschicktes Wickeln des Trafos die Grenzfrequenz hinausschieben. Den Kern f&uuml;r die niedrige Frequenz aussuchen und bei 10 MHz koppeln dann nur noch die Wicklungen selbst. Solch Verfahren wurde schon mal Industriell angewendet, allerdings f&uuml;r einen Frequenzbereich von 50 bis 800 MHz. <BR> <BR>Gruß Gerd H

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20.02.2004, 13:43
Hi, <BR> <BR>oder mehrere verwenden und dann mit Koaxrelais oder Frequenzweichen zusammenschalten. Nicht umsonnst waren fr&uuml;her allerlei Rechen auf dem Dach, die in die gleiche Richtung zeigten <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0> <BR> <BR>Bei Antennen gibt es noch tricks, den frequenzbereich aufzuweiten, aber daf&uuml;r geht der Antennengewinn ziemlich in den Keller. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar