Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : noch mal Wasserstandsmessung
Hallo.
Ich habe ein recht einfaches Problem, an dem ich aber fast verzweifle.
Ich habe 3 Wassertanks (aus Kunsstoff) und möchte deren Füllzustände erfassen. Dazu habe ich in jeden Tank 4 Edelstahlelektroden eingebaut, davon eine auf Masse gelegt und die anderen in verschiedenen Höhen eingebaut: 1/3 2/3 3/3.
Ich habe über einen Transistor den Strom durch das Wasser verstärkt, lasse diesen durch einen Widerstand fließen und greife die Spannung an dem Widerstand mit einem BUS-Modul ab. Das ganze klappt aber nur ein paar Minuten. Warum, weil der Wasserwiderstand permanent ansteigt - er fällt erst wieder, wenn ich die Spannung wegnehme und von vorn beginne. Außerdem kann man ja die Elektrolyse an den Elektroden nicht vernachlässigen, oder?
Auch habe ich schon diverse Widerstände und Transistoren ausprobiert - ohne Erfolge.
Und jetzt bin ich etwas ratlos, was ich denn noch tun kann... Es sollte eine einfach zu realisierende Lösung sein... am besten pro Tank mit 3 Relais..., dann kann ich meine bisherige Schaltung komplett so lassen... ist aber ja dann etwas unelegant.
Freue mich über jede Antwort.
Bis dann,
Harrry.
nimm einfach eine kleine Wechselspannung statt Gleichspannung, dann haste keine Elektrolyse mehr ;)
nimm einfach eine kleine Wechselspannung statt Gleichspannung, dann haste keine Elektrolyse mehr ;)
Die Elektrolyse ist ja nicht mein Problem, sondern die Widerstandserhöhung des Wassers...
Ich habe jetzt schon ein Relais vor die Elektrode, welche auf Masse hängt geschaltet und lasse dieses im Sekundentakt schalten. Aber auch das bringt keine richtige Abhilfe...
hallo,
hier eine Anregung
http://www.uoguelph.ca/~antoon/circ/sensor3.htm
Hallo,
die Schaltung sieht sehr gut und einfach aus. Danke erst mal dafür. Nur eines weiß ich nicht: Ich möchte pro Tank 3 Zustände abfragen. Ich weiß nicht, wie ich diese Schaltung auf 3 Zustände erweitern kann. Wenn ich die Schaltung dazu 3 Mal aufbaue, dann kann es sein, daß sie sich gegenseitig beeinflussen (wenn mehrere Elektrodem im Wasser sind). Auch ist fraglich: Müssen sich die Elektrroden wg. der kap. Messung gegenüber stehen? Jetzt sind die Elektroden an einer Tankwand eingebaut...
Hi Harry!
Nö du musst das nicht 3 mal bauen.
Den Generator mit dem ersten Gatter und mit den drei restlichen jeweils eine Auswerteschaltung.
Und nein die Elektroden müssen sich nicht gegenüberstehen am Boden den "Sender" und am besten du entkoppelst die Schaltung mit Optokopplern am Ausgang und wenn du ein Netzteil verwendest nimm einen DC-DC Wandler zur galvanischen Trennung!! (z.B. Recom RO-0505 Datenblatt hier: http://www.recom-international.com/pdf/econoline/RO_RE.pdf?PHPSESSID=c68060f5ab097024bcd89dc63a3431 fc )
(gibts bei rs-components)
Sonst ist das Signal weg und nix geht.
Gruß Fabian
hallo
du must einen Messstrom stark verringern,
wahrscheinlich steigt der Widerstand durch Gasbildung an der Elektrodenoberfläche
Peter
Wirehead
11.01.2005, 17:53
Hallo,
Es gibt da mehrere möglichkeiten.
1.man nehme eine simple schaltung her die einen 10va 12V trafo rückwärts betreibt. Dann braucht mann noch 3 glimmlampen für jeden tank, an die längste der 4 kommt der eine pol vom trafo, an die anderen 3 kommen glimmlampen, an die glimmlampen kommen wiederstände und die kommen an den anderen pol des trafos. fertig ist die unkenventionell improvisierte wasserstandserkennung. ;)
2. Man neheme schwefelsäure oder kalilauge her und verdünne damit das wasser ;)
3. du kannst eine noch empfindlichere schaltung bauen und zwar mit einem opv als komperator. der tank sollte dazu aber vorgespannt werden damit es keine falschmeldung durch galvanikelementbildung entsteht. Auch sollte der komperator eingang mit nem relativ hochomigen widerstand (20M) abgeleitet werden.
Bei einem kolegen von mir leuft eine zisternenwasserstandsanzeige mit 15 transistordetektoren einwandfrei, irgendwas muss an deinem wasser falsch sein :-)
Gruß
Torsten
Hi.
An Fabian:
Also, der rechte Teil muß 3 Mal vorhanden sein, korrekt?
Warum die Sache mit der Opto-Entkopplung? Ein Netzteil wird nicht verwendet, die Schaltung hängt an einem 12V Akku, der aber durch ein Ladegerät geladen wird. Die Schaltung ist aber schon mit einem Spannungsregler stabilisiert.
An Shorty:
5V liegen an den Elektroden an - da bildet sich kein Gas (sehe zumindest keines). Kann sich nicht auch eine Art Gegenspannung an den Elektroden bilden, die den Widerstand in utopische Höhen zwingt?
An Wirehead:
1.) Hähhh wie? Bin zu blöd dafür
2.) OK, machbar :-)
3.) auch hä?
Das Wasser ist wirklich komisch, aber ich habe den Fön noch nicht in die Badewanne getaucht, um es wirklich zu probieren... :-)
Wirehead
11.01.2005, 22:59
Hallo,
zu 1.
ist möglich aber warscheinlich nicht praktikabel bei dir :-)
zu 3.
also das ganze währ garnicht so kompliziert es gibt ja ics wo 4 opv's gleichzeitig drinn sind. Ob das möglich ist muss jemand anderes hier im forum mal ergründen, bin nicht so der opv crack, jedenfalls nicht wenns ums erklären geht, ich würde es bei mir einfach ausprobieren. Mit einem opv kann man auf jedenfall eine sehr hohe verstärkung ereichen und dann kann das wasser ruhig einige Mohm haben.
Ich würde es aber trozdem nochmal mit transistoren versuchen, aber mit 12V und die elektroden nahe beieinander machen, so 1cm abstand? Elektroden müssen aus dem gleichen material sein!!
mm besteht das problem mit jedem behälter? Nach nem halben kasten bier hat das abwasser sicher kein problem mehr mit leitfähigkeit :D
Gruß
Torsten
Wirehead
11.01.2005, 23:02
Hallo,
gasbildung kann man vernachlässigen, da kommt nix unter 5mA
Gruß
Torsten
Die Elektrolyse ist ja nicht mein Problem, sondern die Widerstandserhöhung des Wassers...
Hm, warum sollte das Wasser plötzlich seinen Widerstand ändern? Könnte es nicht sein, dass die Widerstandsänderung durch eine Oxidschicht auf den Elektroden zustande kommt? (Ja ich weiss, es ist Edelstahl, aber ist der wirklich so edel?). In dem Fall würde ja tatsächlich eine kleine Wechselspannung anstelle von Gleichspannung Abhilfe schaffen...
Nullus
Hi,
ich mache es jetzt kapazitiv...
An den Elektroden bildes sich nichts - ich habe da auch schon rumpoliert - keinerlei Abhilfe. Wenn ich die Verstärkung enorm hoch wähle, dann zeigt das Teil mir ständig voll an, owohl nix drin ist...
Trotzdem Danke für all Eure Infos - die waren in jedem Fall sehr hilfreich.
Wenn wieder Probleme auftreten, melde ich mich.
Bis dann und ein schönes WE,
Harrry.
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