Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : zünden einer Bitzlampe
surf_andre
14.01.2005, 01:20
hallo
ich habe da mal eine frage zu den Hochspannungsblitzlampen...
es gibt ja so ein paar schaltungen für die stroboskoplampen z.b. beim großen C...
gibt die ja einmal für 230V und dann für 6V, die für gleichpannung 6v transformieren ja die spannung hoch.
danach sind die schaltungen ja identisch.
glimmlampe thyristor und zündspule...
nun meine frage :
Was nimmt man am besten statt des Thyristors zum Zünden der Zündspule?
Ich möchte die ansteuerung nicht mehr über eine Glimmlampe machen, die bei einer bestimmten Spannung das gate des thyristors "zündet".
Habe mir gedacht das man die glimmlampe durch einen oszilator ersetzten kann. in meinem Fall dachte ich an einen NE555.
aber was nimmt man für den Thyristor? ein Mosfet?
mit einem NE555 bekomme ich ja nie das gate gezündet.
hat jemand ne idee?
mfg andre
Warum denn nicht? Gatestrom zu groß?
surf_andre
14.01.2005, 15:27
war das nicht so das die ne bestimmt spannung brauchen um zu leiten ?
Z.B. der TIC106 braucht ca. 1V bei 200µA Strom zum auslösen.
surf_andre
14.01.2005, 18:39
ok dann mal schauen ob ich das so hin bekomme :-D
Hi,
die Glimmlampe wird hier als niederspannungsfunkenstrecke verwendet. Bei einer bestimmten Spannung zündet die und wird niederohmig. Sinkt die Spannung erheblich, öffnet sie wieder.
Das aht den Grund, dass da ein Kondensator geladen wird und beim erreichen der optimalen Ladung gezündet wird. So wird überlast verhindert und gleichzeitig der Takt generiert.
Soll der Takt fest vorgegeben werden, so muss gewärleistet sin, dass die Ladung rechtzeitig aufgebaut wurde, um ein zünden bei zu geringen Spannungen zu vermeiden. Auch muss man die Spannung begrenzen, damit nicht zu viel Ladung beim zünden umgesetzt wird und zu schäden führt.
Gruß
Elmar
surf_andre
14.01.2005, 19:19
hallo elmar
was passiert denn wenn zu wenig spannung da ist?
würde sagen das sie nicht zündet oder nicht die volle leistung hat.
oder was kann sonst passieren?
Hi,
eigentlich passiert nichts, ausser dass die Ladung irgendwo in der Schaltung abfliessen könnte, weil die Röhre nicht leitet. Aber bei unvollständiger zündung leidet die Blitzlampe. Wie schlimm das ist, weiss ich nicht, aber gleichmässig blitzen wird die nicht, wenn die bei einigen takten aussetzt.
Wenn Du eine Blitzlampe kontrolliert zünden willst, such Dir eine Schaltung für ein Zündwinkelstroboskop. Die sind genau dafür gezüchtet gezielt zu einer festgelegten Zeit zu zünden und das von 0Hz bis 50Hz oder mehr. Dafür wird die Schaltung komplizierter. Den Teil zur Zündsignalaufbereitung kannst Du aber weglassen und durch einen NE555 ersetzen.
Diese Schaltungen arbeiten natürlich mit 12V (Autobatterie).
Gruß
Elmar
P.S.:
Interessant wäre das ansteuern von der Stereoanlage. Also bei Basschlägen eine Blitzwelle auslösen. Auch kann man mehrere Röhren kombinieren und synchronisieren. So kann man die Helligkeit in Stufen steuern oder andere Effekte auslösen mit Farbfiltern oder verschiedenen Winkeln.
surf_andre
15.01.2005, 19:27
also bei googel habe ich über das zündwinkelstroboskop nichts gefunden...
hast du sowas vielleicht im ordner liegen ?
das blitzding soll nachher eine frequenz haben von ca 50 Hz.
und wird an 6V akku angeschlossen die spannung weiß ich schon wie ich die auf die 250V bekomme das ist nicht ganz das problem aber ob die energie für eine korrekte zündung reich weiß ich noch nicht genau... muß ich erst testen.
Die spannungsgeschichte habe ich mir aus einer schaltung vom "C" abgelinst, gibt da eine blitzelektronik für 6V aber das wird wieder über ne glimmlampe gesteuert und ich möchte es halt etwas genauer und schneller mit der ansteuerung des thyristors und evt. auf etwas variabel...
Hallo surf andre
ich hab da mal in einem einem alten Fotobastelbuch gestöbert, das ganze ist recht umfangreich hier ein paar Anregungen
http://de.geocities.com/postboxelektronik/box/blitz000.jpgThyristorzündung
mittels Fototransistor (für synchronen Zweitblitz )
http://de.geocities.com/postboxelektronik/box/blitz001.jpg
Zündspannungserzeugung aus vorhandenener Hochspannung (Glimmlampe dient als Bereitschafts anzeige)
http://de.geocities.com/postboxelektronik/box/blitz002.jpg
Hochspannungstransverter für 12 V
http://de.geocities.com/postboxelektronik/box/blitz003.jpg
Ladeabschaltautomatik
Um mit 50 Hz zu blitzen brauchst du aber eine Schaltung die die Kondensatoren noch schneller wieder lädt.
Etwa so :
Transverter--> Pufferkondensator--> Laderregler für Blitzkondensator--> Blitzkondensator--> Röhre und Auslöseschaltung.
surf_andre
15.01.2005, 22:43
@winni
danke erst mal. mal sehn was ich davon gebrauchen kann
ja ich werde mal schauen wie ich das am besten machen kann mir schwebt da schon was vor ....
wer das mkal in den pc bringen und Euch hier mal zeige dann könnt ihr mal was das zu sagen...
Hi,
was ist an der Glimmlampe falsch? Die zündet ziemlich regelmässig, wenn der Kondensator immer gleichmässig gefüttert wird. Du musst nur die Ladezeit verkürzen, also schneller mehr Energie reinpumpen, dann wird der Intervall kürzer. So kannst Du auch die 50Hz erzeugen.
Wenn es Dir nicht so auf die Blitzstärke ankommt, nimm eine Leuchtstofflampe. Einfach eine Diode rein und die flackert im 50Hz Rhytmus. Die Röhrenenden müssen aber geheizt werden, dafür einfach zwei Klingeltrafos an die Wendel anschliessen. Da die Drossel nicht mehr so stark wirkt (Induktiver Widerstand entfällt durch Gleichstrom) wird die Röhre auch extrem hell blitzen. Wenn der Verschleiss nicht so eine grosse Rolle spielt, ist das akzeptabel.
Gruß
Elmar
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