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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PWM one shot



Mugel
18.01.2005, 08:33
Hilfe! Suche dringend ne Schaltung für nen PWM der ZWEI Eingänge hat: einen für die Pulsbreite (absolut also z. B. 0 - 20 ms) und einen für die Synchronfrequenz ( 2- 60 Hz) d.h. der PWM ist nicht freilaufend und NICHT mit konstanter Frequenz.
In Digital kann ich das wohl , aber das ist (für mich) endlos aufwendig , sind so locker 10 Ics und da ich 4 Kanäle brauche käm ich auf 40 Ics was ich auf 80mm x 100 mm nicht mehr unterbringe.
Die analogen PWMs sind hypersimpel aber gibts die auch als one shot ?

Winne
18.01.2005, 08:53
Hilfe! Suche dringend ne Schaltung für nen PWM der ZWEI Eingänge hat: einen für die Pulsbreite (absolut also z. B. 0 - 20 ms) und einen für die Synchronfrequenz ( 2- 60 Hz) d.h. der PWM ist nicht freilaufend und NICHT mit konstanter Frequenz.
In Digital kann ich das wohl , aber das ist (für mich) endlos aufwendig , sind so locker 10 Ics und da ich 4 Kanäle brauche käm ich auf 40 Ics was ich auf 80mm x 100 mm nicht mehr unterbringe.
Die analogen PWMs sind hypersimpel aber gibts die auch als one shot ?Schau mal bei der AtTiny da solltest du passendes finden. .....2313

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2543.pdf

Mugel
18.01.2005, 09:28
Ja, ähem, danke. Vielleicht sollte ich sagen das ich Maschinenbauer bin, und von so nem programmierkrimskrams bisher keine Ahnung habe. Bin bisher bei basic electronics hängengeblieben also irgendwo zwischen den alten 2-transistor 6-18V schaltungen aus Elektor und maximal nem selbstgebauten Frequenzzähler.
Also ich arbeite mich notfalls gerne in son "modernes Zeug" ein, jedoch fand ich das IC IXPD 610 das sieht sehr Anwenderfreundlich aus wenngleich ich noch nicht weiss wie ich es ansteuern müsste (nicht die Hände überm Kopf zusammenschlagen!) und es offenbar noch nicht im Handel ist (R oder C oder RS).
Bei ATtiny scheint es keine Suchfunktion zu geben oder mein Browser versteckt diese.
Muss ich mich wirklich in die RISC oder so Technik einarbeiten?
Wimmer schluchz

Rudo
18.01.2005, 09:49
Muss ich mich wirklich in die RISC oder so Technik einarbeiten?
Wimmer schluchzDas musste selber wissen, ob du den Zustand noch 'bis zur Rente' durchstehen kannst :D
Es gibt unzählige Mikros mit PWM-Ausgängen, beispielsweise hat der Infineon C817A sagenhafte 21 Stück davon und wird demnächst nicht mehr hergestellt, weil zu altmodisch - beton ich jetzt nur deshalb, um anzudeuten, wie weit du schon vom 'Stand der Technik' weg bist - jedenfalls was die E-Technik betrifft ... ;) (nicht boes gemeint)

edgar
18.01.2005, 10:18
Hi,

vierzig ics! wenn du etwas ueberlegst kannst du mit max 10 auskommen...
NUR hast du nicht gesagt wie die eingaenge beschaffen sind.
Davon haengt viel ab....

ed

Anatec
18.01.2005, 11:09
greifen wir mal in die "Simpelbautrickkiste". Ein B555 als getriggertes Monoflop mit regelbarer Zeitkonstante. Solche Schaltungen kommen in der Modellbautechnik zur Regelung der Servomotoren zur Anwendung. Die einfachste Steuerung wäre ein Poti, wenns U gesteuert werden soll, wird das Pot durch einen Mosi ersetzt.

Gruß Gerd H

Winne
18.01.2005, 11:25
Ich glaube wir stellen erst mal wieder die Urfrage: "Was solls im Ganzen werden und wer solls wie bedienen?"

Sonst werden wieder tausend Ideen am Interresierten vorbei entwickelt.

Rahmenbedingungen als da wären: Stromversorgung, Leistung, gewünschtes Volumen, Nutzerschnittstelle, Ausgabeseitige Verwendung (Motoren, Schrittmotore,LED, Einzelantriebe)

soll die PWM syncron, complementär oder versetzt erzeugt werden?

oder brauchst du 4 getrennte PWM Kanäle mit unabhängigen Parametern?


Der Zweck bestimmt die Schaltung !

Mugel
18.01.2005, 11:41
Also konkret:

ich muss für einen Turbomotor einen Injector mit Kurbelwellenfrequenz ladedruckabhängig pulsen. Maximaler Duty cycle bei 60Hz: 80% .
Analoger Sensor, analoge Anpassung. Duty cylce bei 0,0 bar Ladedruck: 0%
Konvertierung in 8-bit wort möglich , analoge ausführung auch möglich.
Genauigkeit 5-8% vom max.wert reichen völlig.
Betriebsspannung: Bordnetz 13,8V typisch am besten mit Regler runter auf 10V um Netzstörungen zu kompensieren.
Die analoge Aufbereitung geschieht mittels OP-Verstärkern oder Komparatoren .
Einen 8bit AD-wandler hab ich schon auf nem Experimentierboard.
Versatz um 10% des Duty cycles ist egal. brauche wahrscheinlich sowieso 10% des Duty cycle um das Latch sorgenfrei zu laden-keinesfalls während der injector pulst, sonst rotzt der Motor. Habe also ca. 10% d.h.1,6 ms frei für handshakes oder wie das heisst. für elektronik schön langsam also.

Mugel
18.01.2005, 11:46
Ach ja: wenn ich 4 Kanäle ansteuere erhalten die natürlich das selbe 8bit wort oder denselben analogen Eingangswert , sind halt 4 Injektortreiber zeitversetzt für je 2 Injektoren ( V8-Turbomotor). Beachte: die Pulse überschneiden sich bei max. Dutycycle um locker 75% !!!

Aber ersma nur für einen Kanal, für den Anfang.

Winne
18.01.2005, 12:01
Kannst Du mal nen Impulsdiagramm für alle Kanäle mit den Wunschparametern daran und der vorhanndenen Signalableitug posten? Ich denke die Syncronisierung sollte gleich beachtet werden sonst steigt der Aufwand. Der µc sollte alle Kanäle quasigleichzeitig parammetrieren können oder im multiplex, das ist nicht das Problem auch nicht die Überschneidungen aber wie breit ist der gewünschte Ausgangspuls, soll der Opv als TP arbeiten und den Puls formen? Das erschiene mir zweckmäsig. Brauchst du hartes oder weiches Attack and Release (gewünschte Impulskurve)?

edgar
18.01.2005, 12:30
...darfst du vergessen : ohne MC (vielleicht auch mit..) gibt's da nur turbounterstuetzen Kurbelwellenbruch :) und karre im graben...

Ed

habe manchmal die vermutung,dass das fernsehen zu omnipotenzgefuehlen
fuehren kann

Mugel
18.01.2005, 12:34
Meinet Er?


1. Ich besitze keinen Fernseher.
2. Ich tune Autos in meiner Firma seit 9 Jahren: www. Davidpower.de

elmar
18.01.2005, 12:43
Hi,


Zunächst mal brauchst Du ein Rechteckförmiges Signal, dass die gewünschte Frequenz enthält. Wie Du das erzeugst, hängt von den verwendeten Sensoren ab.
Dieses Rechteckförmige Signal wandelst Du in ein Dreiecksignal um. Dazu verwendest Du am besten eine Schaltung, wie sie in diskret aufgebauten Signalgeneratoren verwendet wird. Da wird auch die Frequenz durch ein einstellbaren Rechteckgenerator vorgegeben und anschliessend zum Dreieck gewandelt. Dieses Dreieck wird anschliessend in einen Sinus umgewandelt. Mit dem Signalformwalschalter wird der Ausgang zwischen Rechteck, dreieck und Sinus umgeschaltet.
Du brauchst nur den Teil, der das Rechtecksignal in ein Dreiecksignal umwandelt.
Den Dreieck bietest Du einem Komparator an und lässt den das Signal mit einer vorgegebenen Gleichspannung (Deiner zweiten Grösse) vergleichen. Je höher die angebotene Spannung, desto weniger Anteile des Dreiecks sind grösser als diese Spannung und desto kürzer kippt der Komparator.

Zur Veranschaulichung habe ich im Anhang ein Diagramm gestrickt.
Blau ist der Dreieck, der aus der ersten Größe, der Frequenz gewonnen wurde. Violett ist die zweite Grösse, die Steuerspannung für die PWM. Der Ausgang des Komparators schaltet genau dann, wenn die momentane Dreieckspannung grösser ist als die Steuerspannung. Das Ergebnis ist gelb. Leider konnte ich Excel nicht beibringen, dass es auch werte gibt, die unstetig sind, also sind die Flanken des Ausgangssignal etwas "weich" dargestellt, tatsächlich ist es ein echter Rechteckimpuls.

Gruß
Elmar

elmar
18.01.2005, 12:51
P.S.:


und jetzt der Nachteil dieseer Schaltung:

Die mitte des PWM Impulses liegt in der Mitte des eingangsrechtecksignals vor dem Dreieckkonverter. Dadurch verschiebt sich der Startzeitpunkt des Impulses gegenüber den Eingangsrechteckflanken bei wechseelnden Frequenzen.

Bei den 08/15 PWM generatoren analoger Art kann man die ausgangsfrequenz nicht an eine Eingangsgrösse synchronisieren und zudem verändert sich auch die Ausgangsfrequenz, wenn man das Tastverhältnis verändert.

Mugel
18.01.2005, 12:58
Die Verschiebung des taktbeginns ist mir egal, aber meine Freqenz ändert sich von 2 Hz bis 60 Hz.

Kann ich einen einzelnen Impuls in ein saubers (na so auf 5%) Dreieck verwandeln oder muss das eine konstante Frequenz sein?

elmar
18.01.2005, 13:05
Hi,


mein Signalgenerator von Voltcraft ist ziemlich diskret aufgebaut. Da wird das Rechtecksignal auch erst mal in ein dreieckförmiges umgewandelt. Und danach in Sinus. Mit dem Scope sieht man das, da das ganze besonders bei der Sinusumwandlung einen heftigen Klirr aufweist, man kann die Spitzen des Dreiecks in den minima und maxima sehen. Aber der Dreieck sieht ziemlich sauber aus. Frequenzbereich des Teils geht von wenigen Miliherz bis zu 20MHz.

In der Elektor waren oft Bauanleitungen für so was drin. Nur leider habe ich keine passende Ausgabe zur Hand.

Gruß
Elmar

Mugel
18.01.2005, 13:28
Ich glaube wir stellen erst mal wieder die Urfrage: "Was solls im Ganzen werden und wer solls wie bedienen?"

Sonst werden wieder tausend Ideen am Interresierten vorbei entwickelt.

Rahmenbedingungen als da wären: Stromversorgung, Leistung, gewünschtes Volumen, Nutzerschnittstelle, Ausgabeseitige Verwendung (Motoren, Schrittmotore,LED, Einzelantriebe)

soll die PWM syncron, complementär oder versetzt erzeugt werden?

oder brauchst du 4 getrennte PWM Kanäle mit unabhängigen Parametern?


Der Zweck bestimmt die Schaltung !verdammich......mit anmeldung bei yahoo und dateimanager und killefit und weisdergeier......
ich kann ne email senden, fungiert besser weil das diagramm sowieso ohne text ist und inne email ist der text drin

Winne
18.01.2005, 14:02
ich glaube das geht da analog kaum noch

da wirst du wie bei der Zündung mit Kennfeldern arbeiten müssen. Sonst brauchst du ne Möglichkeit die Flankensteigung am Dreieck dynamiysch der Frequenz anzupassen, ist zwar nicht unmöglich aber aufwendig und sicher störanfälliger als Zahlen aus ner Tabelle abfragen .. Einmal rechnen immer wieder auslesen.

Winne
18.01.2005, 14:04
sorry ich muß mal weg fürn paar stundenaber hier gibts ja genug spezies

Mugel
18.01.2005, 15:05
Neee keine Zündung, auch kein kennfeld das ist ja gerade der gag dabei!

Jungs, ich hab ne analoge Einspritzanlage in meinem Ford und das Ding läuft GUT!
Könnte auch die Blackbox zerlegen und reverse Engineering betreiben.

Hab mir gesagt: DAS bisschen elektronik krieg ich auch noch hin.

Will doch nicht Siemens Konkurrenz machen.

Ausserdem fang ich mal ganz klein an: Nur ein Piggyback controller für positive Druckdifferenzen, ganz simpel ohne Kaltlauf, Leerlauf ,Teillast .......

CRAY
18.01.2005, 18:13
tach...

mit diesem wunderschönen und vorallendingen preiswerten pwm-ic könnte man(n) soetwas aufbauen:

tl494

http://focus.ti.com/docs/analog/catalog/resource/appnoteabstract.jhtml?familyId=398&abstractName=slva085

mit nen bischen drumherum noch und schon hat man variable frequenz und puls/pause.

cu
frank

elmar
18.01.2005, 18:39
Hi,

wieso brauchst Du dafür eine PWM? Musst Du nicht zu einem bestimmten zeitpunkt eine bestimmte Dauer einen Impuls auslösen?

Gruß
Elmar

Mugel
18.01.2005, 18:50
Hi,

wieso brauchst Du dafür eine PWM? Musst Du nicht zu einem bestimmten zeitpunkt eine bestimmte Dauer einen Impuls auslösen?

Gruß
Elmar
Genau: eigentlich zu einem x-beliebigen zeitpunkt einen Impuls bestimmter dauer auslösen.
Zeitpunkt: durch KW-Sensor
Dauer: durch analoges Signal bzw. dessen 8-bit wort

ansonsten geht die steuerung garnicht an was woher zu kommen hat...

elmar
18.01.2005, 19:12
Hi,



Genau: eigentlich zu einem x-beliebigen zeitpunkt einen Impuls bestimmter dauer auslösen.
Zeitpunkt: durch KW-Sensor
Dauer: durch analoges Signal bzw. dessen 8-bit wort

Wie jetzt? Zu einem festgelegten Zeitpunkt durch die Kurbelwelle oder X-Beliebig?

Ich gehe mal davon aus, dass es von der Kurbelwelle gesteuert werden soll, da alles andere keinen Sinn macht.
Löst die Kurbelwelle einen Impuls aus, so triggert das ein nichtretriggerbares Monoflop. Die Dauer, die das Monoflop dann den Impuls generiert hängt dann von der Einstellung des Monoflops ab. Der trick ist nur, dass das die Schaltdauer des Monoflops dynamisch einstellen zu können.

PWM kann man nicht synchronisieren. Die läuft frei vor sich hin mit ihrer eingestellten Frequenz und schert sich nicht um die stellung der Kurbelwelle.

Gruß
Elmar

Mugel
18.01.2005, 20:36
Genau.
So ein Monoflotsch hab ich schon digital realisiert, dann klappt das. Ist halt relativ aufwändig, ca 10 ICs weil einfacher kann ichs nicht (als Maschinenbauer) und dann kommt noch der Timer-Aufwand dazu : reset, latch laden, freigeben,triggern + die analoge Verwuselung, uns schon riechts nach Aufwand. jetz das ganze für 4 kanäle und ich brauche nen schaltschrank....

Winne
18.01.2005, 20:37
Also, ich denke in dem Fall hat Elmar Recht, aber vor allem Edgar. Das hört sich für mich zwar murksig an, aber bitte mach nen Monoflop mit varibler Impulslänge (ne555) mit FET im RC -Glied. Das Gate über OPAmp analog ansteuern, wer auch immer die Lademenge bestimmt. Triggern durch Kurbelwellenstellung. Das Ganze mal vier, fertig ist der Motortod! Ich hoffe du hast genug Motore für Deine Abstimmversuche.

Aber in nem µC -Forum werden die Zweifler solcher Ungefährüberndaumenbrechstangenmethode überwiegen. Rechtsfolgebelehrungen erübrigen sich da wohl. Gut Du kennst Dein Maschinchen und must deren Tolleranz kennen. Das ist nicht unser Job.

Ich würde mit µC (PWM) und aktiven Tiefpass nen Quasianalogsignal generieren. Der µC hat auch Analogeingänge. Und nicht nur die Dauer mit dem µC bestimmen sondern die Hüllkurve um die Impulsform zu optimieren und das Einspritzventil schonend zu öffnen und zu schliesen, sowie die Druckverhältnisse an der Düse und Kraftstofvernebelung in der Brennkammer zu Steuern. Aber da habe ich keinerlei Praxiserfahrung nur Theorie. Ich wollte vor 20 Jahren meine Mz so tunen, aber diskret hätte ich dafür nen Anhänger benötigt, deshalb fiel's aus. Später hatte ich keine Zeit mehr für solche Spielerein und heute keinen Bedarf mehr.

Rudo
18.01.2005, 20:37
Ein kleines 'Schaetzchen' vor der Mikroprozessor-Aera war z.B. der CMOS-Chip : MC 1 4536 B ;)

Nachtrag: mit google sofort zu finden :
http://24.17.121.14/DataSheets/MC14536.pdf

edgar
18.01.2005, 21:10
Hi,


jetzt muessen wir nur noch FRAU U fragen......


Ed

Rudo
18.01.2005, 21:19
Vielleicht wird se dieses hier anlocken ?
http://www.progforum.com/showpost.php?p=39050&postcount=11

edgar
18.01.2005, 21:29
isses die linke? :grin:

wenn es die rechte ist dann trinke ich ein viertel vom montalziner
wenn es die linke ist ,dann gibts 3 cc super attak

elmar
18.01.2005, 22:56
Hi,


PWM ist der falsche Begriff für Dein Problem. Du brauchst eine Impulsformung mit steuerbarer Impulsbreite.

Wie Winnie bereits gesagt hat, brauchst Du ein Monoflop, dessen Zeitglied Du steuern kannst. Dazu kann man den berühmten NE555 als Monoflop verwenden, der über sein RC Glied die Impulsdauer vorgegeben bekommt. Durch einen FET kann man die Ladezeit des Kondensators manipulieren und so durch eine Spannung die Impulsdauer festlegen.

Generiert die Kurbelwelle einen Impuls, so startet der den NE555, der seinen Ausgang für eine vorgegebene Zeit auf HIGh schaltet, unabhängig von dauer,, stärke und Form des Kurbelwellenimpulses.

Gruß
Elmar

Anatec
18.01.2005, 23:27
womit wir wieder bei meiner "Simpelbasteltrickkiste" von heute Vormittag wären. :D

Winne
19.01.2005, 07:23
Gerd

Du hast Recht. Es ist exakt Dein Vorschlag von gestern früh. Hatte mich wohl schon zu sehr auf µC eingeschossen und Dein Tip lag vor dem Ereignishorizont "Was soll des ganze?"

Mugel
19.01.2005, 08:38
Hmmmm......da habt ihr wohl recht, aber:

ich muss kurze Impulsbreiten präziser steuern als Lange (16 ms) die Impulsbreite muss immer auf ca. 5-8% genau sitzen UND: minimale Impulsbreite ist eigentlich "Null" aber aber 0,1ms sind ok, jedoch muss ich diese kurzen Impulse gut reproduzierbar hinbekommen . Ist das mit dem 555 drin? vielleicht mit nem digital geschalteten Widerstandsnetzwerk?

Ansonsten: aha! und Danke

Mugel
19.01.2005, 08:59
ach ja:

ich brauch einen Duty cycle von max 80% , das kann das 555 glaubich nicht, evtl. 2 stück parallel und abwechselnd triggern?

Winne
19.01.2005, 09:01
ach ja:

ich brauch einen Duty cycle von max 80% , das kann das 555 glaubich nicht, evtl. 2 stück parallel und abwechselnd triggern?
doch moment Kommt gleich

Winne
19.01.2005, 09:03
So hier eine kleine Hilfe zu Bauteildimensionierung.


http://de.geocities.com/postboxelektronik/box/555monflop.jpg


bin 3 stunden fort
cu

kann dir für 555 ausführlicher helfen
gibt auch 2 und 4 in einem chip

Winne
19.01.2005, 09:14
man kann C auch schneller laden als entladen mit Diode

und geschalteter Stromquelle, Senke.

Anatec
19.01.2005, 13:24
@Winne,
no Problem, so is das, sag heute mal einem auch ein Detektor macht Musik LOL.

@Mugel,
ein 555 kann mehr als du denkst. Die Wiederholgenauigkeit ist enorm, dafür wurde er konstruiert. Es hängt allerdings viel von der Randbeschaltung ab, Tk des verwendeten Kondensators, max Schwankung von Ub usw. 500KHz sind kein Problem, damit fabriziert er Rechtecke im 1µs Bereich. Es liegt im Grundprizip des 555 das er selbst auf Temperaturschwankungen kaum reagiert, da sich seine Schaltschellen parallel verschieben. Gerade Temperatur und Einfachheit spielen in der KFZ Elektronik eine große Rolle. Je weniger komplizierte Baugruppen, um so weniger kann zerschüttelt werden oder elektrisch ausfallen, so denke ich. Namhafte Autohersteller denken da anders. Nicht umsonst ist heute schon in 70% der Autodefekte die Elektronik der Verursacher.

Gruß Gerd H

Winne
19.01.2005, 13:34
hoppla in dem fall wird er definiert geladen und über den Openkollektortransistor blitzschnell entladen.

elmar
19.01.2005, 13:46
Hi,


bei kfz Elektronik gelten verschärfte Bedingungen. Steht der Wagen, so können Temperaturen von vielen, vielen Minusgraden auftreten, wird der Wagen gestartet, so steigt die Temperatur recht schnell auf 100°C und mehr. Hinzu kommen Feuchtigkeit, vibrationen und vor allem Störungen und insbesondere heftige Spannungsschwankungen durch das Bordnetz. Gerade im Startvorgang sinkt die Bordspannung auf unter 10V.

Da ist der gute, alte NE555 der ideale Kandidat. Betriebsspannungsänderungen ignoriert der, so lange die Spannung nicht allzu stark abgesunken ist. Temperaturschwankungen wirken sich auch nicht langfristig aus, nur extreme Temperaturänderungen innerhalb eines Schaltvorgangs wirken sich aus. Beim nächsten Schaltvorgang ist wieder alles "im Lot", wenn die Temperatur wieder halbwegs gleich bleibt. Bei "hohen" Frequenzen ist der Temperatureffekt minimal. 2Hz gehören hier schon zu den hohen Frequenzen, da die Temperatur wohl kaum mehrere zig °C pro Sekunde ansteigen wird.

Weitaus kritischer ist die externe Beschaltung des NE555. Hier ist darauf zu achten, dass die Elkoalterung sich nicht auf den Schaltvorgang auswirkt. Also wohlwollend dimensionierte Elkos zur Spannungsstabilisierung, aber im Zeitbestimmenden Schaltungsteilen sind keramische Kondensatoren vorzuziehen. Gerade im Motorraum, wo starke temperaturschwankungen die Elkos "müde" machen.

Und beim Aufbau sorgfältig löten. Redundanz wäre auch nicht schlecht, also bei einer 1-Layerplatine das Layout zusätzlich spiegelverkehrt auf die Bestückungsseite und beidseitig verlöten. Bei einem Leiterbahnriß durch Vibration bleibt die schaltung dann noch funktionsfähig. Warum die Autohersteller noch nicht auf den Trichter gekommen sind, bleibt mir ein Rätzel.

Gruß
Elmar

Winne
19.01.2005, 13:53
für sene frequenzen reichen mkt mehr al 100nF wird ernicht brauchen

wie siehts mit R aus Metallschicht(konstantan?) oder gleich Fet+opv+tempkomp ?

elmar
19.01.2005, 14:14
Hi,


für sene frequenzen reichen mkt mehr al 100nF wird ernicht brauchen

wie siehts mit R aus Metallschicht(konstantan?) oder gleich Fet+opv+tempkomp ?
Metallschicht ist ausreichend, sofern nicht in unmittelbarer Motornähe. Aber hier aufpassen, dass man sicherheitshalber weit unter der angegebenen Belastbarkeit des bauteils bleibt. Also Parallel- und/oder Reihenschaltung bei belasteten Widerständen. Parallelschaltung hat den Vorteil, dass bei Ausfall eines Bauteils nicht alles komplett ausfällt und sich die Tolleranzen nicht komplett addieren. Bei hohen Ohmwerten ist aber die Reihenschaltung vorzuziehen, da die Tolleranz bei grossen Widerständen grösser ist. Die % Angabe bezieht sich ja auf den Wert des Bauteils und ist bei 1MOhm natürlich tausendfach höher als bei 1kOhm.

Gruß
Elmar

Rudo
19.01.2005, 15:36
Nicht umsonst ist heute schon in 70% der Autodefekte die Elektronik der Verursacher. Hurra, die Telekomiker lassen mich wieder mitspielen :)
Autodefekte hab ich schon seit ca. 20 Jahren nicht mehr - also auch nichts Elektrisches, nocht nicht mal ein Glühbirnchen für Rücklicht oder Bremslicht.
Seit ca. 20 Jahren kauf ich nur noch japanische Autos - purer Zufall der Ereignisse ?

edgar
19.01.2005, 15:50
Rudo,

das war das richtige wort zur rechten zeit.
mein boxster >150000km kein el. prob
mein jeep >100000km kein el. prob

Ed

elmar
19.01.2005, 16:09
Hi,


kann ich bestätigen. Moderne Autos taugen nichts.

Passat BJ 1992 von Vati: 300.000 Kilometer, nur hin und wieder mal Probleme mit klemmenden Drosselklappen und mechanischen defekten wie Fensterhebermechanik, Innenbeleuchtungskontakten, eingefrorene Schlösser, eine gebrochene Hosenrohrklammer ...
Zentralverriegelung schloss zwei oder drei mal wärend der Fahrt ab, aber hat noch nie beim öffnen versagt.
Aber noch nie liegen geblieben, zumindest noch nie wo die Reparatur am Straßenrand länger als 10 minuten gedauert hat. Nie ADAC gerufen oder anderweitig Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

Vor vier Jahren hat er sich einen neuen Golf gekauft. Jetzt knapp über 60.000 Kilometer, aber schon sämtliche Ansaugschläuche erneuert, da ständig gerissen, Alarmanlage mehrfach repariert/getauscht, Zentralverriegelung ständig undicht (zischt) oder kaputt, Motor oft startunwillig, Zündtrafo während der Fahrt auf der Autobahn explodiert, ein Kreutzventil des ABS defekt (Bremsdruck entwich ungewöhnlich schnell), Kabelbaum scheuerte irgendwo -> die Sicherungen der Beleuchtung brannten dauernd durch. Lichtmaschienenlager defekt -> neue Lima, Stossdämpfer kaputt (beim Passat haben die 300.000km gehalten). Lüftungsklappen werden elektrisch gestellt und wimmern laut wärend der Fahrt, öfter mal einfach so die Batterie leer, Motor des öfteren stillschweigend im Notlaufprogramm, linke Antriebswelle hat beunruhigendes Spiel, usw. ...

Warum hat mein Vater den alten Wagen verkauft? Der könnte damit noch so schön glücklich durch die Gegend fahren, hätte er einfach die Antriebswellen tauschen lassen statt den Wagen zu verkaufen. (Übrigens auch 300.000 km alt)

Gruß
Elmar

Mugel
19.01.2005, 20:29
Ersma vielen dank für die Anregungen.

ich denk mal da mich Abgaswerte nicht zu interessieren brauchen (hehe) für Tuningmassnahmen versuch ich mal mit so wenig Elektronik wie möglich.

beachte: sogar bei einer Zentraleinspritzung sind trotz Lambda 1 Gemischunterschiede zwischen den einzelnen Zylindern von über 20% die Regel....und trotzdem läuft so ein Motor gut.

Also pfeif ich auf 8 bit Auflösung und bau mir ne analoge Schaltung die es vielleicht auf 3-5% Genauigkeit bringt. Reicht allemal. Für einen Turbomotor ist es eh fast egal ob er mit Lambda 0,85 oder 0,92 betrieben wird, hauptsache im fetten Bereich.

Der Gag ist nehmlich folgender: fast alle Sensoren arbeiten analog.Tja, dann kann ich auch analog weitermachen.

elmar
19.01.2005, 23:12
Hi,


die Lamdasonde sieht ja nur das Gesamtgemisch aller Zylinder nach der Verbrennung. Einzelne Zylinder werden nicht berücksichtigt.

Zentraleinspritzung ui. tolles Feature. So Rückständig ;)
Rover nennt zwei abwechselnd rotzende Einspritzdüsen übrigens "Multipoint Injection" Eins = Single, 2 = Multi, 3 = ?

Gruß
Elmar

Mugel
20.01.2005, 08:39
Tja, Rover ist da natürlich DAS Beispiel. Da ich beruflich praktisch ausschliesslich mit Motoren zu tun (und tunen ) hab kenn ich die Motörchen z.T. wie meine Westentasche. Hatten bis gestern wieder mal nen Morgan +8 hier dessen Motor wir überholt haben. Die Nebeltürken haben da einen Konstruktionsfehler eingebaut den wir korrigieren.

Wenn man als Fachmann sowas sieht drängt sich der Verdacht auf das gelegentlich am Reissbrett (das waren noch Zeiten, kenn ich selber)

etwas viel zu viel Guiness intus hatten.

Die Yanomami zählen auch so: 1,2,3, viele......no kidding