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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 24V-30kHz Rechteck in TTL-Level



Atomelektriker
01.03.2005, 17:15
Hat jemand ne Idee wie man aus 24V/rechteck mit 30kHz einfach auf einen TTL-Level mit gleicher f kommt?

Michael
01.03.2005, 17:28
Wenn das Signal asymmetrisch ist 1. mit einem Spannungsteiler oder 2. Vorwiderstand und Zenerdiode (ZD 4,7). Wenn es symmetrisch ist genau wie 1. und 2., nur noch eine Diode in Reihe zum Signal.

Michael

holgi
01.03.2005, 17:30
Mit Optokoppler umsetzen (ob die die Frequenz mitmachen weiß ich im Moment jetzt nicht)

Winne
01.03.2005, 17:33
Mit Optokoppler umsetzen (ob die die Frequenz mitmachen weiß ich im Moment jetzt nicht)
locker

holgi
01.03.2005, 17:39
Ah-ja, der 6N137 schafft 10Mbit/sek

Anatec
01.03.2005, 22:48
@Atomelektriker,
Einfach mit nem Spannungsteiler, würde Daniel Drahtlos sagen!
stellen wir Fragen>>
Sendeseite:
welche Last verkraften die 24V (10nA, 500kA)?
wird eine Potentialtrennung verlangt?
sind die 24V einigermaßen stabil?
ist ein gemeinsamer GND zulässig oder möglich?
sind die 24V unipolar oder bipolar?

Empfängerseite:
TTL sagt einiges aus, gut
wie hoch ist die Last? (1TTL Eingang, 1000 Eingänge)?

Mit diesen Informationen kann man dann ne echte Aussage treffen.

Gruß Gerd H

Atomelektriker
02.03.2005, 11:37
Hast Recht, etwas wenig Info von mir.

24V stabil und unipolar, bis 1,2A lieferbar, Last wird aber im zweistelligen mA-Bereich liegen. Gemeinsamer GND zulässig. Potentialtrennung nein.
Ein TTL-Abgang.

Winne
02.03.2005, 12:47
Ich bleibe bei Optokoppler am einfachsten und rückwirkungsfrei.

-Eingang Potentialfrei LED+Rv
-Ausgang Darlington Opencollector
-pullup im Zielsystem
-geringster technischer Aufwand
-schnell
-flankenstabil
-sicher
-Fehlerfortwirkungssicher
-sockelbar
-Service-freundlich
-bedingtpreisgünstig

das ist der ideale Pegelconverter für unidirektionale Applikationen

Anatec
02.03.2005, 23:38
@Atomelektriker,
also bei deinen Bedingungen stehen dir alle Varianten offen.
-Spannungsteiler, einfachste Variante, Aufwand> 2R, ca 40mW,
(Winne, was spricht dagegen?)
-Transistor als Pegelwandler, Aufwand> 3R, 1Transi, ca 2,5mW
-Optokoppler, Aufwand> 1Koppler, 2R, (Vorteile, wenn man sie denn braucht, siehe Winnes Posting, Nachteil der höchste Energieverbrauch aller Varianten, ca 115mW. Die Leistung hast du zwar dicke, aber wenns nicht so warm werden soll???)

Gruß Gerd H

Winne
03.03.2005, 10:08
@ anatec

natürlich spricht nichts gegen Spannungteiler, generell (außer der R nach Masse verreckt, dann 24 V an TTL.....:rolleyes: )

Aber als ServiceMensch habe ich oft erlebt, dass Gemeinsame Massepotentiale welche aus unterschiedlichen Stromquellen stammen bei den Signalen, durch Ausgleichtromschleifen zu verheernden Nebenwirkungen führen können. Und auch bei großen Distanzen in EMV belasteten Bereichen (Industieanlagen/ größere Gebäudekomplexe)
So hatte ich einen Aufzug der regelmäßig Montags stand, obwohl alles in Ordnung schien war der Überlastschutz aktiv, bei leerer Kabine :confused: . Ärgerlich war nur daß jedesmal der Portbaustein des Überlastsignalgebers durchgebrannt war. Ein Entkoppelrelaise beendete dies.

Was war passiert? Ich weiß es nicht genau. Den Fehler konnte ich nie in Flagranti erwischen. Aber es handelte sich um einen I/O-Treiber aus der Fahrzeuelektronik mit 48V Spannungsfestigkeit. Und die Adern zum Signalgeber verliefen über 50m im Hängekabel der Kabine mit allen anderen Steuer und Versorgungsspannungen(Ich habe das nicht projektiert, nur bauen müssen.). Warum es nur am WE passierte weiß ich nicht, ärgerlich war das es während einer Umbauphase im Altenheim, am anderen Ende der Stadt war und unmittelbar nach der Inbetriebnahme des Aufzuges, wähernd der Andere demontiert war........
Das hieß regelmäßig Notdienst am Montag in aller Früh um 4 Uhr. Sowas schaut man sich nicht wirklich gerne lange an und jedesmal 35 Km quer durch Berlin zum Chipwechsel. Gott sei Dank war der von Hause ausgesockelt:confused:.

Frag mich doch nochmal warum ich auf Potentialtrennung bei langen Leitungswegen stehe? Achso und wer 24 V verwendet hat meißt nen paar Meter zu überwinden, wie bei meinen Aufzügen auch alles 24 V (Sicherheitstskreise oft 220V)
Ist halt meine Marotte, aber ne begründete.

p.S: Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.

Michael
03.03.2005, 10:23
@ Anatec,

wiso bei der Transistorlösung 3 x R? Einen Basisvorwiderstand und einen im Kollektorkreis. Wohin gehört der 3. ?Wenn das Signal noch einmal invertiert werden soll, dann kommt der 3. ins Spiel. Abe dann brauchst du auch einen 2. Transistor.

Bitte aufklären!!
Michael

edgar
03.03.2005, 11:08
hi,

hinter den spannungsteiler am besten MIT optokoppler waere ein Schmitt Trigger sinnvoll,damit das ausgangssignal auch echte TTL eigenschaften hat.

ciao

Winne
03.03.2005, 11:53
high ed,
wie gehts den so
am Po
ist er schon zugefrohren?
oder hatt er sein Wasser verloren?

edgar
03.03.2005, 12:10
Winne ,

der PO ist fast trocken und unterkuehlt... -4°C.Dafuer haben wir jetzt kilometerlangen Sandstrand.....mit etwa 8cm schnee drauf.
Die bruehe,die sich ganz lahm bewegt friert bestimmt nichteinmal bei -20°C
...koennte man als frostschutzmittel abfuellen und exportieren!
machen wir einen Laden auf?
Deine Kuenste beim Schweissen haben mich beeindruckt!:)

ed

Winne
03.03.2005, 12:13
Winne ,

der PO ist fast trocken und unterkuehlt... -4°C.Dafuer haben wir jetzt kilometerlangen Sandstrand.....mit etwa 8cm schnee drauf.
Die bruehe,die sich ganz lahm bewegt friert bestimmt nichteinmal bei -20°C
...koennte man als frostschutzmittel abfuellen und exportieren!
machen wir einen Laden auf?
Deine Kuenste beim Schweissen haben mich beeindruckt!:)

ed


du hast mich noch nicht mit der elektrode zittern gesehen:p

Anatec
03.03.2005, 15:58
wiso bei der Transistorlösung 3 x R? Einen Basisvorwiderstand und einen im Kollektorkreis. Wohin gehört der 3. ?Wenn das Signal noch einmal invertiert werden soll, dann kommt der 3. ins Spiel. Abe dann brauchst du auch einen 2. Transistor.

@Michael,
es ist eine weit verbreitete "Unsitte" die Sperrwirkung eines nicht angesteuerten Transistors zum Schalten zu benutzen. (nur ein Begrenzungswiderstand in die Basis und er macht auf). Damit stellt sich der Transistor immer auf den max, möglichen Basisstrom ein und fährt entsprechend in die Sättigung. Beim Abschalten muß er erst mal die Ladung über den doch recht großen Basisvorwiderstand ausräumen ehe er sperrt, die Abschaltflanke wird verschliffen. Ein zweiter Widerstand B/E der doch viel kleiner als der B/C Widerstand ausfällt beschleunigt den Schaltvorgang enorm. Sollte die intergrierende Wirkung des Transistors auf Grund seiner inneren Kapazitäten auch beim Einschalten merklich auftreten, kann man über den B/C Widerstand einen kleinen C von wenigen pF zur Beschleunigung schalten.
Ein Widerstand mehr macht das Kraut nicht fett, aber der Transistor schaltet ordentlich und erreicht auch die Flankensteilheit die seine Grenzfrequenz vorgibt.
Aus der Vergangenheit, die Reströme der B/C Diode von Germaniumtransistoren waren teilweise so hoch, das sie mit nur einem Basiswiderstand nicht zum sperren zu bringen waren. Das Verhältnis Ib zu Ibr war so ungünstig, das man keinen Einzelwert für beide Zustände finden konnte. Da war ein Spannungsteiler zwingend notwendig.

Gruß Gerd H

Michael
03.03.2005, 16:14
Hallo Gerd,

leuchtet mir ein. Aber, ich bilde ja zusammen mit dem Basiswiderstand und dem BE-Widerstand auch einen Spanungsteiler. Das heißt, die Dimensionierung ist eine komplett andere richtig? Das mit dem Beschleunigungskondensator kannte ich schon.

Michael

Anatec
03.03.2005, 23:46
@Michael,

Das heißt, die Dimensionierung ist eine komplett andere richtig
Das ist richtig. Man rechnet mit einem Querstrom der in etwa um den Faktor 3 bis 10 größer ist als der benötigte Basisstrom. Je nachdem, inwieweit der Kollektorstrom schwanken kann. Moderne Si Transistoren haben in der Regel ein ß über 100, da fällt die erhöhte Steuerleistung kaum ins Gewicht, zumal die der erkaufte Geschwindigkeitszuwachs mehr Pluspunkte bringt.
Wenn ich allerdings ein Relais schalte, das eh langsam ist, komme ich auch mit einem Widerstand hin.
Atomelektriker schrieb 30kHz, da denke ich, er will ordentlich steile Flanken haben. Wenn die Nachfolgeschaltung ein flankengetriggertes FF ist, können verschliffene Flanken Probleme machen.

Gruß Gerd H