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hellraiser
09.03.2005, 10:08
Hi allerseits!

Gestern Früh wachte ich um 5:00 morgens in einer 10°C kalten Bude auf...
Das Ende der Geschichte war dass die Tag/Nacht Automatik unserer Zentralheizung für 5 Wohnungen ausgefallen ist.
Im Manuellen Betrieb funzt das Teil nun wieder übergangsweise.

Da ich aber sowieso mal vor hatte ne eigene Heizungssteuerung zu bauen stehe ich nun vor 2 Problemen die mir gerade ein wenig Kopfzerbrechen bereiten:

a) Ich habe 3 Temperaturmesspunkte an der Heizung (redundante Kesseltemperatur (2x PT100)) und Wasserspeicher (1x PT100).
Gibt es fertige Bauelemente (keine Hutschienenprügel für 130 EUR) die PT100 oder PT1000 in Zweidrahttechnik unterstützen?
Der Baustein sollte mir entweder direkt ein analoges Signal (Spannung) oder den Temperaturwert direkt digital anliefern.
Ich würde mit der PT-Geschichte gerne auf was fertiges zurückgreifen um Fehlerquellen auszuschliessen.

b) Es müssen von der Steuerung insgesamt 7 Pumpen und eben der Brenner geschaltet werden.
Das würde ich gerne mit einem Halbleiterschalter realisieren da mir bei Relais wahrscheinlich sonst auf die Monate/Jahre gesehen die Kontakte abbrennen...
Was kann ich da verwenden? Triacs mit vorgeschaltetem Optokoppler?

Hoffe ihr könnt mir da was weiter helfen.

Gruss, Malte

hellraiser
09.03.2005, 11:24
Habe eben ein wenig google gefragt...
http://www.analog.com/productSelection/pdf/AD693.pdf
Da gibt es auf der Seite 9 eine Beispielbeschaltung für dreileiterverschaltung eines PT100...
Sehe ich das richtig dass ich bei dieser Verschaltung an COM und Iin (Pin6 und 10) nur 12VDC Versorgungsspannung anlegen muss?
Ich kapiere das mit der komischen Loop nicht so ganz.

P2 (Pin16) sollte dann mein analoger Messausgang sein? Welcher Ausgangsspannungebereich? (ich frage jetzt einfach mal dumm, kann auch sein dass ich was übersehen habe)

heli
09.03.2005, 11:59
Der AD693 wird in der nähe vom pt100 angebracht.Das Ausgangssignal ist
dann auf dem Ausgangsstrom aufgeprägt.z.B: 0 grad C = 4mA;
104 grad C =20mA; Der Vorteil ist Das am Messort keine Stromversorgung benötigt wird und der widerstand der zuleitung zur Anzeige mit "ausgeregelt" wird.Das Ausgangssignal wird als Spannung am widerstand beim Netzteil abgegriffen.Nachteil : Nullpunkt ist bei 4mA und nicht bei 0.
solche Schaltungen werden eigentlich nur in der Industrie eingesetzt.
(Genormte MSR - Signale.)

Rudo
09.03.2005, 12:03
moin,
ich glaube, du denkst zu kompliziert.
Relais sind einfacher und robuster als Halbleiter, die Kontakte brennen nicht ab, wenn du 6A oder 10A Typen nimmst, ein Halbleiterrelais ist teuer und bringt erst was, wenn man sehr haeufig schalten muss.
Wenn du Pt (Platin) nimmst, dann hastest einfach, weil die schon linear sind. Nimm doch Pt1000 (d.h. 1000 Ohm), dann ist der Leitungswiderstand vernachlaessigbar. Dann brauchste nur eine Stromquelle fuer den Pt1000 und kannst den Spannungsabfall direkt in den MC mit A/D-Wandler einlesen (z.B. LPC900 von Philips hat 4 A/D-Eingaenge)

hellraiser
09.03.2005, 13:49
Also das mit den Relais ist ok. ich dachte nur das wirkt sich auf Dauer negativ auf die Kontakte aus, wenn es bei jedem einschalten ein wenig funkt ;)

Nehme ich mal an dass ich folgende schaltung als Konstantstromquelle für den PT verwende:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210253.htm

Dann habe ich theoretisch ja richtig gerechnet dass ich für RV=10K einsetze, 2x 0.7v Dioden verwende und als RE=350 Ohm einsetze um einen Konstantstrom von 2 mA als Ic zu erhalten.

Ich kapiere aber die Berechnung "Berechnung des max. Kollektorwiderstandes" nicht so ganz.
Woher weiss ich Ure? ist das UBat - Ube?
Geht mir darum ob ich als RC einen PT100 oder PT1000 verwenden kann...

Noch eine Frage: ist es Möglich die Spannung am PT dann direkt an einen ADC Eingang eines AVRs anzuschliessen? Oder verfälscht diese Messung dann evt das Ergebnis? Habe da irgendwo mal gesehen dass man da nen OPV dazwischen hängen soll/muss/kann (will ich nicht wenn es nicht sein muss ;)


Gruss, Euer Hobbyelektroniker ;)

AndreasH
09.03.2005, 13:58
Hallo,

ich habe mir Deine Sachen, mangels Zeit, nicht so genau durchgelesen habe nur was von Heizungssteuerung und AVR gelesen. Also sorry wenn es nicht passt.

Sie mal hier nach:
http://mikrocontroller.cco-ev.de/de/projekte.php

da gibt es eine Heizungsregelung mit dem AVR.

Villeicht hilft es Dir ja weiter.

Grüße
Andreas

Rudo
09.03.2005, 15:44
Nehme ich mal an dass ich folgende schaltung als Konstantstromquelle für den PT verwende:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210253.htm

Dann habe ich theoretisch ja richtig gerechnet dass ich für RV=10K einsetze, 2x 0.7v Dioden verwende und als RE=350 Ohm einsetze um einen Konstantstrom von 2 mA als Ic zu erhalten.

Ich kapiere aber die Berechnung "Berechnung des max. Kollektorwiderstandes" nicht so ganz.
Woher weiss ich Ure? ist das UBat - Ube?
Geht mir darum ob ich als RC einen PT100 oder PT1000 verwenden kann...vieel zu kompliziert die Schaltung
sowas macht man mit einem BF245A und einem Trimmer - fertig!
http://www.semiconductors.philips.com/acrobat_download/datasheets/BF245A-B-C_2.pdf

Noch eine Frage: ist es Möglich die Spannung am PT dann direkt an einen ADC Eingang eines AVRs anzuschliessen? Oder verfälscht diese Messung dann evt das Ergebnis?da musst du ins Datenblatt vom AVR gucken, wie hochohmig die Analogeingaenge sind (worst case). Dieser Eingangsstrom, der in den AVR fliesst dann halt nicht durch das Platin, der Wert geht dann von den 2mA ab stellt den Fehler dar.
Habe da irgendwo mal gesehen dass man da nen OPV dazwischen hängen soll/muss/kann (will ich nicht wenn es nicht sein muss ;)dann haste nicht mehr den Strom als Fehler sondern die Offsetspannung vom OP - kommt also drauf an, wie gross der Fehler durch den Eingangsstrom vom AVR ist

Michael Eggert
09.03.2005, 15:57
Hi!



Nehme ich mal an dass ich folgende schaltung als Konstantstromquelle für den PT verwende:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210253.htm


Warum nicht einfach LM317 + 1 Widerstand?
Beschaltung als Stromquelle gibts im Datenblatt zB auf Seite 19 ganz unten:
http://www.national.com/ds.cgi/LM/LM117.pdf
Kann bloß nicht weniger als 10mA - aber dafür hängts dann auch wenig von Fertigungstoleranzen und Temperatur ab.

Gruß,
Michael.

Winne
09.03.2005, 18:53
Ich habe vor sowas mit nem atmega32 zu realisieren.

folgende Dinge sind zu Regeln

-Therme mit Speicherladepumpe
-Pumpe für Solarpanele
-Speichertemperatur für WW und Heizung
-WW Zirkulationspumpe
-Mischventil für Fussbodenheizung
-Heizungspumpe für Zusatzheizung
-Heizungspumpe für Fussbodenheizung

vorhandene Messfühler:

-Solarpaneltemperatur
-Speichertemperatur für Solarregler
-Speichertemperatur für Heizungsreglung und Warmwasserbereitung
-Vorlauftemperatur für Fußbodenheizung
-?? Rücklauftemperatur für Fussbodenheizung

Steffen-Fricke
09.03.2005, 19:35
Hallo

ich habe vor einiger Zeit auch schon mal mit PT100 experimentiert. Das Prob bei den Sensoren ist das die Widerstandsänderung / °K nur sehr gering ist. Daher empfiehlt es sich einen Meßverstärker einzusetzen. Habe da auch eine Bauanleitung, man braucht jedoch eine symmetrische Spannungsversorgung.
Evtl. lässt es sich einfacher mit einer (Whetstonschen) Meßbrücke + OP realisieren.


http://www.gwebspace.de/steffen-fricke/docs/PT100_Widerstandswerte.pdf

http://www.gwebspace.de/steffen-fricke/docs/PT100Messverstaerker.pdf

Vielleicht hilft das ja ein wenig...</FONT></B>

hellraiser
09.03.2005, 23:39
@steffen
Ha, das ist doch mal was. Danke, das hilft mir weiter, es braucht ja nur 2 ICs und kleinschrott drumrum.

@winne
im prinzip ist so eine heizungssteuerung relativ einfach zu basteln denke ich.
einen mega8515 (hab noch ein paar davon rumliegen) wollte ich dafür verwenden.
Hat du dir eigentlich mal überlegt was passiert wenn der controller spinnt? oder tritt sowas nur in allen 1000 Haushalten mal ein?
Dachte nur an den worst case dass sich das ding aufhängt während der brenner läuft.
Bei 96-100°C im Kessel gibts dann ne interessante action :D

Das Projekt von mir ist eigentlich ähnlich komplex wie deine Anlage - anstatt fussbodenheizung und solarpanele habe ich halt 5 getrennte wohnungen zu steuern...

Vorhandene Sensoren und Aktoren:
-Therme mit Speicherladepumpe
-Temperatur für Nutzwasserspeicher und Heizkessel
-5 Stück Zirkulationspumpen für die 5 Wohnungen
-5 Relaisthermostate in den Wohnungen
-Nutzwasserzirkulationspumpe

Was ich noch dazu bauen möchte:
- Aussentemperatur
- Abgastemperatur
- Drucksensor Heizkreislauf

Steffen-Fricke
10.03.2005, 00:01
Für den 'Kleinschrott' sollte man an bestimmten Stellen auf jeden fall ausgemessene Widerstände verwenden, sonst wird der ganze Krempel sowas von ungenau...
Für den Abgleich hatte ich 20gang Potis, da musste man schon sensibel rangehen, ganz zu schweigen von Widerstandsschwankungen die durch Temperturänderung auf der Platine stattfinden. Aber es kommt ja bei der Heizung nicht auf's Grad genau an ;)
Die Temperaturwerte sollte man sich in einer Tabelle ablegen um die mühselige Rechnerei zu sparen. Aber was red ich, weist Du ja wahrscheinlich selber...

Winne
10.03.2005, 00:05
Die Brennwerttherme hat ne eigegene Sicherheitsschaltung.
In die werde ich mich hüten einzugreifen.
Desweiteren werde ich eine controllerunabhängige doppelt ausgelegte Sicherheit für die Fussbodeneizung vorsehen (TTL -NOR) verknüpft zwei Termofühler,welche der Pumpe über Sicherheitsrelaise mit 2 Schließern (Ruhestromschaltung) bei Tmax den Strom rauben. Was bei Aufzügen als sicher gilt, sollte dies auch bei der Fussbodenheizung sein. Auch "Die" kochen nur mit Wasser.
Deren max Temp.= 35°C. Das ist eigentlich alles, was bei mir heikel ist.
Auch an Deiner Stelle würde ich in die Brennersteuerung nicht eingreifen----> TÜV Verlust. Die Brenneranforderung wird eh für WW-Betrieb bei jedem Kessel extern ermöglicht. Da brauchst du nirgends eingreifen. Das genügt dem Rechner er fordert Wärme aus dem Kessel (der Therme) an und wenn der(die) liefert(so er kann und darf) sollte deine Kesselpumpe die fortschaffen. Die Therme hat ihre eigene Pumpe zur Speisung des Wäretauschers und wird über Tmax sowie eine Entlötsicherung überwacht. Aber das interressiert uns nicht da gehen wir und Du nicht ran.

Habe mich gerade durch TWI Interface des ATMega32(er hats on Chip) und noch nen Haufen andere Interfacec gewühlt und ne Menge übersetzt. Wenn du was brauchst frag ruhig. Vielleicht können wir das Projekt parralleL arbeiten.

Unschlüssig bin ich was Diplay und Tastatur angeht, wegen der vielen benötigten Ports vielleicht über IR und/oder extra µC via I²C für beides + RS232 oder LAN ?? (wäre mir das Liebste).

hellraiser
10.03.2005, 00:32
@steffen: ne, da hast du recht - aufs grad kommts nicht an +/- 6°C sind mir egal ;)

@winne:
bei der Heizung gibts so wie ich das gesehen habe keine sicherheitsschaltung.
Es handelt sich um einen Gasbrenner. Der ist gekapselt und hat eine zuleitung mit spannungsversorgung und schalteingang.
Der brenner selbst übernimmt auch das Zündungsgerümpel und das Öffnen des mechanisch gekoppelten doppelventils für die Gaszuleitung.
Von daher greife ich keineswegs in die Brennerschaltung ein (würde mir nicht im traum einfallen - unser schlafzimmer befindet sich direkt über dem heizraum ;)

Du meinst also es wäre versicherungstechnisch unklug wenn ich den brenner selbst ein- und ausschalte?
muss mal das kleingedruckte lesen ob da was davon drinne steht ;)

Naja, die weitere Möglichkeit die ich hätte wäre dass ich ein Unterbrecher-Relais in die Brennerzuleitung einbaue und somit verhindern kann dass der brenner anspringt (bedenke - in der jetzigen steuerung ist der Teil für die Nachtabsenkung im AR... usw...).
Wenn ich also nur einen Eingriff dahingehend mache dass ich höchstens verhindern kann dass die leitungen durch überdruck platzen oder die bude abfackelt gibts ja keine rechtlichen probleme, oder?

Pumpen kann ich dann ja immer noch ansteuern...
Und das Signal der bereits verbauten PT100 Sensoren könnte ich dann direkt mit dem controller einlesen (habe mal fröhlich an laufender steuerung rumgemessen. die PT Sensoreingänge liegen zwischen ca 70°C und 80°C Kesseltemperatur im Bereich von ca 1.0V und 1.7V - bei der grossen spannungsänderung frage ich mich allerdings was da für ne spannung bei 20°C rauskommt - mal ausprobieren...


Das mit dem TWI habe ich mir auch schon durchgelesen (für ein anderes Projekt)... Ist soweit klar wie's funktioniert...

Habe allerdings vor irgendwie an die Heizungsbox neben Display und ein paar Knöpfen noch nen RS232->Buskoppler oder ähnliches anzubauen, da es mich schon reizen würde das ganze haus in den nächsten 10 jahren so nach und nach mal zu vernetzen und so eine art schaltzentrale für allen kruscht einzurichten - aber das ist momentan noch zukunftsmusik.

Rudo
10.03.2005, 00:43
@ die froehlichen Heizungssteuerungsbauer :
braucht man bei Eurem Projekt nicht auch grosse Mengen an Schmiermitteln fuer den Schornsteinfeger ? :D

Steffen-Fricke
10.03.2005, 00:47
In dem Fall währe es sehr interessant eine art Datenlogger zu integrieren, um das Heizverhalten bei verschiedenen Heizkurven bzw. Vorlauftemperaturen zu ermitteln. Wichtig hierbei ist eine zusätzliche Erfassung der Raumtemperatur.
So kann man dann über die Zeit ermitteln welche Parameter am wirtschaftlichsten sind... Außentemp ist dabei auch immer wichtig !

Winne
10.03.2005, 00:52
@ Drahtkopf
Lass uns morgen weiterdenken.
Aber einen Brenner ohne Sicherheitsschaltung unabhängig von der Regelung darf es nicht geben. Das gäbe nie ein Tüv Siegel. wenn nur igendwo ne entlötsicherung ist die dem brenner abmurkst aber sie ist da, verlaß dich drauf, schongleich bei Gas. Und ne externe Anforderungsmöglichkeit auch und damit stehen alle Türen offen.

iss schon spät

PS: twi verstehen und bedienen ist zweierlei aber ich kanns jetzt. und soltest du ein eventuell vorhandenes JTAG nicht abschalten könne auch wi das geht weiß ich inzwischen

mann muss MCUCSR zweimal binnen4 takten bescheiben.

also



ldi r16, 0x80
out MCUCSR, r16
out MCUCSR, r16


Ein einziger Satz und wenn du den im Datasheet nicht findest kriegst du port c 2-5 nicht frei.
"Default JTAG on":mad:
Heute den halben Tag damit verbracht...... das vergess ich nie.

Steffen-Fricke
10.03.2005, 00:53
Rudo hat nich ganz unrecht...man sollte einen 'Prüfbetrieb' für den Schornsteinfeger vorsehen, sofern dies nicht direkt über die Brennersteuerung gewährleistet ist.

Es gilt die Einschaltzeit des Prenners / Tag zu minimieren...

Winne
10.03.2005, 00:59
@Steffen

Genau das soll bei mir rein, mit ner 64MB MMCard, um die Solarsteuerung so zu realisieren, daß nicht die Therme vor dem Panel her heizt und dieses deshalb nicht zum Zug kommt. So der jetzige nicht befriedigende Zustand. Und das der Grund für die Eigenentwicklung. Ferner will ich die energieengen berechnn und optmieren. das objekt steht in Rüdersdorf bei Berlin im Haus meines Bruders und ich bin in Bayern....

Winne
10.03.2005, 01:16
Schronsteinfeger Taste ist bei mir vorhanden in der Therme, die rühr ich nicht an. Nur deren externe Brauchwasseranforderung, da der Solarspeicher durch die Therme bei Temperaturrmangel zusatzbeheizt wird. Und hier liegt der Haken. Wird morgens geduscht fällt die Speichertemperatur und die Therme heizt den Speicher, egal ob das Panel in fünf Minuten soweit ist oder nicht. Das kann dann aber seine Wärme nicht mehr draufpacken.... Und hier setzt die Statistik und die Koeffizentenkalkulation ein. Die genaue Berechnung welche mir vorschwebt ist umfangreich und wird prognostizierend sein. Dabei spielen Momentantemperaturen statistische Mittelwerte für den Kalenderttag, Kurven der vorangegangen Tage und der momentane Temperaturanstieg im Panel eine Rolle Außerdem die Gewohnheiten und und Arbeitszeiten der Bewohner.

Steffen-Fricke
10.03.2005, 01:20
Während meiner Lehrzeit am Institut für Wärme und Brennstofftechnik (TU Braunschweig - IWBT) hatten wir im Rahmen eines Projektes eine kleine Solar-Anlage der Firma Solvis spendiert bekommen. Diese besteht aus aus einem ca. 1,5 x 3 m großem Kollektor, welcher im grunde nur ein isoliertes Alugehäuse mit oberflächenvergrößerter Kupferschlange ist, und einem 500 l Wärmespeicher mit integriertem Gasbrenner. Angeflanscht war eine kleine µC Steuerung mit LCD.
Das ding hat unsere Werkstatt (5x15x3m) geheizt und nebenbei noch Warmwasser gespendet. Wenn man im Winter mal sonnige Tage hatte ist der Brenner gar nicht angesprungen. Die Kollektrorrücklauftemperatur lag dann bei knapp 60°C.
Wir haben sogar einen Versuchstand mit einem Kollektor und 50 x 500W Halogenstrahlern aufgebaut, an dem dann die Studenten irgendwelche Kennlinien aufgenommen haben. War ne interessante sache, die Steuerung konnte auch mit verschiedenen Heizkurven programmiert werden (Nachtabsenkung, Wochenendabsenkung usw.). Im grunde könnte man sich eine solche Anlage relativ einfach selber basteln. Am wichtigsten sind ein ausreichend dimensionierter Wärmespeicher und eine gute Isolation aller Komponenten und Rohrleitungen. Man kennt das Prinzip ja vom schwarz angemalten Regenfass im Garten, welches als Dusche benutz wird...

Winne
10.03.2005, 01:24
@ die froehlichen Heizungssteuerungsbauer :
braucht man bei Eurem Projekt nicht auch grosse Mengen an Schmiermitteln fuer den Schornsteinfeger ? :D

Den Schornsteifeger geht nur der CO-Wert des Brenners und die Schornsteinfegertaste was an der Rest darf im Wurscht sein. Da ich die Therme nicht anrühre darf er dann mal dran riechen. Das wars. Wie ich mein Wasser durchs Haus jage geht ihn nichts an. Mein Kumpel hat Heizungsjedermannselbstbausätze abgenommen und in Betrieb gesetzt da bin ich öfter mit und hab mit rangelangt. Auch die Schornsteinfeger waren da total cool aber man sollte nicht versuchen sie zu ärgern . Dann gehts schon.

Winne
10.03.2005, 01:31
@Steffen

Die Solaranlage existiert schon fünf Jahre aber sie ist nicht effizient genug und darum geht es bei mir.
Eine Optimierte Steuerng.


Gute Nacht

Steffen-Fricke
10.03.2005, 01:34
egal ob das Panel in fünf Minuten soweit ist oder nicht. Das kann dann aber seine Wärme nicht mehr draufpacken.... An dieser stelle müsste ein Flexibles/intelligentes Programm greifen, man kann z.B. bei einer 'Wärmeanforderung' des Systems vorrangig den Kollektorkreis zuschalten, sofern die Kollektortemperatur > Kesseltemperatur * Faktor ist. Evtl. hilft hier auch ein zyklusartiges pumpen der Kollektorwärme wenn nicht genügend Sonnenenergie für einen konstanten Wärmefluß da ist. Was man hat das hat man ! Es hängt natürlich auch eine Menge von der Dimensionierung des Wärmespeichers und des Kollektors ab. Irgendwo sind halt die Grenzen gesetzt, die Frage ist nur wo...

hellraiser
10.03.2005, 12:08
winne:
Drahtkopf? lol ;)

Dann werde ich mal eine Skizze von der jetzigen Beschaltung anfertigen, dann lässt sich die Zusatzsteuerung besser planen.
Also stimmst du mit mir dann auch überein wenn ich die Steuerung original so belasse wie sie ist (inklusive eventuell vorhandener Sicherheitsabschaltung etc) und als einzigen Eingriff einen Unterbrecher zum Brenner einbaue um nachts in bestimmten Umständen das starten des Brenners zu verhindern?

Also ist es auch zulässig dass ich den Brenner über die vorgesehene externen Startanforderung an der vorhandenen Steuerung starten kann?

Das wäre perfekt, dann bräuchte ich mich nämlich echt nur noch um die Pumpensteuerung, Temperaturerfassung und Programmschaltlogik zu kümmern.

Da hast du recht mit dem TWI... wie gesagt. Die theorie kenne ich, nur praktisch angewendet habe ich es nicht (danke für den Tip!!)


@steffen:
Ja, die Schornsteinfeger-Befriedigungs-Taste ist vorhanden und die lang ich auch nicht an.
Datenlogger und Webschnittstelle für visuelle Darstellung / parametrisierung / manuelle Steuerung ist vorgesehen.
Es ist bereits ein Linux Server vorhanden der 24/7 läuft, der bekommt eine Verbindung zur Steuerung (erstmal via RS232 oder ähnliches und später wenn ich mit dem Hausvernetzen anfange eben über das Bussystem).

In meinem mittlerweile extrem beanspruchten Hirn springen unter Anderem stichworte wie Aussentemperaturabhängige Brennersteuerung herum.
Denn wenn es im Sommer aussen fast immer um die 20-30°C hat braucht der Brenner ja nur noch arbeiten wenn der Nutzwasserspeicher geheizt werden soll, also in dem Fall die Heizkreistemperatur ignorieren bzw automatisch auf Sollwert=Aussentemperatur einstellen.
Genauso passiert es wenn alle 5 Thermostate der Wohnungen kein schaltsignal für die Pumpen geben - in diesem Fall steht der Heizkreislauf still und muss nicht gefüttert werden.

Aber wie das in der Praxis dann am energiesparensten funktioniert zeigt dann ja das Messwert- und Steuerungsprotokoll :)

hellraiser
10.03.2005, 21:24
Habe mal Inventur gemacht heute (in dem Heizungschaos auf 4m² muss man sich erstmal zurechtfinden).
Und Ja: ich weiss dass ich phantasiesymbole verwendet habe ;)

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0001.jpg

elmar
10.03.2005, 22:55
Hi,


mein Vater hat vor über 10 Jahren die Leitung vom Heizungsnotschaklter aufgetrennt, da Stecker und Steckdose angebracht und eine billige ALDI-Zeitschaltuhr dazwischegesetzt. 10 Jahre lang ohne Probleme. Nur vor kurzem ist der Kessel kaputt gegangen und der hat jetzt eine Heizungsanlage mit Prozessorsteuerung und DCF-Uhr.

Hier im Haus ist seit fast 30 Jahren eine Außenfühlersteuerung in Betrieb, die das Gasmagnetventil per Relais schaltet. Funktioniert immer noch.

Moderere Heizungen mit Brenner haben doch ein Leistungsarmes Steuersignal, oder nicht?

Gruß
Elmar

Winne
10.03.2005, 23:57
hänge grad an der diplay steuerung und werde ers am WE dazu kommen. Sorry

hellraiser
11.03.2005, 00:35
@elmar: was meinst du mit "moderne heizungen...leistungsarmes steuersignal"?!

hellraiser
11.03.2005, 17:50
@winne:
Sag mal, wenn wir es gerade schon von TWI haben:
siehst du eine Möglichkeit mit dem TWI eine Buslänge von 100 bis 200 Metern hinzubekommen?
Ich stehe gerade vor dem Entscheid wie ich ein MultiMaster Bussystem mit möglichst wenig Leitungen hinbekomme bei dem das Protokoll hardwareseitig implementiert ist.
Dabei habe ich gleich an TWI gedacht, da die Zieladresse dann einen Interrupt auslösen würde wenn Daten empfangen werden.

Habe mir gerade RS485 angeschaut. Im Prinzip könnte ich einen MAX3440E nehmen und ihn an den UART vom AVR anschliessen. Dummerweise muss ich mir dann ein eigenes softwareseitiges Busprotokoll schreiben wozu ich verständlicherweise keine Lust habe...

Gibt es sowas wie Bustransceiver mit RS232 oder I2C schnittstelle, denen man eine Adresse geben kann unter der sie ansprechbar sind? wenn ja, kannst du mir einen Beispielbaustein nennen?

PS: bin derzeit daran die Pumpen für die einzelnen Wohnungen neu zu verschalten so dass ich diese später über die Steuerung kontrollieren kann.
Spätestens morgen gibts ein paar Bilder für die die es interessiert :)

elmar
11.03.2005, 18:31
Hi,

ich habe mal eine moderne Heizung gesehen, da ging der Strom direkt zur Wand und nur eine dünne Leitung zur eigentlichen Steuerung. Der Leistungsteil ist da offensichtlich im Brenner integriert.

Gruß
Elmar

hellraiser
11.03.2005, 18:47
So habe ich es vor umzubauen. Habe heute ein Gehäuse montiert in welchem die Relais und die Spannungsversorgung untergebracht ist. Von diesem Kasten aus gehts dann nur noch mit Steuerleitungen zum "Kasten mit Gehirn".

Ich kann ja schlecht die ganze Heizungsanlage rausrupfen und neu bauen (lassen), deshalb muss ich mich damit begnügen :)
Davon mal abgesehen: wenn die heizung auf den neuesten Stand gebracht würde bräuchte ich auch keine eigene Steuerung bauen ;)

Winne
11.03.2005, 22:47
@winne:
Sag mal, wenn wir es gerade schon von TWI haben:
siehst du eine Möglichkeit mit dem TWI eine Buslänge von 100 bis 200 Metern hinzubekommen?
Ich stehe gerade vor dem Entscheid wie ich ein MultiMaster Bussystem mit möglichst wenig Leitungen hinbekomme bei dem das Protokoll hardwareseitig implementiert ist.
Dabei habe ich gleich an TWI gedacht, da die Zieladresse dann einen Interrupt auslösen würde wenn Daten empfangen werden.

Habe mir gerade RS485 angeschaut. Im Prinzip könnte ich einen MAX3440E nehmen und ihn an den UART vom AVR anschliessen. Dummerweise muss ich mir dann ein eigenes softwareseitiges Busprotokoll schreiben wozu ich verständlicherweise keine Lust habe...

Gibt es sowas wie Bustransceiver mit RS232 oder I2C schnittstelle, denen man eine Adresse geben kann unter der sie ansprechbar sind? wenn ja, kannst du mir einen Beispielbaustein nennen?

PS: bin derzeit daran die Pumpen für die einzelnen Wohnungen neu zu verschalten so dass ich diese später über die Steuerung kontrollieren kann.
Spätestens morgen gibts ein paar Bilder für die die es interessiert :)


TWI ist I²C und wird nur aus patentrechtlichen Gründen nicht so genannt. TWI ist anders als RS232 adressorientiert und und Multimasterfähig.

Man kann es mit beliebigen Pins realisieren wenn diese in Opencolectorschaltung oder als Eingang geschaltet sind, und nur zur Signalausgabe den Bus auschchliesslich nach low ziehen. Ein stabiles High würde zum Kurzchluss auf dem Bus führen wenn ein anderer Teilnehmer nach low zieht. Die Pullups solten deshalb ca. In der Busmitte liegen und je länger der Bus um so hochohmiger ausfallen. Bei einigen µC (z.B. ATMEGA32) gibt es eine Hardwareunterstüzung für das Protokoll aber es gibt auch fertige Biblitoheken für belibige Portpins.

Zu den die möglichen Buslängen weiß ich nichts aber man könnte den Bus mittels Repaeter verlängern. Wenn es nicht auf Echtzeit ankommt. Alle Telegramme gehen immer nur zum nächsten Masterslave und beinhalten die Zieladresse im Datenpaket als Sekundärhaeder. Bei Eingang wird das Paket geöffnet, nachgeschaut ob der Sekundärheader für "mich" ist, und wenn nicht das gesamte Paket wieder geschlossen und unverändert zum nächsten Masterslave in Richtung der Zieladresse weitergeleitet.

Bernd
12.03.2005, 07:47
I2C wurde als Möglichkeit, 2-Draht-Kommunikation zwischen Bausteinen innerhalb eines Gerätes gebaut. Zunächst ist es auf Buslängen von einigen zig Zentimetern ausgelegt. Die maximale kapazitive Buslast ist 400pF, sonst schaffen es die Slaves nicht mehr, das Signal bei der Maximalfrequenz von 100kHz rechtzeitig auf Low zu ziehen (Fast-I2C hat wieder ganz andere Anforderungen, aber das ist für längere Strecken noch weniger geeignet).

Nun gibt es mehrere Repeater/Bus-Extender, die es erlauben, I2C-Signale auch über längere Strecken zu übertragen. Allerdings fügen die meist ein transparentes, aber eben nicht I2C-kompatibles Verlängerungsstück in den Bus ein, so daß man zwar vor und hinter der Verlängerung, aber nicht in ihrer Mitte Komponenten anhängen kann.

Ich bin bisher immer ganz gut gefahren, die [irgendwo auf den Philips-Webseiten vorgestellte] 2-MOSFET-Level-Shifter-Lösung anzupassen, so daß beide Seiten mit 3,3V arbeiten und der Bus nur etwas geboostet wird. Damit bekommt man einige Meter hin (bei mir war die längste Strecke, die zuverlässig mit 100kHz lief, ca. 15m).

nochn bißchen Literatur: http://www.standardics.philips.com/support/i2c/

hellraiser
12.03.2005, 17:39
Habe mich da gerade mal durchgewurschtelt und bin irgendwie zu dem schluss gekommen dass ich mich da noch näher informieren muss... denn das ganze ist nicht so ohne - es gibt einige sensorstationen die nicht nur von zeit zu zeit abgefragt werden sondern die unter gewissen umständen ein paket (warnung bei verlassen von sollgrenzen) zum hauptknotenpunkt schicken müssen.

Die meisten entfernungen zwischen controllern liegen im Bereich von 10-15m.
Wäre es praktisch möglich ein Point-to-Point Netzwerk über RS485 aufzubauen? Also quasi hat dann jeder Controller zwei UARTS (atmega oder sowas...) und physikalisch ist dann UART1 vom Controller 1 mit UART2 des Controller2 verbunden, UART1 vom Controller2 mit UART2 von Vontroller3 usw...?
Die Datenpakete die ich verschicke sind sowieso _immer_ 5 bytes gross...
Byte1 = Adresse des Zielcontrollers
Byte2 = Adresse des Funktionsregisters innerhalb des Zielcontrollers
Byte3 = Befehlscode
Byte4 = evt. zu übertragende Daten
Byte5 = evt. zu übertragende Daten

Würde das mit 9600 oder 19200 baud einigermassen störungsfrei funktionieren?
Bei "wichtigen" Paketen würde im Befehlscode ein urgent-bit gesetzt welches den Adressaten dazu bringt ein ACK zurück zu senden.

Bevor jetzt einer rumschreit: nein, die Laufzeit und Datenrate muss nicht gross sein.
Es reicht wenn ein 5-byte Paket von einem Ende zum anderen (es werden ca 50 dieser Knotenpunkte sein) <500ms benötigt.

elmar
12.03.2005, 19:17
Hi,


prefessionell macht das der LON Bus. Alles fertig zu kaufen, muss man nur zusammenstecken und konfigurieren. Teuer aber gut.

Dann bliebe noch der CAN Bus. Der kann bei Alarm Befehle über den Bus schreien, egal ob was anderes gerade sendet oder der Bus gestört ist (terminierung falsch o.ä.)
Prinziepell kann man auch alles via RS232 parallel (open C) miteinander verdrahten. Eine Hin und eine Rückleitung (Vom Master aus gesehen) und der Käse ist gegessen. Dazu ein Ethernetähnliches Protokoll und fertig. Gegebenenfalls das ganze mit 12 oder gar 24V aufblasen (über Pullup, Dioden zum entkoppeln) und es ist recht störungsarm. 300Baud dabei, das kann die PC Schnittstelle zum Überwachen/Debuggen und das Ganze ist recht Störunanfällig. Bei einer Heitung kommt es eben nicht auf die Sekunde an.

Möchtest Du auf Nummer Sicher gehen, so legst Du noch eine Alarmleitung. Jeder Client kann die auf LOW ziehen um die anderen zum Schweigen zu bringen und so eine wichtige Mitteilung machen. Bleibt die Alarmleitung mehrere Sekunden auf LOW, so kann man dann per Monoflop o.ä. einen Not-Aus machen.

Gruß
Elmar

Rudo
12.03.2005, 19:36
Wäre es praktisch möglich ein Point-to-Point Netzwerk über RS485 aufzubauen? Also quasi hat dann jeder Controller zwei UARTS (atmega oder sowas...) und physikalisch ist dann UART1 vom Controller 1 mit UART2 des Controller2 verbunden, UART1 vom Controller2 mit UART2 von Vontroller3 usw...?
...
Würde das mit 9600 oder 19200 baud einigermassen störungsfrei funktionieren?
...@ Malte,
siehste, ein paar Semester 'Hardware' waeren doch nuetzlich gewesen :D

elmar
12.03.2005, 19:50
Hi,


oder man macht es streng wissenschaftlich und reduziert das Problem auf einen Punkt. Und da kann man dann ohne schlechtem Gewissen sagen, dass die Kabellängen vernachlässigbar sind ;)

Geschirmte Telefonkabel haben 4 adern und sind billig. Sogar eine normale TTL kann man da schon irre lang machen. Einfach Zwei UARTs je µC und einen MAX232 dabei. Schon ist Punkt zu punkt auch über große Distanzen möglich. Stromversorgung der Clients kannst Du gleich mit drüberjagen, solange der Strom nicht zu groß wird.

Gruß
Elmar

Michael Eggert
12.03.2005, 20:10
Hi!




Also quasi hat dann jeder Controller zwei UARTS (atmega oder sowas...) und physikalisch ist dann UART1 vom Controller 1 mit UART2 des Controller2 verbunden, UART1 vom Controller2 mit UART2 von Vontroller3 usw...?



Und wenn auch nur einer davon ausfällt, ist die gesamte Übertragung unterbrochen - eine Tatsache, die schon dem "token ring" damals den Beinamen "Todesring" eingebracht hat. Die Grundidee ist ja nicht schlecht...

"Ein Token kreist bei Token-Ring-Netzen durch das Netzwerk. Durch die Konstruktion des Ringleitungsverteilers wird ein Token stets an den nächsten physischen Port weitergereicht. Möchte ein Computer Daten versenden, wartet er bis das Token ihn erreicht hat und hängt seine Daten an das Token an. Das Datenpaket kreist nun mit dem Token durch das Netz, bis es den Zielrechner erreicht. Dieser kopiert das Paket und kennzeichnet es als solches. Gelangt es dann wieder zum Sender, so nimmt dieser es vom Netz." (http://de.wikipedia.org/wiki/Token_Ring)

...nur in der Praxis kann einfach zuviel schiefgehen.


RS485 an sich ist schon ganz fein.. 50 Stationen * 5 Byte / 500ms = 4kbit/s. Mit 9k6 ist da eigentlich noch reichlich Luft, um per Master die Slaves der Reihe nach abzufragen "Willste was?". Und wenn nicht binnen ner ms eine Antwort kommt, wird der nächste aufgerufen, so entstehen die 500ms delay auch nur, wenn jeder grad was wollte.

Gruß,
Michael.

elmar
12.03.2005, 20:23
Hi,

für Token Ring gibt es Hubs. Die nehmen beschädigte (Karte spinnt) oder getrennte Stücke aus dem Netz. Nur leider hat das gegenüber Ethernet nun keine Vorteile mehr, da man ebenfalls Sternförmig verlegen muß. Und der Datendurchsatz ist im Mittel bei Ethernet höher, besonders dank Switch.

Gruß
Elmar

Winne
12.03.2005, 21:15
Seit ich mit LAN (Ethernetarbeite will ich nichts anderes mehr und hätte es am liebsten auch für jeden µC (Protokoll on Board siehe weiter oben dann) wären alle Probleme gegessen ich verstehe eh nicht wozu USB und all das Geraffel gut ist wenn man jedem Gerät ne IP verpast ist es doch egal was da für ein Kabel hingeht. Ein LANSwitsch fest aufs Motherboard (mit 4 Ports), welcher von der Standbyspannung versorgt wird. Fertig ist.

In der DDR gab es mal den Hang zu nem Standart InterFace Sternförmig Seriell
das war ne stromschleifengeschichte.

Bei CAN haben wir bei unseren Aufzügen permanent Ärger gehabt mit Busstörungen davon rate ich ab wenn die Leitungslänge 20m überschreitet oder Einstreuungen zu erwarten sind.
Gut funktionierten dagegen 1Wire Systeme selbst bei gröeßern Längen aber das waren alles auch 1Mastersysteme(soweit mir bekannt). wobei ich anneheme das die auch mit Opencollector arbeiten aber hier wäre mittels 2 bustreiber pro Port ne menge Möglich einziges Problem das timing aber das wäre einfach lösbar nach dem RC5 Code des IFR. Mal gleich was aufmale und zur diskussion stelle.

elmar
12.03.2005, 21:25
Hi,


USB hat aber den Vorteil, dass da die Stromversorgung gleich mit erledigt wird und das ganze IP-Geraffel entfällt. Also braucht nicht geroutet zu werden und trotzdem kann man viele Geräte am selben Bus haben.

Und dann gibt es noch Firewire, eigentlich überflüssig. Zwei inkompatible Systeme...

Gruß
Elmar

leech
12.03.2005, 21:41
CAN ist für längere Strecken tauglich und und hat einen guten Teil Protokoll bereits in Hardware integriert. Bauteile gibts bei Frau "R".

elmar
12.03.2005, 21:52
Hi,

CAN kann, muß aber nicht stabil arbeiten. CAN hat probleme bei starken einstreuungen (Aufzugsantrieb), Probleme bei offener Terminierung (bei einigen Autos gehen die Fensterheber etc. nicht mehr, wenn man das Radio ausbaut) und vor allem Probleme mit Brummschleifen.

Aber wenn man ordentlich plant und den Bus nicht auf dem Limit betreibt ist es eine feine und zuverlässige Sache.

Gruß
Elmar

Winne
12.03.2005, 22:07
Hier nun mein Entwurf zu Diskussion:

http://www.deviltronic.de/jpgs/private_RC5_Bus.jpg



Die Herren Wissenden sind aufgefordert zum Zwecke der Verbesserung konstruktive Kritik zu üben.

elmar
12.03.2005, 22:14
Hi,

kein Master-Slave Problem, Zweidrahtleitung reicht aus, keine Brummschleifen, offensichtlich keine Terminierung erforderlich (Wackelkontakte legen nicht gleich alles lahm) und man kann redundanz der Sensoren reinbringen.
Alles in allem sehr schön und einfach.

Gruß
Elmar

edgar
12.03.2005, 22:34
heizungssteuerung ist doch eine gemuetliche angelegenheit.keine eile noetig kein 19200baud,kein Lon...kein can noetig. Entweder stromschleife oder etwas rs422/485 (vierleiter)...sind erfahrungsgemaess gut fuer hunderte von metern...und folglich bombensicher innerhalb eines hauses.

Elmar wie weit bist Du mit dem ttl-wecker?
hellraiser,hast du kalte fuesse mangels heizung?
Winne,wie lange spielst Du schon mit avr mega32?

Schoenes WE an alle
Ed

elmar
12.03.2005, 22:38
Hi,


der Wecker ist noch in der Planung. Aber ich werde bald die ersten Teile bestellen.

Gruß
Elmar

Rudo
13.03.2005, 00:11
Hier nun mein Entwurf zu Diskussion:

http://www.deviltronic.de/jpgs/private_RC5_Bus.jpg



Die Herren Wissenden sind aufgefordert zum Zwecke der Verbesserung konstruktive Kritik zu üben.hi,
warum so exotisch ?
Ich hab z.B. noch RG58 C/U in den Waenden stecken (Ethernet 10MBit, koaxial 50 Ohm), die T-Stuecke samt Abschlusswiderstaende baumeln da auch noch rum, wo ein Rechner steht oder stand. Koennte man also reaktivieren. Meine Decken von einer Etage auf die andere sehen sowieso schon aus wie ein schweizer Kaese :D
Aber ohne Zwang wuerde ich kein Multimastersystem aufbauen - gibt ja noch andere schoene Freizeitbeschaeftigungen :)

Edit: RG58 C/U heisst das Kabel natuerlich

hellraiser
13.03.2005, 00:52
@ Winne: für die nicht-elektronik-studierten: was bedeuten die beiden dreiecke in den knotenpunkten? dioden?!


heizungssteuerung ist doch eine gemuetliche angelegenheit.keine eile noetig kein 19200baud,kein Lon...kein can noetig. Entweder stromschleife oder etwas rs422/485 (vierleiter)...sind erfahrungsgemaess gut fuer hunderte von metern...und folglich bombensicher innerhalb eines hauses.
Ed
Hm. dachte ich mir auch. für die Heizungsgeschichte brauche ich auch kein Multimaster. Die Frage mit dem Bussystem war eher darauf abgezielt wie ich nachher die Heizung UND diverse andere Sachen im Haus mit einem Bus koppeln kann. und der muss dann multimaster fähig sein.

Aber mal hallo. die Sache mit dem "Emergency" Draht die elmar da in den Raum geworfen hat klingt ziemlich interessant.


hellraiser,hast du kalte fuesse mangels heizung?
Jepp. hatte ich ;)
Habe jetzt die Pumpensteuerung komplett neu gabastelt heute...
hier mal zwei Bilder vom fertigen Kruscht...
Im ersten Bild sieht man die 5 Relais auf der linken Seite für die Pumpen.
Habe das ganze jetzt mal so ausgelegt dass ich den schrott nachher mit dem controller steuern kann.

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0002.jpg

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0003.jpg

Winne
13.03.2005, 10:36
@ edgar

habe ihn Anfang des Jahres bei Reichelt bestellt aber erst Mitte Februar angefangen mich mit seinen Details zu beschäftigen. Er bietet ziemich viele Features



Features


• High-performance, Low-power AVR® 8-bit Microcontroller


• Advanced RISC Architecture


– 131 Powerful Instructions – Most Single-clock Cycle Execution


– 32 x 8 General Purpose Working Registers


– Fully Static Operation


– Up to 16 MIPS Throughput at 16 MHz


– On-chip 2-cycle Multiplier


• Nonvolatile Program and Data Memories


– 32K Bytes of In-System Self-Programmable Flash


Endurance: 10,000 Write/Erase Cycles


– Optional Boot Code Section with Independent Lock Bits


In-System Programming by On-chip Boot Program


True Read-While-Write Operation


– 1024 Bytes EEPROM


Endurance: 100,000 Write/Erase Cycles


– 2K Byte Internal SRAM


– Programming Lock for Software Security


• JTAG (IEEE std. 1149.1 Compliant) Interface


– Boundary-scan Capabilities According to the JTAG Standard


– Extensive On-chip Debug Support


– Programming of Flash, EEPROM, Fuses, and Lock Bits through the JTAG Interface


• Peripheral Features


– Two 8-bit Timer/Counters with Separate Prescalers and Compare Modes


– One 16-bit Timer/Counter with Separate Prescaler, Compare Mode, and Capture


Mode


– Real Time Counter with Separate Oscillator


– Four PWM Channels


– 8-channel, 10-bit ADC


8 Single-ended Channels


7 Differential Channels in TQFP Package Only


2 Differential Channels with Programmable Gain at 1x, 10x, or 200x


– Byte-oriented Two-wire Serial Interface


– Programmable Serial USART


– Master/Slave SPI Serial Interface


– Programmable Watchdog Timer with Separate On-chip Oscillator


– On-chip Analog Comparator


• Special Microcontroller Features


– Power-on Reset and Programmable Brown-out Detection


– Internal Calibrated RC Oscillator


– External and Internal Interrupt Sources


– Six Sleep Modes: Idle, ADC Noise Reduction, Power-save, Power-down, Standby


and Extended Standby


• I/O and Packages


– 32 Programmable I/O Lines


– 40-pin PDIP, 44-lead TQFP, and 44-pad MLF


• Operating Voltages


– 2.7 - 5.5V for ATmega32L


– 4.5 - 5.5V for ATmega32


• Speed Grades


– 0 - 8 MHz for ATmega32L


– 0 - 16 MHz for ATmega32


• Power Consumption at 1 MHz, 3V, 25°C for ATmega32L


– Active: 1.1 mA


– Idle Mode: 0.35 mA


– Power-down Mode: < 1 µA


die natürlich beherrscht seien wollen. Die Standartports sind easy aber durch die integrierten Intrerfaces und deren Steuerregister muß man sich echt wühlen. Was dumm ist, die Benutzung der Intervaces klaut jedesmal eine entsprechende Anzahl von Portpins. Da die externe Hardware nicht erkennen kann wie der Portpin gerade genutz wird ist das Pinsharing recht einseitig und der Anwender muss sich auf eine Nutzung festlegen oder weiter Pins opfern, um mittels Bustreiber respektive Decoder und/oder Chipselekt die Daten in die gewünschte Richtung zu schicken.
Außerdem muß man z.B. für den TWI diverse Flags und Statuscode benutzen um etwas brauchbares zu erziehlen und kann nicht wie bei Bitbanging davon ausgehen das es schon klappen wird.
Die JTAG welche default on ausgeliefert wird setzt 4 PortC Pins auf statische Werte, wenn sie nicht genutzt wird. Und man muß erst, um PORT C freizubekommen, in einem Nebensatz des JTAG- Abschnittes, herausfinden wie man sie deaktiviert. Man soll es tun steht da und ganz nebenbei
man kann das betreffende Bit im MCUCSR nur ändern in dem man MCUCSR 2mal binnen 4 Takten beschreibt. Das kann für eine Hochsprache schon knapp werden in C geht es gerade noch. In Assembler ist es leicht. Aber wer den Abschnitt zur JTAG nicht ließt bekommt Port C nie in den Griff.
Kurz gesagt man muss sich echt durch die Gedanken der Erfinder quälen und nicht nur einmal, da das Datenblatt die Nutzng der Hardwaremöglichkeiten zwar auf über 300 Seiten umfassend beschreibt. Es aber an Standart Applikationsbeispielen mangelt. Und so muß man denn, das Fahrrad neu erfinden oder jemanden kennen der dies schon hinter sich hat. Es braucht seine Zeit , auszuprobieren, ob man das Datenblatt und seine Ausführungen richtig verstanden hat. Einige Standartroutinen mehr hätten sinnvoller Weise ins Datenblatt Aufnahme finden sollen Die paar Seiten mehr hätten es nicht schwerer werden lassen.



About Code


Examples


This documentation contains simple code examples that briefly show how to use various


parts of the device. These code examples assume that the part specific header file is


included before compilation. Be aware that not all C Compiler vendors include bit definitions


in the header files and interrupt handling in C is compiler dependent. Please


confirm with the C Compiler documentation for more details.



@ Malte
also die Dreiecke symbolisieren einfache Signalverstärker(sogenannte Bustreiber) und sind beim ATMega quasie schon intern an einem Pin beide vorhanden aber der darf max 6 V. Wenn man aber längere Strecken zu überwinden hat sind auf Grund der Leitungswiderstände und -Kapazitäten höhere Pegel bei höheren Pullupwiderständen angezeigt, um bei geringen Strömen die Pegel sicher trennen zu können und die Flanken der Impule sauber erkennen zu können.

elmar
13.03.2005, 10:48
Hi,

ein Dreieck bedeutet in der Regel ein Verstärker. Das Dreieck gibt die Richtung an, in die Verstärkt wird.
Es muß nicht unbedingt ein Verstärker sein, kann ja auch abschwächen oder neutral sein (V=1:1). in dem Fall wären das dann gewöhnliche Dioden.

Hier ist ja nur ein Prinzipschaltbild, das kann also alles mögliche sein. Wenn ich so drüber nachdenke würde da ein Max232 oder Max 233 gut reinpassen. Der würde die Richtung vorgben, also was Sender und was Empfängeranschluß ist und auch den Pegel schön hochziehen um einen möglichst großen SPannungshub hinzukriegen. Zudem ist der Max232 ja darauf gezüchtet den µC zu schützen und überspannungen von ihm fernzuhalten.
Natürlich könnte man auch Optokoppler verwenden.

Auch muß es kein Multimastersystem sein. Das Protokoll ist ja immer noch beliebig. Das einzige Problem hier ist die Taktrückgewinnung, da immer nur ein Impuls beim umpolen der Spannung durchgelassen wird. Aber man könnte vermutlich ohne Probleme die UART des µCs verwenden, solange man die Baudrate im richtigen Rahmen hält.

Das mit dem Alarmdraht ist ganz einfach. Ein µC, der was dringendes zu melden hat, kann diese Leitung ziehen und unterbricht so die gesammte Kommunikation auf dem Bus. Sämtliche µCs überwachen den Draht und hören sofort auf zu senden, wenn der Alarmdraht gezogen wird. Man kann auch eine Logikschaltung einsetzen, die auch bei Fehlfunktionen alle anderen µCs vom Netz nimmt - bis auf den Master und natürlich sich selbst.
Sollte der Alarmgebende µC feststellen, dass er nicht beantwortet wird, so kann er die Leitung weiterhin ziehen und so eine Notausfunktion auslösen. So kann man einfache Schaltungen (ohne µC = absturzsicher) dazu bringen verschiedene Aktionen auszulösen wie Brenner aus, Pumpen aus, Ventile zu.
Auch kann man die Leitung von µC losen überwachungsschaltungen ziehen lassen, die z.B. auf Übertemperatur, Rohrbruch, etc reagieren. Zwar kann der Master damit nichts anfangen und der Bus ist blockiert, aber nach kurzer Zeit greifen ja die Notschaltungen.

Gruß
Elmar

Winne
13.03.2005, 12:16
Wegen der Taktrückgewinnung würde ich den RC5 Code verwenden. Der garantiert für jedes Bit einen Impuls.
egal ob 0 oder 1 gesendet wird. Es kommt nur auf seine zeitliche Position an. Multimaster wäre auch möglich wenn es ein festes protokoll gibt. Die koaxialleitung gewährleistet einen Informationsübertragungsraum der den IFR-Kanal ersetzt. Da ich mit C's entkoppele sind Störungen durchfesthängende ptentiale oder ohmsche anteile weitgeehnd ausgeschlossen interresant ist nur das die impulsflanken identiiziert werden . das geht mit zunehmender Datenrate. Dann ganz gut, da 75 Omh kabel für etliche Hundert Megahertz optimiert sind. nicht umsons war das alte LAN (T-Net 10) auf Koax aufgebaut, bevor die potentialunabhängigen Differenzspannungssysteme wie CAN, USB, Ethernet (10/100) entwickelt wurden.

edgar
13.03.2005, 15:41
Hi,

dem www.Hellraiser.de (http://www.Hellraiser.de) :) wuensche ich stabile Waerme....

und Dir ,Winne ,viel Erfolg mit dem 32er....sicher kennst Du www.mikrocontroller.net (http://www.mikrocontroller.net) , das Nest der AVR-Leute....ich habe gerade
so viel Arbeit,dass fuer MC nix uebrigbleibt.....aber der letzte Schnee in
den Alpen hier war gestern Sptze zu fahren...Snowboard & Ski.

ed

hellraiser
13.03.2005, 16:26
dem www.Hellraiser.de (http://www.Hellraiser.de) :) wuensche ich stabile Waerme....
hihi. jepp die habe ich momentan. wart mal ab bis es zum totalausfall kommt wenn ich mit der AVR steuerung soweit bin ;)

PS: nicht hellraiser.de... www.angepisst.de (http://www.angepisst.de)

:D

elmar
13.03.2005, 16:48
Hi,


vergiss eine groszügige manuelle Handsteuerung nicht. Also sollten brenner und Pumpen nach wie vor per Hand eingeschaltet werden können.

Bei meiner Anlage unterbricht die Außenfühlersteuerung nur den Strom zum magnetventil. Ein PT100 am Vorlauf sowie eine mechanische Uhr für die Nachtabsenkung und das war es schon.
Das Kesseltermostat ist auf 90°C eingestellt, auch bei Versagen (hängendes Relais o.ä.) kocht der Kessel nicht über. Bei Versagen einfach die Steuerung überbrücken und das Kesseltermostat runterdrehen.

Wichtig ist übrigens die "Schornsteinfegertaste" um die Anlage auf Volldampf zur Abgasmessung zu schalten.

Bei der Pumpe ist wichtig zu wissen, ob die einen eigenen Fühler hat. Der muß gegebenenfalls überbrückt werden, sonnst kommt es im Übergangsbetrieb schnell zu Problemen. Der Kessel kühlt unter 40°C ab, die Pumpe denkt der Kessel ist aus und schaltet sich ab. Wenn der Kessel wieder heizt, so dauert es recht lange bis die Wärme die Pumpe erreicht und diese wieder einschaltet.
Bei mir ist der PT100 hinter der Pumpe, der Kessel heizt etwas sehr hoch bevor die Pumpe anspringt, dafür gibt es keine langen Pausen in denen alle Heizkörper ausfallen. Die alte Pumpe hatte halt keinen Sensor...

Gruß
Elmar

hellraiser
13.03.2005, 18:43
Immer noch das psychische Problem mit dem Erfassen der beiden PT100 Sensoren.

Habe jetzt mal ein Layout für den Messverstärker gebastelt und kann mit zwei Punkten nicht so wirklich was anfangen.

1)http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0004.gif

Was sind das für Dioden und der Kondensator?
Kann ich da stinknormale 4001er Dioden verwenden? Wie sieht es mit dem C aus? 1nf?


2)
http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0005.gif

Und da verstehe ich nicht wo ich an dem IC die +12V und -12V anlegen soll???
Habe einen LM324 4fach OP geplant, der hat aber nur V+ und GND (wobei ich V+ auf +5V gelegt habe)
Kann es sein dass ich V+ auf +12V und GND vom LM324 auf -12V legen muss???

Gruss, Malte

hellraiser
13.03.2005, 18:47
@ elmar:

ja, da mach ich mir keine Gedanken.
es sieht momentan so aus:
- 2x mechanischer temperatursensor am Kessel, der übernimmt auch die manuelle steuerung (temperatur im sollbereich halten und notabschaltung bei übertemperatur)
- 2x PT100 sensoren an der selben stelle (kessel) - die gehen zur defekten Heizungsautomatik
- 1x PT100 Sensor direkt im Wärmespeicher (dort habe ich auch noch ein manuelles thermometer zum späteren abgleichen des PT100.
Die manuelle steuerung hat auch die besagte schornsteinfegertaste.


Was ich ändern werde: defekten automatikteil rausreissen (modular) und gepflegt entsorgen.
An dessen stelle tritt dann eine selbstbausteuerung, sofern ich es denn in diesem jahrhundert noch schaffe drei poplige PT100 sensoren (der dritte kommt dann nach draussen) sinnvoll an meinen AVR anzuschliessen.

edgar
13.03.2005, 19:05
Hallo Hellraiser,

habe eine Schaltung fuer Deine PT100 gefunden,die Du ohne probleme nachbauen kannst.

http://www.edn.com/contents/images/90168f1.pdf

Ciao
Ed

hellraiser
13.03.2005, 19:32
Nunja. das sieht interessant und genauso einfach aus. Problem ist nur: wo bekomme ich den krempel her? der Regulator ist bei R und C nicht lieferbar, kostet dafür bei F 8 Euros.
Und der OP ist mit 3 Eu's als einzelner OP dann doch sehr überteuert.
Wenn ich mir das mal hochrechne komme ich auf 3*14 = 42 Euronen nur für die paar ICs...
nene... was ist bloss los mit der Welt...

Habe eben auch nochmal rumgegoogelt.
Was haltet ihr von LM75? kost fast nix und kann via I2C angesteuert werden.
0.5°C Schritte bei einem Temperaturbereich bis max. 125°C - wenn ich diese Temperatur an einem der drei Messpunkte erreiche ist vorher eh schon was ganz anderes kaputt gegangen, dann käme es auf die paar Euro für die sensoren auch nicht mehr an ;)

Vorteil bei dem ding: als SMD Variante kann ich die pins leicht umbiegen, kabel dran und in ein stückchen schlauch einschrumpfen. Somit hätte ich auch was stabförmiges mit max 5mm durchmesser - das passt wunderbar in die bohrungen wo jetzt die PT100 stäbe drinne stecken.

Ausserdem muss dann nix justiert werden und ich könnte die 3 Sensoren zusammen an den AVR anschliessen. 5m I2C bus müssten bei niedriger datenrate ja wohl drin sein...

edgar
13.03.2005, 19:55
Ja da hast Du recht,

die teile im schaltplan sind zu luxorioes.Banale teile wie LM358 und 78L05
reichen da bestimmt.
.....aber Du hast doch die Schaltung von http://www.thesunscreenman.com/download/msy0000.pdf

ist die nicht gut genug?...nicht +/12V stromversorgung vergessen sonst geht sie nicht....

jede stabile Loesung ist OK...muss (sollte) eben jahrelang halten...
ed

hellraiser
13.03.2005, 20:58
Den zuerst genannten Messverstärker würde ich ja verwenden (vergleiche mal den bauteilpreis. da bekomme ich für 10 statt 45 EUR 3 Messverstärker zusammen.
Aber du hast meine Frage ja auch nicht gelesen. Ich fragte schliesslich, wo denn die +-12V angeschlossen werden. ;)

Aber danke für den Tip mit LM358, hätte es noch an der anderen Stelle gesucht.

elmar
13.03.2005, 21:13
Hi,



1)http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0004.gif

Was sind das für Dioden und der Kondensator?
Kann ich da stinknormale 4001er Dioden verwenden? Wie sieht es mit dem C aus? 1nf?


Die dioden verhindern über bzw. unterspannung (negative Spannung) und leiten die in die Stromversorgung ab. Damit das auch gelingt muss man den maximalen Strom begrenzen. Das macht der Vorwiderstand. Wenn die Dioden sperren, also das Eingangssignal zwischen -0,7V und 5,7V liegt, so zieht nur der A/D Eingang Strom. Und da hochohmig zieht der fast nichts. Dadurch gibt es auch fast keinen Spannungsabfall am Vorwiderstand (U=R*I), der ist im normalfall sozusagen gar nicht da.
Der Kodnensator schluckt hochfrequente Signale, die den A/D beim wandln stören könnten.



2)
http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0005.gif

Und da verstehe ich nicht wo ich an dem IC die +12V und -12V anlegen soll???
Habe einen LM324 4fach OP geplant, der hat aber nur V+ und GND (wobei ich V+ auf +5V gelegt habe)
Kann es sein dass ich V+ auf +12V und GND vom LM324 auf -12V legen muss???


Ein OPV hat keine Masse, nur eine Versorgungsspannung. Das Potential der Masse sollte aber zwischen den beiden versorgungsspannungspins liegen.

Gruß
Elmar

edgar
13.03.2005, 21:19
Sorry Hellraiser,

hatte Deine Fragen echt nicht gelesen....
das mit den dioden ist nicht so kritisch...1N4148 oder die von Dir genannten 1N 400X. Kondensatoerchen...was Du willst....kannst damit spielen.

>Und da verstehe ich nicht wo ich an dem IC die +12V und -12V anlegen soll???
Habe einen LM324 4fach OP geplant, der hat aber nur V+ und GND (wobei ich V+ auf +5V gelegt habe)
Kann es sein dass ich V+ auf +12V und GND vom LM324 auf -12V legen muss???

Du schliesst die +12V an V+ und die -12V an den '''GND'''-Anschluss.
Gute Regel will je einen 0.1uF nach 0V deines +/-12V netzteiles.

Wenn Du noch Fragen hast ich bin hier noch in der Naehe und schaue von zt zu zt mal rein.

Ciao
ed

elmar
13.03.2005, 21:45
Hi,


der Kondensator ist bei Deiner Temperaturmessung nicht kritisch. Je größer, desto langsammer folgt das Signal änderungen.
Die Dioden sind ebenfalls egal, die werden ja vom Vorwiderstand geschützt.
Wenn Du magst, kannst Du auch Shottkys verwenden, die haben eine geringere Knickspannung und reagieren früher. Normale Si Dioden reichen aber, die meisten ICs verkraften 0,7V zuviel bzw. -0,7V.

Gruß
Elmar

hellraiser
13.03.2005, 21:52
Ah okay, danke ed & elmar.
Wie gesagt, ich bin programmierer und es ist manchmal echt ne qual, hardware zu entwerfen die ich nachher dann programmieren kann ;)

Habe die letzten 45 Minuten damit verbracht zu verstehen wie das mit den spannungsreglern funzt.
Wie ich einen lm317 dazu bringe, 2.5v zu produzieren ist mir klar. einfach 10k von Vo nach Vadj und von VAdj zu GND nochmal 10k, somit ergibt sich die gleichung 2.5V ~~ 1.25*(1+10k/10k)

@edgar:
soweit klar. Jetzt zum 7805 den du erwähnt hast. Da ich keine Beispiele im google gefunden habe spinne ich mal eine theorie zusammen:
7805 prüft die spannung zwischen seinen beiden Pins GND und Vo.
Liegt diese Spannung über 5V regelt er runter, liegt sie darunter regelt er hoch.
Wenn ich nun mit einem 7805 2.5V regeln will dann muss ich ihn verarschen indem ich seinen GND Pin auf -2.5V lege, right? dann müsste er Vo auf +2.5V regeln damit er zwischen seinem GND und Vo wieder 5V hat...?!

Wenn meine Vermutung stimmen sollte dann hab ich es kapiert :D

Aber ich werde nächste Woche die Teile mal bestellen und schauen ob das mit dem Messverstärker klappt...
Als +-12V Spannungsquelle kann ich doch einen kleinen printtrafo mit 2x15V (2x16mA) verwenden und zwei Regler dranhängen: 78L12 und 79L12...?

Ansonsten wünsche ich allen noch einen schönen Abend (sofern in ähnlicher Zeitzone) und nen guten Start in die neue Woche

elmar
13.03.2005, 21:59
Hi,

exakt. Denk aber dran, dass die Negative Spannung für den Regler stabil und geregelt ist. Und um die zu regeln brauchst DU wieder einen Spannungsregler... Nimm lieber den LM317 mit Spannungsteiler.

Der macht übrigens das gleiche wie der 7805, nur halt mit 1,25V. Das Ausgangssignal wird einfach geteilt, der sieht also nur einen Teil der wirklichen Ausgangsspannung. Wenn Du es durch 2 Teilst, so hast Du 2,5V (1,25V*2). Zwei mal 470Ohm sollten genügen als Spannungsteiler.

Gruß
Elmar

edgar
13.03.2005, 22:39
hey hey hell,

88888888888888888888888888888888888888888888888888 8888888888888888888888888888
wir sollten kurz klarstellen ueber welche PT100 auswertschaltung wir JETZT gerade reden.....
888888888888888888888
um 2.5V aus 5V zu machen genuegt ein banaler spannungsteiler.
und ein elko vom mittelpunkt zu gnd.

der regler (2.5V)aus der schaltung , die ich weiter oben genannt hatte,ist in wirklichkeit eine Referenzspannungsquelle....natuerlich temp.stabil und mit geringem innenwiderstand.
ich bin gluecklich,dass bei diesem Job keine Bohrer draufgehen.
Als elektroniker bist Du gut genug
...als programmierer sicher spitze

Ed

hellraiser
13.03.2005, 22:48
@edgar: hihi... danke, da bin ich mal gespannt ob deine prognose stimmt, dass ich als elektroniker gut genug bin *g
ne, ist eigentlich egal um welche schaltung es da ging, war nur zum allgemeinen verständnis wie man mit einem 7805 2.5V Spannung regelt...

Aber guckt mal worüber ich im mc-forum gestolpert bin. Vielleicht könnt ihr sowas auch gebrauchen:
das ist ja schon eine fast vollständige RS485 Bus implementation wie ich sie brauche, komplett mit crc prüfung und datagram response (muss das zeug dann nur von C nach assembler portieren und ein wenig erweitern):
RS485 MultiMaster Bus protocol via UART (http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-155643.html)

das mit den 2 UARTS am Controller und dann TokenRing maessig aufbauen wird zu teuer (müsste dann einen Mega64 oder Mega128 nehmen und die kosten locker das dreifache von dem controller den ich benötige)
Zudem kommt dann halt das problem wenn in der kette eine unit ausfällt.
ich meine, ich könnte locker vom einen ende herausfinden wo der verreckte controller sitzt, aber was bringt das schon... ;)

Michael Eggert
14.03.2005, 17:41
Moin!




habe eine Schaltung fuer Deine PT100 gefunden,die Du ohne probleme nachbauen kannst.

http://www.edn.com/contents/images/90168f1.pdf



Den Sensor in die Rückkopplung eines Opamps zu setzen mag zwar in der Theorie schön aussehen, ist in der Praxis mit Kabeln dran aber ziemlich IIHGITT!

Der Vorschlag von Steffen Fricke ( http://www.gwebspace.de/steffen-fri...verstaerker.pdf ), aus dem die letzten Bilder hier stammen und in dem ein LM317 als Konstantstromquelle arbeitet, sieht da wesentlich tauglicher aus.

Gruß,
Michael.

surf_andre
14.03.2005, 18:00
hallo zusammen
habe das hier mal mit gelesen habe. In einem anderen Thema hier habe ich auch mal einige Sachen nachgefragt da ich vor habe eine Pufferspeichersteuerung für unsere Heizung zubauen.
Da ging es auch um das Thema Temperatur messen, zwar ging es bei mir ehr um Sache mit dem auf schalten von Tempfühlern an einen 89s8252.


Ich habe dann mal in den alten Sachen geschaut und habe da einen Schaltplan gefunden für einen PT100 messverstärker der mit einem LM10 ( €2,20 bei reichelt ) und ein paar Widerständen aufgebaut ist.
Es ist, glaube ich, der Tempfühler den es mal für die erste
c-control gab, aber der nicht mehr vertrieben wird.

Da ich mich aber auch noch nicht genau entschieden habe wie ich das nun mache werde ich auch mal den LM75 bestellen und die sachen für den messverstärker und mal schauen was mir besser gefällt.

andré

edgar
14.03.2005, 22:12
YO,

es gibt viele wegw,die nach ROM fuehren.
wenn man eine schaltung DIREKT an den PT100 baut,dann ist die IGITT -schaltung sicher brauchbar.
Die andere Schaltung,die mit dem LM317 ist eine Schaltung fuer SCHUELER.
da werden verschiedene GRUNDSCHALTUNGEN aufgezeigt.
Wenn Du meine Meinung zur Sache moechtest, dann sage ich....das ist alles quatsch,sobald ein MC dahinter geschaltet wird......der braucht naemlich vieles von dem schnickschnack gar nicht.
Mit dem MC und einer Tabelle (evtl konstantstromquelle) kann man optimale resultate erreichen...man muss eben wissen was man macht.

ED

surf_andre
14.03.2005, 23:33
was ist denn die Igitt schaltung?

Rudo
14.03.2005, 23:51
lies mal Beitrag #70

surf_andre
14.03.2005, 23:58
danke den hatte ich irgendwie nicht im blick

hellraiser
15.03.2005, 23:26
Toll. Nu habe ich in weiser Voraussicht dass diese Woche die Teile ankommen schonmal die Platine geätzt und musste mit erschrecken feststellen dass das Ergebnis mit einem Lexmark Tintendrucker auf Inkjet Folie (ich lege übrigens immer zwei deckungsgleich übereinander) miserabel ist.

Werde wenn die Teile da sind nochmal belichten - diesmal wieder wie gewohnt mit nem Laserdrucker...

Wer mal lachen will, bitteschön (die Leiterbahnen und flächen sehen wie draufgehustet aus ;)

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0006.jpg

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0007.jpg

Winne
15.03.2005, 23:43
Bingo,

des kommt vom Geiz, wenn man den Tintensparmodus angeschaltet läßt.
wenigstens hast du Tinte gespart. Ccchhhhrrrrr,Ccchhhhrrrrr,Ccchhhhrrrrr!!!

Peter Dannegger
15.03.2005, 23:50
@Hellraiser,

sach mal, hat Dein Layoutprogram für Polygon Planes kein "Remove dead Copper" ?

Sieht doch unschön aus diese Vogelschisse zwischen den Leiterbahnen.

Ups, sehe gerade, die Massefläche ist ja nirgends angeschlossen.
Sollte man aber machen.


Peter

elmar
16.03.2005, 00:39
Hi,


schont aber das Ätzbad. Wird nicht unnütz Kupfer aufgelöst.

Lexmark - was erwartet man?

HP und die teuren HP-Inkjet-Folien - das funzt.

Apropos Laserdrucker + Folie.

Probier mal das Layot spiegelverkert auszudrucken und leg das auf eine Platine ohne Photolack. Dann ein Baumwolltuch drüber und mit einem Bügeleisen höchster Stufe aufbügeln. Das Kupfer zieht den geschmolzenen Toner an und der ist Säurefest.
Spart das belichten und entwickeln. Probier es einfach mal. Tonermenge natürlich so hoch wie möglich einstellen.

Gruß
Elmar

surf_andre
16.03.2005, 00:47
also elmar bei mir klappt das nicht...
habe einen fs800 von kyocera
habe das mal probiert mit dem bügeln...kommt irgendwie kein tonertransfer zustande...

hellraiser
16.03.2005, 01:02
kann ich bestätigen. habe einen brother laser... ist zwar HP toner drin, aber in den druckeinstellungen habe ich keine "use excessive toner haufenweise"-option.
Mit der Technik bekomme ich nur einen leichten bahnschimmer aufs kupfer.
Übrigens, Tintensparmodus war nicht aktiv. habe das problem gefunden - die Vorlage ist nach dem Belichten gar nicht mehr undurchlässig. Kann das sein dass es solche schrott-tinte gibt die bei 5min UV Strahlung (belichte mit ner 300W lampe, nicht mit UV röhren) ausbleicht?
is ja witzig.
Naja. wenigstens zum auf papier fotos und sonstigen farbschrott drucken taugt er was.

Aber trotzdem verwunderlich dass das teil seine eigens produzierte schrottplatine scannen konnte ;)

Aber ein gutes hat die Aktion - muss das layout eh nochmal ändern. die Schraubklemmen haben 10mm raster... ich debb... 8x1.27 ist nicht 10 :o

edgar
16.03.2005, 01:10
jetzt muss auch noch eine Heizungssteuerung fuer das Buegeleisen her

genug!

Hellraiser ! ...mehr Kupfer leitet mehr waerme und auch ....strom

elmar
16.03.2005, 11:32
Hi,

liegt wohl an der Folie, dass die den Toner nicht ausreichend hergibt. Da müsste man mal experimentieren. Mit den sündhaft teuren HP Laserjet Premiumfolien hatte es bei mir funktioniert. Das Problem ist aber, dass ganz feine Strukturen nicht immer gut durchkommen. Also nur für "normale" Layouts geeignet.

Einige Tintensorten bleichen tatsächlich mit UV-Licht stark aus. Sieht man des öfteren an Schaukästen, die in der Sonne hängen (Rathaus, Kirche, ...). Bei HP geht Gelb fast sofort flöten. Blau und Schwarz hält sich am längsten.
Viele Fotodrucker drucken auch bei Schwarz auf allen Farben um die Qualität zu verbessern. Vielleicht wird es besser, wenn man "nur Schwarze Patrone" einstellt.

Gruß
Elmar

buz11
16.03.2005, 16:49
Nachdem ich mit dem Laserdrucker nicht zufrieden war ,
kaufte ich die Sachen , die in diesem Forum empfohlen wurden .

Ergebnis = super toll und prima . ( Epson C62 , Zweckform 2503 )


siehe : Klick (http://www.progforum.com/showthread.php?t=918&highlight=epson+zweckform)

surf_andre
16.03.2005, 19:09
Mal so gefragt hellraiser
wie machst du denn das mit der Uhr/Kalendar?
nimmst du da nen PCF 8573?

hellraiser
17.03.2005, 00:36
Das ist ne gute Frage. An sich hatte ich nicht vor eine RTC einzubauen.
Es wird eine "Software-Uhr" geben die von mir aus auch in 24 Stunden 5-10 Minuten falsch geht.
beinahe das komplette RAM wird ein messdatenpufferspeicher (brauche noch ne handvoll bytes für stack) welcher periodisch so alle 15 minuten gelesen wird (eben die besagte linux schüssel die 50m weiter weg steht und eh rund um die uhr läuft).
Mit jedem Datenpoll bekommt der controller dann die aktuelle Uhrzeit (die der server sich widerum via NTP holt...)

Vorgesehen habe ich einfach erstmal nur RX, TX und TX_EN als Anschlüsse, werde mal ein wenig mit dem MAX487 rumspielen bis ich da nen 1200 bis 4800 baud bus hinbekomme (auf zukunft geplant soll der bus ca 200m lang sein und die linux schüssel steht dann ziemlich in der mitte).

Naja. und wenn ich wider erwartet probleme bekommen sollte geh ich auf 300baud runter und hänge noch ein paar akustikkoppler als repeater dazwischen :D

Bin mal gespannt wo die haken bei software-i2c sein werden um 3x lm75 auszulesen... dürfte sich aber nicht als sonderlich schwierig gestalten, ist ja keine asynchrone übertragung :)

PS: werde es zunächst mal mit lm75 probieren - einen ersten testaufbau auf lochraster für einen pT100 habe ich erstmal in die ecke gestellt (habe das ding nicht kalibriert bekommen - lag höchstwahrscheinlich an den billig-standard widerständen und drei "irgendwo" ausgelöteten trimmern ;)

PS/2: die platine ist jetzt was geworden. nie wieder tinte :)

Anton L.
17.03.2005, 01:27
PS: werde es zunächst mal mit lm75 probieren - einen ersten testaufbau auf lochraster für einen pT100 habe ich erstmal in die ecke gestellt (habe das ding nicht kalibriert bekommen - lag höchstwahrscheinlich an den billig-standard widerständen und drei "irgendwo" ausgelöteten trimmern ;)


es liegt an der geringen widerstandsänderung die ein Pt100 pro °K hat
und linear ist das ding wie ein kuhschwanz. :D
hab mich in diversen heizungsanlagen und kühlhäusern oft genug mit den
teilen rumgeschlagen.

kannst du die vorhandenen fühler nicht einfach austauschen?
poste doch mal ein bild von deinen jetzigen fühlern,
vielleicht läßt sich ja auch nur die fühlerpille austauschen. dann hätte ich
schon ein paar ideen auf lager wie du ne ganz einfache schaltung bauen
kannst die mit nem µC verarbeitbar ist. :)

elmar
17.03.2005, 09:29
Hi,

Du kannst auch den guten alten KTY10 verwenden. Der macht eine größere Spannungsänderung und Du kannst den auch ohne Meßbrücke betreiben. Oberhalb von 10°C ist der ausreichend linear, aber bei starken Minusgraden nicht eindeutig. Wenn ich das richtig im Kopf habe, kann man -20°C nicht von -40°C unterscheiden. Aber ich glaube, dass das Dich das bei so tiefen Temperaturen nicht mehr sonderlich interessiert wie kalt es ist. Da läuft die Heitzung sowiso "volle Moppe".

Gruß
Elmar

hellraiser
17.03.2005, 10:22
Ja, die PT100 die momentan verbaut sind fliegen einfach raus. Die sind in runde stäbe mit 4.5mm durchmesser und kabel dran.

Die LM75 passen genau in die bohrungen rein (werde sie einfach in schrumpfschlauch einschrumpfen und bis zum anschlag reinkloppen :)

@elmar: ja, da hast du recht. -10°C bekomme ich dann eh nur in der aussentemperatur. Wenn der Kessel mal die temperatur erreicht is gas leer - und der WW Speicher ist dann eh schon geplatzt ;)

Die KTY (PTC/NTC) hatte ich auch schon überlegt. Wird die Ausweichalternative falls die LM75 nicht funktionieren.

@anton: was hast du noch für ne idee?

elmar
17.03.2005, 10:31
Hi,


selbst als Außentemperatur ist das egal. Bei so niedrigen temperaturen kann man die Kesseltemperaturkurve vergessen. Da zählt nur noch die Vor- und Rücklauftemperatur. An der Differenz sieht man ja, ob viel Wärme gebraucht wird. Kommt das Wasser bei so niedrigen Außentemperaturen mit weit unter 30°C zurück, so ist klar, dass einige Heizkörper am Limit sind.
Beim KTY10 gibt es im Minusbereich einen Wendepunkt der Kurve, dass es kalt ist kann man daran trotzdem ablesen. Nur ist die Kurve da zweideutig. Man kann es aber durch den Verlauf errechnen welches Teilstück der Kurve gültig ist. So kann man bis -40°C messen.

Gruß
Elmar

edgar
17.03.2005, 10:47
OO:mad: OOh Hoelle was machst du mit Hellraiser ?

Der Teufel kann es wohl nicht ertragen,dass Du mit seinem Feuer spielst....

Wollte Dir nur sagen,dass die PT100 staebe ideal fuer die Anwendung sind.
In der Industrie ist das standard ....mit dem stab (spitze) hast Du die beste waermeuebertragung auf den sensor...alles andere fuehrt womoeglich zu ueberhitzung des systems,weil der schrumpfschlauch einen guten waermekontakt erschwert. Nicht vergessen,dass der wichtigste punkt der
Reglung von den PT100 abhaengig ist. Alles weitere ist weniger wichtig ...

Du hast es nicht geschafft die sensorschaltung zu kalibrieren?
Ich helfe Dir schritt fuer schritt. Wenn Du an den Bauteilen zweifelst(trimmer),dann besorge Dir Funktionstuechtige.:)

Ed

elmar
17.03.2005, 10:53
Hi,


der PT100 hat viele Vorteile - nur leider ist er nicht ganz Pflegeleicht beim auswerten. Ein PT100 versagt nie - zumindest nicht ohne dass man es merkt. Der altert auch nicht.
Vorhandene Sensoren solltest Du nuten. Nur wenn es um zusätzliche Sensoren geht, die noch nicht vorhanden sind, da ist die Überlegung andere Sensoren zu verwenden Sinnvoll. Also als Außenfühler oder Raumtermostat.

Die PT100 gibt es sogar mit Ethernetanschluß. Das wäre zwar genau Deine Welt, aber mit 100-500 pro Stück Euro etwas teuer.

Gruß
Elmar

edgar
17.03.2005, 11:24
:) Bravo, bravissimo ,Elmar

Steffen-Fricke
19.03.2005, 02:15
Wie gesagt, mit den 20-gang Spindelpotis von spectrol war das kalibrieren schon eine haarsträubende geschichte, viel wichtiger sind jedoch die vier gleich großen widerstände in der Schaltung! am besten richtige messwiderstände mit <0,1% verwenden.was anscheinend auch sehr wichtig ist ist eine absolut symmetrische spannungsversorgung des LM324! lieber exakte +/- 9V als z.B. +12V und -10.78V. nicht umsonst sing messverstärker so sche... teuer!

gruß

Steffen

edgar
19.03.2005, 08:37
Langsam ,keine Angst ,kuehles Blut,

Hellraiser braucht keine 3 Stellen hinter dem Komma...ihm genuegt Stabilitaet.
Metallfilmwiderstaende kann sich jeder leisten und finden ;-)

Ed

hellraiser
19.03.2005, 19:23
Wegen dem PT100... ich brauche doch einen, da ich auch die abgastemperatur messen will und die liegt über 125°C ;)

Werde bei der nächsten Bestellung Teile für den messverstärker mitbestellen - diesmal mit minimal toleranz...

Bin gerade dabei die Steuerung zu basteln, Platine heute erfolgreich geätzt und die wichtigen teile bestückt.
Jetzt muss ich das ding erstmal testen (habe so einen grünen daumen bei Platinen mit Controller dass der aus irgendeinem grund nicht laufen will - und sei es weil der quarz zu weit weg wohnt. aber das sollte jetzt nicht passieren, issn oszillator druff... wenn schon luxus dann richtig ;)

@edgar: da hast du recht. ich brauche 3 stellen vor dem komma - der rest ist mir piep. von mir aus kann das ding auch +-3°C toleranz haben - ist alles wurscht - hauptsache es funzt.

Steffen-Fricke
25.03.2005, 01:25
Fortschritte?


Was macht die Steuerplatine bzw. das Steuerungsprogramm. Ist die kommunikation mit dem pc schon implementiert?

Gruß

Steffen

hellraiser
26.03.2005, 22:59
Hi!

Habe heute die 2. Platine geätzt, da ich in der ersten zwei ganz peinliche fehler hatte (unter anderem 5 Optokoppler welche nebeneinander liegen sollten doch 2mm luft haben, sonst passts nicht ;)

Platine ist also fertig und bestückt.
Jetzt habe ich aber noch ein elektronisches problem:
ich habe vor, 5 externe 24V relais abzufragen ob sie an oder aus sind.
meine überlegung war, mit den Anschlüssen die das Relais schalten parallel auf einen Optokoppler zu gehen, der dann den jeweiligen Eingang am Controller auf LOW zieht, wenn das Relais an ist.
Habe auch extra nen externen Pull-Up verwendet, um ohne controller mal zu testen.
Leider hat das nicht so ganz hin wie ich mir das vorstelle.

Kennt ihr vielleicht eine ganz einfache möglichkeit, aus 0/24V -> 0/5V zu machen?
Bitte KEINEN Spannungsteiler, da die 24V Spannungsversorgung der Relais nicht gut stabilisiert ist (schwankt irgendwie so zwischen 24 und 28V).

Das bräuchte ich auch für ein anderes Projekt, dort ist es fast gleich, nur dass ich dort statt relais Taster abfragen will.
Mit den Tastern würde ich aber gerne 5-12V schalten um am Ausgang dann 0V zu bekommen, andernfalls soll der Ausgang 5V sein (um Störungen vorzubeugen, denn die Taster sind im Haus verbaut, teilweise rel. lange kabel und ich habe keinen Bock dass ein Taster "gedrückt" wird, bloss weil ich mal eben den Staubsauger einschalte ;)

Jedenfalls habe ich das auch mit Optokopplern versucht, aber ebenfalls erfolglos.

Jemand ne idee?
geht das sauber mit nem ULN2803A? (8x Darlington array)
Der hätte auch nen rel. weiten Eingangsspannungsbereich (5-30V)

Gruss, Malte

PS: Bild von der aktuellen Platine (Programm kommt wenn die Elektronik funktioniert)

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0008.jpg

edgar
27.03.2005, 01:19
Tuechtig gearbeitet bei diesem Mistwetter....

Schau mal den Anhang an : das ist eine Loesung fuer die Relais....mit beliebigem Optokoppler.....strom durch die Diode um die 10-20mA ist sinnvoll.

Wenn Du die Taster mit 12V betreibst, dann sollen sie ueber einen R (1k2) die
LED des Optokopplers leuchten lassen.

In beiden Faellen bekommst Du LOW am MC wenn am Relais spannung anliegt bzw ein Taster geschlossen ist. Pull-up aktivieren bei AVR

Das mit dem ULN2803 bringt nicht viel...ist ja ein Treiber..

Optokoppler funktioniert gut.
Schirme ab was Du kannst....Abschirmung an ERDE

Ed

leech
27.03.2005, 05:17
Wo verdammt noch mal sind die Pufferkondensatoren...

hellraiser
27.03.2005, 10:54
@edgar: habe 4N25 verbaut, aber das sollte doch genauso funktionieren, oder?
Werde ich nochmals probieren, ohne Extra Pull-Ups (hatte da 4K7 verwendet)...
Ich glaub ich weiss jetzt auch wieso es nicht gefunkt hat (wenn ich mit 5V schalten will sollte ich wohl keine 330R nehmen, vielleicht sind die 10mA für den OC zu wenig.
Werde es nochmals mit 20mA versuchen.

Tja. gerade bei solchem Mistwetter lässt es sich in der einsamen 10m² Werkstatt gut aushalten :)

edgar
27.03.2005, 12:23
OSTERN

viele sagen mir ...frohes Osterfest ! ....weiss nicht was ich damit anfangen soll.
Ich feiere wenn's mir Spass macht ...
Ich bin wieder am Basteln in meinem Bunker mit guter Musik und Licht....Ferien mache ich wenn das wetter wieder besser ist und die Masse arbeitet!

Dein 4N25 ist OK. bei 5V ist 330 ausreichend noch besser 220 Ohm.
habe Dir die Pin Nummern des OC in das Pinselwerk geschrieben.
Sorge auf jeden Fall dafuer, dass der MC eingang normalerweise hoch ist...
leichter PullUp von innen und/oder aussen.
Jemand hat Pufferkondensatoren gewuenscht ...er soll zumindest sagen wohin er sie stecken will.

Viel Erfolg
Edgar

sparky
27.03.2005, 12:35
@Malte,
wenn du die Heizung noch mal testen willst, solltest du dich beeilen. Bald brauchst du sie nicht mehr. Dann musst du eine Klimaanlagen Steuerung bauen.;)
Und warum hast du vom Quarzoszillator die beschriftung abgemacht? Geheim?

edgar
27.03.2005, 12:44
Malte ist klug ...und baut vor! Der naechste Winter kommt bestimmt.

Winne
27.03.2005, 12:58
frohe Ostern


der Optokoppler-LED würde ich noch ein C spendieren zum Überbrücken von Nulldurchgänen bei pulsierenden Spannungen.

hellraiser
27.03.2005, 13:09
@ sparky:
grins. nö, die beschriftung ist grau auf silbernem gehäuse - beschwer dich bei der digicam ;)

@ winne:
Wieso nulldurchgänge? die spannung ist immer positiv über 20V - sie schwankt nur leicht um ein paar volt.

edgar
27.03.2005, 13:16
Hallo Winne,

eigentlich ja....aber dann ist die Flanke soo langsam....da waere dann ein Schmitt trigger dahinter sinnvoll um ein MC gerechtes signal zu erreichen.
Alternativ, weil schnell der 6N136 oder 137....Der auf jeden Fall sinnvolle
PullUp am MC Eingang mit 4k7 sollte nicht vergessen werden.

Industrielle schaltungen machen da etwas mehr Aufwand...aber Hells Schaltung scheint ja schon fertig zu sein.

Ed

hellraiser
27.03.2005, 14:58
ich kann die auch nochmal ändern, die 90ct für die platine machens nicht fett.
aber es ist egal ob das signal prellt, ich möchte mit den 5 OC nur die Pumpenlaufzeit der 5 Wohnungen messen.
Das Ding steuert eh nur die WW Speicherladepumpe und die Umwälzpumpe für den WW Kreislauf.
Alle anderen Werte wie Brennerlaufzeit, Pumpenaktivität für die 5 Heizkreisläufe sowie diverse Temperaturen sollen nur erfasst werden und auf dem Server in einer Datenbank gespeichert werden...
Wenn schon dann richtig ;)

edgar
27.03.2005, 15:49
Hell,

sieht Dein MC jetzt den Optokoppler?
Wenn ja kannst Du ja versuchen ob ein Kondensator vom MCEingang nach null
(0.1-1uF) was bringt. (4k7 PullUp)
Das ist aber kein Problem....Du hast ja Software und kannst die kleinen Unschoenheiten wegfiltern. Ist doch kein Problem 10 bounces im Einschaltmoment zu haben.
Wichtig ist die Grundfunktion.

Ed

Hast Du die leuchtende Ratte schon gesehen?

Rudo
27.03.2005, 18:07
Wo verdammt noch mal sind die Pufferkondensatoren...@leech,
da siehste mal, wozu die Digitaltechnik ohne Abblockkondensatoren noch faehig ist - wenn da nur ein OP dabei waer, wuerde sich das Zeugs zu Tode schwingen :D
@Hellraiser,
du fuegst dem Hardwarespezi beim Betrachten des Bildes unbeschreibliche Schmerzen zu, spendier doch wenigstens dem Microcontroller und dem Quarzoszillator (schau mal ins Datenblatt!) einen Abblockkondensator ;)

edgar
27.03.2005, 18:37
Rudo ,

die Abblockkondensatoren (0.1uF) hat Malte unter die Platine geloetet um kuerzeste Verbindungen zu schaffen und optimale Funktion der Baugruppen zu erzielen.!
Auch bei OPs haette Malte das gemacht und noch kleine Elkos oder Tantalchen spendiert.

Das mit den >beim Betrachten des Bildes unbeschreibliche Schmerzen...< entstehen koennen gehoert zu dieser Osterzeit....zum Leidensweg.

Ich wuerde sagen...die Mitleserforumianer duerfen/sollen kritisieren....das ist gut aber gleichzeitig fundiertes?(falls moeglich) Wissen weitergeben ohne Ueberheblichkeit....ganz bescheiden und sachlich.
Kraefte zusammenfuehren anstatt egoistisch im Stuebchen sitzen.
Etwas dynamik in den Laden....macht bestimmt mehr Spass fuer alle und bereichert uns alle.
das war die osterbotschaft.....

ed

Rudo
27.03.2005, 19:03
Rudo ,
Das mit den >beim Betrachten des Bildes unbeschreibliche Schmerzen...< entstehen koennen gehoert zu dieser Osterzeit....zum Leidensweg.Hi Ed,
mein Leiden konnte ich erfolgreich begrenzen: habe heute meinen letzten Rosso di Montalchino gekoeppt,
prosit Ostern :D

edgar
27.03.2005, 19:27
Rudo,

mein konstruktiver Beitrag hierzu: kauf Dir gleich ein Fass ( Barrique )
dann musst Du nicht immer sagen : die Flasche ist leider leer ;-(

Ed

Rudo
27.03.2005, 20:17
Rudo,

mein konstruktiver Beitrag hierzu: kauf Dir gleich ein Fass ( Barrique )
dann musst Du nicht immer sagen : die Flasche ist leider leer ;-(

Edstimmt Ed,
sowohl kulinarisch als auch monitaer ein echter Tip!
Wenn wir so weiter machen, sollten wir 'Eintrittsgeld' fuers Lesen unserer Tips verlangen :D

hellraiser
27.03.2005, 21:07
neinein... : )))

es gibt doch einen wunderschönen abblockkondensator ganz rechts unten - der ist von beiden bausteinen am weitesten weg und den müssen sich oszillator und mc halt teilen (deshalb ist er auch doppelt so gross) ;)

Ne, mal im ernst - habe ich bisher nie verbaut solche kondensatörchen - habe bisher allerdings auch nie kritische sachen gebaut - sollte wohl die nachträglich noch unter der platine anbringen... is ja kein problem.

merci!


sollten wir 'Eintrittsgeld' fuers Lesen unserer Tips verlangen
das geht doch mit TIP-COLLECT ganz einfach :D:D:D

edgar
27.03.2005, 21:57
Malte
kauf Dir einfach ein paar SMD 0.1uF kondensatoren...unter der Platine sieht die keiner...nur die schaltung laeuft damit etwas stabiler.
...schon OC getestet?.....im Anhang oben im Bildchen sind 7 Optos,die vom MC (andere Platine) angesteuert werden...das musst Du auch hinkriegen!

Rudo ,
kassieren ist in dieser Zeit etwas problematisch.... ;-(
....Altruismus ist das Stichwort ;-)

??????????????????????????????
TippCollect@batronix.dx >:)<??
??????????????????????????????

hellraiser
28.03.2005, 15:15
@edgar:

sorry für meine Osterblödheit....
Das ganze gerümpel mit dem Optokoppler hatte von anfang an funktioniert - allerdings hatte ich an dem 10poligen Anschluss die +5V nicht angeklemmt, da dort vorher die Lampensteuerung mit Triacs dran hing - die brauchten keine Versorgungsspannung ;)

Nun gut - ich dachte schon ich wäre zu blöd dazu so eine simple schaltung aufzubauen. :)

Frohes Restostern wünsche ich noch, bin am Donnerstag denn wieder da...

Winne
28.03.2005, 15:23
Hier ie Widerstandstabelle einer anderen Heizung wie mein Bruder sie derzeit benutzt. Ohne Solaranlage. http://www.deviltronic.de/jpgs/PTC_2000.JPG

Rudo
28.03.2005, 15:44
Ja Winne,
das sieht ganz nach den KTY-Sensoren aus. Ich habe bisher immer KTY-10-62 benutzt, der einzige 1%-er, ist jetzt aber abgekuendigt, bringt Infineon wohl nicht mehr genug ein. Sowas gibts aber auch von Philips mit 2% (weiss aber nicht genau).
Fuer Heizungen ist wohl die Bauform KTY16... interessant:
http://www.infineon.com/cmc_upload/0/000/012/047/kt_10_.pdf

Michael Eggert
28.03.2005, 16:07
kauf Dir einfach ein paar SMD 0.1uF kondensatoren...unter der Platine sieht die keiner...nur die schaltung laeuft damit etwas stabiler.

Hi,

volle Zustimmung! Besonders wenn in der Nähe auch noch Relais rumfliegen und sogar induktive Lasten (Pumpen) schalten!

Ach, falls es noch keiner erwähnt hat und Du planen solltest, beim Warmwasser Energie zu sparen: Der Brauchwasserkessel muss mindestens 1x täglich auf 60° hoch, sonst gibts Legionellen!

Gruß,
Michael.

hellraiser
03.04.2005, 23:23
Habe nun ein paar kondensatoren an den ICs spendiert...

Jetzt aber mal der knaller:
ich habe zwei unterschiedliche Platinen, eine mit nem 90S8515 und eine mit einem MEGA16 TQ.
Beide Platinen haben einen 7,ungerade MHz Oszillator drauf.
Wenn ich nun die Versorgungsspannung anlege schwingt alles rum ;)

Um das mal in deutsch auszudrücken: ich messe an beiden Platinen mit dem Oszilloskop an der Versorgungsspannung einen leicht abgestuften Pseudo-Sinus zwischen +1V und -1V.
Ich versteh das irgendwie nicht - Eingangsspannung sind 13.8V, die gehen auf einen 7805 und danach hängt ein 1000uF C. das Beste: an dem Kondensator messe ich dieses Bild ebenfalls. Die Frequenz ist allerdings ziemlich gering (ca 80hz).

Die +/- 1 V messe ich ebenfalls am Oszillatorausgang.
Das verrückte ist halt dass ich es fast nicht glauben kann dass Bauteile von beiden platinen kaputt sind?!

Nu habe ich im Datenblatt vom MEGA16 gesehen dass ich bestimmte fuses setzen muss wenn ich einen Oszillator verwende - aber wie soll ich das machen wenn das teil nicht ans laufen kommt? Da es ein TQFP ist kann ich den schlecht OFF-Board programmieren...

Jemand ne Idee?

Elektrikser
04.04.2005, 00:37
1000µF hinter dem 7805?
Ist meines Erachtens zu viel. Damit schwingen sie gerne. Geh mal auf 10µF hinter dem 7805 zurück. Sollte danach besser werden...
Kaputt ist da meiner Meinung nichts...


Gruß Gerd G.

edgar
04.04.2005, 01:13
Hi ,
hast Du den 7805 richtig in der Schaltung...oder spiegelverkehrt?
die 0-Klemme des Oszis klemmst Du an das Kuehlblech 7805....wenn Du auf die Beschriftung schaust, dann musst Du links 13V und rechts 5V ''sehen''

Ed

hellraiser
18.04.2005, 01:10
Sorry dass es so lange gedauert hat - viel zu arbeiten im moment.

Also das mit dem spannungsflattern hab ich nicht kapiert. scheint wohl irgendein defekt an dem tastkopf vom oszi gewesen zu sein, mit nem anderen messe ich ne saubere spannung :)

Habe mich in den letzten Tagen mit dem LM75 rumgeschlagen und mittlerweile die ganzen lowlevel routinen für menüfunktionen, display und lm75 fertig - funzt einwandfrei, da ich kein hardware TWI verwende.
habe die AVR300 Appnote ein wenig modifiziert und vor allem die delayschleife ein wenig hochgedreht.
Liegt möglicherweise jetzt ausserhalb der i2c spezifikation (da nun "relativ" langsam) aber ich kann den sensor jetzt problemlos über mehrere meter ungeschirmtes 4-adriges kabel einlesen (ja, auch neben den laufenden Pumpen?!).
Werde demnächst die restlichen 4 sensoren an den bus anschliessen, mal sehen ob es klappt (wieso auch nicht, deshalb ist es ja ein bus ;)

@edgar: sorry dass ich vor dem PT sensor gekniffen habe - angesichts der tatsache dass es für meine zwecke leider zuviel aufwand ist
(hätte gerne eben 4 verschiedene temperaturen und eine davon ist redundant (WW Speicher) falls mal ein Sensor ausfällt)
Danke trotzdem für dein Angebot.


So wie ich das sehe geht es diese woche am projekt weiter (wenn nicht mal wieder höhere gewalt ins spiel kommt ;)

in diesem Sinne - nen guten Start in die neue Woche

Gruss,

Malte

edgar
18.04.2005, 01:24
hallo Hell,

dachte schon Du haettest die Steuerung links liegen lassen....wegen Fruehling.
Du hast im background tuechtig gearbeitet. Das mit dem langsamen I2C bzw TWI ist ueberhaupt kein problem...ich betreibe es so wie Du.
PT100 oder nicht....wichtig ist dass Du weisst worauf es ankommt um eine ordentliche (das ist ein wort,das ich eigentlich hasse..) Regelung auf den Fuessen zu halten.
Auch Dir einen guten Start!

Ed

hellraiser
18.04.2005, 16:43
Nene, habe nix links liegen lassen :)

Wenn mich der Zahnarzt nachher nicht komplett auseinander nimmt komme ich heute vielleicht schon dazu die anbindung an den pc zwecks datenlogger zu programmieren.
Muss mir noch ein strukturiertes Konzept für die Temperaturprofile überlegen bevor die steuerung dann zum Einsatz kommt.

"ordentlich" passt auch nicht so ganz zu meinem weltbild, aber "stabil" laufen wird es dann :)

da faellt mir gerade ein, das ding hat noch keine software RTC...
nuja, aber das meiste an arbeit was jetzt noch kommt ist eh nur programmieren ;)

edgar
18.04.2005, 18:00
Lass Dir ja keine Zaehne rausreissen...der ZA soll sie reparieren!
Die sind oft so faul...weil sie zu viel verdienen...es gibt heute ganz tolle Techniken!

Hallo Hell,
Bist Du sicher,dass Du eine RTC brauchst?
wie lange dauert eine LogPeriode?
Ed

hellraiser
19.04.2005, 12:05
ne, ne rtc brauche ich nicht. eine SoftwareTimeClock reicht auch :)
die steuerung sollte wissen wie spät es ist und demnach das temperaturprofil umschalten.
eine logperiode dauert 60 sekunden.
ich habe interne zähler für pumpenlaufzeiten, brennerlaufzeit und durchschnittstemperatur.

diese werte sollen minütlich über den UART rausgehen (unabhängig davon ob ein datenlogger dranhängt oder nicht).
fürs erste werde ich nen alten rechner dranhängen, der die empfangenen daten dann in einer datenbank speichert und mit zeitstempel versieht... einmal pro stunde kontrolliert der dann den zeitstempel von der steuerung und falls die software-uhr dann zu weit abweichen sollte wird sie automatisch auf die rechnerzeit gestellt.

so in etwa die theorie bisher.
später kommen dann aus der datenbank statistikauswertungen, so dass ich irgendwann mal mit der steuerung geld sparen kann durch hardcore-analysed-heizungssteuerungsprofile ;)

ps: ich lebe noch ;)

hellraiser
19.04.2005, 20:14
Ha! ich bin weiter gekommen - so langsam sehe ich einem ende entgegen :)

wenn das ding fertig im Einsatz ist werde ich hier auf jeden fall noch nen link zu ner onlinedoku posten, damit andere auch von meiner gehirnschmalzkocherei profitieren können :D

Soweit steht mal die Kommunikation mit dem Datenlogger:

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0009.jpg

edgar
19.04.2005, 21:54
Sehr schoen Hell,

jetzt haben wir den Datenlogger im Forum und PapaRazzi in Rom !

Ed


kann Deine Steuerung auch weissen und schwarzen Rauch generieren / kontrollieren?

hellraiser
19.04.2005, 23:09
kann Deine Steuerung auch weissen und schwarzen Rauch generieren / kontrollieren?

generieren: ja
kontrollieren: nein

von mir aus kann die das ganze jahr über schwarzen rauch generieren, die steuerung ;)

edgar
20.04.2005, 00:45
Du weisst vielleicht,dass in diesen Tagen im Vatikan tuechtig geheizt wurde mit dem Wunsch am Ende weissen Rauch zu senden....aus dem kleinen Kamin dort.
Deine Heizungssteuerung kommt etwas zu spaet....die Rauchsignale ''schwarz'' und dann ''weiss'' haben auch dieses mal gemeldet,dass ein neuer Papst 'gemacht' wurde. Vielleicht haettest Du die verbrennung optimieren koennen in Bezug auf Farbkonstanz.....die war nicht immer optimal und hatte fast zu Fehlinterpretation gefuehrt.
Bin gespannt wie Ratzinger in D-Land ankommt....hier hoert man den typisch deutschen Akzent heraus,wenn er italienisch spricht.:)
otEd

Rudo
20.04.2005, 01:11
Bin gespannt wie Ratzinger in D-Land ankommt....hier hoert man den typisch deutschen Akzent heraus,wenn er italienisch spricht.:)
otEdFuer Ratzinger sind Frauen Menschen zweiter Klasse. Man sagt, dass die Deutschen bei der Wahl am hartnaeckigsten gegen ihn waren - ein schwacher Trost ...

hellraiser
30.04.2005, 20:02
Ha! ich bin weiter gekommen - so langsam sehe ich einem ende entgegen

Und das Ende ist schon fast da - jedenfalls habe ich gestern die Steuerung komplett angeschlossen und die halb defekte alte Automatik abgeklemmt.

Es funktioniert soweit alles prima, nur habe ich noch einen zwei kleine Schönheitsfehler...
1) Die Temperatur am Heizkessel kommt zeitverzögert an, soll heissen - wenn der brenner bei gemessenen 70° ausgeht dauert es noch ca 30 sek und ich messe dann ca 80°C.
Momentan habe ich mir so beholfen dass ich die Tmax einfach 10 Grad runter gesetzt habe. Meint ihr das ist ungefähr dasselbe bei niedrigeren Temperaturen? Wenn keine Erfahrungswerte da sind werde ich welche selbst beschaffen :)

2) jedes mal wenn der motor (gebläse) vom brenner anläuft scheint das kurzzeitig meinen i2c bus zu stören (wenn er einmal läuft funzt alles) und ein einziger der insgesamt 5 LM75 (und zwar immer derselbe, aussentemperatur ;) bringt 3-5 sekunden lang scheisse an (schonmal 60-120°C aussentemperatur gehabt?
Nach ein paar sekunden fängt er sich dann wieder.
Weiss da jemand Rat? die Leitungen sind einfach abgeschirmt (folienschirm auf PE)


Für alle die was sehen wollen hier mal ein screenshot.
Der rote senkrechte strich ist die aktuelle position (1 pixel x achse alle 10 sek) und der graue peak da war die aussentemperatur als der brenner angelaufen ist.
Und nochwas: Leute, es wird wieder warm ;)

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0010.gif

surf_andre
30.04.2005, 20:32
hast du denn deine externe I²C busverkabelung schon mal versucht als Verdrillte adern zu legen?

z.b. ethernetkabel und davon ein aderpaar mit SDA und SCL belegen und über ein anderes VCC und GND.

hellraiser
30.04.2005, 21:21
Nö. ist stinknormales 4 adriges Kabel mit folienschirm, kein twisted.
Aber mal ehrlich, die verkabelung mache ich nicht nochmal - das ewige rumgehocke in den unmöglichsten positionen geht in die knie ;)

Werde das System jetzt mal ne woche lang laufen lassen (der rechner protokolliert die sensorwerte alle 10 sek) und nachher sehe ich ja ob es passt oder nicht.
wenn ein sensor für ein paar sekunden lang ausfällt juckt das die steuerungsroutine eh nicht und die beiden sensoren auf die es wirklich ankommt sind redundant (Warmwasserspeicher).

Habe nochmal das log ein wenig studiert: es scheint so als ob nur der sensor der gerade gelesen wird rumspinnt wenn der motor anspringt, es ist nämlich doch nicht immer der Aussentemperatursensor der müll liefert.
aber bei sämtlichen fällen wo das passiert ist kam spätestens nach 5 sekunden wieder der korrekte messwert an, also kann ich das problem so wie es aussieht ignorieren (die müllwerte kann ich ja nachher in der statistikauswertung ausfiltern)...

Achja: noch was zum schmunzeln - so wie es im heizraum zur zeit aussieht braucht der schornsteinfeger wohl noch nen kasten bier zu seiner schornsteinfegertaste um befriedigt zu werden ;)

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0011.jpg
http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0012.jpg

Winne
30.04.2005, 22:55
Naja wenigstens ist die Hackertür(Keybord) mit einer optischen Wegräumsperre diebstahlgeichert.:p

edgar
01.05.2005, 12:46
hallohell,

Du bist ja superaktiv....

Wollte kurz zur Abschirmung der kabel etwas sagen.
Hast Du einen Erdungspunkt fuer das System?
...da muessen die verschiedenen Baugruppen ihr Bezuspotenzial holen.
...alle Gehaeuse und Abschirmungen gehoeren da dran.Dein floatig system kannst du ueber einen kleinen Kondensator ebenfalls 'erden'.

schau mal ob in dieser Richtung was rauszuholen ist..ich denke schon !
Erde muss aber wirklich ERDE sein....und nicht gelb/gruen...in der Luft

:) :)
Ed

Michael Eggert
01.05.2005, 22:12
1) Die Temperatur am Heizkessel kommt zeitverzögert an, soll heissen - wenn der brenner bei gemessenen 70° ausgeht dauert es noch ca 30 sek und ich messe dann ca 80°C.

Sind das die Sensoren, die schon immer im Kessel waren?
Gibts sonst noch Sensoren/Thermometer am Kessel, und was sagen die?

Kann durchaus sein, daß die gemessene Temperatur echt ist! Genau das ist der Grund, warum mit dem Brenner auch immer die Umwälzpumpe zum WW-Speicher eingeschaltet wird, und warum man eben diese Pumpe nach dem Ausschalten des Brenners auch immer 1-2 Minuten nachlaufen lässt.




Momentan habe ich mir so beholfen dass ich die Tmax einfach 10 Grad runter gesetzt habe. Meint ihr das ist ungefähr dasselbe bei niedrigeren Temperaturen? Wenn keine Erfahrungswerte da sind werde ich welche selbst beschaffen :)

Beschaff mal Erfahrungswerte (Temperaturgraphen) mit eingeschalteter und vor allem auch nachlaufender Umwälzpumpe.




2) jedes mal wenn der motor (gebläse) vom brenner anläuft scheint das kurzzeitig meinen i2c bus zu stören (wenn er einmal läuft funzt alles) und ein einziger der insgesamt 5 LM75 (und zwar immer derselbe, aussentemperatur ;) bringt 3-5 sekunden lang scheisse an (schonmal 60-120°C aussentemperatur gehabt?

Wo hast Du den Schirm des Kabels angeschlossen? Solange er nur auf der µC-Seite geerdet ist, sollte das eigentlich nicht passieren. Wenn Du ihn auch am Sensor mit dessen Masse verbunden hast, klemm da mal ab.

Gruß,
Michael.

hellraiser
01.05.2005, 22:41
Hi!

Habe mal einen Graphen von ca 24h Messwerten gebastelt. Bis auf die beiden Sensorausfälle der Innen und Aussentemperatur sieht das schonmal recht gut aus. Die blaue Kurve ist die Kesseltemperatur, sie schwankt immer zwischen min 70° und max 90-95°C

http://abaqus.darktech.org/progforum/HEIZ0013.png


@ Michael:
Ja, die gemessenen Temperaturen sind echt, da gibt es noch den mechanischen Sicherheitsabschaltungsdingens für den brenner, da ist ein mechanisches thermometer dran - das zeigt +/-2°C immer die Temperatur an die ich auch selbst messe.
Ich kann mir jetzt nur vorstellen dass es ja auch ne weile dauert bis die temperaturänderung des wassers auch durch das dicke stahlrohr und die messkammer zum sensor kommt. deshalb eventuell die zeitverzögerung. :confused:

Der Schirm hängt an der Sensorseite in der Luft (nicht mit dem sensor verbunden) und an der anderen seite auf MC GND.
Jetzt habe ich hier ja zwei Meinungen - momentan liegt der schirm eben nur auf GND.
Werde es mal probieren GND zusätzlich noch über 1nf mit PE zu verbinden.

@ Edgar:

Superaktiv? was ist das denn?? ich gehe nur den standardisierten weg der gnadenlosen ausschöpfung sämtlicher freien minuten (wobei ich so langsam das gefühl habe dass das extrem an die substanz geht)...
Werde mir wohl mal ein paar freie tage gönnen müssen :)

edgar
01.05.2005, 22:57
:D Du hast den beitrag Nr 140 ! geschrieben. :D

Du darfst fuer eine Woche ans Mittelmeer...oder hast Du ,
wie Winnie sagte .......... keine Mittel mehr?:)

In digitalen Systemen darfst Du beidseitig Erden.
Alles sollte in Metallgehaeusen sitzen und die Abschirmungen
mit metallischen Kabeldurchfuehrungen verbunden sein....das Ganze dann geerdet.
Also von aussen kann nix in die Box hinein...
und von innen kann/soll nix nach aussen strahlen!

Ed

surf_andre
01.05.2005, 23:24
also wir haben immer wenn wir PT100 oder son zeug verkabelt haben und an die generatorsteuerung ab geklemmt haben eine seite Direkt auf erde (PE) geklemmt. Da bei uns GND und Erde immer über eine PE brücke das gleich potenzial hatten...

War immer doof wenn einer meinte er müßte mal probieren was passiert wenn man den den schirm so in der Anschlußdose zulang läßt.... wenn der dann gegen den "heißen" draht des fühlers ( MotorVibration ) kam, hat sich der gasmotor immer mit einem Notstop bedankt... grins

aber solchen pieks sind wir immer mit gut abgeschirmter und beim Bus auch mit verdrillter Leitung zu vorgekommen. und natürlich die sache mit der PE GND verbindung

mfg andre

Michael Eggert
01.05.2005, 23:33
Hi!



Ja, die gemessenen Temperaturen sind echt, da gibt es noch den mechanischen Sicherheitsabschaltungsdingens für den brenner, da ist ein mechanisches thermometer dran - das zeigt +/-2°C immer die Temperatur an die ich auch selbst messe.
Ich kann mir jetzt nur vorstellen dass es ja auch ne weile dauert bis die temperaturänderung des wassers auch durch das dicke stahlrohr und die messkammer zum sensor kommt. deshalb eventuell die zeitverzögerung.
Genau so isses. Die ganze Brennkammer ist ja noch heiß, viel Metall heißer als das Wasser. Irgendwo muss die Energie ja hin, und gerade wenn keine Pumpe mehr läuft, kann sie nur ins Kesselwasser. Damit das Wasser auch im ungünstigsten Fall nicht zu kochen anfängt und der Kessel platzt (denn genau in dem Moment hält Murphy dann sicher den Daumen aufs Sicherheitsventil), muss halt irgendeine Pumpe die überschüssige Energie rausschaufeln. Am sinnvollsten wär da die Pumpe für den Warmwasserspeicher, willst ja im Sommer nicht die Wohnungen aufheizen. Und zwar auch, wenn im Winter die anderen Pumpen laufen, die Heizkörperventile könnten ja zu sein.




Der Schirm hängt an der Sensorseite in der Luft (nicht mit dem sensor verbunden) und an der anderen seite auf MC GND.

Genau so sollte die Übertragung eigentlich am wenigsten gestört sein. Hast inzwischen ein paar 100nF in der Schaltung versenkt? An VCC<->GND am Controller sollte auf jeden Fall einer, an den Temperaturfühler ebenso, gerade bei längeren Leitungen.
Außerdem könntest Du den PullUp-Widerstand des I²C-Bus verringern, sofern die angeschlossenen Komponenten damit umgehen können (Datenblatt). Wieviel hast Du da grad drin? Oder nutzt Du gar nur den PullUp des AVR?

Gruß,
Michael.

hellraiser
02.05.2005, 00:03
@ edgar:
wie? mir spendiert jemand ne woche mittelmeer? lechz :) denn im moment habe ich wirklich keine mittel mehr ;)

@ michael:
äh. hab ich da was falsch verstanden? es gibt bei dieser heizung soweit ich da informiert bin bloss 1 in sich geschlossenen kreislauf: heizkreislauf, der geht durch die heizkörper und den WW speicher (wärmetauscher) sofern denn die jeweiligen pumpen laufen.

nunja, die WW Ladepumpe immer laufen zu lassen während der brenner läuft ist ja an sich keine gute idee... im sommer macht das ja sinn aber im winter?
wenn der WW speicher seine 55-60° hat braucht die pumpe ja nicht laufen, die 4 wohnungen ziehen da schon genug energie weg, da springt der brenner ja auch fast alle 10-15 min an...
aber das wäre noch ne idee für das steuerungsprofil. kann ja aussentemperaturabhängig andere profile laden :)

Michael Eggert
02.05.2005, 02:10
äh. hab ich da was falsch verstanden? es gibt bei dieser heizung soweit ich da informiert bin bloss 1 in sich geschlossenen kreislauf: heizkreislauf, der geht durch die heizkörper und den WW speicher (wärmetauscher) sofern denn die jeweiligen pumpen laufen.

Schon klar, es ist alles das gleiche Wasser - aber die Pumpen entscheiden, wo es hinläuft.




nunja, die WW Ladepumpe immer laufen zu lassen während der brenner läuft ist ja an sich keine gute idee... im sommer macht das ja sinn aber im winter?

Okay, da magst recht haben. Nach welchen Kriterien schaltest Du den Brenner ein? Oder anders gefragt: Solange kein Abnehmer da ist (WW warm, Heizungspumpen aus), läuft der Brenner dann noch an um die Kesseltemperatur zu halten, oder fährst Du dann die Temperatur runter?
Im Moment könnte ich nichtmal sagen, was besser wäre. Ich glaube nämlich da war was mit Kesseltemperatur und Korrosion, daß Absenken gar nicht so gut ist. Ist aber nur ein dumpfes Gefühl, frag mal besser nen Heizungsbauer.

Für den Nachlauf würde ich auf jeden Fall die WW-Speicherpumpe aktivieren!




wenn der WW speicher seine 55-60° hat braucht die pumpe ja nicht laufen, die 4 wohnungen ziehen da schon genug energie weg, da springt der brenner ja auch fast alle 10-15 min an...

Die Frage ist nur, ob Du davon _ausgehen_ kannst, daß die Wohnungen das heiße Kesselwasser abnehmen. Daß die Pumpen laufen, bedeutet ja nicht unbedingt, daß auch die Heizkörperventile auf sind.

Eine Möglichkeit wäre evtl. noch, daß Du grundsätzlich bei 75° Kesseltemperatur die WW-Speicherpumpe einschaltest bis wieder 70° erreicht sind. Geht das Wasser nach Ausschalten des Brenners in die Heizkörper, werden die 75° erst gar nicht erreicht, ansonsten springt die Speicherpumpe ein und kühlt den Kessel wieder auf 70° runter. Du misst die Temperatur doch öfter als Du sie protokollierst, oder?

Gruß,
Michael.

hellraiser
02.05.2005, 08:38
Momentan wird der Brenner noch von der manuellen Steuerung über zwei mechanisch geschaltete Temperaturkontakte geregelt. Also bei erreichen von 70°C geht er an, dann läuft er irgendwann an den NOT-AUS Punkt und der liegt bei ca 80°C - dabei dann eben der effekt dass es dann keine 80°C sind sondern 90-95°C...
Aber das möchte ich noch ändern, sprich das reservierte Brenner-relais soll ab einer gewissen Temperatur den Brenner abschalten.

Nein, wenn keine Pumpe läuft wird die Kesseltemperatur trotzdem gehalten.
An dem Graphen sieht man ja dass es schon ne weile dauert bis das wasser abgekühlt ist, muss dazu sagen dass eine der 4 pumpen derzeit fast immer läuft (die leute drehen in der bude scheinbar die heizkörper zu, aber das wasser muss dann eben doch durch komplette 2 stockwerke an den heizkörpern vorbei :)

Ich möchte lediglich die Kesseltemperatur nachts auf 60° und den WW Speicher auf 40°C (das alleine dauert schon ne ganze weile wenn niemand WW zieht) herunterfahren - keine ahnung obs was bringt, das werde ich ja sehen...

Das mit dem automatischen nachlaufen wäre noch zu programmieren.
ja, ich messe alle temperaturen pro sekunde und die steuerung schaltet alle 4 sekunden (mittelwert).
Alle 10 sekunden wird der zuletzt gemessene wert protokolliert.

Bernd
02.05.2005, 10:45
[...] muss dazu sagen dass eine der 4 pumpen derzeit fast immer läuft (die leute drehen in der bude scheinbar die heizkörper zu, aber das wasser muss dann eben doch durch komplette 2 stockwerke an den heizkörpern vorbei :) [...]

Wäre es nicht sinnvoll, die Differenztemperatur zwischen Ablauf zu den Heizkörpern und Zulauf von den Heizkörpern zu bilden?
Wenn die nicht deutlich größer als die typische Abkühlung bei minestens einem geöffneten Heizkörperventil ist (hier müßte man am einfachsten mal messen, wahrscheinlich spielt die Außentemperatur oder noch besser die durchschnittliche Raumtemperatur an den Rohren wohl auch eine Rolle), kannst Du die Pumpe abschalten. Natürlich sollte sie alle 5min (?) einmal anlaufen und einmal das Gesamt-Heizsystem-Volumen durchpumpen, damit man feststellen kann, ob zwischenzeitlich ein Heizkörper aufgedreht wurde (ob das noch realisierbar ist, hab ich jetzt keine Vorstellung, wenn ich ehrlich bin, sieh das einfach mal als unqualifiziertes Brainstorming *g*)

Michael Eggert
02.05.2005, 11:03
Hi!


Momentan wird der Brenner noch von der manuellen Steuerung über zwei mechanisch geschaltete Temperaturkontakte geregelt. Also bei erreichen von 70°C geht er an, dann läuft er irgendwann an den NOT-AUS Punkt und der liegt bei ca 80°C - dabei dann eben der effekt dass es dann keine 80°C sind sondern 90-95°C...
Hossa! Gestern hattest Du noch bei 70°C abgeschaltet... So langsam bist wirklich nicht mehr weit vom Siedepunkt entfernt.

Also halt ab 85°C die Speicherpumpe aktivieren bis der Kessel auf 80°C runter ist.



Das mit dem automatischen nachlaufen wäre noch zu programmieren.
Dürfte nicht weiter wild sein. Wenn Du es von der Temperatur abhängig machen willst, brauchst ja auch nicht weiter berücksichtigen, ob der Brenner gerade lief oder nicht. Einfach nur "wenns zu warm ist, dann kühlen".



ja, ich messe alle temperaturen pro sekunde und die steuerung schaltet alle 4 sekunden (mittelwert).
Das sollte dann eigentlich reichen.

Achja, später mal, wenn Du den Brenner selbst ausschaltest, kannst Du natürlich vorher abschätzen, wo die Temperatur in 30s landen wird. Also nicht einfach 10° unter Soll abschalten (denn das Überhitzen ist ja abhängig vom Durchfluss) sondern eben 30s vor Soll. Trotzdem natürlich Überhitzungsschutz, kann ja ne Pumpe gerade ausgegangen sein.

Gruß,
Michael.

Michael Eggert
02.05.2005, 15:54
Hi!


Wäre es nicht sinnvoll, die Differenztemperatur zwischen Ablauf zu den Heizkörpern und Zulauf von den Heizkörpern zu bilden?
Wenn die nicht deutlich größer als die typische Abkühlung bei minestens einem geöffneten Heizkörperventil ist (hier müßte man am einfachsten mal messen, wahrscheinlich spielt die Außentemperatur oder noch besser die durchschnittliche Raumtemperatur an den Rohren wohl auch eine Rolle), kannst Du die Pumpe abschalten.

Noch besser wäre eine Druckregelung, also vor und hinter der Pumpe abzweigen und auf einen Differenzdrucksensor geben und damit dann die Pumpe in der Drehzahl regeln.
Oft hat man nämlich das Problem, daß bei fast geschlossenen Heizkörperventilen der Druck steigt und die Ventile anfangen zu Pfeifen. Der Heizungsbauer bringt dann ein Bypassventil mit, das ab einem bestimmten Druck öffnet und die Pumpe "kurzschließt", quasi eine Zenerdiode für Wasser. Dummerweise knarren diese Bypassventile auch ganz gerne, und das noch viel lauter als die Heizkörperventile. :-) Daher würde eine Regelung, die die Pumpe bei geringem Durchfluss (hohem Druck) mit niedrigerer Drehzahl fährt, sowohl den Stromverbrauch als auch Nerven schonen.

Dummerweise hab ich noch keine Drucksensoren gefunden, die 10 Jahre mit heißem Wasser funktionieren und einen soliden Eindruck machen. Evtl könnte man aber auch an der Stromaufnahme der Pumpe (I, cos phi) erkennen, in welchem Zustand sie gerade arbeitet.

Gruß,
Michael.

hellraiser
02.05.2005, 20:52
@Michael:

Hm. Habe schon jetzt wieder ne riesen ToDo List ;)
Werde diese woche mich nochmal ans programmieren machen.
Die insgesamt 5 Pumpen können keinen Druck gegen geschlossene Heizkörperventile aufbauen, da sich die besagten Bypassventile an jedem einzelnen Heizkörper befinden. Aber irgendwie knarrt da selbst nach mittlerweile 10 jahren nix.
Achja, habe ich ganz vergessen: benutze nicht die internen Pull Ups für SDA/SCL... Habe 2x 4k7 extern gegen 5V

@Bernd:
Also irgendwo hört der Spass auf :D
Die Idee ist schon gut, aber ich habe eigentlich wenig Lust da noch Sensoren in den Rohren anzubringen...
Das mit "Pumpen an/aus" ist eh kein grosses problem, werde es so lösen wie michael vorgeschlagen hat - sprich: steuerung erhält nen weiteren Parameter ab welcher Kesseltemperatur die WW Pumpe on-forced wird...

@All:
Hat jemand ne Idee wie ich einen sauberen Reset auf dem I2C Bus hinbekomme? Ist sowas wie ein global software reset vorgesehen? wenn ja, wie? SDA/SCL für ein paar Sekunden lang LOW??
Oder habe ich als einzige Möglichkeit die 5V von den ganzen Sensoren via Relais für ne Sekunde zu unterbrechen?!
Irgendwie bekomme ich das system nicht 100% EM-Dicht... alle paar Stunden fällt kurzzeitig ein sensor aus und vorhin habe ich gemerkt dass die Aussentemperatur mal wieder -127°C hatte. Sprich: der betreffende LM75 hat auf READ_TEMP nicht mehr geantwortet... Geholfen hat weder gutes zureden, noch streicheln - auch sex wollte der keinen - einfach nur nen hard reset ;)

Bernd
03.05.2005, 06:59
Noch besser wäre eine Druckregelung, also vor und hinter der Pumpe abzweigen und auf einen Differenzdrucksensor geben und damit dann die Pumpe in der Drehzahl regeln.

Druck! Na klar! *vordieStirnpatsch*

Statt Differenzdrucksensoren (stell ich mir teuer vor) gehen auch je zwei absolute, halbwegs kalibriert, deren Werte man voneinander abzieht.

Motorstrom ist auch eine interessante Sache, ich bin gerade in ein Projekt involviert, bei dem das Anzugsdrehmoment einer Schraube letztendlich vom Stromverlauf in der Hydraulikpumpe geregelt wird. LEM hat da interessante Stromsensoren zu bieten.

@hellraiser: Reset ist auf dem I²C nicht vorgesehen, dafür gibt es entweder jeweils (bei intelligenten Bausteinen) einen (natürlich für jeden unterschiedlichen) Befehl, oder Du mußt wirklich die Power-Leitung totmachen.
Aus eigener Erfahrung kann ich dem LM75 nur bescheinigen, daß er hochgradig zickig ist; bessere Erfahrungen hatte ich mit den Dingern von Dallas (DS1620, DS1820), aber Du wirst wohl jetzt kaum noch Deine Sensorik wieder umstellen wollen )c:

hellraiser
03.05.2005, 08:34
Grins. ne, die funktionieren einigermassen gut.
Werde mir einen i2c hardware reset via unterbrecher basteln :)
die lm75 haben keinen wirklichen software reset, die haben nur die möglichkeit den 16bit transfer abzubrechen, aber das bringt mir dann auch nichts wenn ich nichtmal weiss ob das teil noch reagiert...

edgar
03.05.2005, 09:52
siehe unter PS :) ...unten.

http://www.progforum.com/showthread.php?p=45586#post45586

Michael Eggert
05.05.2005, 17:37
Hi!


Druck! Na klar! *vordieStirnpatsch*
Statt Differenzdrucksensoren (stell ich mir teuer vor) gehen auch je zwei absolute, halbwegs kalibriert, deren Werte man voneinander abzieht.
Unterscheiden die sich innendrin wesentlich voneinander, abgesehen vom zweiten Anschluss?



Motorstrom ist auch eine interessante Sache, ich bin gerade in ein Projekt involviert, bei dem das Anzugsdrehmoment einer Schraube letztendlich vom Stromverlauf in der Hydraulikpumpe geregelt wird. LEM hat da interessante Stromsensoren zu bieten.
Müsste man mal ausprobieren, wieviel Information man daraus bekommt. Evtl wäre auch die Drehzahl interessant, kann aber auch sein, daß die bei den Pumpen (Kurzschlussläufer?) recht konstant ist.
Das sind doch solche Flügelradpumpen, bei denen das Wasser mittig auf der Stirnseite des Flügelrads zugeführt wird und tangential durch die Zentrifugalkraft abfließt? Wenn dann alle Ventile geschlossen sind, gibt die Pumpe keine mechanische Wirkleistung nach außen ab, das Wasser in der Pumpe fährt Karussel. Je nach Motor müsste also die Leistungsaufnahme zurückgehen oder die Drehzahl hoch (gut zu beobachten beim Staubsauger).

Etwas schwierig wäre dann auch noch die Leistungsregelung. Phasenan/abschnitt mögen die Pumpen wohl gar nicht, da leiden die Wellenlager und das geht merklich auf die Lebensdauer. Höherfrequente (100kHz) PWM wäre denkbar, aber wenn man das nicht _sehr_ ordentlich entstört, geht das benachbarten Funkamateuren sei dank ebenfalls auf die Lebensdauer (diesmal aber des Besitzers der Pumpe). Überhaupt lassen sich Kurzschlussläufer aber kaum über die Spannung dimmen, die wirklich "amtliche" Lösung wäre wohl ein Frequenzumrichter. Ziemlich viel Aufwand für eine schnöde Heizungspumpe.

Gruß,
Michael.

hellraiser
06.05.2005, 20:05
Hi!

Ja, das wäre ein wenig zuviel aufwand für so ne pumpe - vor allem da es 5 stück sind ;)

Habe das Problem mit den I2C sensoren nicht gelöst bekommen, dafür aber umgangen.
PE auf GND hat das ganze komischerweise noch verschlimmert.
Die Lösung mit dem programmtechnischen i2c forced reset via relais funktioniert jetzt schon seit heute Morgen problemlos.
Sobald sich mindestens einer der Sensoren für mehr als 10 sek aufhängt wird die Spannungsversorgung auf dem i2c bus für ca 1 sek unterbrochen.
Das gleiche dann auch noch prophylaktisch 1x pro Stunde.
Jetzt sind es wirklich nur noch ab und zu peaks, aber die sensoren fallen nicht mehr dauerhaft aus :)

@edgar: nicht dass du jetzt denkst ich wage mich nicht mehr an die PT sensoren ran... sobald das Programm steht werde ich versuchen eine 8x PT Bank mit nem AVR zu realisieren, der dann RS232 und I2C Schnittstelle hat zum konfigurieren und Sensoren abfragen.
Das ganze als kleine extra Platine, dann kann ich das in weiteren Projekten wieder als Modul verwenden.

Gruss & schönes Weekend (welches ich mir jetzt endlich mal stressfrei gönnen werde :D

progmart
07.05.2005, 00:24
Hallo

@elmar

Es gibt für Tokenring sogar Switches(hab meinen leher ziehmlich verdutzt angeguckt wie er das sagte)...Gigabit token ring ist ebenfalls spezifiziert worden....

@ll

kann man sowas nicht mit echtem ethernet machen :)

infrastruktur eventuell eh vorhanden wenn nein schnell und einfach per wlan oder powerline erweiterbar

dürfte nur ein problem werden das dem mc beizubringen...

Gruss

Martin

hellraiser
07.05.2005, 18:09
Ja, ich habe auch schon überlegt ob ich der steuerung nich ethernet spendieren soll.
Da der Linux server aber eh einen raum weiter steht kann ich die auch via rs232 anbinden.
Aber für andere Projekte macht es schon sinn. Habe mir xport und konsorten schon angeguckt. es gibt ja eigentlich schon relativ günstige module die man verwenden kann. von ISA netzwerkkartengerümpel via mc verbinden halte ich persönlich nix, da es da mittlerweile echt schon an ersatzteilen mangelt.

x29a
16.09.2005, 17:46
hoi,

habe mir den kompletten thread nicht durchgelesen, weiss aber von einer gut funktionierenden heizungssteuerung (läuft bei uns), evtl bringt dir das was


http://heller.no-ip.org/~heller/heizung/

surf_andre
17.09.2005, 14:16
Moin Hell
ich habe mal etwas gestöbert in den Büchern...Und da habe ich noch mal ne kleine Anregung zu deinem Problem was du vielleicht noch mal nachschauen solltest....
Und Zwar habe ich gefunden:
Wenn man aus einem 16 Bit Register des LM75 nur 8 bit liest und D7 des nächsten bytes ein low ist dann hält der LM75 die SDA-Leitung auf Low und somit legt die gesammte Kommunikation auf dem Bus brach...
Beheben soll man das können in dem man 9 takte auf SCK gibt oder der master kontolliert nach jedem SCK-takt die SDA Leitung auf High. Mit Stop setzt man dann den LM75 wieder zurück.

mfg
André

hellraiser
17.09.2005, 22:42
[/url]@x29a:
jo. die seite kenne ich.
du, die heizungssteuerung läuft derzeit seit april fast problemlos (bis heute 2 hänger - hatte sich komplett der AVR aufgehängt).
Parametrisierung ist einiges möglich - nur die webschnittstelle habe ich noch nicht geschaffen - momentan noch via RS232.

@surf_andre:
jepp. das konnte ich dem datenblatt damals auch entnehmen.
ich lese immer 16 bits und verwende einfach nur die ersten 8 (rest wird ignoriert).
funktioniert wunderbar.
die abstürze von den sensoren kommen sehr selten und wenn ist der gebläsemotor vom gasbrenner schuld (irgend ne verblödete störung, habe ich aber eben über programmtechnisch ausgelösten I2C Mörder-Reset (VCC für I2C Bus wird einfach kurz unterbrochen) gelöst/umgangen.

PS:
@all:
ich habe ne website versprochen: [url="http://cyberhome.neo-soft.org"]cyberhome.neo-soft.org (member.php?u=1181)
Ja, ich weiss - dort steht noch nicht das komplette projekt beschrieben - bin noch an den anderen Modulen dran und damit momentan sehr im stress - arbeitstechnisch :)

surf_andre
18.09.2005, 01:19
@hell
war hat nur noch mal so ne idee dazu und einen versuch wert...

edgar
18.09.2005, 06:29
....hatte sich komplett der AVR aufgehängt.....

Hi Hell

ich hoffe doch dass ihr einen WatchDog 'drin habt !...???

Ciao
Ed

250cc Montegi

Winne
18.09.2005, 13:20
Na klar hat der AVR nen watchdog, wenn man ihn einchaltet :D ....

Hab ich aber noch NIE benötigt. Einfach die Programme resistent schreiben und Nestis vermeiden.

Ist auch nicht gut. So'n Watchdog verwischt schlampige Progammierung. So in nicht näher benannter Aufzugssteuerung. Wer kommt auch auf die Idee den kompletten Prozess auf ein externes Ereignis warten zu lassen welches nie eintritt? Und das auch nur nach dem ein anderes Ereignis eingetreten ist welches nur alle 5 Monate auftritt. Wer da den Braten nicht richt. ist als Servicemonteur erschossen.

In Meinem fall war es noch haariger täglich eintretende Fehler wegen eines falsche Parameters in der Anlagenprameterliste ca. 1000 Parameter möglich... ,und aufgeängt hat das ganze die Sicherhetsüberwachung.

Naja nach dem ich nach ca. 1-2 Monaten einen Canbuslog bis zum Ereigniseintritt ( nach nur 15 min) durchführen durfte war das ganze in 2 Stunden enttarnt.

elmar
18.09.2005, 13:49
Hi,


Sagen wir mal so: Es kommt immer drauf an, was das Ding steuert.

Bei einer Modelleisenbahn ist es nicht weiter tragisch, wenn das Teil von selbst "Eschede" spielt.

Wenn das Ding aber einen Baukran fernsteuert, dann sollte da schon ein Watchdog drin sein. Es muss nicht unbedingt die Programmierung fehlerhaft sein oder EMV Störungen anliegen.
Szenario: Wenn der Kranführer den Knopf "Links drehen" drückt und wärend sich der Kran dreht stirbt der Quarz. Die Portpins des µC bleiben wie sie sind und damit auch die Leistungsschütze. Dann hat man einen verdammt großen Ventilator auf der Baustelle. Und bis der Kranführer, der mit seiner Fernbedienung auf dem Hausdach steht am Kran den Not-Aus drücken kann...
Der Watchdog kann zwar auch nicht das Programm wiederbeleben, aber der kann durch seinen Reset die Portpins zurücksetzen und damit die Motoren ausschalten.


Bei unserer 70er Jahre Heitungssteuerung wird nur der Strom vom Magnetventil abgestellt. Der Kessel an sich ist auf 80°C eingestellt. Läuft die Steuerung ammok, so kocht der wenigstens nicht. Und dann gibt es noch ein zweites, rein mechanisches Ventil, dass bei ca. 95°C die Gaszufuhr blockiert.

Mir hat mal ein Industrieanlagenbauer erzählt, wie die bei einer Firma einen Fehler gesucht haben. Immer genau zu einer bestimmten Zeit ging die Anlage auf Störung. Aber keine Baugruppe hat Störung gemeldet. Nach einem Jahr haben die dann statistisch ermittelt, dass es mit dem Sonnenstand zu tun hat. Bei Regen gibt es auch keine Störung. Ein weiteres halbes Jahr später haben die den fehler gefunden. Auf einer Anzeigetafel befindet sich eine LED, die die Störung anzeigt. Zu einer betimmten Zeit knallt die Sonne genau auf diese LED, die dann Solarzelle spielt und die Störungsleitung etwas anhebt. Schon setzt die Anlage brav aus.

Gruß
Elmar

hellraiser
18.09.2005, 23:05
Watchdog? nö. für diese steuerung nicht nötig - die zwei aufhänger hatte ich dadurch ja erst bemerkt.
war wohl falsch ausgedrückt - avr lief noch, aber das programm hing in einer endlosschleife (serielle kommunikation).
mini-fehler im programm der bei empfangenem datenmuell eben diesen effekt hatte.

aber das habe ich mir verziehen - habe bis jetzt noch keinen perfekten programmierer kennen gelernt ;)

@elmar: klasse beispiel mit dem ventilator :)

elmar
18.09.2005, 23:25
Hi,

erst testen ohne Watchdog, dann nach erfolgreiche Testphase Watchdog einbauen. Am besten nimmt man noch eine "Störung" LED mit auf, die nach Watchdogreset und Brown out (Statusbits werden da gesetzt) angeht. Dann weiss man genau, dass das Ding einen Fehler hatte, den es erst mal behoben hat.

Schade, dass der µC nicht den PC mitlogt zwecks Fehlerdiagnose, wenn der Watchdog zuhaut. Aber eine gute Idee ist, jeder Teilfunktion eine Nummer zu geben, die in einer Variable gemerkt wird. Nach Reset kann dann anhand der Variable nachgeschaut werden, wo das Teil sich aufgehängt hat. Ich selber mache es da wie die alten opel Fahrzeuge. Nachdem der Watchdog zugeschlagen hat, blinkt eine LED (im Timerinterupt per Zähler).

Wenn jetzt Z.B. Code 53 ausgegeben werden muss, blinkt die LED im Sekundentakt (RTC Funktion kann das übernehmen). Die blinkt 5x macht 2sek pause und blinkt dann 3x. Danach macht die 5sek Pause und das ganze beginnt von Vorne. Da kann man bequem mitzählen und sich den Code notieren.

Das erleichtert das Vor-Ort debugging enorm. Auch kann man den Benutzer via Telefon nach dem Code fragen und das ganze kostet nur einen Portpin.

Natürlich kann man auch eine Klartext Displayausgabe machen, falls ein Display sowiso vorhanden ist.

Gruß
Elmar

surf_andre
19.09.2005, 00:00
@elmar
wo schreibt man denn so eine varialbe hin?wenn der WDG zu schlägt ist das programm schon tot... und nach dem reset ist doch in der regel alles auf null... oder mache ich da gerade nen gedankenfehler...

mfg
andre

elmar
19.09.2005, 00:21
Hi,


das ist doch der Dreh an der Sache. Wenn das Programm tot ist, wird die ja nicht mehr verändert. Und nach dem WDG Reset ist ein Bit gesetzt, dass dem neu startenden Programm anzeigt, dass da was schief gelaufen ist. Aber alle Variablen sind ja erhalten geblieben, so auch die Variable, die die nummer des letzten laufenden Teilprogramms hat. Ist das WDG Bit gesetzt, so kann man die in eine Fehlerausgabevariable schreiben, diese wird dann vom RTC Interupt benutzt und zur Anzeige gebracht. Steht die auf 0, also kein Fehler, so gibt die jetzt 0x Blinken, 2sek Pause, 0x Blinken 5sek pause aus - also nix. Das Timing ist dadurch immer gleich, sowohl bei gesetzter Fehlerausgabevariable als auch bei nicht gesetzter.

Ich schilder mal den Ablauf:

Programm startet, das WDG bit ist aus, es war also ein gewönlicher power up oder manueller Reset. Die Funktionsvariable und die Fehlerausgabevariable wird gelöscht.

Jede Teilfunktion schreibt per Copybefehl eine Konstante aus dem ROM in die Funktionsvariabale. Beispielsweise der Timer eine 1, der RS232 Interupt eine 2, ...
Das Displayprogramm bekommt die 10, die Temperaturmessung die 11, ...
Ich verwende Zahlen unter 10 für Interrupts, dann kann man ohne nachsehen schon wissen, dass wiedermal ein Interrupt die Ursache war ;)

Jede Funktion schreibt als allererstes ihre Zahl in die Variable.
Jetzt lassen wir mal die Diaplayroutine (10) hängen. Der WDG macht einen reset.

Das Programm startet neu und sieht am WDG Bit, dass der µC nicht normal gestartet wurde. Man kann auch das Brown-out Bit mit abfragen.
Anstatt die beiden variablen zu löschen wird jetzt die Teilfunktionsvariable in die Fehlerausgabevariable kopiert. Der RTC Interrupt wird die ab jetzt zur Anzeige bringen, wärend das Programm ganz normal läuft und wieder fleissig nummern merkt.

Knallt es ein weiteres mal, so die aktuelle Zahl wieder ausgegeben. Blinkt die Lampe ganz komisch und/oder zeigt immer was anderes, so knallt es dauernd an verschiedenen Stellen oder zumindest ganz oft (Code kann nicht ausgegeben werden)

Beim Brown-out addiere ich eine 50 beim neustart zum Code hinzu. So kann man am Code nicht nur sehen, dass er resettet hat, sondern auch warum und wo.

Um den Blink-code einfacher zu gestalten vergebe ich die Zahlen als 2x4-Bit BCD Code. So braucht man nur die nibble nehmen und dem nibble entsprechend blinken zu lassen.

Gruß
Elmar

surf_andre
19.09.2005, 00:31
Hört sich interessant an... habe mir darüber noch nicht so die gedanken gemacht aber werde es beim nächsten mal testen... zum debuggen jedenfalls sehr gut denke ich mal ....

mfg
andre

elmar
19.09.2005, 01:17
Hi,


beim debugging ist es einfacher den über eine Soft RS232 sprechen zu lassen - sofern man genügend ROM übrig hat.

Die Sache mit den Blink-Codes ist primär für den späteren Einsatz gedacht. Kann aber prima zum debugging benutzt werden, sofern die Fehler nicht schneller auftreten als ausgegeben werden kann.

Gruß
Elmar

edgar
19.09.2005, 09:41
Watchdog

ist doch eine simple Angelegenheit...:)

Wie Elmar schon andeutete...zuerst muss das Programm ' laufen '.
In das Programm schreibe ich (normalerweise) cpl Px.y in oder vor die Unterprogramme.
Ich setze einen TC1232 ein : der erkennt Unterspannung und erzeugt
einen sauberen Reset .... natuerlich vor allem beim Ausbleiben der Impulse vom MC_pin Px.y.
Ein EEprom wird bei jedem Reset incrementiert und zeigt mir an wie oft eingeschaltet bzw resettiert wurde. (meine Module muessen 24/24h laufen)

Dieses Vorgehen bringt mir gute Resultate :)

kick the dog
Ed

elmar
19.09.2005, 20:40
Hi,


das Verfahren kannst Du ja noch erweitern. Einfach einen Ringpuffer im EEPROM benutzen und bei jedem reset wird da der Code des abgebrochenen unterprogramms hinzugefügt. So hast Du auch die Stellen, wo das passiert ist. Ist zwar nicht immer interessant (bei Unterspannung), aber je nach Anwendung kann das einen Hinweis geben, wie die Katastrophe abgelaufen ist.

Gruß
Elmar

Winne
19.09.2005, 21:43
Hast du daneben noch 'ne Echtzeituhr und die gestellt, so kannst du den Fehler auch mit einem Zeitstempel versehen und bei Verbindng zu 'nem Terminal alles nach dem WD an das Selbe online schicken,wo es,wie tausend anere Programme Logdatein mit Datenmüll erzeugt, welche nur die ersten hundert Male je jemand zur Kenntnis nimmt. Damit sie später die Festplatte mit niemanden interressierenden Statusmmeldungen soweit füllen, daß der virtuelle Speicher von Windoof das Kotzen kriegt wenn er noch einen Cluster benötigt. :confused::(:D

Rudo
20.09.2005, 02:13
man koennte ja auch die Hardware von e. Hardware-Ing. design lassen, und schon hat die SW keine Probs mehr :D

topla
20.09.2005, 11:23
Hi,
Bei einer Modelleisenbahn ist es nicht weiter tragisch, wenn das Teil von selbst "Eschede" spielt.


Du hast absolut keine Vorstellung, was Kleinserienmodelle kosten....

Thomas

edgar
20.09.2005, 11:37
Rudo,

!!
und schon hat die SW keine Probs mehr :D
!!
<!-- / message --><!-- sig -->
aber das kann doch nur der Herrgott
stell dir mal vor was DAS kosten wuerde!

Ed

elmar
20.09.2005, 11:41
Hi,




Du hast absolut keine Vorstellung, was Kleinserienmodelle kosten....

Thomas

Bei Kleinserienmodellen legt man doch selbst die Hand am Trafo an.

Entweder geht es um vollautomatisierung oder es geht um "Kunst" und Sammelleidenschaft. Beides zusammen verträgt sich nicht so.

Gruß
Elmar

topla
20.09.2005, 13:09
Hi,
Bei Kleinserienmodellen legt man doch selbst die Hand am Trafo an.

Entweder geht es um vollautomatisierung oder es geht um "Kunst" und Sammelleidenschaft. Beides zusammen verträgt sich nicht so.


Doch, einwandfrei. Der dritte Weg heißt Teilautomatik. "Oberirdisch" fährt man manuell gesteuert und "unterirdisch" (im Schattenbahnhof) schön mit Automatik. Generell digital und eben teilweise computergesteuert. Der kann sich viel besser merken, wo er die Züge abgestellt hat und erinnert sich auch nach Wochen wieder daran (meistens jedenfalls....).

Thomas

surf_andre
23.09.2005, 12:25
Moin Moin

@Hell sag mal hast du in deiner Schlauen Steuerung auch einen Wärmemengenzähler mit eingebaut? Biete sich ja an wenn man schon die Vor-/Rücklauftemp. erfaßt....

mfg andré

hellraiser
23.09.2005, 13:51
Ne, leider noch nicht - habe bisher nur 4 Temperaturen:
Kessel, Wärmespeicher, Heizraum, Aussen
Wärmemengenzähler sind derzeit noch mechanische drin...

In 1-2 Jahren wird die Heizungsanlage sowieso noch erweitert (WW Unterstützung durch Solarpanels etc...), da werde ich es auch mal ins auge fassen noch weitere Temperaturmesspunkte einzubauen und auch die durchflussmenge zu messen.
reiner temperaturunterschied und status ob pumpe läuft oder nicht reicht nicht aus um eine genaue wärmemengenmessung vorzunehmen.
Das wasser fliesst ja unterschiedlich schnell je nachdem wieviele Heizkörper geöffnet sind...
Wirkt sich zwar nur geringfügig aus, ist aber ne ganze menge aufs jahr gesehen.

Dafür habe ich eine Zeitzählung wie lange das gasventil offen ist und kann so wunderbar (bis auf 80-100L/Jahr genau) ausrechnen wann der gastank mal wieder gefüllt werden sollte :D

elmar
23.09.2005, 14:59
Hi,

Wärmemengenzähler müssen ja für jede Wohnung getrennt zählen. Sonnst bringt das nichts. Zwar kann man dann die Energiekosten mit der Gesamtwärmemenge verrechnen, aber wer hat jetzt wie viel gebraucht?

Gruß
Elmar

surf_andre
23.09.2005, 15:11
Das ist ja auch schon mal was... meine das mit dem Ventil. Aber nicht zulange warten mit dem gaskauf sonst wird die Höhle schnell kalt...

Spaß bei seite.
habe mich schon mal theoretisch mit der sache Wärmemengenmessung befaßt.
man braucht ja einfach nur die
durchflussmenge mal der temperaturdifferenz mal 4190 joule nehmen dann man doch schon alles oder habe ich da etwas vergessen?

elmar
23.09.2005, 15:22
Hi,


Durchflussmenge und Temperaturdifferenz reichen, um das Verbrauchsverhältnis der Wohnungen auf die Parteien umzulegen. Die genaue Wärmemenge interessiert ja gar nicht, nur das Verhältnis um die Gasrechnung gerecht aufzuteilen.

Gruß
Elmar

surf_andre
23.09.2005, 15:33
Das stimmt wohl...
Aber mir ging um die Wärmemanegenberechnung. Und außerdem denke ich mal ist es auch nicht so schlimm wenn man die Wärmemenge ausrechnet und anzeigen läßt... Hat der µC wenigstens was zutun und nicht nur ne Heizung zusteuern das macht der doch eigentlich mit links....

elmar
23.09.2005, 16:22
Hi,


das kannst Du ja über den Gasverbrauch ausrechnen.

Mit einem Wärmemengenmesser kannst Du aber den Wirkungsgrad herausfinden und dann gegebenenfalls diesen verbessern, also die Temperatur des Kessels nicht nur von der Außentemperatur abhängig machen, sondern auch vom zu erwartenden Wirkungsgrad.

Gruß
Elmar

surf_andre
23.09.2005, 17:29
Wir haben hier einen Festbrennstoffkessel und in meinem Fall interessiert es mich halt wieviel da durch geblasen wird....

Es ist halt nur reine neugierde... denn ich kann schlecht den Feuerungsgrad des kessels beeinflussen...


mfg andré

Winne
23.09.2005, 20:08
Zu beachten wäre, das Mieter einen Anspruch auf geeichte Geräte haben.....

hellraiser
25.09.2005, 12:07
Ja, das mit den geeichten Geräten ist das Hauptproblem.
Deshalb hängen da auch pro Wohnung geeichte Wärmemengenzähler drin (noch).
Es gibt da schon ziemlich genaue Durchflussmessgeräte.
Dummerweise habe ich noch keine bezahlbaren für diese Temperaturbereiche gefunden.

@Andre: das siehst du korrekt dass man für die wärmemenge nur durchflussmenge und temp-differenz messen muss..
aber für beide werte habe ich keine sensoren drin.


@Elmar:
genau so machen wir das... Summe aller Gaseinkäufe + Stromverbrauch Heizungsanlage (hängt ein eigener Zähler dran) = Gesamtkosten die aufzuteilen sind.
Summe aller Wärmezähler = 100%
somit kann man das wunderbar prozentual und gerecht aufteilen :D

surf_andre
25.09.2005, 12:22
Wir wollen hier bei uns mal die beiden Flaschen ( braun / blau = feuer ) wieder rausholen und dann mal zwei Stutzen in den vor- und rücklauf einlöten, um halt die temperatuen des wassers mal genauer zu erfassen. Diese tollen kapilarthermometer in den Kesseln zeigen irgendwie nicht so ganz richtig an gibt hier doch ein paar mehr differenzen...
Sind wohl ehr Schätzanzeigen....

Und da habe ich gedacht mache ich da mal ein kleines Projekt draus und lasse mir auch gleich mal so die Wärmemenge errechnen und anzeigen.
Malsehn was man damit noch so alles machen kann in einer Kombiheizanlage...


mfg André

elmar
25.09.2005, 13:37
Hi,

für den Vorlauf reicht eine moderne Pumpe. Die hat einen Temperaturfühler eingebaut, den man anzapfen kann. Der Pumpe kann man dann in einem auch etwas mehr intelligenz verpassen, die geht unter 30°C nämlich aus. Und bis die Pumpe 30°C sieht, hat der Kessel schon 50°C oder mehr.
Das Problem bei meiner Anlage ist, dass der Fühler für die Vorlauftemperatur hinter der Pumpe sitzt und die Pumpe eine neue, moderne mit Fühler ist. In er Übergangszeit sagt die Steuerung, dass das (stehende) Wasser im Vorlauf vieeel zu kalt ist und der Kessel heitzt dann auf bis zu 60°C hoch, bis die Pumpe sich dann bequemt einzuschalten und das heiße Wasser am Fühler vorbeipumpt. Daraufhin befindet die Steuerung die temperatur für viel zu heiß und schaltet den Kessel zu lange ab. Soll die Kesseltemperatur aber etwa 30°C betragen, so schaltet die Pumpe manchmal ab, wenn die Steuerung den Kessel nicht rechtzeitig wieder heizt.
Und das ganze System fährt dann Karussell.

Also sollte die Kesseltemperatur wenn möglich mit gemessen werden oder zumindest der Vorlauf sehr nahe am Kessel. Wenn die Pumpe auch so einen "spökes" macht, dann sollte das berücksichtigt werden.

Den Füllstand einer Holzpelletanlage kann man sicher leicht mit einem Ultraschallsensor messen. Beim Bau der Anlage könnte man da sicher noch Dehnungsstreifen als Gewichtmesser einbauen. Und denkt dran: Ihr seit für die steigenden Spanplattenpreise verantwortlich :D

Gruß
Elmar

Winne
25.09.2005, 13:38
genau so machen wir das... Summe aller Gaseinkäufe + Stromverbrauch Heizungsanlage (hängt ein eigener Zähler dran) = Gesamtkosten die aufzuteilen sind.
Summe aller Wärmezähler = 100%
somit kann man das wunderbar prozentual und gerecht aufteilen :D


und alle Wohnungsverwaltungen....

surf_andre
25.09.2005, 14:24
@ elmar
also spanplatten heizen wir nicht und pellets auch nicht unser eins erntet noch richtig und man muß alle 2-4 stunden mal zum festbrennstoffkessel schauen damit das feuerchen nicht ausgeht...
wir haben das mal überlegt mit den pellets aber die umrüstung des kessels und der zuförderanlage, als auch die kosten für den brennstoff ist recht hoch... cm³ oder raummeter holzpreise sind doch noch günstiger... Ist aber mit arbeit verbunden...

elmar
25.09.2005, 15:03
Hi,


wie wäre es mit einem µC gesteuerten selbstbau für den festbrennstoffkessel?

In der DDR hatte mal einer so was gebaut, mit Relais gesteuert. Ein Riemenzug zog einen Eimer durch den kohlenvorrat und am Kessel knallte der gegen einen Stahlträger, so dass der Eimer umkippte und sich in einen Trichter entleerte. Die Kohle rutschte dann in den kessel.
Voll automatisiert über Termostat und Zeitschaltuhr.

Einziger Haken war, dass man regelmässig die danebenfallende Kohle wegkehren musste.

Gruß
Elmar

surf_andre
25.09.2005, 16:19
@elmar

danke für die Idee aber ich denke wir bleiben bei unserer Methode... denn das die luke vorne zum nachwerfen ist nicht gerade groß. :eek:und jedesmal schauen ob das so mit dem automatischen nachrutschen klappt ist auch nicht die lösung....

mfg André

elmar
25.09.2005, 16:28
Hi,


wenn es klemmt, wirst Du das schon nach einer weile merken :D

Und um die befeuerung zu kontrollieren tut es sicher auch eine Webcam für 15 Euro, da muss man nicht immer nachgucken gehen. Ein termostat und ein LDR kann auch bescheid geben, wenn nachgelegt werden soll. Dann musst Du nicht ganz so oft in den keller laufen.

Gruß
Elmar

surf_andre
25.09.2005, 16:58
hast den winter schon was vor?:D
suche dann noch jemand der mit die holzscheide sortiert und richtig auf band legt....:eek:

der µC signalisiert dir dann das nachlegen.... coole sache doer


mfg André

hellraiser
01.12.2005, 20:41
Hi allerseits.
Bin gerade über den "UTI03-A89C" bei Conrad gestolpert (ArtNr 174530-07).
Hat da jemand von Euch schonmal erfahrung gesammelt mit dem Teil?
Ist es möglich mehrere PT Messzellen zu multiplexen und mit einem einzigen Messwandler (siehe oben) auszuwerten?
Ich dachte daran, 4 PT Zellen zu multiplexen, so dass jede der Zellen einmal pro Sekunde gemessen wird (reicht aus).

Halbleitermultiplexing geht wahrscheinlich wegen verfälschung des Messignales nicht, ich dachte zur Not an 4 Relais ;)

neuling
01.12.2005, 20:59
Relais in so schneller Schaltfolge?
alle 4s einmal Schalten?
geht des gut? bzw wie lange?

hellraiser
01.12.2005, 22:03
Naja. Ich werde schon keine dicken Schuetze verwenden (obwohl das eine geile Geräuschkulisse im Heizraum gäbe) :confused:

Dachte da an Reedrelais.
Mal kurz durchrechnen... 10^6 cycles bis die dinger kaputt gehen, macht dann bei 4 sekunden schaltzyklus... 46 Tage...
Habe ich da richtig gerechnet? AUA... das ist ungut :eek: da hast du recht...

könnte man das mit 8 FETs multiplexen (ich wollte die PTs mit 4 drähten anschliessen)?
Leider habe ich keine Ahnung wie man am besten Messignale mit Halbleitern schalten kann.
Den Konstantstrom zu jedem PT müsste ich dann ja auch schalten (deshalb 8 FETs für 4 PTs).

surf_andre
01.12.2005, 22:07
Was willst denn noch messen? Denke du hast alles erfaßt?

also ich finde die Idee mit den relais auch nicht so toll. gibt doch auch richtige multiplexer oder digitale Schalter.

Aber ich denke mal es ist besser für jeden PT ein IC zu nehmen. Der Wandler muß sich dann doch jedes mal wieder neu kalibieren auf den anderen Fühler....
Soll er zwar können aber ich denke da bekommst du viele falsche Messergebnisse...

gruß André

elmar
01.12.2005, 22:16
Hi,

jedem Meßelement eine eigene Konstantstromquelle geben und eeinen eigeenen Meßwandler. Das aufbereitete 0..5V Meßsignal einfach über einen 4066 jagen und dem A/D Wandler (intern im µC o.ä.) übergeben.

Im C64 funktioniert das ja auch sehr gut, da sind 2 "Paddles" (Analogjoysticks), also 2x2 Achsen via 4066 mit dem A/D des Soundchips verbunden.

Gruß
Elmar

hellraiser
01.12.2005, 23:23
@surf-andre: momentan verwende ich LM75 in dünnem Schrupfschlauch zur Temperaturmessung - ganz so das gelbe vom ei ist das nicht.

Die 4 Messpunkte würde ich gerne durch PT100/PT1000 ersetzen.
Das mit dem kalibrieren habe ich total übersehen im Datenblatt. Stimmt - dafür braucht er auch ein paar Messzyklen...

@elmar:
Konstantstromquelle, messwandler selbst aufbauen braucht a weng viel platz bei 4 wandlern...
Das Ausgangssignal von besagtem chip ist digital (1wire). Die 4 Pins habe ich auch noch übrig, da muss ich nicht multiplexen ;)
ich dachte nur an mux vor dem wandler, da dieser in der c-apotheke immerhin >10E kostet. Mal gucken ob ich den irgendwo günstiger finde...
Ansonsten muss ich mal den Heizunssponsor fragen, ob das im Budget liegt ;)

surf_andre
02.12.2005, 00:15
Also ich würde das glaube ich so machen wie Elmar
Dann hast den Kram
1. vielleicht auch modular aufgebaut. so vielleicht als Steckplatine.
2. man ist der apotheke nicht aus geliefert...
3. wenn die apotheke die "drogen IC " versorgung mal einstellt dann fängst wieder von vorne an. So hätte man Standard IC´s
4. Man lernt...
5. man kann den Abgleich beeinflussen, geht bei dem IC ja nicht der macht da was automatisches
mfg
andré

hellraiser
02.12.2005, 20:59
Gut, dann werde ich mich jetzt erstmal um eine passende Spannungsversorgung für die OPVs kümmern und mich mal so langsam an den Messwandler ranwagen.
Modular klingt gut - ein 4fach Sandwich hatte ich noch nicht :)

surf_andre
03.12.2005, 00:22
Habe Hier irgendwo noch son messwandler von der alten CC1 vom großen C rum fliegen... Die brauchte nur 5V war in 2-Leitertechnik. Sind einhaufen Widerstände und ein LM10cn drauf... Weiß aber gerade nicht wie genau die Sache war

hellraiser
06.12.2005, 18:33
Habe vor kurzem die seit fast nem jahr tote automatik aus der Heizung ausgebaut und mal ein wenig auseinander gepflückt.
Wie ich vermutet habe - der mechanische teil ist defekt :rolleyes:

Als nun ein wenig Platz im gehäuse war habe ich mir mal das Kabel vom Brenner näher angeguckt - dort gibt es zwei Leiter die auf nicht angeschlossene Klemmen gehen (an ner Blende die möglicherweise für ein Erweiterungsmodul gedacht war.
Jetzt meine Frage: hat vielleicht von Euch jemand ne Anschlussbelegung vom OERTLI Brenner mit folgender Typ/Modell nummer: "OE-1 U62E"?
Eine Anfrage direkt beim Hersteller wurde leider bis jetzt mit Nichtbeachtung beantwortet :(
Oder hat vielleicht jemand ne Idee wo ich sowas noch anfragen könnte?

PS: der Gasbrenner wurde 1993 hergestellt, ist also schon ein etwas betagtes Modell.


@surf_andre:
Ja, das ist in der AppNote im Datenblatt drinne. Bloss von der 5V Spannungsversorgung sehe ich da nix.

BTW: das recycling der bestehenden Messfühler kann ich wohl vergessen.
Einer der Messfühler ist ein PT1000 (der einzige den ich verwenden könnte), die anderen beiden sind gar nicht elektrisch, sondern auch kapillarzellen. das hatte mich getäuscht dass an den beiden anderen die kapillare mit kunststoff isoliert ist (sieht wie ein normales kabel aus).
Werde mir mal die KTY in Stabform angucken...

elmar
06.12.2005, 20:33
Hi,

205 Antworten auf Deinen beitrag. Oh, ne, sorry, mein Fehler: 206 Antworten.

Damit hast Du den mit Abstand am längsten Diskutierten Beitrag geschaffen. Noch 50 mehr, und Du hast das doppelte vom zweitplatzierten (128).

Gruß
Elmar

hellraiser
06.12.2005, 21:21
Naja, solange alles zum Thema passt? was ist daran so schlimm, und wenn ein thread mal 1024 beiträge hat wird er immer noch nicht platzen.

Aber immerhin - nichtmal der "User-Fete" Thread ergibt so eine rege diskussion :D

elmar
06.12.2005, 21:33
Hi,

schon, aber freust Du Dich nicht?

Gruß

Elmar

hellraiser
06.12.2005, 21:36
AHH LOL....
gleichzeitig mit deinem Eintrag meinen geändert ;)

Klar freue ich mich! Ist zwar für "fremde" etwas mühsam sich hier durchzustöbern aber es steht schon massig info von allen drin :)

elmar
06.12.2005, 21:41
Hi,

ich habe meinen aber nicht geändert :confused:

... da waren es nur noch 46 ...

Gruß
Elmar

hellraiser
06.12.2005, 22:13
Nein, ich habe meinen eintrag zum gleichen zeitpunkt geändert als du deinen erstellt hast.

wie gehts eigentlich elmars_schwester? ;)

Hm. Werde wohl nochmal unseren "Heizungsbauer" nach nem anschlussplan fragen müssen. Hoffe aus dem Laden komme ich wieder heil raus (im gegensatz zum heizkessel ist er bei der letzten kontrolle explodiert als er den umbau gesehen hat :D

surf_andre
06.12.2005, 22:26
Also Hell:

die CC1 lief nur mit 5V ... Denke mal des es vielleicht ein problem gibt wenn es an die 5V grenze am ausgang geht... das die nicht ganz erreicht werden... Ich schaue mal ob ich aus der paltine noch nen schaltplan abpinseln kann...

Sag mal deinem Heizungfritzen der soll sich nicht so anstellen... Innovation ist alles

elmar
06.12.2005, 22:33
Hi,

immerhin besteht ja die Chance, dass du wegen Basteleien massig Ersatzteile oder gar eine ganz neue Anlage brauchst ;)

Gruß
Elmar

surf_andre
15.01.2006, 16:01
Moin moin Hell
sagmal wie sieht es denn mit deiner Heizung aus? Wieder modefiziert? Oder ist die Hölle schon zu gefroren?


mfg André

edgar
15.01.2006, 16:31
Beitrag 216

Hell,

das OlympiaFeuer ist gerade duch Cremona getragen worden....die wollen ja nach Turin zur Winterolympiade. Ein Hochtechnologisches Eisen ( mit Gasflasche drin?) getragen von einem maechtigen Atlethen viel Polizei Samsung und CocaCola Zirkus.
Warum die durch Cremona rennen ist mit unklar....Hell soll ich sie bei Deiner Heizanlage vorbeischicken....die rennen sooo gerne,dass etwas Umweg sie nichts kostet....sie rennen Richtung Nord,waehrend Turin westlich liegt.

Ob der Schnee fuer die Winterolympiade reicht? Ich war gestern hier in den Alpen Skifahren....etwas Gras und Steine konnte man spueren...ansonsten Klasse Wetter & Spass. Z Zt ist es zu kalt fuer Schneefall und der Luftdruck zu hoch....so dass sogar ein ein Biberaertiges Biest aus dem Fluss hinter meinem Garten auf einer Wiese ''gegrast'' hat laenglicher Kopf,gross wie eine Riesenkatze (Luchs am Riss?) und einen dicken ekligen Schwanz hatte das riesenrattenaehnliche Biest von einem Biest.

Zum Theme zurueck.....wozu moechtest Du alle Paar Sekunden messen?
Ist Heizung nicht eher eine traege Angelegenheit....zB gegenueber der Drehzahlregelung eines Motors?

Ed
.

hellraiser
16.01.2006, 19:59
sagmal wie sieht es denn mit deiner Heizung aus? Wieder modefiziert? Oder ist die Hölle schon zu gefroren?

Muah :)
Ja, tatsächlich habe ich was gemacht: endlich mal die restlichen kabel zusammengebunden und den deckel auf den schaltkasten geschraubt (schornsteinfeger hatte sich angekuendigt).

Aber: er hat den umbau nichtmal bemerkt... abgase (99% CO2 :D ) sind in Ordnung meinte er...

@edgar: da haste nun auch wieder recht... reicht auch alle 30 sek ;)
mmmhh... motordrehzahlregelung - ja das würde ich ja auch mal gerne machen, leider bin ich aber maschinentechnisch zu gering bestückt umd endlich mal meinen koordinatentisch zu bauen ohne ihn einfach nur so aus halbschrott zusammen zu klatschen...
ich erinnere an: http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/987/12094.jpg

Winne
16.01.2006, 23:18
http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/987/12094.jpg


Du Gückspilz :D

elmar
16.01.2006, 23:25
Hi,

http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/987/12094.jpg


Hat es weh getan? Warum hast Du auf dem oberen Bohrer ein Gewinde geschnitten :confused:

Gruß
Elmar

edgar
17.01.2006, 09:26
wie ein Hufeisen zu betrachten
und ein Beweis dafuer,dass ' geheizt' wurde.
Uebung macht den Meister...Bohrer aber
nicht als Brecheisen benuetzen :)

elmar
17.01.2006, 20:14
Hi,

Das Brecheisen oder gebrochene Eisen entsteht doch erst nach der Benutzung, also kann man einen Bohrer nicht als Brecheisen benutzen. Die Benutzung als Vorgang ist doch längst abgesschlossen, webnn es ein Brecheisen geworden ist.

Gruß
Elmar

hellraiser
18.01.2006, 13:31
Hat es weh getan? Warum hast Du auf dem oberen Bohrer ein Gewinde geschnitten :confused:
Weh getan hat es dem Bohrer... Das Gewinde hat sich wohl kurz bevor sich der Bohrer verabschiedet hat selbst reingeschnitten ;)

Zum Brecheisen: Ist wie mit dem Ei und dem Huhn... Was von beidem war zuerst da?

edgar: naja, ich würde sagen es ist ein Beweis dafür dass etwas "verheizt" wurde... :D

hellraiser
11.12.2008, 22:06
Huch, hier ist er ja, der alte Thread...
Also, hier mal ein Zwischenbericht:
Die Steuerung laeuft bis Heute noch einwandfrei (ausser dass ich beim nächsten mal eine batteriegepufferte RTC einbauen sollte).

Die Heizungsanlage selbst aber läuft nicht mehr so optimal. Diverse Pumpen geben so langsam den Geist auf, Brenner hat manchmal aussetzer und der WW Speicher ist wohl auch schon zu 98% zugekalkt.

Kurzum, wir lassen mitte Januar 2009 eine komplett neue Anlage einbauen.
Jetzt brennt es mir schon unter den Fingernaegeln, da ich weiss, dass die Buderus Steuerungen einen 2draht Bus (E-Bus) haben, mit denen sie mit einem tragbaren Servicegeraet oder einem PC kommunizieren können.
http://de.wikipedia.org/wiki/EBus

Jetzt frage ich mich, ob jemand von Euch schonmal damit experimentiert hat oder vielleicht sogar konkrete Infos zur Kommunikation von Buderus Steuerungen wie zB der
Logamatic 2107 hat?

Google und mikrocontroller.net spucken leider nichts konkretes aus. Ansonsten muss ich mir mal ueber Vitamin-B ein solches Servicegeraet leihen und einfach mal die kommunikation loggen...
So konnte ich auch schon für IMV Victron (mittlerweile GE Digital Energy) USV Anlagen eine passende Software selbst schreiben, ohne diese teuer kaufen zu müssen :)

Funkentratzer
15.12.2008, 02:54
Soll man sich das überhaupt noch ins Haus schrauben(lassen)?

Wie geht es weiterder User Club eBUS e.V. hat sich aufgelöst. Bei seiner letzten Mitgliederversammlung hat der
User Club seine Auflösung beschlossen. eBUS hatte zuletzt noch 10 Mitglieder. Als Ansprechpartner fungiert zukünftig die eBUS IG (Interessen-Gemeinschaft). Bei den Mitgliedern
bestand kein Interesse den Bus gemeinsam und weiter zu entwickeln.
Die in den letzten 10 Jahren gemeinsam erarbeiteten Grundlagen scheinen ausreichend um den Firmen eine eigenständige Weiterentwicklung zu erlauben. Die eBUS-Spezifikation kann zukünftig kostenlos und ohne Verpflichtung von jedermann benutzt und über das Internet heruntergeladen werden.
Der Slogan „Der eBUS wird in die Freiheit entlassen“ bedeutet aber auch, dass eBUS als firmenübgergreifender Standard nicht mehr weiter entwickelt wird. Die c&s group wird sich für mindestens weitere 2 Jahre um die eBus-Homepage (www.ebus.de (http://www.ebus.de/)) kümmern und die Software zu einem Paket zusammenstellen.
Die eBUS User Interest Group wird bis jetzt reprasentiert von Herrn Mattes (Fa Dungs), Dr. Heider (Fa. Kromschröder) und Prof Lawrence (c&s)


Die Kodierung der herstellerspzifischen Datagramme wurde aber nicht freigegeben.

hellraiser
22.12.2008, 10:49
Wieso soll man das sich nicht ins haus bauen lassen. Ein Offener Bus ohne Datagram beschreibung ist immer noch besser als wenn man zuerst mal rausfinden muss, wie die schnittstelle überhaupt funktioniert.

Klar ist es mehr als bescheuert, dass irgendwo jeder hersteller versucht alles so geheim wie möglich zu machen.
Bei den Preisen für entsprechende Zusatzgeräte für mich aber auch kein Wunder.

Mal sehn, was ich machen kann, denke es wird auf ein wenig reverse engineering herauslaufen... Mit nem passenden Geraet, das mit dem ding kommuniziert duerfte es wohl klappen, das protokoll einigermassen sinnvoll zu rekonstruieren.

derneue
21.03.2010, 13:05
Hallo,
ich habe eine komplette Heizungsregelung mit ATMEGA 128 aufgebaut. Läuft sein einiger Zeit ohne Probleme!!

MfG

Winne
21.03.2010, 15:57
Hallo,
ich habe eine komplette Heizungsregelung mit ATMEGA 128 aufgebaut. Läuft sein einiger Zeit ohne Probleme!!

MfG

ja schön
magst du hier mehr darüber Schreiben?
würde mich sehr freuen! auch wenn ichs gerade nicht zwingend benötige.