Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit Fet BUK100 Masse durchschalten via ttl
Hallo Leute, mich packt die Verzweiflung.
Probiere hier mit einem Buk100-50gl einen Lüft zu betreiben.
12V an den Lüfter direkt. Masse an Pin3/Source vom Buk,
Pin2/Drain an den Lüfter und Pin1/Input an den AVR.
Wenn der ÄVR-Pin auf High geht (5v) sollte der Lüfter laufen, da ja die Masse durchgeschaltet wird. Wenn der ÁVR-Pin auf low geht (Masse) soll der Lüfter ausgehen. So habe ich auch eine ähnliche Schaltung im Netz gefunden.
Aber weit gefehlt:
Der Lüfter läuft immer, zwar nicht mit voller Kraft, aber er läuft.
Lege ich den Pin1 vom Buk über 300Ohm auf Masse passiert nichts,
lege ich ihn mit 300Ohm auf 5V wird der Lüfter ein wenig schneller...das kann es aber nicht sein!
Ich suche etwas, mit dem ich induktive Lasten von teilweise 5A bei 12V mit ttl-Pegel Masse-seitig steuern kann. Relasis kommen nicht in Frage.
Hat da einer eine idee?
Anbei ein Bild, dessen Pin-Belegung ich schon öfter gesehen habe, die aber bei mir dennoch nicht funktioniert..
Wäre nett, wenn mir dabei einer helfen könnte.
Hab zur not auch einen bdx33c bzw 34c hier....
Vielen Dank
Versuch mal das hier:
http://de.geocities.com/devilinpoecking/buk100-2.jpg
Wenn es ein normaler MOSFET wäre würde ich sagen, er ist kaputt. Bei diesem hier sage ich, er ist wahrscheinlich kaputt.
@Winne
Bei Deiner Schaltung verliert man wegen Ugs ca. 2,5 V , oder ?
Ich finde es so besser :
Ich wollte mit Gate nicht höher als Drain aber Du hast Recht er geht so besser in die Sättigung. Bei bipolar wär meine besser, um Ibe nicht über Ice steigen zu lassen. Aber beim FET spielt es ja keine Rolle wenn das Gate ein höheres Potential als der Kanal hat. Es sei denn die Durchbruchspannung würde überschritten.:rolleyes:
Hallo, vielen dank für eure Hilfe. Aber irgendwie verstehe ich das ganze nicht so ganz. Ich hab den buk100 gewählt, weil wohl relativ wenig Verlust entsteht beim schalten und das brauche ich auch.
Was macht denn der Standart-fet anders, was der normal AVR-Pin welcher von Masse zu 5V geschaltet wird nicht auch macht.
Oder ist es so, daß die 5V nicht hoch genug ist, um den Durchbruch mit 12V-Verbraucher optimal zu gestalten?
Vielen Dank
Peter Dannegger
10.03.2005, 18:21
Wenn der ÄVR-Pin auf High geht (5v) sollte der Lüfter laufen, da ja die Masse durchgeschaltet wird. Wenn der ÁVR-Pin auf low geht (Masse) soll der Lüfter ausgehen.
Hast Du den AVR auf Ausgang geschaltet ?
FETs sind spannungsgesteuert, d.h. der interne Pull-Up des AVR reicht aus, um ihn voll durchzuschalten.
Damit er wieder ausgeht, mußt Du die Ladung vom Gate wieder absaugen, d.h. der Ausgang des AVR muß Low liefern.
Schließe mal Gate mit Source kurz (ohne AVR), wenn er dann immer noch leitet, ist er kaputt.
Peter
die frage ist ob bei UDrain=12V 5V TTL ausreichen den Kanal zu Sättigen?
deshalb ne klassiche Teiberstufe vor den LeistungsFET.
wen du noch nen c zwischen Gate des Treibers und masse legst, kannst du mit PWM die Drehzahl regeln.
atmel ausgang programmieren
Assmbler
sbi DDRB,0 ;// Datenrichtungsregister PORTB BIT 0 auf Ausgang schalten
sbi PORTB,0 ;// bit 0 auf H setzen
cbi PORTB,0 ;// bit 0 auf L setzen
C
// Datenrichtungsregister PORTB BIT 0 auf Ausgang schalten
a=DDRB;
a=a|0x01;
DDRB=a;
// bit 0 auf H setzen
a=PINB;
a=a|0x01;
PORTB=a;
// bit 0 auf L setzen
a=PINB;
a=a&0xfe;
PORTB=a;
@peter vielen dank. fet ist kaput! also muß ich ihn irgendwie beim "spielen" kaputt gemacht haben.
Habe den Pullup gesetzt.
@ winnie im Datenblatt steht bei features "5v logic compatible input level"
heißt nach meinen bescheidenen Englisch-Kenntnissen, daß 5V ausreichen, oder?
Kann ich wirklich,wie auf dem Bild erkennbar, einfach den AVR-Pin an den Pin1 des Fet anlegen, ohne das ich etwas kaputt mache?
Habe inzwischen festgestellt, daß ich 3 Buk gehimmelt habe, obwohl sie nur so angelötet sind, wie auf dem Bild. Kann es an der Freilaufdiode liegen?
Habe eine 1N4148 mit dem Strich auf der 12V-Seite und die "Strichlose"-Seite
an Masse-Pin des Lüfters.....
@peter vielen dank. fet ist kaput! also muß ich ihn irgendwie beim "spielen" kaputt gemacht haben.
Habe den Pullup gesetzt.
@ winnie im Datenblatt steht bei features "5v logic compatible input level"
heißt nach meinen bescheidenen Englisch-Kenntnissen, daß 5V ausreichen, oder?
Kann ich wirklich,wie auf dem Bild erkennbar, einfach den AVR-Pin an den Pin1 des Fet anlegen, ohne das ich etwas kaputt mache?
Habe inzwischen festgestellt, daß ich 3 Buk gehimmelt habe, obwohl sie nur so angelötet sind, wie auf dem Bild. Kann es an der Freilaufdiode liegen?
Habe eine 1N4148 mit dem Strich auf der 12V-Seite und die "Strichlose"-Seite
an Masse-Pin des Lüfters.....
Eventuell ist die zu langsam oder der Stom zu hoch Kühlung ?
Wenn der Strom steigt nimmt der Kanalwiderstand zu. Was bei niedrigen Lastwiederständen zu einem erhöhten Potential des Kanals in Richtung Drain führt. Übersteigt die Kanalspanung die Gatespannung schnürt er sich den Kanal in Drainnähe ab was zu einer punktuellen Überhitzung und damit zum Kanal-Substratdurchbruch führt. Ergebnis er ist im FET-Himmel.
Darum Kühlung und sicher durchsteuern.
Ist die Beschriftung (ich gehe jetzt mal von Philips als Hersteller aus) lasergraviert oder nur per Kartoffeldruck aufgebracht?
der Lüfter der gesteuert werden soll, zieht ca 600mA bei den 12V. Und heiß wird er nicht, im Gegenteil. Morgen kriege ich neue Buks und dann probiere ich noch einmal.
Was wäre denn besser als 1N4148? Bat48?
Vielen Dank
k.A. in jedem fall solls flink sein
erstz doch den lüfter ersmal mit nem R
habe nun nochmal gründlich gesucht und festgestellt, daß ich das dzm-kabel des lüfter an eine dzm-schaltung mit angschlossen hatte. dies muß irgendwie über 22kpullup den lüfter bewegt haben zu drehen...ich fasse es nicht.
nun ist das kabel ab und der buk100 macht mit dem lüfter was er soll...
wie groß sollte denn der kondensator sein, der puffert....ich will mit der steuerung auch ein magnetventil zum "dimmen" bringen. da auch einen kondensator ran, oder besser nicht?
vielen dank, und entschuldigt die umstände, auch ich habe es erst jetzt bemerkt, daß da noch ein kabel dranhängt...
Felix Weiss
15.03.2005, 15:08
Induktive Lasten ohne Freilaufdiode zu schalten ist vorallem für FETs das Todesurteil. Bei kleinen Induktivitäten kann statt der Diode kann auch ein Kondensator mit ein paar 100nF verwendet werden.
Ein Magnetventil zu 'dimmen' dürfte schwierig werden, da je weiter das Ventil geöffnet wird, desto stärker ist die wirkende Kraft bei gleichem Strom, sobald das Ventil offen ist ist der benötigte Haltestrom viel geringer. (Funktion etwa wie Relay). Die einzige Möglichkeit wäre ein PWM, geht nur eben halt auf die Dauer auf das Ventil und ein Ausgleichsgefäß bräuchtest du auch noch. Verwendest vielleicht am besten einen Schieber (z.B Wasserhahn mit Schrittmotor).
Wenn du Lüfter dimmst verwendet man den Kondensator vor allem, damit er keine Geräusche von sich gibt. Ansonsten kann ein zu großer Kondensator den Fet auch gefährlich werden (Wenn Spitzenstrom überschritten wird).
schon wieder jemand,der ein Magnetventil 'dimmen' will.
ich moechte den 'dummen' mal kennen,der solche ideen in umlauf bringt.:)
entweder on oder off alles andere erledigen spezielle Ventile,die ueber 4 - 20 mA gesteuert werden ...nicht gerade billig fuer einen bastler.
Ed
@edgar,
das geht schon auch mit PWM wenn der Zustand in einem Regelkreis ausgewertet wird(Öffnungserfassung), aber dann nicht mit nem C zum glätten es ist halt kein omscher Widerstand. Besser wäre eines mit zwei Spulen für auf und zu. Dann ließe es sich über das Tastverhältnis eines astabilen Multivibrators mit nachgeschalteten Verstärkern oder Darlingtonausgängen gut einstellen.
Magnetventil dimmen ist ne "Super Idee"..
Geht bloß schlecht mit einfachen Mitteln zu realisieren.
Besser wäre das industrielle Vorbild: Geradsitzventil und ein Motor auf die Spindel koppeln. Für den Hausgebrauch würde ein Schrittmotor an die Spindel gekoppelt das gleiche bringen. die Ansteuerung dann einfach mit 2 Halbbrücken, hier also linkslauf /rechtslauf entspricht auf/zu .Natürlich muß nochn Endschalter dran.
Wenn die Brücken noch mit Soll-Istwert-Vergeich gefüttert werden, dürfte es funktionieren.
Tippfix
für Fusbodenheizungen gibt es Ventile mit sogenannten Wachsmotoren dort wird die Ausdehnung von erwärmtem Waschs zur Steuerung verwendet. Die ließen sich damit zwar träge, aber auch gut regeln, wenn man deren integralen Anteil berücksichtigt.
Jja ein Bienenwachsmotor oder was auch immer ....aber KEIN Schaltventil...das ' warum ' wurde oben schon erklaert.
Wie lange soll so ein PWM gesteuertes metallteil ungeschmiert hin und herrasseln? Da werden nur Waerme und Metallspaene produziert und eine
Linearitaet NIE erreicht....dafuer ist ein MECHANISCHES Schaltventil einfach nicht gebaut.
verliert eure zeit nicht mit dieser schnapsidee...
lieber einen Schnaps...Winnie????
:)
Ed :)
:)
Es gibt spezielle "Flatterventile", die ein paar Takte mehr vertragen. Habe im Dez. 1978 mal sowas entwickelt: dort musste ganz besonders schonend ein Druckausgleich per Ventil erfolgen. Per Fuehrungsregelung (also einstellbare Rampe mit typ. 20min. und Druckdifferenz messen und Zweipunktregelung Ventil auf-zu) wurde dann vielleicht 2-3 mal taeglich das Spielchen durchgezogen. Hat ungefaehr 10 Jahre gehalten, dann war das Ventil platt, die Elektronik nartuerlich noch nicht :D
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