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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Effektivwert Messung



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15.01.2004, 21:20
Hallo! <BR> <BR>Ich habe das Problem, daß ich eine Spannung &#40;0-0.8V&#41; die pulsierend ist gerne den Effektivwert mit Hilfe eines uC messen will. <BR>Es handelt sich dabei um Spannungsabfall an Meßshunt von Ladegerät. <BR> <BR>Nun hatte ich die Idee, RC Tiefpaß zu verwenden,mit OPV zu verstärken und mit ADC einlesen, nur der bildet leider den arithm. Mittelwert&#40;RC-TP&#41;. <BR> <BR>Muß nicht sonderlich genau sein, ist nur Ladestromanzeige. <BR> <BR>mfg <BR>hannes <BR> <BR>

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15.01.2004, 22:35
Hi, <BR> <BR>Wenn der Wellenformfaktor bekannt ist, kann man das &uuml;ber die Spitzenspannung berechnen. Bei einem Sinus ist das der Faktor Wurzel 2. <BR>Die Spannung muss also mit etwa 1,41 multipliziert werden. Das die nagativen Halbwellen Bei Dir positiv sind, spielt keine Rolle, da der Effektivwert eine Gleichspannung am Ohmschen Verbraucher mit den selben Leistungsumsatz repräsentiert. Bei einer Einweggleichrichtung ist der Wert noch zu halbieren, da nur die hälfte der Halbwellen vorhanden sind. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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16.01.2004, 12:04
Hallo <BR> <BR>Also ich muß zugeben, diese Idee ist nicht schlecht, und daran habe ich &uuml;berhaupt nicht gedacht. <BR>Nur leider haben die Meßergebnisse gezeigt, daß der Faktor zw. Mittelwert und Effektivwert zw. 1.1 und 1,31 schwankt. &#40;da kann man auch mit dem Finger die Widerstandstemperatur ermitteln und den Strom schätzen. <BR>Ist abhängig von der Akkuspannung. <BR>Da es ein Universallader f&uuml;r versch. chem Systeme werden soll, ist eine Tabelle mit den Korrekturwerten auch nicht das Wahre, also es sollte schon eine eigenständige, echte Messung sein. <BR>Gibt es da nicht g&uuml;nstige ICs? Selber aufbauen ist ja doch ein Problem, bez&uuml;glich des Dynamikbereichs &#40;Multiplizierer&#41;. <BR> <BR>Man könnte ja auch noch ein Dreheisenmeßwerk nehmen, nur wie sieht das denn aus wenn man schon alles andere mit uC gelöst hat! <BR> <BR>mfg <BR>hannes <BR> <BR>

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16.01.2004, 12:25
Hi, <BR> <BR>dann nimm doch einen OPV als Integrator. Den musst Du wahrscheinlich zwischendurch &#34;Fluschen&#34;, also entladen, da so ein OPV ja nicht beliebig aufintegrieren kann, da die Betriebsspannung ja sehr endlich ist. <BR> <BR>Tip am Rande: <BR>In der Elektor vom 1. Januar ist ein Klimalogger drinn, der hauptsächlich aus dem DS1616 besteht. Er enthält einen temperatursensor und man soll laut Artikel Sensoren von Dalas direkt anschließen können. Zudem enthält er einen 3x gemultiplexten A/D. Der Logger wird &uuml;ber RS232 angeschlossen, belegt also am MC nur zwei Leitungen und die UART. Das hätte den Vorteil, dass Du viele Sensoren und drei analoge Größen leicht anschließen kannst ohne viele Portpins zu verlieren. So kannst Du die Akkus besser &uuml;berwachen. Zudem hast Du dann auch massig Speicherplatz f&uuml;r Messwerte, die sogar automatisch in den Speicher &uuml;bertragen werden. Kannst Dir ja mal das Datenblatt ziehen. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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16.01.2004, 12:27
P.S.: <BR> <BR>mach Dich mal auf die Suche nach einer Bauanleitung f&uuml;r ein True-RMS-Messgerät. In der Elektor war vor urzeiten mal eines drinn. Damit hättest Du direkt den Effektivwert.

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16.01.2004, 14:34
True RMS sollte doch nicht das Problem sein, wenn ein Prozessor dranhängt. Die heutigen sind allemal schnell genug. Du bräuchtest halt eine Hochsprache drauf &#40;Nili Pascal, Keil C&#41;, damit Du die Bibliotheken zum Wurzelziehen hast. <BR>Also: RMS Root-Mean-Square, die Wurzel aus dem Mittelwert der Quadrate: Messen, Quadrieren, Speichern, Mesen, Quadrieren, Speichern. Mittelwert bilden und Wurzel draus ziehen. <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>

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16.01.2004, 14:38
Tipp: Digitalmultimeter VC 840 bei Conrad mit PC-Schnittstelle und True-RMS-Messung. ca. 75 Euro. <BR> <BR>Siegfried

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16.01.2004, 15:01
Wie ist es mit den Hall-Sensoren ? <BR>&#34;Machen&#34; die direkt RMS , also sozusagen &#34; von Haus aus &#34; ? <BR>

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16.01.2004, 18:43
Echt-Effektivwert Messungen, d.h. den Effektivwert ohne Kenntnis der Kurvenform richtig bestimmen gibt&#39;s auch in Hardware, z.B. mit dem MX 535, MX 536 &#40;Maxim&#41; oder dem AD 636, 637, 736 &#40;Analog Devices&#41; oder auch dem LH 0091 &#40;National&#41;. Je höher die Bandbreite, desto kostspieliger wird die Sache. Etwas genauer als die &uuml;blichen 8-Bit AD-Wandler der MCs einzusetzen d&uuml;rfte das jedoch sein. Auf der anderen Seite, wäre doch mal ne schöne Aufgabe sowas per MC zu realisieren, oder? <BR> <BR>Bei den preiswerten Multimetern wird oft mit True-RMS geworben. Im Kleingedruckten ist dann zu lesen, dass der Frequenzbereich &#40;Bandbreite&#41; dabei aber recht gering ist. 100 kHz sollten eigentlich schon drin sein, erreichen die &#39;billigen&#39; aber alle nicht. <BR> <BR>Gruß Gerd

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16.01.2004, 23:37
Hi, <BR> <BR>f&uuml;r den Laderegler d&uuml;rfte das aber reichen. <BR> <BR>HAL-Sensoren bilden genau den magnetischen Fluss ab, also nicht geeignet. Die Spule, die aus Deiner Spannung &#40;oder dem Strom&#41; ein Magnetfeld macht hat einen Induktiven Widerstand, kann schnellen änderungen sowiso nicht folgen. Wozu aus einer Spannung ein Magnetfeld machen, das sowiso wieder in eine Spannung umgewandelt wird? Außerdem belastest Du Deine Messpannung mit einer Spule und nicht mit einem hochohmigen Eingang. Damit hat man in Deinem Fall nur Nachteile und keine Vorteile. Bei der Strommessung besteht der Vorteil immerhin auf den Verzicht des Shunts, aber bei Spannungsmessung entfällt dieser Vorteil. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

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17.01.2004, 22:34
Hallo <BR> <BR>Was mir gerade so eingefallen ist: <BR>Was ist bei einem Ladegerät eigentlich wichtig? <BR> <BR>Effektivwert oder arithm. Mittelwert? <BR> <BR>Wenns der Mittelwert ist, dann ist es ja eh kein Problem. <BR> <BR>Mir ist nämlich aufgefallen, daß der eingestellte Strom am Ladegerät bei den Messungen immer der Mittelwert war. <BR> <BR>mfg <BR>hannes