Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : W29C020 - Lockbits
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05.02.2004, 18:12
Hallo, <BR> <BR>hatte mir mein BIOS zerschossen und mir einen Eprom Brenner 4 zugelegt, um dies wieder auf die Reihe zu bekommen. Bin dann prompt an einen W29C020 geraten, mit dem hier im Forum mehrfach nachzulesenden Ergebnis. Wenn ich die Suchergebnisse durchgehe, ist es wohl ein Fakt, dass ich mit meinem neuen Epromer nicht weiterkomme. <BR> <BR>Dies ist meine erste Erfahrung mit einem Epromer. Kann ich, um das Problem zu erschlagen, einfach einen anderen (neuen) Chip programmieren und verwenden? Was könnte das dann für einer sein, wie teuer ist so ein Chip dann ca. und wo bekomme ich ihn? <BR> <BR>Vielen Dank für etwaige Hinweise!!! <BR> <BR>Gruß, Soundcheck
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05.02.2004, 21:47
Schau mal bei C´T (also Heise-Online) rein. <BR>Die haben den CT-Flasher gebaut, eine kleine ISA-Karte extra für sowas. Es würde mich wundern, wenn die da nicht auch auf das Problem gestossen wären und die Software entsprechend angepasst hätten. Wenn ja, dann bau Dir das Teil. Platine kostet so um 14 Euro und Bauteile dazu paar Cent; also für 20 Euro bekommst Du das Ding gebaut und bist somit gewappnet für derartige Problemchen, auch z.B. was Bekannte und andere Flash-Spezis betrifft. Ansonsten würd ich mal einen bitterbösen Brief an den Mainboardhersteller schreiben oder an Deinen Händler und um ein kostenloses!!! neues Eprom bitten, mit der Begründung, dass eben genau diese Lock-Bits den Sinn haben, einen Teil des Flashes vor dem Löschen zu schützen, damit im Falle eines Fehlflashens der wichtige Teil, nämlich der Bootloader erhalten bleibt und man exakt Dein Problem eigentlich garnicht haben dürfte, sich das Ding so zu zersieben, damit man es ausbauen muss und externe Gerätschaften benötigt. Das führt den Boot-Block ad Absurdum - ergo: Herstellerfehler --> Austausch, kostenloser Ersatz! <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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06.02.2004, 08:19
Hi Andreas, <BR> <BR>danke für Deine ausführlichen Hinweise. Bevor ich mich auf die Suche nach einer neuen Hardware mache, war meine ursprüngliche Überlegung, ob ich nicht einen anderen (kompatiblen) Eprom-Chip besorgen und dann beschreiben kann (Die richtigen Daten habe ich ja als File). <BR> <BR>Ich dachte, dass einer neues Eprom diese Lockbits dann nicht hat. Ich weis halt nur nicht, was für ein Leer-Eprom ich mir beschaffen müsste und ob's so überhaupt geht. <BR> <BR>Danke, <BR> <BR>Soundcheck
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06.02.2004, 10:34
Hallo! <BR> <BR>Da sich die Eproms/Flash Eproms mit gleicher Speichergröße beim Auslesen meist nicht weiter unterscheiden, kannst Du auch ein "normales" 27SF020 oder 27C2001 Eprom nehmen und mit den Daten beschreiben. Der einzige Nachteil liegt dann darin, dass Du die Bios Einstellungen nicht ändern kannst, da das Motherboard die Daten im Chip nicht ändern kann. <BR> <BR>Übrigens werden wir hier in ca. 8 bis 10 Wochen auch die W29C020 im Lieferumfang des "ProgShop.com" haben... <BR> <BR>Grüße <BR>André
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08.02.2004, 18:23
Hi Andre, <BR> <BR>danke für den Tipp. Dann müsste es doch evtl. klappen, einen 27SF020 zu programmieren und damit den flügellahmen PC zu booten. Meine Idee ist, dann den kranken W29C020 im laufenden Betrieb zu tauschen und neu von der Diskette zu flashen. Hinweis: Ich möchte hier keine Diskussion wegen der Risiken des Eprom-Tausch bei laufendem Rechner auslösen. Bitte auf diesen Punkt gar nicht erst eingehen! <BR>Die Frage ist nur, booten mit 27SF020 und ob es dann möglich ist, den dann eingesetzten W29C020 von der Diskette neu zu flashen. <BR> <BR>Danke für jeden Hinweis. <BR> <BR>Soundcheck
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08.02.2004, 18:38
@Atch: Wenn Du den rausziehst??? <BR>Besser, beide übereinanderlöten und den Chip-Select umschaltbar machen. Aber auch daran denken, dass im C-MOS Setup "Bios-Cache" bzw. "Shadow-Bios" aktiviert sein muss, der Rechner also nicht mehr versucht aufs Eprom zuzugreifen nach dem Power On Self Test, sondern das Bios dann aus dem RAM holt. Ansonsten stürzt er hoffnungslos ab beim nächsten Bios-Zugriff. <BR>Könnte gehen??? - Frage wäre halt, ob er überhaupt auf die Füsse kommt, wenn er zum ersten Mal seine Bios-Einstellungen wegschreiben will. Da würde dann nur ein Adressvergleicher helfen, der auf den unteren 256 Byte den C020 enabled und alles was grösser ist dann auf den S020 legt, also diesen selektiert (macht 2*74688 zusätzlich); <BR>also all in einen netten Nachmittag mit Rasterplatte und Lötkolben. <BR>Wünsch Dir ein ruhiges Händchen... <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/smile.gif" border=0>
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08.02.2004, 20:00
>Hinweis: Ich möchte hier keine Diskussion wegen der Risiken des Eprom-Tausch bei laufendem Rechner auslösen. Bitte auf diesen Punkt gar nicht erst eingehen! <BR> <BR>Hab so was vor längerer Zeit mehrfach bei einem alten 486 MB gemacht (EPROM mit BIOS brennen lassen, damit gebootet und anschl. im laufenden Betrieb das zerschossene Flash eingesetzt und neu geflashed). Das hat hervorragend geklappt. Da im (ausgetauschten) EPROM beim Bootvorgang keine Konfigurationsdaten abgelegt werden können kam beim Booten halt jedesmal die (nervige) Meldung 'Can't write ESCD'. <BR> <BR>In Grenzen lässt sich so ein Mainboard auch mal zum Flashen eines fremden BIOS für ein anderes MB einsetzen. <BR> <BR>Also nur Mut! <BR> <BR>Gruß Gerd
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08.02.2004, 20:25
Hallo Atch, <BR> <BR>ich hatte vor kurzem ein ähnliches Problem mit dem W29c020 (bei mir war's ein Virus :-( ). <BR>Ich hab den w29c020 durch einen 29f020 ausgetauscht.Der läßt sich prima mit dem Eprombrenner beschreiben.Da es sich nicht um ein Flash-EEprom handelt habe ich jetzt auch absolute sicherheit vor (Bios löschenden) Viren.Im eingebauten Zustand ist ein flashen zwar nicht möglich,aber da das Board nicht sehr neu ist,stört das nicht. <BR>Zum Speichern der BIOSeinstellungen: <BR>diese werden in einem CMOS RAM (dafür ist die Batterie auf dem Board)abgelegt und können jederzeit geändert werden. <BR>Ein flashen während des Betriebes des Rechners geht ganz gut.Wichtig ist nur,den Chip zum Booten "sehr" lose auf die Fassung zu setzen.Booten von Diskette,den Chip raus - neuen rein und flashen. <BR> <BR>Grüßchen Andreas <BR> <BR>
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08.02.2004, 20:33
Hi Andreas, <BR>Hi Gerd, <BR> <BR>danke für Eure freundlichen Hinweise. Nun, zu dem Eprom Tausch nur noch ein paar Worte: Das ist ein Punkt, wo es erfahrungsgemäß kluge Hinweise hagelt. Ich denke, da sollte man so verfahren, wie man eigene Erfahrungen sammlen konnte. Ich hab's auch oft genug gemacht - habe eigentlich nicht so ein "ruhiges Händchen" - und es hat immer funktioniert. Bin mir aber darüber im Klaren, dass es auch anders laufen kann ... Einmal ist schließlich immer das erste Mal! <BR> <BR>Nur mit dem Eprom-Beschreiben bin ich halt wirklich hilflos, da kann ich auf nichts zurückgreifen. Fakt ist leider, dass der Rechner platt ist (schuld war definitiv eine falsche Beschreibung bzw. Verwechslung des PC-Herstellers). Da hab' ich auch keine Lust lange Korrespondenzen zu führen, das wird den Rechner ohnehin nicht wiederbeleben. Ich denke, ich habe keine andere Wahl, als wie angedacht zu verfahren. Was genau passieren wird, wenn der Rechner mit dem 27SF020 gebootet wird, weis wohl niemand so genau. Wenn's wirklich nur das Problem mit dem ESCD lt. Gerd bleibt, kann mein Plan vielleicht funktionieren. Wenn nicht, bin ich um eine Erfahrung weiter, oder mache vielleicht die Erfahrung, dass ein BIOS Tausch im laufenden Betrieb auch daneben gehen kann. Letztlich habe ich wohl keine andere Möglichkeit das Problem zu lösen. <BR> <BR>Mir ist sowieso unklar, warum der kaputt geflashte W29C020 zumindest nicht mehr (ohne Bildschirmanzeige) von der Diskette bootet. Dafür sollte doch wohl ursprünglich der nicht überschreibbare Bereich des Eproms gut sein, oder? <BR> <BR>Was kostet denn so ein 27SF020 oder ist ein anderer Chip ( für den Eprom Brenner 4) besser geeignet? <BR> <BR>Thanx, <BR> <BR>Soundcheck
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08.02.2004, 20:48
@Andreas (Welly) <BR>Hallo Andreas, <BR> <BR>danke für Deine aufmunternden Worte!Warum hast Du einen 29f020 und nicht den 27SF020 genommen? Mir sagen diese Begriffe nichts, habe diese lediglich aus diesem Thread entnommen. <BR> <BR>Ich sehe gerade, dass mein Hinweis (weiter oben), dass ich schon öfters im laufenden Betrieb ein BIOS getauscht habe, zu der Spekulation verleiten könnte, dass diese Häufung mit routinemässiger Dämlichkeit zu tun haben könnte. Der Grund ist einfach, dass mir öfters kränkelnde PC vorbeigebracht werden und ich dann versuche, zu helfen. <BR> <BR>Gruß, <BR> <BR>Soundcheck <BR>
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09.02.2004, 22:03
Hallo Atch, <BR> <BR>ich hatte den 29f020 noch von einem altem Board (mit PLcc32 Gehäuse),der für meinen Zweck optimal ist,da er im PC nicht gelöscht/beschrieben werden kann,außerdem wird er vom Eprombrenner unterstützt und läßt sich ordnungsgemäß brennen. <BR>Dieser Typ wird mit dem Anlegen einer Löschspannung vor dem Beschreiben komplett gelöscht und danach neu beschrieben.Da der PC nur "überschreiben" und nicht die Löschspannung generieren kann,ist das Teil sicher vor Viren. <BR>Für deinen Fall ist es praktisch fast egal was du für einen Chip nimmst,die Größe des Speichers,die Zugfiffszeit und die Bauform ist wichtig. <BR>Das lesen des BIOS vom Chip klappt fast immer (außer bei sehr kurzen Zugriffszeiten,z.B.70ns),nur das flashen wird meist Probleme machen,da das Flashprogramm die Chipbezeichnung ausliest und mit den Hardwareangaben des Boards vergleicht. <BR>Bei <a href="http://www.reichelt.de" target=_top>www.reichelt.de</a> gibt es den 29f020 für € 3.90. <BR> <BR>Den 27sf020 kenne ich nicht so gut.Scheint mit 12V löschbar zu sein.Wenn du ihn mit dem Eprombrenner brennen kannst könnte er auch funzen. <BR>Noch ein Info am Rand:jeder Hersteller von Eeproms produziert auch spezielle Modelle für Bootvorgänge!Schön nachzulesen bei AMD. <BR> <BR>Grüßchen, <BR> <BR>Andreas
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09.02.2004, 22:15
PS:um es zu vereinfachen: <BR>alle Chips mit gleicher Anschlußbelegung,die du mit deinem Eprombrenner beschreiben kannst sind geeignet! <BR>Z.B.:27f020,28f020;29f020 (keine Gewähr!) <BR>die zusätzlichen Buchstaben nach dem f stehen für den Hersteller.A= Amic s=SST W=Winbond usw. <BR> <BR>Grüßchen, <BR>Andreas
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