Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurbelinduktor
Hi,
mich würde mal interessieren, wie ich mir einen Kurbelinduktor bauen kann und wie viel Volt man so nem Ding entlocken kann. (Ich hab schon verschiedenes gehört und gelesen und weiß jetzt nicht was ich glauben soll)
PS: Es sollte nicht allzuviel kosten, da es nur für Versuchszwecke in privatem Interesse dienen soll.
hi,
ich wuerde erst mal bei ebay suchen. Bei einigen alten Isolationstestern ist son Ding drin, einige kVs kommen da schon zusammen:eek:
P.S.: inzwischen gibts auch Taschenlampen zum 'Pumpen'
Am Fahrrad gibt es einen Kurbelinduktor sprich : Dynamo !
Billig und bewaehrt ,meine Damen und Herren !
Ed
Ich wollte den Kurbelinduktor eigentlich selber bauen. So wie ich das bisher gehört hab, dürfte es nicht allzu schwer sein. Außerdem sollen möglichst viel Volt rauskommen um Versuche mit Blitzen etc. zu machen, was ich einem Dynamo nicht zutraue.
Das hängt davon ab wie schnell Du den magnetischen Fluß unterbrichst. Ich hab hier so ein Ding mit Polen aus Permaloy, das Kommt ohne Last auf mehrere hundert Volt (ca 400) mit mehr Windungen kommt auch entsprechend mehr Spannung raus. Da gibt es doch so etwas wie Magnetzündung, da kommen doch so 4-5tausend Volt raus oder liege ich da falsch???? Das ist doch im Prinzip auch ein Kurbelinductor....
Gruß Diwe
Kann man sich so einen Kurbelinduktor nich relativ einfach selber basteln?
Wenn ja, wie geht das?
Soviel ich weiß funktioniert ein KI indem man eine Kunststoffscheibe an der einen Seite mittels Stoff (oda so) statisch aufläd und an der anderen Seite mittels Schleifkontakt rauszieht.
Wenn das so stimmt müsste ich nur noch wissen auf welcher Seite der Schleifkontakt sein muss und was für Materialien geeignet sind.
Hi,
einen Kurbelinduktor findet man in Feldtelefonen und älteren Isolationsprüfgeräten.
Was der genau kann, hängt immer vom Anwendungsfall ab. Der im feldtelefon macht bei normaler Belastung, also einem angeschlossenen Telefon (genauer dessen Klingel) etwa 60V. Im Leerlauf , also bei offener Leitung, kriegt ein geübter Kurbler an die 300V hin. War immer lustig, die neulinge mit der Kabeltrommel in die Wüste zu schicken und die ein Telefon anschließen zu lassen. Wenn der die Drähte zum anschließen in die Hand nimmt, wird gekurbelt. Manche hüpfen dann recht hoch oder machen interessante Tänze.
Ein Kurbelinduktor ist nichts anderes wie ein Fahrraddynamo, nur mit Kurbel und Getriebe um hohe Drehzahlen zu erreichen.
Das schwierige ist, die Spule mit vielen Windungen zu bestücken und dafür zu sorgen, dass die stark vom Magnetfeld durchflossen wird. Im inneren der Spule, meist zwischen zwei Spulen befindet sich der Magnet, der durch die Kurbel in rotation versetzt wird.
Eine gute Spule mit so vielen Windungen per Hand zu wickeln, so dass diese auch noch kompackt ist, ist fast unmöglich. Auch brauchst Du ja noch das pasende Getriebe in einer Übersetzung, die eine möglichst hohe Drehzahl erzeugt, aber den Mensch an der Kurbel nicht überfordert.
Für erste Spielereien kann man einen großen Schrittmotor verwenden. Einen, der mit einer möglichst hohen Spannung arbeitet und auch besonders stark ist. Der hat zwei Spulen, deren Phasenlage 90° beträgt. man kann die per Gleichrichter auch parallelschalten oder eben in reihe schalten für etwas mehr Spannung.
Beim Bund habe ich schon aus Feldtelefonersatzteilen, sprich Kurbelinduktor und diverse Übertrager HV generatoren gebaut, die 10cm lange funken erzeugen konnten. Anleitung hatte ich noch vom Opa, der erzählte wie die im 2. WK das Mäuseproblem in den Bunkern gelöst hatten.
Gruß
Elmar
bau dir halt ne influenzmaschine a la wimshurst, mit denen kann man sehr hohe spannungen erzeugen. zudem braucht man nicht 100km kupferlackdraht und muss nicht bis aufs kleinste auf die isolation der spulen achten (gibt ja keine :) )
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