Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : pt100 A/D messwandler
surf_andre
29.09.2005, 17:53
Moin Moin
Habe da mal ne frage an Euch was ihr dazu meint.
habe vor mir ein PT100 messwandeler zuschustern der gleich nen TLC 549 A/D-wandler drauft hat...
will diese ganze sache auf kleine steckplatinen machen das sie als modul sind.
wie ist eure meinug zu sowas ist st es besser nur einen A/D und daran mehrere messwandler über adressenanzuschalten?
mfg André
hi,
der tlc549 hat 8 bit aufloesung. falls das fur Deine anwendung reicht OK.
Du kannst ueber analogschalter die verschiedenen spannungsausgaengeder PT_Module in den tlc 549 reinschalten....oder eben mit einem standardmultiplexer cmos 4051 oder so.
welchen opv willt Du als verstaerker einsetzen....und welche stromquelle fuer den pt100 ?
:)
Steffen-Fricke
29.09.2005, 21:33
Man kann statt dem tlc549 auch den tlc1549 verwenden, dieser ist pinnkompatiebel und genauso einfach abzufragen. Ist jedoch nicht so leicht zu bekommen, es sei denn man lässt sich kostenlos welche aus Texas schicken ;)
surf_andre
29.09.2005, 23:27
@ edgar
also Stromquelle hatte ich vor den LM334 und dann als 1mA - Quelle betreiben und als OPV eine möglichst rauscharmen... habe mich da noch nicht so richtig festgelegt....der lm 324 soll ja nicht so gut sein
Hast du ne gute idee
habe auch noch ne platine von nem C...... temp sensor gefunden, ist von der c-control... die nur mit einem LM10. Werde mal schauen wie gut die ist...
denke mal 8bit reicht.
gibt es auch serielle 10 12 oder 16bit A/D wandler?
mfg
andré
gibt es auch serielle 10 12 oder 16bit A/D wandler?
mfg
andréz.B. das Urviech LTC1290
surf_andre
30.09.2005, 00:02
das urviehch ist mir glaueb ict etwas zu teuer mit 12 €
der hat mal so um die 70,- DM gekostet, dafuer gibts aber auch 8 -Kanaele mit Multiplexer auf 12-bit A/D u. ser. Schnittstelle
surf_andre
30.09.2005, 00:14
na gut das mag sein...
aber günstigere habe ich auch noch nicht gesehn...
jedenfalls keine 1 kanal seriellen wandler so vom typ TLC549... halt nur mit höherer auflösung...
der preiswerteste ueberhaupt (mit hoher Aufloesung) ist der ICL7135CP (4 1/2 digit). Den kann man auch seriell auslesen, man muss nur ein wenig zaehlen ;)
ich wuerde mich erst mal fragen welchen messbereich ich brauche und welche genauigkeit.
surf_andre
30.09.2005, 00:38
meßbereich so von 100 kelvin
den bereich von wo nach wo die 100° gehn dann einstellbar...
so und wenn ich richtig gerechnet habe dann habe ich eine abstufung von 0,3°.
denn 100° durch 255 sind knapp 0,3 bei 8bit
und welchen OPV meinst soll man nehmen
zum experimentieren wuerde ich einen lm358 einsetzen...der kann ziemlich nahe an 0volt arbeiten. Bei 0°C hast du 100mV am eingang...bei 100°C dagegen 138.5mV alles natuerlich bei 1mA konstantstrom.
hier kannst du entscheiden,ob du nur mit 5Volt versorgung spielen willst oder
serioes mit +/- 5V damit der NullV-bereich optimal genuetzt werden kann.
Die urspruenglichen 100mV sollten ja zu 0V (bei 0°C) werden.
gruss
:)
go
surf_andre
30.09.2005, 02:11
Ich wollte die Grunschaltung nehmen die hier schon oft mal angepriesen wurde...
ist da aus einem LM324 aber der soll ja angeblich nicht so toll sein für sowas bzw. die Verstärkungsfaktoreinstellung von 1 soll etwas kritisch sein...
den LM317 als konstantstromquelle will ich dann halt durch LM 334 ersetzen. den rest wollte ich so lassen...
mfg andré
hast du auch das hier gefunden?
http://www.citruspage.de/homepage/tempsen.html
:)
schau dir auch das hier an:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currled.htm
surf_andre
30.09.2005, 17:52
Die Tempsen -Seite ist doch die schaltung die hier schon in anderen Formen rum geistert habe die beschreibung in Form eines *.pdf´s gefunden.
das mit der konstantstromquelle habe ich mir auch schon angeschaut. habe es dann aber wieder verworfen und werde den LM335 nehmen aus zwei gründen
1. man kann den strom auch ganz einfach mit einem widerstand wählen auch weit unter 1mA.
2. der bauteilaufwand beschränkt sich immer nur auf einen widerstand und dem lm335.
mfg
andré
Peter Dannegger
30.09.2005, 17:58
meßbereich so von 100 kelvin
Vergiß es, für Tiefsttemperaturmessung sind PT100 unbrauchbar.
Dafür nimmt man speziell ausgemessene Dioden, kosten etwa 150,-$ das Stück (bis herunter zu 4K).
Peter
surf_andre
30.09.2005, 18:20
@Peter
wie kommst du denn auf Tiefsttemperaturen?
habe mich da vielleicht nicht ganz deutlich ausgedrückt.... das delta t ist 100 kelvin
die Schaltung soll von -30 bis 230°C messen können.
z.b. -30 bis +70°C oder 30 bis 130°C
das will ich nachher einstellen können durch einen poti abgleich das entspricht etwa einem tempschritt von 0,3° pro bit im A/D wandler...
mfg andré
Steffen-Fricke
01.11.2005, 20:14
Wollte mal hören wie weit der Meßverstärker ist, und ob Probleme gibt?
surf_andre
02.11.2005, 00:19
layout ist fertig... muß es noch mal auf kupfer bannen....
mfg André
Steffen-Fricke
02.11.2005, 09:55
Wenn die ganze Geschichte funzt währe ich am Schaltplan interessiert, meinst Du da wäre was machbar?
Habe auch schon mit dem genannte Meßverstärker (wie in der orginal Anleitung) experimentiert, hatte jedoch reichlich Probleme damit. Wenn Deine Variante besser geht wär das ja prima.
Gruß
Steffen
surf_andre
02.11.2005, 19:21
Mit welchem Messverstärker hast denn rum gespielt?
Meine Schaltung die ich gerade am Wickel habe hat nen LM10 als op
mfrg andré
Steffen-Fricke
03.11.2005, 10:54
In der Schaltung war ein LM 324 verbaut...
wei oh wei...
da nimmt man erstmal einen PT1000 (tausend) statt einem (einhundert), wenn es denn unbedingt ein Platin-Sensor sein muß. Für normale Temperaturbereiche bietet sich ein KTY10 an.
1) PT100 hat 100 Ohm bei 20 Celsius
2) PT1000 hat 1 kOhm dto.
beide bewegen sich, (kann man linearisieren) auf einer obstrusen E-Funktion; nur beim PT1000 hat man wesentlich mehr Spielraum (weil einfach die Widerstandsänderung eine 10er Potenz höher ist) ==> Faktor 10 weniger Rauschen etc. im Vorverstärker.
3) KTY10 (Halbleitersensor) - billig!!! Das Teil hat bei Zimmertemperatur (20 Celsius) 2 kOhm, geht bis etwa 3,5 kOhm zu 100 Celsius und das ziemlich linear.
Diesen speise man mit einer Konstantstromquelle (2mA) z.B. --> macht dann bei 20 Celsius 4 Volt (wenn es um Genauigkeit geht; Fieberthermometer);
sonst 1 mA macht 2 Volt bei 20 Celsius, geht dann hoch bis 3,5V bei 100 Celsius, also gut im Bereich eines 5 V A/D Wandlers.
Gibt !!! aufpassen beim Bestellen, den "KTY10/2" --> /2 heißt, der hat 2% Toleranz, ein ganz annehmbarer Wert, verglichen mit den PT 100/1000 Exponentialfunktionen und Linearisierungsattacken; die kann man dem KTY auch beibringen.
4) alternativ: ein schnöder NTC-Widerstand; der geht schön nach e(hoch X);
10 k NTC (z.B. in 100.000 PC-Lüfterregelungen verbaut) hat bei 20 Celsius etwa 10k; Negativer Temperaturkoeffizient, d.h. der wird mit steigender Temperatur niederohmiger; PTC macht´s andersherum.
Ergo ist der KTY10 ein PTC. (mit linearem Verhalten).
Allerdings, eine NTC/PTC e-Funktion herauszurechnen... kostet bisschen Mathematik. Man logarithmiere per "ln" logarithmus naturalis, danach ist die e-Funktion eine Gerade; 2 Stützstellen; 0 Celsius, 100 Celsius (also Eiswasser und kochendWasser); das war´s.
Auf dieser Basis laufen alle Rechenschieber.
Danach, man hat ja einen Computer, an dem der Sensor angeschlossen ist...
e(hoch X), d.h. die Umkehr des "ln" - oder eine Tabelle (1mal errrechnen lassen (EXCEL) kann sowas gut!!!
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