Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : B80c2300-1500 ?
Hallo, weis leider nicht mehr genau die Bedeutung. Klar B=Brücke, 80=max. Eingangsspannung, C=max. Kondensatorlast, aber was bedeutet 2300-1500?
Kann es sein das 2300 der Strom bei Kühlung des Gehäuse ist und 1500 ohne?
Denke mal bei 3300uF und einem Ausgangsstrom von 1,5A dürfte der reichen.
Gruß
Tim
Oh, ja stimmt B ist Silizium und der Rest ist richtig?
Tim
Peter Dannegger
10.10.2005, 12:03
"B" bedeutet Silizium ;)
Nein, das stimmt nicht.
B = Brückengleichrichter
E = Einweggleichrichter.
Diese Bezeichnungsart wurde von den früheren Selengleichrichtern übernommen.
Daher ist auch die Spannung nicht wie bei Dioden üblich der Spitzenwert, sondern der Effektivwert.
D.h. der Trafo darf wirklich 80V haben und die maximale Sperrspannung beim B80C2300 ist 190V.
Peter
@Peter,
mag sein, dass 'B' fuer 'Bridge' steht.
Einen Germanium(Kennbuchstabe 'A')-Gleichrichter habe ich naemlich auch noch nicht gesehen.
Dass man Kennungen aus dem Deutschen ableitet, ist schon verdammt lang her. Deshalb haette ich bei 'E' so meine Bedenken, andererseits koennte man 'S' (wie 'single') auch als Schottky deuten...
Peter Dannegger
10.10.2005, 13:02
Dass man Kennungen aus dem Deutschen ableitet, ist schon verdammt lang her. Deshalb haette ich bei 'E' so meine Bedenken
Brauchste nicht zu haben, ich hab noch irgendwo E250C100 Selengleichrichter rumliegen.
http://www.jogis-roehrenbude.de/Bastelschule/Multivibrator.htm
Peter
ja, das waren noch Zeiten:
Zitat aus Deinem Link:
Diesen kleinen Multivibrator sollte sich jeder bauen, der öfters mit der Konstruktion verschiedener Geräte beschäftigt ist. An den Ausgangsbuchsen B 1 kann z. B. eine Tonfrequenz für die Prüfung von Verstärkern, Lautsprechern, Leitungen usw. entnommen werden.
Das Frequenzgemisch liefert aber auch Hochfrequenz. Führt man diese der Antennenbuchse eines Rundfunkempfängers zu, so arbeitet der Multivibrator als Prüfsender.
... wie wäre es im Bezeichnungswirrwar mit
"B" = Silizium, "80" Volt, "C"urrent = 2500mA (gekühlt) / 1500mA (ungekühlt).
So jedenfalls gehe ich das an, und bis dato ist mir noch keiner abgeraucht. Da nimmt man halt lieber eine Nummer größer (sichere Seite).
Kann schon sein, daß, wie Peter sagte, das Ding 190V (Uss) noch überlebt, ich vertraue nicht drauf :)
Etwas anderes zu diesem Thema: In letzter Zeit bin ich auf Schottky-Dioden umgestiegen, weil, schlicht und einfach, die Durchlasspannung wesentlich geringer ist, und damit auch die Wärmeentwicklung.
Ein "B" xyz Gleichrichter braucht 2*0,7V Durchlaßspannung im Mittel. Das bei 1A macht 1,4W. Nehmen wir den gegebenen: 2500/1500 ==> 3,5W/2,1W.
Ein Stückchen Blech würde ich dem schon mal spendieren. Dabei ist es auch irgendwie egal, eine Nummer größer zu nehmen (ich denke da an die Hochstrombrücken), 100V/25A z.B. Der produziert die gleichen Verluste, nun gut das Gehäuse ist etwas massiver (der bringt seinen Kühlkörper praktisch mit, zumindest bei 2,5A)... Wenn man den mit 20A knechtet, produziert das Ding 1,4V*20A = 28W und die wollen erstmal weggekühlt sein. --> ist bei denen ja auch praktisch, weil die sich gut montieren lassen.
Kurz zu den SELEN-Gleich(riecht)er, die man auch heute noch in vielen Autobatterieladegeräten antrifft. Die sind nicht sonderlich spannungsfest, aber für 12V/24V reicht´s. Die haben halt den Vorteil bei etwa 0,3V (wie Germaniumdioden etwa) zu liegen, produzieren also all-in nur!!! die halbe Verlustleistung einer Siliziumlösung, und die haben allei auf Grund ihrer Abmessungen (Platten -- gute Konvektion -- fast wie ein Heizkörper) unter´m Strich die gleiche Größe eines Silizium-Teiles plus Kühlkörper.
Aber jetzt zu Schottky: 1,5V Durchlaß und weniger... also nochmal die Hälfte, sprich 1/4 einer Siliziumeinheit. Nun gut, je nach Anwendung... (die Dinger sperren keine "Hochvolts". Ein Feature wird immer mit einem anderen erkauft!
Ich schlachte mir die Dinger aus PC-Netzteilen aus (kost nix, und die verrecken ja wie die Fliegen...(die PC-Netzteile; aber idR. nur im Eingangsteil); (warum nur)??? - aber kommt man locker an 20 Stück dran... :)
Für so ein 12V Netzteil mit locker dann mal so eben 20A sind die saugut. Man kann sie (die sind halt intern blöd verschaltet - links, rechts Anode, Mitte gemeinsame Kathode) aber dann gut parallelschalten, d.h. die Außenbeinchen zusammen und das Teil als eine Diode sehen.
Nimmt man dann einen Trafo mit Mittelanzapf kommt man auch mit einem dieser Teile aus, ansonsten halt Brücke mit 4 Stück, aber man hat´s ja, und dann 4 von den Teilen auf das Gehäuse geschraubt z.B. gibt eine gute, gleichmäßige Wärmeverteilung usw.
:eek:
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