Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Netzteil
progmart
12.10.2005, 13:00
Hallo ... Am So letzte Woche ging auf einmal mein Rechner aus.... naja ok toll .... ok weil nix mehr ging (wenn ich nichts sage meine ich nichts ... kein pieps kein lüfter kein zucken ) ist mir doch sehr schnell der gedanke gekommen das es wohl mein netzteil erwischt hatte... am mo erstmal zum nächsten Computer Laden neues netzteil besorgen.... ok rechner lauft wieder ;)
Jetzt zu meinem alten Netzteil... ich konnts nich sein lassen und habs auf gemacht ... aber was sich da gezeigt hat fand ich dann weit weniger lustig...
Sie Fotos:
http://home.arcor.de/martin-pfeiffer/a7.jpg
http://home.arcor.de/martin-pfeiffer/a8.jpg
Darf sowas in Deutschland überhaupt verkauft oder überhaupt betrieben werden?
Wens interessiert.... den Fehler hab ich gefunden... War ne kalte lötstelle....
Schöne Grüße
Martin
PS die Kiste steck ich so lange nich ans netz bis ich bei Conrad oder irgendwo anders den Kunststoff außer Flasche besorgt habe und alles was meiner Meinung nach so nich in Ordnung ist isoliert hab....
Es ist doch immer etwas leidiges mit "0815" Billig Netzteilen, "made aus China-Weichblech-Plastik"
Andererseits; was erwartet man für 20 Euro???
Normalerweise ist das Sache der Wareneingangskontrolle der Firmen gegenüber den Zulieferern. Da kann natürlich ein Distributor nicht ran, der vermittelt ja nur zwischen Lieferant und Kunde (insofern kann z.B. die Fa. Conrad nicht im 100er Pack Widerstände einzeln ausmessen, ob die im 5% Toleranz-Bereich sind, bevor sie die verkaufen.
Kaufe ich dagegen direkt beim Hersteller, dann habe ich gute Chancen, zumindest Umtausch in der Garantie / Gewährleistungsphase.
Ebensowenig kann TÜV, VDE usw. nicht jedes Netzteil auseinandernehmen und die Fertigungsqualität pro Netzteil mit einer TÜV-Plakette zu versehen; wohlgemerkt: JEDES EINZELN!!! wie Autos...(alle 2 Jahre PC Netzteil zum TÜV bringen....????)
In der Arbeitssicherung in Firmen wird das duchaus gemacht, zumindest eine meßtechnische Schutzleiterprüfung und eine äußerliche Sichtprüfung (Kabel abgescheuert, Zugentlastung OK?...)
Das kannst Du einfach nicht erwarten; selbst bei "Made in Germany" nicht, und das ist ja unser Problem: Dieses Made in Germany wurde ausgewässert im Laufe der Zeit. Was ist heute eine "Miele Waschmaschine"??? - die hält ggf. weniger lange als eine "Privileg" Made in Czech-Republik, oder Miele läßt die Dinger im gleichen Werk in CR bauen???
Weiß das der Verkäufer im Pro-Markt?
Ich (als Wetzlarer) und der Firma Leitz Kamera und auch der Firma Minox verbunden, habe mir eine Minox gekauft. "Made in Japan" steht drauf!, na wenigstens macht sie gute Fotos... :)
Das Ding soll eh nicht aufgeschraubt sondern gleich weggeschmissen werden, von daher ist zusätzliche Isolation innen sinnlos. Der primärseitige Kühlkörper steht übrigens oft auch unter Spannung, vergiss nicht den auch zu isolieren :rolleyes:. Und die Sicherung und die Füße des Gleichrichters und und ...
Markanterweise fehlt auch der Überstromerkennungstrafo, dieses Netzteil hat das Potential zur stärkeren Rauchentwicklung.
Die sehen doch innen immer so aus... au weia
ist ja sogar eine Gleichtaktdrossel drin, also evtl sogar CE konform,
also meines Erachtens nicht soo schlecht
solch Netzteil kostet im Grosshandel bei über 1k sicher nicht mehr als 2-3 Euro
Peter
Hi,
ich weiss nicht, was Du hast. Ein ganz normales Netzteil halt. Geiz ist ja bekanntlich Geil.
Wozu im inneren was isolieren? Das Gehäuse ist geschlossen und Schutzisoliert. Kleiner Kinder haben da nichts drin verloren und wenn es mal wieder schön nach altem Fisch riecht und der PC streikt, so wirft man das alte einfach weg und holt sich ein neues. Früher haben die Dinger noch weit über 100 DM gekostet. Da hat man das netzteil immer behalten beim Aufrüsten. Und heute? Da kosten die Dinger 20 Euro oder weniger!
Klar kann das in Deutschland verkauft werden. Hast Du nicht die "liebevoll" reingeklatschten Kondensatoren am Netzeingang bemerkt?
Die Dinger werden stichprobenartig in der Serienabnahme kontrolliert, ob die Sekundär und Primär auch bei Überspannung sauber trennen und dass es keine verschluckbaren Kleinteile dran hat. Das CE Zeichen verlangt noch ein paar EMV Tests und dann kann das auf den Markt.
Und wenn Dir das Ding nach ein paar Jahren den PC mal richtig durchglüht, nicht traurig sein. Wenn das nächste 3D Spiel rauskommt, brauchst Du sowiso einen neuen PC. Wer will den heutzutage noch mit einer gammligen, 4 Jahre alten Kiste arbeiten?
Gruß
Elmar
P.S.:
ach ja, die testen das einfach nur auf einem prüfstand. Kommt Saft innerhalb der Specs, so wird es verkauft. Schlechte Lötstellen hin- oder her. Heutzutage ist der Kunde der Qualitätstester. Zurückschicken, eher noch der Händler klopft das in die Tonne ist billiger als Qualitätschecks. Hättest Ja auch ein netzteil für 80 Euro kaufen können, wie das bei uns gemacht wird. Denn nur das beste ist gut genug für unsere Server. Dann hättest Du den Ärger nicht - aber nein, Du musstest ja ein Billigding haben.
An den Arbeitspläten der User sieht das wieder anders aus:
*plöff* "Och, schade..... Oh, keine Netzteile mehr da. Lauf mal jemand zum Laden um die Ecke und bring einen Sack voll Netzteile mit!"
Ach ja, und das mit mit dem isolieren solltest Du besser sein lassen. Ist zwar gut gemeint, aber die Bauteile werden schon heiß genug, da muss man die nicht noch liebevoll warm einpacken.
Gruß
Elmar
progmart
12.10.2005, 19:02
hey das waren damals 39,90 ;)
nein mir gehts eigentlich vorallem um die leitungen welche direkt vom netz kommen und auf welchen immer spannung liegt! auch am schalter....
Hi,
stehen die außem am Gehäuse raus? Kriegst Du Deine Finger durch die Lüftungsschlitze?
Und selbst wenn Du es aus dem 3. Stock fallen lässt, so dass sich die Drähte gegen das Gehäuse biegen. Wozu macht man sich die Mühe mit dem Erdungsdraht?
(Trockene) Luft ist einer der besten Isolatoren, die es gibt.
Gruß
Elmar
hellraiser
12.10.2005, 19:16
Wieso? das Gehäuseinnere interessiert doch niemanden - solange du es nicht unter spannung aufschraubst oder nen korkenzieher durch die lüftungsschlitze steckst :D
Mal ganz ehrlich: die richtig teuren netzteile die wir in den rechnern verbauen sehen an der netzanschlusseite genauso unisoliert aus (mit ausnahme dass da nicht unbedingt kondensatoren rangepappt sind...)
Oh. war jemand schneller ;)
Hi,
jepp. Wenn man sich sorgen um 1-2mm blanken Draht macht. Wie viele Sorgen macht er sich dann, wenn ihm bewusst wird, dass die Platinenunterseite genau so Netzspannung führt und auch nur wenige mm über dem gehäuse "schwebt". Da sind sogar richtig große Flächen im Spiel!
Gruß
Elmar
progmart
12.10.2005, 20:37
*grummel* ich hasse es wenn sich wer lustig macht.... Mir ist schon klar das auf einigen Bahnen netzspannungen liegen... nur sonst kenn ichs eigentlich so das die die direkt vom Netzkommen immer mit Schrumpfschlauch überschrumpft werden...sollen / müssen ?! habs bis jetzt auch nich anders gesehen.... als mit schrumpfschlauch überschrumpft
Hi,
das sind ja auch Geräte, die Zur reparatur gedacht sind und wo man unter Spannung messungen vornimmt. Da nimmst Du ja auch nicht die Platine raus und befingerst die unter Spannung, oder? Die hat bestimmt keinen Schrumpfschlauchüberzug.
Ich frage mich allerdings, warum die sich die Mühe mit den Schrauben machen. Blindnieten wären doch sicher praktischer bei der herstellung?
Wenn die ausfallintervalle noch kürzer werden, wird unser zukünftiger Umweltminister (wer immer das sein mag) sicherlich eine Dosenpfandpflicht für PC Netzteile einführen.
Gruß
Elmar
Ich hab schon viele PC - Netzteile von innen gesehen .
Die sahen alle genauso aus . Ob teuer oder billig .
( habe einige wegen der Drosseln und Trafos ausgeschlachtet )
Mir sind schon zwei PC - Netzteile abgefackelt ( wortwörtlich ! ) :mad: .
Im " aussgeschalteten " Zustand .
Nun mach ich die Dinger immer richtig aus .
Hi,
Nun mach ich die Dinger immer richtig aus .
???
http://www.privatseite.com/pics/server.jpg
???
Gruß
Elmar
Hi,
Nun mach ich die Dinger immer richtig aus .
oder so?
http://www.stud.fh-rhein-sieg.de/images/comics/comic_2002_01_28.gif
Gruß
Elmar
Hi,
also die abgeschirmten Blechkästen müssen innen nicht Netzspannung führende Teile isoliert haben - kommt ja keiner rein (HAZARDOUS AREA - KEEP OUT!).
Funktionieren tun die billigsten 300 Watt ATX-Netzteile auch. Innenaufbau? Tja, da kauft eh jeder die Katze im Sack, egal ob teuer oder Billigheimer. Aber das ist ja in der Unterhaltungselektronik genauso. Welche Röhre hat der (noch) Röhrenfernseher? Welches 0815 Chassis steckt drin? Ist die superteure Marken-Endstufe mit einer Billigschaltung versehen? Mein erster 14 Zoll Multisync Monitor (laaange her) von Mitsubishi für damals rund 1400 DM sah innen stellenweise wie ein do-it-yourself Bastelprojekt aus und hat dennoch tadellos mit klasse Bild viele Jahre funktioniert. Gleiches beim 67er Sony Fernseher. Für teuren Miele Staubsauger - 2 mal superteuren Schlauch vom Service nachgekauft - der Billigstaubsauger dagegen hält prima. Billig taugt nichts und teuer ist immer gut und hält immer länger galt vielleicht mal bis zu den 80er Jahren, wo man noch einigermassen wusste, das der Hersteller der draufsteht auch das produziert hat, was drinnen ist. Ich kenne mindestens eine Privileg Waschmaschine die statistisch schon lange auf dem Wertstoffhof sein müsste (> 17 Jahre) und immer noch zwar klapprig aber funktioniert.
Man muss seeeehr genau hinschauen und sich aus guten Quellen schlau machen, um einschätzen zu können, ob sich die Mehrausgabe für den Markennamen wirklich lohnt oder ob man nur eine horrende Gewinnspanne des Herstellers befriedigt. Und dann gibt es auch noch Hersteller, die sowohl Schrott als auch Top Qualität fertigen. Gerade bei ATX-Netzteilen fällt mir Seasonic ein. Das bekannte Modell Seasonic SS-300FS wird oft bei ebay für lau vertickt und mag auch erstmal tadellos funktionieren, obwohl es im Test (unter Last) ziemlich schlecht war. Die neueren Modelle dagegen sind recht gut und überhaupt keine Billigheimer - Schon ein paar andere Buchstaben in der Bezeichnung und man hat ein gutes Netzteil. ATX-NT ohne Test auf Belastung und Störspannungen aus dem Netz (Spikes) würde ich nicht trauen. Wenn die 3.3V oder die 5V bei max. Last wie eine Achterbahn ausschaut, muss man sich über sporadische Abstürze nicht wundern. Andererseits, wer keine fette 3D-Karte und co. im Rechner hat, der wird vermutlich auch von Schwächen im NT gar nix bemerken. Man kann auch ganz gut mit der ein- oder anderen Einschränkung klarkommen, wenn man sie denn kennt und das genau ist die Schwierigkeit.
Übrigens werden vereinzelt im Auktionshaus auch noch ATX-NT mit "ohne PFC" angeboten (wo nix steht, da keine PFC). Mal unabhängig davon, dass der Verkauf solcher NT seit geraumer Zeit ungesetzlich ist, man versaut sich seine schöne Netzspannung und der Mikrocontroller beim Bastelprojekt tanzt womöglich Samba. Fehlersuche macht dann Spass. Also wenigstens passive PFC (Drosselchen bügelt die Stromspitzen glatt) sollte es schon sein.
Dem buz11 sein Kommentar gibt mir allerdings zu denken, wo doch die eigene Kiste oft genug nachts oder bei Abwesenheit läuft. Schluck!
Gruss
Gerd K.
progmart
13.10.2005, 03:23
Eins ohne PFC liegt hier grade auch zufällig aufm tisch ... da hab ich nur noch den lüfter raus geschlachtet... die hab ich mal ausgetauscht weil ich die warnung bekommen hab das wenn die netzteile sterben das maibo mitnehmen.... also raus damit neue rein ... hier ist allerdings ne menge schrumpfschlauch verbaut ;) und trotzdem mag ich die nich nutzen... zumal die sehr gerne sterben sollen....
zum dauerbetrieb... da mach ich mir nu auch sorgen.... Wo bekommt man eigentlich Günstig 12 V Magnet Ventiele guten tipp ?
Schöne Grüße
Martin
Neu ist nicht immer gut! "never disturb running systems"!
Es gibt keinen Grund, prophylaktisch Bauteile /Baugruppen zu tauschen.
Ein Netzteil, das 5 Jahre Tag und Nacht seinen Dienst im Server verrichtet, Platte / Mainboard etc. ebenso; warum sollte ich das austauschen? (bevor es defekt ist). Natürlich kann man mal einen Blick riskieren (vorbeugende Wartung) und z.B. mal einen Luftfilter, so vorhanden, austauschen und ggf. auch mal kurz den Staubsauger anschmeißen... klaro!
Was anderes sind Wartungsteile: Batterien, Akkus, aber auch da schmeiße ich nicht regelmäßig die Batterien meiner Fernbedienung ´raus. Wozu?
Laut "Murpy´s Gesetz" geht da immer mehr kaputt, als es nutzt; und, man kauft wirklich die Katze im Sack. Neue Platte... hält die überhaupt (überlebt die die alte?) GARANTIERT!!!???
Die alte hat eine MTBF von 25 Jahren und ist seit 5 Jahren in Betrieb. Die neue hat eine MTBF von 35 Jahren und verreckt am 2.Tag. Hat halt "Links-außen" bei der Hauff´schen Verteilungskurve gespielt..
Elkos könnte man heutzutage fast schon Wartungsteile nennen. "Verpass dem mal ne neue Elektrolytfüllung" :)
Hi,
das wäre doch mal eine Marktlücke. Statt Elkos, die dicht sind, Elkos mit Schmiernippel. Wie bei den ganz alten Autos. Die musste man auch spätestens alle 10.000 km abschmieren.
Vielleicht gibt es irgendwann so irre konstrultionen wie eine Wanne voll Elektrolyt als gemeinsamme Masse und da stecken dann die spiralen der Pluspole drin. Und dann regelmässig Füllstand kontrollieren.
Gruß
Elmar
So oder so ähnlich kenne ich PC-Netzteile seit AT-Zeiten. Allerdings findet man bei besseren Netzteilen (zumindest in der Vergangenheit) den einen oder anderen Isolierschlauch mehr, z. B. wenn Kabel an Kühlkörpern anliegen.
Speziell an diesem NT ist die durchgänig fehlende Fixierung von hohen bzw. schweren Bauelementen mit (wärmebeständigen) Klebern zu bemängeln. Vor allen Dingen gilt das für die primärseitigen Elkos, die Gleichtaktdrossel und offensichtlich auch für die sekundärseitige Speicherdrossel.
Ich habe große Zweifel, ob dieses NT einen Paketversand unbeschadet übersteht.
eBill
@ Gerd K
Ich lasse meinen PC ab und zu immer noch Tage lang durchlaufen , ohne auf ihn aufzupassen .
Seltsamerweise sind dabei die Netzteile nie kaputtgegangen .
Faszinierend find ich es , dass ich beide male , wo die Netzteile abgefackelt sind , zufällig dabei war .
Die Flammen kamen jedes mal aus dem dicken Elko .
Etwas Rauch kam zwar auch aus dem NT , aber , das hätte ich wohl nicht bemerkt .
Die Flammen hatten rot-gelbe Farbe :eek: ...
Hi,
ich krieg von dem zeugs, dass da raussprudelt immer pickel wenn ich damit in berührung komme.
Am liebsten haben Elkos ja, wenn man immer den Strom komplett abstellt und wieder einschaltet. Dauerlauf oder Stand-By machen denen nicht so viel.
Meinen Eltern habe ich mal einen DVD Player mit eingebautem 5.1 System geschenkt. Eines Nachts wurden meine Eltern wach, im Wohnzimmer hat einer laut gesprochen. Damit sich das Ding nicht mehr selbstständig macht, hat mein Vater da eine Steckdosenleiste mit Schalter angebracht. Zwei Wochen später war der DVD Player hin. "Es hörte sich an wie Speck in der Pfanne".
Der LAdeelko des Linearnetzteiles mochte das tägliche in und ausschalten nicht., Jetzt habe ich da einen ordentlichen eingebaut. Der ist zwar wesentlich größer bei gleichen Daten, aber dafür hält der das einschalten aus. Platz genug war auch im Gehäuse, also kein Grund, da so einen Filligranen Kram einzubauen.
Es kann doch nicht sein, dass ein Gerät für noch nicht mal 20x Stecker rein designed wird!
Gruß
Elmar
Ich glaube die Idee Elkos "nachzufüllen" macht nicht wirklich Spass, wenn man an die Sauerei beim Tinte nachfüllen oder gar beim Toner nachfüllen denkt. Dass die Teilchen eine Sollbruchstelle aufweisen verbessert auch nicht gerade das Vertrauen in Funktion. Vielleicht sollte man mal über eine Doppelwandung d.h. eine zweite Schale nachdenken, die das austretende Elektrolyt auffängt. Oben auf den Elkos wäre doch eigentlich noch Platz.
@buz11
Es beruhigt doch ein wenig zu wissen, dass das NT nur in Flammen aufgeht, wenn man zuhause ist. Aber Halon zum löschen ist ja leider nicht mehr erlaubt, also wie löschen? Eimer Wasser? Brandschutzdecke drüber? Rechner aus dem Fenster werfen? 110?
Gruss
Gerd K.
Hi,
Ich glaube die Idee Elkos "nachzufüllen" macht nicht wirklich Spass, wenn man an die Sauerei beim Tinte nachfüllen oder gar beim Toner nachfüllen denkt.
Und warum tut man sich das an? Um Geld zu sparen!
Countinous Ink ist so was schönes. Schublade auf, Tinte rein, Schub lade zu und weiterdrucken. Schade, dass es das nur bei großen Plottern gibt. Das wäre mir einen Aufpreis von 100 Euro bei einem Desktopdrucker wert. Die hat man im Handumdrehen wieder drin. Alte Kopierer haben auch ein Fach für losen Toner. Moderne Kopierer haben das nicht mehr. Warum eigentlich? Wäre auch bei Laserdruckern sinnvoll, auch wenn man da etwas öfter nachfüllen müsste.
Das Wachssystem wäre eine Alternative, da legt man einfach lose Wachsklötze nach. Der einzige Nachteil ist, dass der beim aus- und anschalten eine Menge Wachs fressen muss.
Dass die Teilchen eine Sollbruchstelle aufweisen verbessert auch nicht gerade das Vertrauen in Funktion. Vielleicht sollte man mal über eine Doppelwandung d.h. eine zweite Schale nachdenken, die das austretende Elektrolyt auffängt. Oben auf den Elkos wäre doch eigentlich noch Platz.
Gerade die Sollbruchstelle verhindert, dass der richtig hochgeht wie eine Bombe. Naja, trotzdem machen etwa 50% der Elkos die Beine Lang beim sterben.
Im Institut haben wir mal so einen Elkotest durchgeführt. Man bestelle eine neue USV mit "spiffy new functions", lasse das von der billigsten Firma ausführen, die versichert, dass die rechner weiter laufen können, weil es da einen Bypassschalter gibt und beim Ausbau gehen die mit einem Bolzenschneider an den Nulleiter, der nicht durch den Schalter überbrückt wird. Daraufhin gab es ein Mileniumsfeuerwerk im Serverraum. Etwa die Hälfte der Netzteile ist hochgegangen, aber keines hat wirklich gebrannt. Blitze, Stichflammen und jede Menge Rauch. Aber nach wenigen Sekunden sind die Brände alle verlöscht.
@buz11
Es beruhigt doch ein wenig zu wissen, dass das NT nur in Flammen aufgeht, wenn man zuhause ist. Aber Halon zum löschen ist ja leider nicht mehr erlaubt, also wie löschen? Eimer Wasser? Brandschutzdecke drüber? Rechner aus dem Fenster werfen? 110?
Gruss
Gerd K.
Gerade auf "110V" gibt es ja den Brand :D
Gruß
Elmar
Auf einer Schulung bei Apple sagte mal einer der Teacher: (es ging darum ob Parity Ram sein müsse oder nicht) "Wenn ich dem Speicher nicht trauen kann, brauche ich keinen Rechner drumherum zu bauen!"
dto. gilt für Netzteile, Lüfter, Festplatten.
"Geiz ist UNGEIL"!!! - auch zu hören auf Vorträgen von z.B. Western Digital / Seagate etc. Da gibt es die IDE-Platten (billig Consumer) und die SCSI-Platten (teuer, Server). Auf a) 3 Jahre Garantie, auf b) 5 Jahre. Warum wohl??? - und der "in die Hand nehm Test" bestätigte alles. Die SCSI-Platten sind deutlich robuster und auch schwerer; also da ist schon was dran!
Und ein Pabst Lüfter ist nunmal besser (und teurer) als ein Mitsukoshita-Plastik-Rappel-Teil.
Wenn der Kunde nicht bereit ist, den Preis zu zahlen?
Vorausgesetzt, man vermittelt es ihm richtig, und genau da ist der Knackpunkt: Made in Germany oder Assembled in Germany (Taiwan Weichblech Plastik importiert, in Germany zusammengedengelt, und dann wieder retour. Deshalb sind wir Export-Weltmeister!!!
Na ja, bei Tinte ist's ja nicht so sehr die Schublade, sondern eher die Spritze und je nach dem mit Unterdruck usw. und dicht muss es auch sein, sonst ist die Sauerei im Drucker. Teure Originalpatronen, die die Hälfte des Druckerpreises kosten, würde ich mir eh nicht zulegen. Und Drucker, die das erfordern, würde ich mir grundsätzlich nicht kaufen, zumindest solange es Alternativen gibt. Es gibt auch im Auktionshaus seriöse Anbeiter von äußerst preiswerten Ersatzpatronen, bei denen ein 'von Hand nachfüllen' nicht mehr lohnt und die in der Qualität den Originalen in nichts nachsteht (zumindest was meinen alten Epson C640 betrifft ist das so und da bin ich bestens versorgt). Beim Laser nutze ich noch teure Original HP Kartuschen, aber vielleicht probier ich da bei Gelegenheit mal was.
Bei den Sollbruchstellen von Elkos hast du (Elmar) es ja völlig richtig gesagt, wozu eigentlich diese Bruchstellen, wenn ein guter Prozentsatz der Teile trotzdem sein Innenleben bei Fehlfunktion in der Gegend verspritzt (mit fatalen Folgen)? Da ist bestimmt noch Luft für Verbesserungen, z.B. wäre vielleicht denkbar eine eingebettete thermische Sicherung, eine Drucküberwachung o.ä. Würde zwar die Bauteile teurer machen, aber wenn damit max. Sicherheit möglich wäre, warum nicht. Wäre doch vielleicht auch in MacSecks Sinn: Innovation Made in Germany. :)
Gruss
Gerd K.
@Gerd K.
Du hast Recht, endlich sind wir mal einer Meinung.
Danke! Gruß :) usw. MAC-Seck
P.S. ich fülle meinen Laser-Toner selbst nach; hält locker ein Jahr.
Akkuschrauber mit Bohrer auspacken, Loch rein, Fotokopierer Toner (so´n Rohr hält 3..4 Füllungen aus (rsp. zwackt man sich vom Kopierer mal was ab), Tesa-Streifen drauf (auf´s Loch) und weiter geht´s, die nächsten 2000 Seiten; und die wollen erstmal bedruckt sein!!!
Mein QMS hat jetzt 40.000 !!! Seiten drauf (innerhalb 10..15 Jahre), und er hat noch nie eine neue Toner-Cartridge gesehen; Stopp: Lüge: 1mal!!! und das war eine recyclete, da war irgendwann doch die Trommel fertig...;)
Es beruhigt doch ein wenig zu wissen, dass das NT nur in Flammen aufgeht, wenn man zuhause ist. Aber Halon zum löschen ist ja leider nicht mehr erlaubt, also wie löschen? Eimer Wasser? Brandschutzdecke drüber? Rechner aus dem Fenster werfen? 110?
Wir verwenden für elektrobrände CO2 Löschanlagen.
Ganz lustig is dass die Flaschen hängen und da Gewichtssensoren mit dran sind.
Schon mal der eine oder andre dahergekommen und hat seinen Arm auf den Flaschen abgelegt.
Powered by vBulletin® Version 4.1.7 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.