Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Suche Schalttransistor (oder MOSFET)
Ich habe hier einen Baustein mit der bezeichnung K3566 und suche ein Datenblatt bzw. einen Ersatztyp für dieses Bauteil, hat vieleicht jemand informationen zu diesem Bauteil?
ist ein schartiger N-Kanal MosFET von Toshiba.
Googeln "2SK3566"
da gibt´s genug. Andernfalles einen nehmen von "International Rectifier" o.ä. mit paarhundert Volt, paar Ampere im passenden Gehäuse. Die tun sich alle nix.
Bsp. BUZ80: N-Kanal,800V,3A,To220 Gehäuse
sowas tut immer z.B. in Schaltnetzteilen für PCs primärseitig.
Ander sieht es aus in "Auto-Bumm-Bumm-Pustern" im Schaltnetzteil, die brauchen nur paar Volt aber satt Amperes... da wäre z.B. der IRFZ46N mit 55V, 53A!!! (auch TO220) wohl die bessere Wahl.
Bei Googeln gibt´s viel Chinesisch (ich nix wissen...), aber da finden sich massig Seiten; eine wird schon passen.
Gruß Andreas:)
Datenblatt vom 2SK3566 ist hier (http://www.ortodoxism.ro/datasheets2/e/0l3tpl4lwqw18rghax5lgizk2ffy.pdf) zu finden.
eBill
Weiß jemand ne Schaltung womit ich das Ding Testen kann?
Weil beim VCR Netzteil hinterm Übertrager keine Spannung mehr anliegt, aber beim Eingangselko. (Schaltnetzteil), dewegen gehe ich davon aus das der Schalttransistor platt ist.
Hi,
da gibt es noch viele andere Ursachen. Schau Dir die Kondensatoren an, ob da einer dick ist.
Such den Widerstand, der für das Anschwingen verantwortlich ist. Der lädt einen kleinen Elko, meist 10µF. Der Widerstand sitzt zwischen Nezelko und dem Kondensator, meist in der Nähe des Chips, der das ganze steuert. Widerstand durchmessen und gegebenenfalls mit dem kelinen Elko tauschen.
Die Schalttransistoren gehen selten kaputt, und wenn geht da meist noch mehr kaputt. Oder genauer umgekehrt gesagt, da geht was kaputt und dann brennt der Schalttransistor deswegen durch.
Gruß
Elmar
Das Ding ist so billig, das das NT garkein Steuerchip hat
Einen FET testest Du wie folgt: (egal welchen ... kleiner, großer...)
Batterie so um 6..12V rsp. Netzteil, in Reihe dazu eine passende Glühbirne; nichts großes, Fahrradrücklicht-Lämpchen reicht (6V 100mA) oder Auto-Standlichtbirnchen, egal, muß nur zur vorgegebenen Spannung passen. 4,5V Blockbatterie mit 6V-Lämpchen geht natürlich auch. Was die Bastelkiste hergibt.
Dann Source, Drain, Gate ausfindig machen.
Lampe und Batterie-Reihenschaltung an Source und Drain (funktioniert wie ein Schalter).
Die meisten FETs haben eine (bauartbedingte Reversediode) zwischen Source und Drain, heißt; in einer Richtung sollte es leuchten, in der anderen nicht (Source und Drain vertauschen; passiert nix, keine Panik).
Leuchtet´s in beiden Richtungen = Mülltonne.
Dann je nach Polarität (Source/Drain so daß es nicht leuchtet) mit einem nassen Finger (Spucke) ans Gate; besser zwei nasse Finger... einmal nach plus, einmal nach Minus; und wenn sich da ein Dimmer-Effekt zeigt ist das Teil OK.
Übrigens sollte er das halten, also nach Plus helldimmen, beim Loslassen so bleiben und beim "nach Minus" dunkeldimmen.
Voila.:)
Hi,
wenn Du den Transistor tauschst, dann prüfe noch die Bauteile, die unmittelbar am Gate sitzen. Wenn es das innenleben des Transistors zu einem Klumpen geschmolzen hat, dann sind meistens auch der Gatewiderstand und die Kondensatoren betroffen. Löt mal den Transistor aus und miss den mal mit einem Multimeter durch, auch Gatewiderstand & Co.
Bei einem netzteil ohne Steuerchip sind die Kondensatorwerte sehr kritisch. Im Hohem Alter stimmen die aber alle nicht, hier könnte die Ursache sein. Bei meinem Thomson VCR muss ich im schnitt alle 4 Jahre alle Kondensatoren bis auf den Hauptladeelko im SNT tauschen, dann geht der wieder. Die Halbleiter sind alle noch heil, ansonnsten zeigt der in Etwa den selben Fehler. Vorher versagt noch das Floureszensdisplay, bevor das Netzteil völlig schweigt.
Gruß
Elmar
kleiner Nachtrag zu Leistungs-FETs noch: Das Gate ist meistens links (auf´s Gehäuse geschaut); hab noch keinen gesehen, der das in der Mitte hatte (wie es bei Transistoren Deutscher Bauart mit der Basis so üblich ist) - EBC
Bei Japan Transistoren ist idR. BEC oder BCE üblich, also Basis links.
Dto. bei Thyristoren und Triacs; meist Gate links.
Die testest Du genauso wie den FET, d.h. mit gleichem Prüfaufbau, nur mit folgendem Unterschied: Nasser Finger reicht nicht, 100 Ohm Widerstand statt dessen; und danach bleibt das Ding an, bis Du die Betriebsspannung wegnimmst, ähnlich eines Relais in Selbsthaltung.
Macht der das in beide Polaritäten ist´s ein Triac, nur in eine, dann ist´s ein Thyristor, garnicht??? (könnte ja auch ein Transistor sein???) sonst Mülltonne!
Elmar war wieder schneller...
nur, alle 4 Jahre alle Elkos wechseln... ??? - da hätte ich auf Kulanzbasis mal einen Neuen beantragt, oder das Ding ??? na ja
a) dem Händler auf´n Tisch geknallt "Bei Ihnen kaufe ich nie wieder"
b) ist natürlich blöd, Elkos selbst zu wechseln (Garantie etc)
c) weiter alle 4 Jahre prophylaktisch Elkos wechseln??? auch nicht so das Wahre
d) KAUFT NIX MEHR VON THOMSON ins Internet stellen!!!
(hast Du ja gerade gemacht).
Fairerweise hätte ich die Firma mal um eine Stellungnahme gebeten, aber das hast Du sicher, sonst würdest Du den Lötkolben nicht selbst anschmeißen und für die Elkos noch Geld ausgeben.:)
Hi,
das erste mal, Garantie längst abgelaufen habe ich Thomson kontaktiert. und für 70,- DM ein Reparaturkit gekauft. Ziemlich enttäuscht von nur einem großen Sack Kondensatoren habe ich es dann eingelötet. Und danach habe ich etwa alle 4 Jahre den selben Fehler und kaufe die Kondensatoren selber. Das ist billiger. Die letzte Reparatur liegt jetzt sogar 5 Jahre zurück und das Floureszenzdisplay ist im Stand-By schon wieder nach etwa 10 Minuten aus. Wird wieder mal Zeit...
Gruß
Elmar
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