Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie kann ich mit dem µC abfragen ob eine 220V Spannung an oder aus ist?
Steffen-Fricke
28.10.2005, 02:05
Meine vorstellung währe die Phase über 1MOhm anzapfen und eine Diode und einen Kondnesator (wie groß) in Reihe schalten. Diesen 'Ausgang' dann über einen Optokoppler an den µC anschließen.
Kann man das so machen? Ist 1MOhm ausreichend um den Optokoppler durchzusteuern?
Gruß
Steffen
mit einem Mohm laechelt der Optokoppler nur...sekundaer kommt nix.
vielleicht kann dir ein ganz kleiner Trafo helfen .Damit verhinderst du auch dass dich die Phase zum zappeln anregt.
Natuerlich geht's auch mit Optokoppler ...vermutlich muss dann der vorwiderstand so zwischen 50 und 100Kohm liegen und leisungsfaehig 1W? sein,
er duerfte schon etwas warm werden .Eine spannungsfeste diode zB 1n4007 gehoert auch zum spiel um den Optokoppler zu schuetzen.
:)
ich habs in meinem Hausbussystem mit einer Glimmlampe und einem Phototransistor realisiert, damit nicht soviel Leistung verbraten wird. Für einen Optokoppler solltest Du schon 10mA spendieren, das sind dann 2W Verlust im Widerstand. So ne Glimmlampe begnügt sich mit 100uA
Trafos ist auch nicht so gut, kleine Trafos haben ebenfalls hohe Verluste. Man kann das Ganze Kapazitiv koppeln, mit einem Sicherheitskondensator Y2 Typ 2kV, so ca 1nF, dann auf der anderen Seite 2 Dioden zur Gleichrichtung ein kleines C und eine Z-Diode, und mit diesem direkt auf den Porteingang...
Gruß Dietmar
Kann man das so machen? Ist 1MOhm ausreichend um den Optokoppler durchzusteuern?
Gruß
SteffenDas geniale am Effektivwert ist, dass man wieder nach dem ohmschen Gesetz U=R x I rechnen darf.
Es gibt extra Optokoppler fuer Wechselspannung (die haben zwei antiparallel Leds drin).
Hi,
das sicherste ist, eine Kontrolleuchte für 230V zu benutzen und dort einen LDR, Fototransistor oder -Diode dranzuhalten. Das Ganze dann im Dunkeln aufbewahren, also im Gehäuse oder in einer Filmdose. So hast Du garantiert keine 230V an empfindlicher Elektronik und kannst nichts falsch machen.
Gruß
Elmar
P.S.:
soll der µC erkennen, ob es einen netzausfall gab und er auf Akkubetrieb ist, so reicht es die Wechselspannung vom Trafo über eine Diode einweggleichgerichtet dem µC auf einem Portpin zu präsentieren. Fehlen die Pulse oder die SPannung (geglättet mit Elko), dann hat der Akku die Stromversorgung übernommen.
Simple Akkugestützte Netzgeräte erkennen so den Netzausfall. Der Akku hängt ja hinter dem Gleichrichter, der Spannungsregler wird ja lückenlos mit Strom versorgt, auch bei Netzausfall. Wenn Du also sowiso einen Trafo drin hast zur Stromversorgung, brauchst Du ja nur die Wechselspannung getrennt vom Akku gleichrichten und dem µC zeigen. Also einfach eine Diode zwischen einem Wechselspannungsanschluß auf einen Widerstand nach Masse. Parallel zum Widerstand einfach einen kleinen Elko (10µF o.ä.). Damit auch nicht mehr wie 5V entstehen einfach noch eine Z-Diode zur Begrenzung parallelschalten. Schon hast Du ca. 5V im Elko, wenn Netz da ist oder 0V wenn netz weg ist. Daws gibst Du dann einfach einem Portpin.
Gruß
Elmar
fließt auch ein strom?
kleine wicklung um die zu beobachtende leitung (n isolierter draht zweimal rum reicht schon), OP-Amp dahinter (möglichst nah an der wicklung), und des ganze noch aufbereiten dass es dein µC versteht ;-)
OK-Tronik
28.10.2005, 18:14
Hallo Steffen, hier mein Vorschlag ...
L1 kommt an auf einen Kondensator (220nF X2) dann in reihe ein Widerstand (330R 0,25W) dann auf dem Pin 1 eines Opptokopplers (CNY17). Von Pin 2 des Optokopplers auf N des 230V Netzes. Zu guter letzt noch eine Diode (1N4007) von pin 1 „Kathode“ nach pin 2 „Anode“ an den Optokoppler ran. Das ist dann eine hübsche Standardschaltung für 230V Eingangssignale zu µC.
Klar die Ausgangsbeschltung fehlt noch aber die dürftest du doch hin bekommen. Wenn nich kann ich dir dort auch bestimmt noch einen Tipp geben.
Steffen-Fricke
01.11.2005, 10:07
Das is genau das was ich gesucht habe, mit wenigen Bauteilen zu Ziel, schließlich sollen mehrere Kanäle abgefragt werden. :)
Thx
Steffen
@OK-Tronik
da ich selbst gerade das Problem habe ein 230V~ Signal am µC einzulesen, grab ich mal den alten Beitrag aus.
Es ist anzunehmen, das mit Deinen Schaltungsvorschlag der Eingang mit 25Hz "getoggelt" wird. Das find ich aber nicht so gut. Ich denke, da wäre noch ein Kondensator parallel zur Diode 1n4007 zum glätten notwendig. Aber welchen Wert sollte der haben? Wer gibt mir einen Tipp?
Gruß
Holger
@ holgi,
25 Hz? wie kommst du denn darauf? Es werden zu jeder positiven Halbwelle genau ein 10-x µS langer Rechteckimpuls ausgangsseitig erzeugt also alle 20 µS eine H-Flanke und jweils ca 10µS später eine L-Flanke
Das bleiben 50Hz.
Wenn du ein Dauerstrich willst häng nen retriggerbares 25µS Monoflop dahinter.
Oder machs per SW:
Lasse bei fallender Flanke am Int-0 nen Timer starten. Und polle den Int-0 Eingang nach 15 µs. Ist der Pegel dann high, so setze Netz_OK_Flag und gebe den IRQ für die nächste fallende Flanke frei um mit ihr den Timer fürs nächste pollen neu zu starten.
Mfg Winne
einfache noch parallel zur LED nen fetten C und den Rv der LED etwas runter.
Danke Winne,
10µ gefallen mir. Werd mal jetzt ein Probeaufbau machen.
Holger
nen Oszi kann Aufschluss geben ob die Capzi und der R passen.
Eventuell bietet es sich an den R zu teilen und den C an der Anzapfung anzuschließen. Das könnte das Flackern weiter eindämmen.
Hallo Winne,
leider hat es bei mir noch nicht zu einen Oszi gereicht. :rolleyes: Sonst hätte ich nicht gefragt, sondern gleich experimentiert. :D
PS: Auf die 25 Hz kam ich, weil ich einfach schlußfolgerte, das die LED nur bei einer Halbwelle leuchtet.
Hi,
50 Vollwellen poro Sekunde = 100 Halbwellen pro sekunde.
Wird nur eine halbwelle durchgelassen (entweder pos oder neg), so erhält man einen 50Hz "Brumm", bei einer Vollgleichrichtuing (Grätz brücke) wird aus der negativen eine positive Halbwelle und man hat es jetzt mit 100 identischen Halbwellen pro Sekunde zu tun und die periodendauer beschreibt ja die Zeit, ab der sich das Signal wiederholt. Da jetzt beide Halbwellen gleich sind, so verdoppelt sich die Frequenz auf 100Hz. Das ist auch das Brummen, dass man bei einem billigen Walkman mit billigsteckernetzteil hört.
In der Höchstfrequenztechnick hat man das Problem, dass man sehr hohe Frequenzen schlecht mittels Oszillator erzeugen kann. Hier wird oft durch gleichrichtung einer halb so hohen frequenz die Frequenz verdoppelt und durch filterung wieder ein schöner Sinus mit doppelter Frequenz erzeugt.
Zurück zum Thema:
Für die einfache detektion kann man einfach ein kleines Relais mit 230V Spule verwenden, wie sie in Schaltanlagen verwendet werden. Das ist für den Hobbybastler am sichersten und erzeugt ein absulut sauberes und vor allem potentialfreies Signal mit minimalem Aufwand und höchster Sicherheit gegen Netzspannung.
Nur wenn einen die Phasenlage interessiert muss man mit Optokopplern etc arbeiten!
Braucht man nicht die genaue Phasenlage, aber man möchte die Frequenz auswerten (Echtzeituhr), so kann man einen miniatur Transformator verwenden.
Soll es simpel sein und man braucht die Phasenlage (kann man auch per Kondensator zum DC Signal umwandeln), kann man Glimmlampen wie sie als Kontrollampen verwendet werden benutzen. Die machen die 50Hz spielend mit und bringen nur einen geringen Phasenversatz ein. Einfach in einen Scrumpfschlauch stecken mit einem Phototransistor auf der anderen Seite.
Braucht man nur ein DC-Signal, so nimmt man einfachg einen LDR, der von der Glimmlampe gut gesättigt wird. Der wird dann durch niederohmigkeit anzeigen, das 230V anliegen oder durch hochohmigkeit, dass das Signal mindestens eine halbe Sekunde fehlt.
Das sorgt für eine ausgezeichnete Galvanische Trennung, ist simpel und für den Hobbybastler sehr sicher zu realisieren.
Gruß
Elmar
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