Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spannungsspitzen in Versorgungsspannung
Harry Hirsch
07.11.2005, 09:54
Hallo,
<o =""></o>ich habe ein Problem mit der Spannungsversorgung eines Controllers.
Das Problem ist, dass der Controller Einphasenmotoren steuert und diese Motoren beim Ein- und Ausschalten Spannungsspitzen auf der 230V-Seite verursachen.
Diese Spannungsspitzen verursachen wiederum Spannungsspitzen auf der 5Volt Versorgung des Controllers. Dadurch stürzt der Controller ab, sobald ein Motor einschaltet.
Die 5 Volt werden aus 12 Volt mit einem Schaltnetzteil erzeugt, die wiederum durch ein Schaltnetzteil aus den 230Volt erzeugt werden. Das heißt, dass die Spannungsspitzen durch beide Netzteile durchkommen.
Ich habe bereits so ziemlich alle Filter ausprobiert; jedoch ohne Erfolg.
<o =""></o>Kann mir jemand einen Tipp für eine Lösung geben?
<o =""></o>
Besten Dank im Voraus
Hallo Harry,
Du hast nicht erzaehlt wie der Motor geschaltet wird: SolidStateRelais oder ein normales Relais, ein Schuetz.... dort entstehen oft die Stoerungen.
Bei Gleichstromrelais muss eine Diode parallel der Wicklung liegen und falls moeglich ein RC Glied parallel zum Schaltkontakt.
Wenn das nicht hilft,dann stecke alles in eine Metallschachtel...an Erde und
dein Motor macht Dir keine Kopfschmerzen mehr.
:)
Hallo,
direkt am Controller zwischen Plus und Masse einen Keramik-C von z.B 220nF anschließen, wenn noch nicht vorhanden. Die durchschlagendenen Spannungsspitzen an geeigneter Stelle (12 Volt Ausgang) mit schnellen Überspannungs-Dioden kappen (1,5KE 12A).
Willi
Harry Hirsch
07.11.2005, 17:57
Danke für die schnellen Antworten und Tipps.
Der Motor wird durch Relais eingeschaltet (12V DC), die wiederum vom Controller angesteuert werden. Freilaufdioden am Relais und Kondensatoren am Comtroller habe ich bereits vorgesehen.
Alelrdings schlagen mir immer noch Spannungsspitzen auf die 5V durch.
Ich weiß langsam nicht mehr, was ich noch machen könnte...
Hast Du auch das Motorgehaeuse mit Gruen/Gelbem Erdungskabel an die Erde angeschlossen.
Hast Du lange -offene- Leitungen ?
Ist die 12V Stromversorgung ausreichend ? bricht da nichts zusammen ?
Wie sieht die Resetschaltung am Mikrocontroller aus ?
Hast Du die Schaltung in ein Metallgehaeuse eingebaut ?
Hast Du einen ErdAnschluss ?
Du hast viel zu beantworten bevor Du verzweifeln darfst.
:)
Hi,
jetzt kommst Du in Bereiche, wo viele behaupten, dass da die "Schwarze Magie" beginnt: EMV
Versuch es erst mal mit Plästerchen kleben:
Besorg Dir Klappferrite und bringe die an den Zuleitungen zum netzteil und zwischen den Schaltnetzteilen an. Auch am Ausgang des zweiten Schaltnetzteils kann nicht schaden.
Probeweise kannst Du auch einen Ferritkern nehmen, z.B. aus einem Übertrager, einer Drossel oder eben ein Stück Zeilentrafo. Da wickelst Du die Anschlußkabel zwei mal durch.
Klappferrite benehmen sich hauptsächlich wie eine in dem Kabel in Reihe geschaltete Spule und die lassen keine starken Stromsprünge durch. und die killen die Spitzen durch Wirbelströme.
Das kann eine Menge bringen. bei EMV-Tests haben die schon wahre Wunder vollbracht und entscheiden oftmals ob der Test positiv oder negativ verläuft.
Gruß
Elmar
Hallo,
<o =""></o>ich habe ein Problem mit der Spannungsversorgung eines Controllers.
Das Problem ist, dass der Controller Einphasenmotoren steuert und diese Motoren beim Ein- und Ausschalten Spannungsspitzen auf der 230V-Seite verursachen.wenn dem so ist, dann machste erstma direkt am Motor einen Varistor zwischen Phase und Neutral hin (275V/ Durchmesser 14-17mm)
Harry,
wenn Du ein Hirsch bist, dann setze Dich und trinke ein Bier / Cola.
Alles sorgfaeltig durchlesen und EINEN Schritt nach dem anderen ....testen.
ciao
sehe gerade....es geht um mehrere Motoren...
:)
Hallo,
vieleicht hilft auch ein Widerstand oder eine Drossel in Stromversorgung für den µC.
Ich hatte mal eine Schaltung mit diesen kleinen 78L12 Reglern. Auf der Eingangsseite lagen die an 24V. Die 24V wurden aber sehr stark Impulsförmig belastet, was dazu führte, das Regler und davorgeschaltete Elkos kochend heiß wurden. Ein kleiner Widerstand der 3-4V "verbriet" schaffte abhilfe.
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