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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kombination in unbeliebiger Reihenfolge



Rudo
22.12.2005, 10:54
Jetzt mach ich mal so, wie hier viele vor mir: bevor ich die grosse Suche beginne, hoffe ich darauf, dass jemand hier im Forum soo gut auf der Penne aufgepasst hat, dass er die Loesung mal so eben aus dem Aermel schuettelt.
Abgespeichert habe ich noch die Wahrscheinlichkeit beim Lotto:
Kehrwert von: 49 ueber 6 = (49*48*47*46*45*44) : (1*2*3*4*5*6) = 13.983.816

Aber wie ist das bei einer Datenuebertragung (angenommen: zufaellige Werte):
wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kombination von nur drei Werten (aus jeweils 256 moeglichen) in genau einer! bestimmten Reihenfolge eintrifft?
(beim Lotto muss man ja nicht die Reihenfolge der gezogenen Zahlen vorhersagen)

edgar
22.12.2005, 11:03
Hi Rudo,

bereitest Du ein neues Spielchen fuer den Sylvesterabend vor ?

Ed

Rudo
22.12.2005, 11:14
Moin Ed,
keine schlechte Idee: im Moment widert mich Elektronik mit ROHS/WEEE und Konsorten derart an, dass ich vielleicht die Branche wechseln sollte: Spiele erfinden koennte ich mir interessant und kreativ und vielleicht sogar lukrativ vorstellen:D

edgar
22.12.2005, 13:30
Rudo ,
?
sei beruhigt ich schlage mich seit mehreren Tagen mit einem Modbus Protokoll herum um ein Paar floating Point Register korrekt hin und her zu lotsen.
Drei Laptops im Spiel,einer als Protokollanalysator...

Ein Fall von '' HASSLIEBE ''

Ed

...gluecklicherweise haben wir strahlende Sonne und eisige Kaelte...und meine Palmen frieren ein.

Rudo
22.12.2005, 15:56
Rudo ,
?
sei beruhigt ich schlage mich seit mehreren Tagen mit einem Modbus Protokoll herum ... und ich sitzt gerade 'am anderen Ende' und erfinde ein neues Protokoll - deswegen ja meine Frage.
Ueber Wetter red ich dies Jahr nicht mehr-macht nur schlechte Laune in D:rolleyes:

Winne
22.12.2005, 18:56
Die Lösung ist ganz einfach:



(1/256)*(1/256)*(1/256) = (1 aus 256)³ = 1/(256*256*256) = 1/16777216 = 0,000000059604644775390625 = 0,0000059604644775390625 %

Rudo
22.12.2005, 19:11
Winne, ich danke Dir!:)
Ich konnte den Fall in meiner Formelsammlung nicht finden, deshalb war ich unsicher.
Da faellt mir ein, diese Zahl hat mir schon oefters Probleme gemacht. Ich suche immer noch einen Quarz, der mit 16,777216 MHz schwingt ;)
Manchmal werden die auf Wunsch geschnitten und es bleiben dann welche uebrig...

edgar
22.12.2005, 19:56
Hi Rudo
Hi Winne
Hi Edgar

alle Probleme beseitigt
der Teufel lag im Detail.

Schoenen Abend
:)

Winne
22.12.2005, 20:03
<TABLE class=tborder id=post52732 cellSpacing=1 cellPadding=6 width="100%" align=center border=0><TBODY><TR><TD class=alt2 style="PADDING-RIGHT: 0px; PADDING-LEFT: 0px; PADDING-BOTTOM: 0px; PADDING-TOP: 0px"><TABLE cellSpacing=6 cellPadding=0 width="100%" border=0><TBODY><TR><TD noWrap>edgar (http://www.progforum.com/member.php?u=20) http://www.progforum.com/images/statusicon/user_online.gif<SCRIPT type=text/javascript> vbmenu_register("postmenu_52732", true); </SCRIPT>
Erfahrener Benutzer
</TD><TD width="100%"> </TD><TD vAlign=top noWrap>Registrierungsdatum: 26.03.2004
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</TD></TR></TBODY></TABLE><!-- / user info --></TD></TR><TR><TD class=alt1><!-- message, attachments, sig --><!-- icon and title -->http://www.progforum.com/images/icons/icon1.gif
<HR style="COLOR: #d1d1e1" SIZE=1><!-- / icon and title --><!-- message -->......
Hi Edgar

alle Probleme beseitigt
Der Teufel lag im Detail.

....
</TD></TR></TBODY></TABLE>

@ edgar mir scheint es gibt ein neues, Edgar ist eine multiple Persönlichkeit :p

Rudo
22.12.2005, 20:26
Hi Rudo
Hi Winne
Hi Edgar

alle Probleme beseitigt
der Teufel lag im Detail.

Schoenen Abend
:)das hab ich grad heute noch irgendwo gelesen: noch ca. 25% der Bevoelkerung in D glaubt an den Teufel:D

edgar
22.12.2005, 20:37
noch ca. 25% der Bevoelkerung in D glaubt an den Teufel:D
....und die restlichen 75% kommen in die Hoelle :mad:

Rudo, warum nicht CRC16 ? ...oder ist Dir das nicht 'fein' genug ?
:)

elmar
22.12.2005, 21:04
Hi,


Winne, ich danke Dir!:)
Ich konnte den Fall in meiner Formelsammlung nicht finden, deshalb war ich unsicher.
Da faellt mir ein, diese Zahl hat mir schon oefters Probleme gemacht. Ich suche immer noch einen Quarz, der mit 16,777216 MHz schwingt ;)
Manchmal werden die auf Wunsch geschnitten und es bleiben dann welche uebrig...


dann nimm einen 20MHz Quarz. Wenn DU das Dingens schnell genug bewegst, also irgendwo nahe der Lichtgeschwindigkeit, so hast Du die gewünschte Taktzahl ;)

Gruß
Elmar

Rudo
22.12.2005, 21:22
noch ca. 25% der Bevoelkerung in D glaubt an den Teufel:D
....und die restlichen 75% kommen in die Hoelle :mad: der hat gesessen:cool:


Rudo, warum nicht CRC16 ? ...oder ist Dir das nicht 'fein' genug ?
:)ich nehm jetzt ein Startbyte, 1 Adressbyte, 1 Kommandobyte, 1 Datenbyte und zum Schluss die Quersumme von den vieren - das muesste eigentlich reichen? (hoffentlich trete ich damit nicht irgendeinem Patenttraeger aufs Hemd...

edgar
22.12.2005, 21:35
Hast Du schon mal irgendwelche Datenfehler gefunden bei Uebertragung ohne Pruefprotokoll ?
Kann ich mir kaum/nicht vorstellen.
Waeren die MCs so schwach ,dann koennte man ja nix mit anfangen....und haette nur ''retries'' ohne Ende.
Natuerlich laesst einen sowas ruhig schlafen vor allem wenn man denkt was fuer Chaoten dieses Zeugs in die Pfoten bekommen :)

...glaube kaum,dass Du bei Deinem Experiment auf ein frisches Hemd trittst...breite Dich gemuetlich aus...

Rudo
22.12.2005, 21:47
Meine Idee ist so: ich haenge meine Kiste einfach an e. RS485 mit Profibus (oder auch Modbus, wenn der auch RS485 hat?) dran.
1. Wenn jetzt der Master die 5 interessanten Bytes fuer meine Kiste sendet, meckern die anderen Geraete darueber?
2. Andererseits muss ich natuerlich verhindern, dass der Datenstrom, welcher nicht fuer meine Kiste bestimmt ist, an ihr irgendwas durchschaltet.

edgar
22.12.2005, 22:12
...ich mache Modbus mit vierleitertechnik (differentiell) auch komischerweise RS485 genannt....

Mit was koppelst Du Profibus ( DP ? ) ?

Die Kisten muessen alle '' hoeren '' und nur reagieren wenn sie angesprochen sind.

Rudo
22.12.2005, 22:22
geplant hatte ich erstmal ein eigenes Leiterpaar. Aber wo Du jetzt Modbus erwaehnst, dachte ich, was passiert wohl, wenn man sich an ein bestehendes RS485 Netz (nur Zweileiter) dran haengt?
Geplant habe ich auch, dass auf Kommando Statusbytes zurueck gesendet werden.

edit:
> Mit was koppelst Du Profibus ( DP ? ) ?
versteh nicht genau, was damit gemeint ist.
Mein Treiber-IC ist MAX3483.

edgar
23.12.2005, 09:51
...handelt es sich bei dem bestehenden Netz um eine Datenrate,die ein nichtspezialisiertes Bauteil verarbeiten kann ?
Das war meine Frage....bei Profibus haette ich Bedenken...und wuede spezialisierte InterfaceBoards benuetzen,zu denen man (einfacheren) Zugriff hat.

Winne
23.12.2005, 10:04
Hallo Rudo

Hier komme ich wieder mit meinem seriellen Ataribus.

Atari vom Markt die Protokolle soweit ich weis frei verfügbar.


Die Verbindungsaufnahme wird genererell durch den Master generiert.

Der Master hat noch ne Kommandoleitung zur Verfügugn, welche er auf low zieht. Dann sendet er über TXD Leitung eine Geräteadresse (1Byte -Gerätetyp, 1Byte Gerätenummer über Dipschalter am Gerät konfigurirbar). Daraufhin läßt er die Komandoleitung los und wartet er ein paar Millisekunden auf ein "A" auf der RXD Leitung. Danach wird im Blockmodus der Datenverkehr zwischen den beiden verabredeten Geräten abgewickelt. Die Empfänger senden nach Check der Prüfsumme für jeden Block ein "C" für complete. Im Fehlerfall ein "E". Witzig ist , das die Biosroutine ein "N" für Noacknowledge in den Handler als default stetz , für den fall das kein gerät antwortet. So wird dieser Fehler aufgefangen. Andernfalles überschreibt das "A" das "N". Der master fordert das Gerät auch zum Senden seiner Daten und Stati auf wenn er sie benötigt.
Prinzipell gibt es Hardwareseitig noch eine "Interrupt" Leitung durch welche die Slaves eine Verbindungsaufnahme generieren können. Jedoch fehlt im 8 Bit- ATARI eine Hardwareanwendung, welche dieses Feature nutzt. Inwieweit die betreffenden Rotuinen im BIOS enthalten sind müsste ich erst nachlesen / testen. Wenn Du willst kann ich dir das komplette Protokoll nebst Hardwarediskription senden, man muß ja nicht alles übernehmen. Für mich ist die ausführliche Erklärung des Ablaufes der Kommunikation die Möglichkeit gewesen auf meiem 386er acht ATARIdiskettenlaufwerke über eine RS232 für meinen realen Atari zu simulieren und alle ca 200-300 disketten auf die Festplatte zu schaufeln. Leider lebt die Platte nicht mehr:mad:

Rudo
23.12.2005, 15:05
Hallo Winne,
danke fuer Dein freundliches Angebot. Vorerst bin ich aber gluecklich mit meinem selbstgestrickten Protokoll. Es soll auch mit Leitungen bis min. 1km Laenge funktionieren. Ich sende mit 9.600 od. 19.200 Bd. Leider hab ich hier nirgends 1km verdrillte Leitung rumliegen, um das mal zu testen:(

elmar
23.12.2005, 15:14
Hi,

da hilft eigentlich fast nur 20mA konstantstromschleife mit entsprechender niederohmiger Quelle und möglichst großen Spannungsbereich. 9600 baud ist schon auf wenigen 100m schwierig genug bei V24 (also 24V Spannungshub).

Gruß
Elmar

Rudo
23.12.2005, 15:23
@elmar,

schau mal dort (http://www.cti-lean.com/img/usb-485-mini-verbindungstest.jpg)

elmar
23.12.2005, 15:44
Hi,

hübsch, aber wie simulierst Du die ganzen Störeinstreuungen durch Elektroverkabelung und Sender wie Handys?

Gruß
Elmar

Rudo
23.12.2005, 17:00
Hi,

hübsch, aber wie simulierst Du die ganzen Störeinstreuungen durch Elektroverkabelung und Sender wie Handys?

Gruß
Elmareine Moeglichkeit ist ja schon formuliert worden: ein freies Adernpaar voner CAT5e Leitung 'zweckentfremden', das garantiert odentliche Leitungsqualitaet mit Schirm - aber frueher gabs ja auch noch ungeschirmte Ethernet-Kabel... :mad:

Winne
23.12.2005, 17:07
Hi,

hübsch, aber wie simulierst Du die ganzen Störeinstreuungen durch Elektroverkabelung und Sender wie Handys?

Gruß
Elmar


Zu diesem Zweck könnte man ne Antenne (den Schirm der Leitung oder eine nicht benötigte Ader ) statt auf Ground über nen Draht in die Mikrowelle legen oder nen Astabiben Multivib mit reichlich Oberwellen induktiv einkoppeln.......;) Halt ne kleine Smogschleuder in einen Faradayischen Käfig einsperren und plärren lassen dahinein noch eine lose Kopplung zum Übertragungsweg.

Rudo
23.12.2005, 17:14
oder man koennte mal ein paar Gigabyte auf dem Ethernetkabel z.B. per BackUp mit 100Mbit durchpressen und waehrend dessen aufm freien Adernpaar ne andere Uebertragung mit 19.200 testen...

edgar
23.12.2005, 18:23
Ich sende mit 9.600 od. 19.200 Bd. Leider hab ich hier nirgends 1km verdrillte Leitung rumliegen, um das mal zu testen:(
__________________

Das sollten die diffentiellen Linedriver / Linereceiver eigentlich schaffen....bei 9600 ohnehin....laut Hersteller.

elmar
23.12.2005, 20:00
Hi,

ich meine damit, dass eine 1km lange Leitung zwar wunderschön funktioniert, aber sobald man die abrollt und damit eine lange Strecke überbrückt (nicht nur wenige Meter mit aufgerolltem Kabel), dann sieht das ganze wieder anders aus. Für diese Leitungslängen nimmt man am besten Glassfaserkabel. Das braucht werder gedrillt sein noch geschirmt ;)

Gruß
Elmar

Rudo
24.12.2005, 14:07
ja, Glasfaser empfiehlt sich besonders, wenn man nicht Willens ist, bei Kupferkabeln den Schirm an beiden Seiten anzuschliessen...:D

(sorry elmar, ich konnte das nicht mehr unterdruecken:o)
frohes Fest u.

elmar
24.12.2005, 14:16
Hi,

schon Gut, bin schlimmeres gewöhnt!

Bei einer EMV Messung. Frei übersetzt aus dem englischen:

Kunde: "Was ist das da für ein orangenes Kabel, nach unserer Spezifikation hat da nichts zu suchen, was nicht zum Meßaufbau oder zum Prüfling gehört!"
Ich: "Das ist das Glasfaserkabel zur Datenübertragung zwischen Meßempfänger und dem PC, der die Sendeleistung regelt."
K: "Ah, Glasfaserkabel! Super! Super!"
...
K: "Hat das eine metallische Abschirmung, die das Meßergebnis in irgend einer Weise beeinträchtigen kann?"


Tja, warum haben wir da wohl ein Glasfaserkabel verwendet? Damit der kupferanteil die Messung stört, oder was?

Gruß
Elmar