elmar
28.04.2006, 22:45
Hi,
ich habe einen Siemens T1000 Fernschreiber an einem PC angeschlossen. Funktioniert prima, nur leider hat die ganze Sache den Haken, dass die auf den Fernschreiber angepasst werden muß. Ich würde gerne eine Universalschaltung bauen.
Der Fernschreiber wird mit 50 Baud über eine konstantstromschleife angeschlossen. Anbei der Schaltplan, der für einen uralten Lorenz Fernschreiber angepasst ist. Da der Siemens T1000 voll elektronisch ist, braucht er wesentlich weniger Spannung, es reichen weit weniger als 12V um die minimal benötigten 20mA zu erzeugen. Daher braucht er zumindest schon mal wesentlich größere Widerstände.
Senderseitig bestehen die meisten Fernschreiber aus einem Potentialfreien kontakt, das stellt eigentlich kaum ein Problem dar.
Empfangsseitig kommt bei den mechanischen Fernschreibern ein riesiger Hubmagnet zum Einsatz, es ist auch starke Selbstinduktion zu erwarten. Der Lorenz braucht ca. 40V, damit der Magnet zuverlässig arbeitet.
Aufgabenstellung:
1)
Aus dem potentialfreien kontakt die RxD Leitung der seriellen Schnittstelle eines PCs füttern.
Allerdings kann es vorkommen, dass dort irgendwie eine Spannung auftritt, die PC-Schnittstelle muß davor geschützt werden. Manche Fernschreiber sind modifiziert, so dass die nur eine Linie haben und dann kann an den ehemals potentialfreien Pins die Schleifenspannung herauskommen. Daher der Umweg über das Relais im Schaltplan. Allerdings brauche ich oft kein lokales Echo, sollte also in Zukunft getrennt sein.
2)
Von der TxD leitung des PCs soll der Schleifenstrom unterbrochen werden können. Dadurch werden die Daten übertragen. Die kunst ist jetzt, 40 mA (umschaltbar 20mA) zu generieren, die Spannungs und Lastunabhängig arbeiten und von der RS232 unterbrochen werden können. Die Geschwindigkeit ist 50 Baud, der T1000 beherrscht aber auch 75 Baud und 100 Baud. Mehr wie 50 Baud packt das Relais nicht, also muß was anderes her. Erschwerend kommt eine starke Selbstinduktion hinzu. Die Schleifenspannung soll auch aus einer 12V Batterie erfolgen können, wenn da "nur" der T1000 dran hängt. Für die mechanischen Fernschreiber kann die Spannung dann höher sein. So weit ich weiss hatte die Post bis zu 60V.
Wer hat ideen und/oder Vorschläge das zu handhaben?
Gruß
Elmar
ich habe einen Siemens T1000 Fernschreiber an einem PC angeschlossen. Funktioniert prima, nur leider hat die ganze Sache den Haken, dass die auf den Fernschreiber angepasst werden muß. Ich würde gerne eine Universalschaltung bauen.
Der Fernschreiber wird mit 50 Baud über eine konstantstromschleife angeschlossen. Anbei der Schaltplan, der für einen uralten Lorenz Fernschreiber angepasst ist. Da der Siemens T1000 voll elektronisch ist, braucht er wesentlich weniger Spannung, es reichen weit weniger als 12V um die minimal benötigten 20mA zu erzeugen. Daher braucht er zumindest schon mal wesentlich größere Widerstände.
Senderseitig bestehen die meisten Fernschreiber aus einem Potentialfreien kontakt, das stellt eigentlich kaum ein Problem dar.
Empfangsseitig kommt bei den mechanischen Fernschreibern ein riesiger Hubmagnet zum Einsatz, es ist auch starke Selbstinduktion zu erwarten. Der Lorenz braucht ca. 40V, damit der Magnet zuverlässig arbeitet.
Aufgabenstellung:
1)
Aus dem potentialfreien kontakt die RxD Leitung der seriellen Schnittstelle eines PCs füttern.
Allerdings kann es vorkommen, dass dort irgendwie eine Spannung auftritt, die PC-Schnittstelle muß davor geschützt werden. Manche Fernschreiber sind modifiziert, so dass die nur eine Linie haben und dann kann an den ehemals potentialfreien Pins die Schleifenspannung herauskommen. Daher der Umweg über das Relais im Schaltplan. Allerdings brauche ich oft kein lokales Echo, sollte also in Zukunft getrennt sein.
2)
Von der TxD leitung des PCs soll der Schleifenstrom unterbrochen werden können. Dadurch werden die Daten übertragen. Die kunst ist jetzt, 40 mA (umschaltbar 20mA) zu generieren, die Spannungs und Lastunabhängig arbeiten und von der RS232 unterbrochen werden können. Die Geschwindigkeit ist 50 Baud, der T1000 beherrscht aber auch 75 Baud und 100 Baud. Mehr wie 50 Baud packt das Relais nicht, also muß was anderes her. Erschwerend kommt eine starke Selbstinduktion hinzu. Die Schleifenspannung soll auch aus einer 12V Batterie erfolgen können, wenn da "nur" der T1000 dran hängt. Für die mechanischen Fernschreiber kann die Spannung dann höher sein. So weit ich weiss hatte die Post bis zu 60V.
Wer hat ideen und/oder Vorschläge das zu handhaben?
Gruß
Elmar