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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bereitschaftsladung NiCD Akku



husky2
13.12.2006, 16:05
Hallo,

Ich hätte da eine Frage bzgl. der Bereitschaftsladung von NiCd Akkus.
Diese sollen bei Stromausfall eine einfache zutrittskontrolle von einer Türe weiterversorgen.
Wie hällt man diese immer sinnvoll voll? Spannungladen ist ja bei diesen Tpen nicht wirklich das wahre wie bei den Bleiakkus. Und immer mit DeltaPeak nachladen ist auch ein einziges Überladen nach dem anderen.
Und mit C/100 oder C/10 ?

Wie löst man soetwas professionell?
Und wie für den Heimgebrauch?

Wahrscheinlich werde ich eh Bleiakkus verwenden, aber rein interessehalber.

mfg
Hannes

Winne
13.12.2006, 18:30
Mit Bleiakkus !!!

NiCd sind dafür wohl die denkbar ungeeinetesten Akkus.Der Memoryeffekt ist trotz möglicher Erhaltungsladung ein Feind der die Akkus im entscheidenden Moment sterben läßt. Auch NiMh sind dafür eher ungeeignet.

In allen Aufzügen werden Bereitschaftsakkus mit Bleiakkus bestückt. Diese sollen nur Steuerung und Notruf sicherstellen. Der Antrieb wird über die Gewichtsverhältnisse zumeist ermöglicht.

buz11
13.12.2006, 22:43
Winne hat Recht.
So verlockend, wie neueren Akkutechnologien sind, manchmal muss man die Technik wählen, die auch wirklich Sinn macht.

Einen LiPo LiIon NiMH oder NiCd könnte man auch nehmen,
aber währe nicht passend. Der nötige Aufwand wär nicht angemessen.

Arne
14.12.2006, 01:27
LiPo ist auch keine Alternative? Vor kurzem las ich erst, das die eine Dauerversorgung mögen. Nur so richtig brauchbare bzw. vertrauenswürdige Infos habe ich kaum über die Teile bekommen. Außer das die immer gleich platzen, wenn denen was nicht passt...:p


Gruß,
Arne

Rudo
14.12.2006, 09:29
Eine Lion habe ich in Form des winzigen Bohrschraubers Bosch-IXO schon seit min 2 Jahren - und die Leute gehen mit dem zierlichen Maschinchen erbarmungslos um - machmal wird es auch wochenlang nicht beansprucht. Es steckt immer im Ladegeraet, kraeftemaessig ist es immer noch top - bin mal gespannt, wei lange es durchhaelt.

Arne
14.12.2006, 11:13
Ich meinte schon gezielt den Lithium-Polymer-Akku (LiPo), eine Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkus (LiIon). http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Polymer-Akku

Rudo,
war der "Bohrschraubers Bosch-IXO" nicht das Teil mit dieser stumpfen "Geht, geht nicht"-Technik? Also eine Regelstufe hätten die da ja echt mal locker machen können. Oder hast Du eine Nachgerüstet? ;)

Gruß,
Arne

edgar
14.12.2006, 12:23
Fuer den (boeses Wort) 'professionellen' Einsatz gibt es doch spezielle stationaere Batterien (Bleigel ...) .Wichtig dabei ist ,dass sie regelmaessig durch Neue ersetzt werden. Lebenszeitrekorde sollen dabei nicht geschlagen werden:D

Ich denke,dass wartungsfreie Autobatterien auch geeignet sind wenn reger Entlade und Ladungsverkehr herrscht.

Ciao

Rudo
14.12.2006, 14:18
Rudo,
war der "Bohrschraubers Bosch-IXO" nicht das Teil mit dieser stumpfen "Geht, geht nicht"-Technik? Also eine Regelstufe hätten die da ja echt mal locker machen können. Oder hast Du eine Nachgerüstet? ;)

Gruß,
ArneArne,
ja genau, kein Futter (nur Sechskant), keine Rutschkupplung, keine Anlaufelektronik oder "Gaspedal", nur 2 Leds rot/gruen fuer links/rechts, winzig klein (wirklich fuer Frauenhaende richtig), nur 3,6V LiIo aber verblueffend stark.
Ich glaub es war Anfang des Jahres, als mir klar wurde, was da abgegangen ist: schon *drei* Millionen Mal verkauft:eek:
- und nee, getuned hab ich da nix.

buz11
14.12.2006, 16:59
Ich hätte da eine Frage bzgl. der Bereitschaftsladung von NiCd Akkus.
LiPo und LiIon sind ja ein anderes Thema.
Für gewöhnlich kriegt man sie nicht "nackisch", also ohne Elektronik drin.
Da sorgt ein µC + Drumherum, dass es dem Akku gut geht.
Auch bei "Dauerladung", die keine ist. Weil sich der µC drum kümmert.

Nur beim Eigenbau (Ladegerät + Akkupack) wird der Aufwand relativ groß, verglichen mit NiCd (und NiMH).

husky2
14.12.2006, 18:08
Hallo,

Na da gehts ja zu, kaum schaut man sind schon jede Menge Antworten da.
Schön so!

OK, also Bleiakku mit 13,8V (20Grad Celsius) Berreitschaftsladung und 2 mal Jährlich ein wenig entladen.

Hat mich nur interessiert, aber anscheinend ist er wirklich ungeeignet der NiCd Akku für Bereitschaftsladung.
Obwohl mit CCS sollte es ja gehen, aber das ist eine andere Geschichte.

mfg
Hannes

buz11
14.12.2006, 19:28
...
aber anscheinend ist er wirklich ungeeignet der NiCd Akku für Bereitschaftsladung.
...

JAIN!

Früher (ja, früher war alles besser ;)) hat man ausser PB eigentlich nix anderes gehabt als NiCd.
Und es ging auch mit der Bereitschaftsladung.
Würde auch Heutzutage gehen.
Aber mit mehr Aufwand als bei PB.

Die "Blaustrümpfe" (Varta) funktionierten damals z.B. über viele Jahre in diversen Schaltuhren als Backup.

husky2
14.12.2006, 21:14
Hallo,

@buz11

Habe zB auch in einer Betriebsuhrzentrale (Schrack glaub ich wars) 3 NiCd als Backupakku gesehen.
Oder in einem alten Zettl Anrufbeantworter ebenfalls.

mfg
Hannes

Winne
14.12.2006, 22:25
Heißt ja auch nicht das es nicht geht aber sinnvoll ist's halt nicht.
Erhaltungsladung ist ja etwas aufwendig oder man muss ne Grundentladung vornehmen ---> Sicherungslücke ....

:)