Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kondensator an DCDC-Wandler
Hallo
http://www.recom-international.com/pdf/econoline/RN.pdf (http://www.recom-international.com/pdf/econoline/RN.pdf)
ich hab mir den RN-3333S DCDC-Wandler ausgesucht und wollte
jetzt die passenden Kondensatoren dafür auswählen für Ein- und Ausgang.
In den AppNotes von Recom hab ich gelesen, dass auch eine Spule beim Ein- und Ausgang gut ist.
Die Lastkapazität vom Wandler beträgt gerademal 6.8pF -> d.h. doch dass ich nicht mehr als 6.8pF an Ein- und Ausgang zusammen schalten darf, oder? Da die Lastkapazität nicht überschritten werden darf.
Die Spule wird durch die Schaltfrequenz laut Recom definiert.
saoirse
Kann nicht sein. Wahrscheinlich ist das die Kapzität des Wandlers zw.
Eingang und Ausgang.Ich finde diese Angaben nicht in Deinen Link!
Probiers doch erst mal mit 0.1µF bis 100µF, am Eingang kann viel nicht schaden, am Ausgang wird eventuell das regelverhalten verschlechtert bei größeren Werten.
im link stehen die angaben nicht, hab da extra bei Recom nachgefragt.... und die meinten 6.8pF... mir kommt das auch sehr wenig vor
ok noch mal ne Email von Recom erhalten - 6.8µF nicht pF... heißt dass cih am Ausgang und Eingang nicht mehr als 6.8µF haben darf? Oder gilt dieser Wert nur für den Ausgang?
saoirse
Ich würde so nahe wie möglich am DC_wandler sowohl am eingang als auch
am ausgang einen 6,8µF C setzen. So kritisch ist das nicht.
Jetzt habe ich es gefunden:
http://www.recom-international.de/anwender_hinweise/DC_DC-Wandler_Maximale_Ausgangskapazitaet.html
also nicht mehr wie 10µ am Ausgang das reicht ja auch da der wandler mit
>50khz arbeitet.
vielen dank für deine hilfe
welchen Sinn hat noch die Verwendung einer Spule im Ein- und Ausgang?
saoirse
Die "Spule" im Ausgang verringert die noch vorhandene ,geringe, Restwelligkeit der Ausgangsspannung noch weiter.Sie bildet mit dem Kondensator danach einen Tiefpass.Für Digitalschaltungen im meistens überflüssig.
http://www.recom-international.de/anwender_hinweise/DC_DC-Wandler_Ausgangs-Filterung.html
noch eine kleine frage: für die berechnung der induktivität nimmt man stets den minimalen Wert für die Schaltfrequenz her, oder doch den typsichen Wert (100 kHz)?
saoirse
Da gibt es kein "Patentrezept".
Bei geschalteten Lasten treten Oberwellen und Spikes auf. Eine linear für die Arbeitsfrequenz berechnete Induktivität kann allein durch ihre Bauform für die Oberwellen versagen, ihre Grenzfrequenz liegt zu niedrig, die Hochfrequenz bläst bedingt durch die Wicklungskapazität über das Bauteil und wird nur noch wenig geschwächt. In solchen Fällen hilft nur noch das Aufteilen der Induktivität auf mehrere Bauteile und Verwendung von Kermaterial mit möglichst hoher Grenzfrequenz. Solch Material ist allerdings für NF untauglich. Eine Reihenschaltung kleine Induktivität, große Induktivität ist möglich.
Man muß immer abwägen, in wieweit sich die Welligkeit negativ auswirken kann. Davon hängt die Auslegung der Siebglieder ab. Man sollte auch nicht vergessen, Induktivitäten stellen eine Platz- und Kostenfrage dar, daher vorher überlegen, brauche ich sie überhaupt und wenn ja, wie gut müssen sie sein. Eine Auslegung auf Sollfrequenz ist zumindest der praktikabelste Weg bei minimalem Aufwand.
73 Gerd H
werd glaub ich keine Induktivitäten verwenden sondern zwei Kondensatoren 4.7µF und 100nF parallel schalten.
in meiner application befinden sich zwei solche wandler, die den galvanisch abgekoppelten Teil der schaltung versorgen. Ist es daher ratsam an den Input des wandlers eine schrottky-diode zu setzen, um den max. strom zu begrenzen? Oder kann es nicht sein, dass ein wandler mehr strom zieht als der andere? Also z.B: insegsamt benötigt die schaltung 500mA und ein wandler liefert max. 380mA kann es dann sein, das der eine wandler versucht 400mA zu liefer (dabei kaputt geht) und der andere nur 100mA statt 120mA liefert? Oder ist dieser Fall ausgeschlossen?
saoirse
Hi,
eine Spule ist ein Stromspeicher. die versucht den gerade fließenden Strom aufrecht zu erhalten. Dadurch werden hochfrequente Stromschwankungen unterdrückt. Der Nachteil ist, dass die Spule auch verhindert, dass die Last ihre Stromstärke schnell ändern kann. Wird die Last schlagartig größer, knicht die Spannung kurz ein. Umgekehrt kann die Spannung durch die Spule aber auch kurz hochschnellen, wenn die Last plötzlich kleiner wird. Dagegen kann man eine Z-Diode einsetzen, um die Spule glücklich zu machen und zu verhindern, dass die die Spannung anhebt.
Gruß
Elmar
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