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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bleiakkus



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05.11.2003, 17:45
Hi, <BR>1&#41; haben Bleiakkus eigentlich einen memory effekt oder kann man die laden wie man will? <BR>2&#41; kann ich einen blei akku mit 12Ah auch mit einem ladegerät mit 1600mA laden? Dauert das dann einfach nur Länger oder lädt sich der akku dann nur bis 1600mAh auf?? <BR>W&uuml;rde also 12Ah / 1,6A = 7,5h dauern, ist das so richtig?? <BR> <BR>Danke <BR>Gruss <BR>M.

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05.11.2003, 19:48
jooooo , fast, gerade so. Das Prinzip stimmt, leider nur gibt es diese Toll-Batterie oder den Toll-Akku nicht. Wär mal einme Erfindung wert. <BR>Praktisch steckst Du 1,4 mal das rein, was Du rausholst!!! Praktisch auch, dass sich ein Bleiakku das sozusagen selbst einteilt; also 14,4 V dran und dann sagt der &#34;wie&#34; und &#34;wie lange&#34; er geladen werden möchte. F&uuml;r Deine Karre dauert´s locker 2 Tage! mit einem 1,6er Ladegerät. Lichtmaschine macht das mit 400W/12V = knapp 40Ampere in einer Stunde. Das ist der Trick bei den Autos... Kurz mal paar Meter fahren und dann geht das wieder; ausser der Akku &#40;Autobatterie&#41; hat echt einen Schaden. Dann neu kaufen!!!

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05.11.2003, 20:08
Hm... Schade. Aber danke f&uuml;r die Antwort. Ist allerdings f&uuml;r einen Roboter und nicht f&uuml;r ein Auto gedacht. <BR>Ich hab noch nie was mit akkus gemacht, deshalb muss ich nochmal nachfragen: <BR>Also kann man die Ladezeit brechnen, indem man die 7,5h nochmal mal 1,4 nimmt oder muss man die 1600mA erst durch 1,4 teilen? <BR>Und wie ist das mit dem Memory effekt? <BR>Danke <BR>Gruss

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05.11.2003, 20:28
Hi, <BR> <BR>NiMh und Bleiakkus sind Memoryeffektarm - aber nicht frei. eine Regelmäßige Entladung verhindert das aber zuverlässig. Ein mal pro Monat sollte reichen. Bleiakkus sind so unempfindlich, dass 1x pro Jahr reicht bzw. man das vernachlässigen kann. Bei NiMh sollte man den Ladestrom begrenzen. Am einfachsten lädt man Bleiakkus mit einem Labornetzgerät mit eingestellter Spannu8ngsbegrenzung &#40;Ladeschlussspannung&#41; und Strombegrenzung &#40;max. Ladestrom&#41;. Bei Bleiakkus geht der Ladestrom bei volladung deutlich zur&uuml;ck. Höhere Spannungen werden vom Akku begrenzt und der &uuml;bersch&uuml;ssige Strom wird in Elektrolyse des Wassers vernichtet. Ältere Autos haben keinen richtigen Laderegler. Da regelt die Batterie fast alleine. Bei Bleigelakkus sollte man die maximale Ladeschlußspannung beachten, da der nicht abgasen kann und alles in Wärme umsetzt. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar

Import-Script
06.11.2003, 13:37
Hoppla-das hatten wir doch schon: <a href="http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4980/8461.html?1063349034" target=_top>http://progshop.com/elektronik/diskussion/messages/4980/8461.html?1063349034</a> <BR>Deine Bemerkung &#39;Roboter&#39; läßt auf einen Bleigel-Akku schließen, und da solltest Du wegen der gasdichten Bauform unbedingt auf den max. Ladestrom achten. In deinem Fall bei 12Ah Akku also etwa 1 ...1,2 A !! <BR>Also wie Elmar schon sagte, 14,4V &#40;oder zur Sicherheit nur 14,0V&#41; einstellen &#40;=max. Spannung&#41;, Strom auf 1,2A begrenzen und alle paar Stunden wieder nach dem Strom sehen. Nach etwa 1 Tag sollte der Strom dann deutlich zur&uuml;ckgegangen sein und der Akku d&uuml;rfte voll sein. <BR> <BR>Es gibt auch spezielle Ladegeräte f&uuml;r Bleigel, die diese Randbedingungen ber&uuml;cksichtigen &#40;Fa. C&#42; oder E&#42;V&#41; <BR> <BR>Gruß Franz <BR>

Import-Script
16.11.2003, 19:49
Hallo <BR> <BR>Also prinzipiell ist mir das laden von Akkus schon klar. <BR>Nur wie sieht es im speziellen mit Bleigel Akkus aus. <BR>Daß die 1 mal laden mit Labornetzgerät vertragen ist mir schon klar. Aber wie sieht das aus wenn man da auch hohe Lebensdauer erreichen will, eignet sich da auch diese Lademethode oder ist da noch was zu ber&uuml;cksichtigen? <BR>Da gibts ja jede Menge SpezialICs f&uuml;r Bleigelakkus. <BR> <BR> <BR>mfg <BR>hannes

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16.11.2003, 20:42
PB 137 &#40; 3,30 € bei C... &#41; <img src="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/wink.gif" border=0> <BR> <BR>Das IC hat 3 Beinchen , macht max. 13,7 V bei max 1,5A . <BR> <BR>Sonst alles super und passt . Heisst NICHT zufällig PB irgendwas . <BR>

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17.11.2003, 12:22
Hi, <BR> <BR>bei den Akkus ist das so, dass es unzählige rezepte gibt. Das Problem liegt darin, dass ein bestimmter Vorgang f&uuml;r einen Effekt beim laden gut ist, f&uuml;r andere Effekte wiederum schlecht ist. Die Kunst ist, den goldenen Mitelweg zu finden. <BR> <BR>Beispielsweise kann man die Lebensdauer kräftig erhöhen, daf&uuml;r aber auch die Ladezeit. Maximale Lebensdauer w&uuml;rde unendlich langen Ladevorgang bedeuten. So lange will keiner warten <IMG SRC="http://progshop.com/elektronik/diskussion/clipart/happy.gif" ALT=":-&#41;" BORDER=0> Ohne Kompromiss geht es nicht. <BR> <BR>Das ist wie beim Autofahren. Schnell fahren spart normalerweise keinen Spirit und schont auch nicht den Motor. Extremes langsamfahren schont auch nicht unbedingt den Motor und spart Sprit. Der Optimale Punkt hängt auch von vielen Faktoren ab, also der Art des motors, der Steigung, dem Luftwiderstand usw. Eine Optimale Automatik gibt es deshalb auch nicht, da alle Faktoren nicht 100%ig gemessen werden können und vor allem der Fahrer ein ziemlich schlecht einzuschätzender Faktor ist. Was macht der Fahrer als nächstes? Wird gleich &uuml;berholt oder gar an einer roten Ampel gehalten? <BR> <BR>Moderne aufwändige Ladereglerschaltungen messen deshalb die Temperatur des Akkus, messen die Spannung und den Strom und lassen sich auch auf viele andere Arten einstellen bzw. der passende Regler aus unzähligen Varianten auswählen. Also Ob schnell geladen werden soll, ob der Akku geschont werden soll, was f&uuml;r ein Akku dran hängt &#40;Größe, Art, ...&#41;. <BR> <BR>Also Datenblätter lesen und sich dann entscheiden wie beim Autokauf: Gefällt mir, entspricht meinen W&uuml;nschen, nehme ich - oder auch nicht und fahre mit meinem Fahhrad. <BR> <BR>Gruß <BR>Elmar